Tschüß Amerika, Hallo Deutschland

Nach dem doch recht anstrengenden und aufregenden Tag in Kings Island musste ich zum Glück nicht sehr weit fahren, denn mein Hotel lag quasi nebenan. Übernachtet habe ich im Baymont Mason, wo mir das Personal den Tipp gab unbedingt nach Cedar Point zu fahren. Nur blöd, dass dieser auch erst einen Monat nach meiner Achterbahnreise in die Saison startet. Aber irgendwie ist das so eine Eigenheit der Einwohner von Ohio. Alle vermissen Geauga Lake, die meisten finden Kings Island irgendwie veraltet und alle lieben Cedar Point. Dabei ist Kings Island einer der wirklich nahezu perfekten Freizeitparks.

Nach der Nacht im Hotel zog es mich also ein letztes Mal auf die Straße, wo ich mich nach vier Stunden Fahrt wieder einmal am Flughafen in Akron wiederfand. Hier gab ich dann mit leichter Verspätung meinen Mietwagen zurück, der auch gleich begutachtet wurde. Kurz darauf checkte ich dann auch schon mein Gepäck ein und warum auch immer, war mein Koffer dieses Mal etwas zu schwer. Also entledigte ich mich eines alten Handtuchs und stopfte so viel es geht in mein Handgepäck.

Nach der Sicherheitskontrolle verbrachte ich einige Zeit im kleinen Food Court. Nach einem viel zu stark belegten Hamburger bei Arby’s, bei dem es mir schwer fiel ihn mit beiden Händen überhaupt halten zu können, verbrachte ich die restliche Zeit an der Bar der Great Lakes Brewing Company. Ein, zwei gute Biere später war es dann auch wieder einmal Zeit Abschied zu nehmen.

Nun ging es mit einer kleinen Maschine direkt nach Philadelphia, wo ich dann in meinen Flug nach London umstieg. Da der Flug dieses Mal nicht so eng bestuhlt war wie der Flug von London nach New York, kann ich diese Route wärmstens empfehlen, zudem ist der PHL ein richtig netter Flughafen.

Früh morgens in Heathrow gelandet musste ich dann einige Zeit totschlagen, ehe mein Flug nach Hamburg ging. Ich entschied mich also mit dem Underground ins Stadtinnere zu fahren, wo ich gemütlich in einem Wetherspoon am Leicester Square zu Frühstück aß. Einige Stunden später ging es dann mit dem Flugzeug weiter nach Hamburg, wo mich mein Bruder auch schon erwartete.

Mit ihm ging es erst einmal an die Reeperbahn, von wo ich dann mit Bus und Bahn weiter bis zu meiner Tante fuhr und ihr erst einmal alles erzählte. Bis zum Abend war soweit auch alles in Ordnung, doch der Jetlag sollte nicht allzu lange auf sich warten lassen. Bereits am nächsten Tag ging ich wieder zur Arbeit und man war ich danach fix und fertig.

Dennoch hat sich der Aufwand der letzten neun Tage absolut gelohnt. Texas Round-Up war meine erste Tour durch Amerika und eine recht spezielle noch dazu. Natürlich hätte ich sie in dieser Form nicht gemacht, wenn ich denn nicht zuvor bereits einen Monat bei meinen Kollegen in Akron verbracht hätte, da der Zeitraum selbst nicht wirklich ideal für Achterbahnreisen durch die USA ist und die meisten Parks daher noch geschlossen waren. Nichtsdestotrotz habe ich das beste aus meinen Möglichkeiten herausgekitzelt und zahlreiche Erfahrungen sammeln können, die ich auch weiterhin gerne teile. Texas zumindest war super und der Rest auch!

Ryde (2018)

Bevor ich mit all meinen Habseligkeiten zurück nach Deutschland zog, hatte ich ein Vorstellungsgespräch in Ryde auf der Isle of Wight. Nach dem Vorstellungsgespräch hatte ich etwas Zeit zur Verfügung, also bin ich ein bisschen durch die Innenstadt gelaufen und habe mir den Ryde Pier angeschaut, bevor ich mit der Hovercraft Fähre zurück nach Southsea gefahren bin.

 

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London (2018)

Da ich meine Masterarbeit fast einen Monat im Voraus abgeschlossen habe, hatte ich einige Zeit frei. Diese nutzte ich vor allem, um meine Sachen zurück nach Deutschland zu bringen und für ein Weekender in London. Zusammen mit meiner Mutter habe ich den Tag damit verbracht, ein wenig die Stadt zu erkunden. Wir hatten eine fantastische Tour durch das House of Parliament, genossen einige Mahlzeiten in verschiedenen Pubs und versuchten, der Hitze der Stadt so gut es ging zu entkommen. Die Abende hingegen hatten ein festes Programm, denn wir gingen ins Palace Theatre für Harry Potter und das verwunschene Kind. Wir hatten einen Riesenspaß. Dieses Theaterstück ist einfach perfekt!

 

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