Allgemeine Informationen Hansa Park

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Freizeitpark:Hansa Park (ab 1987)
Hansaland (1977 - 1986)
Legoland Sierksdorf (1973 - 1976)
Adresse:Am Fahrenkrog
23730 Sierksdorf
http://www.hansapark.de/de
Betrieb:Fam. Leicht

Nessie • Schwarzkopf Looping Coaster • Hansa ParkHansa Park in Sierksdorf, Schleswig-Holstein, ist Deutschlands einziger Freizeitpark am Meer. Der familiengeführte Freizeitpark an der Ostsee bietet eine große Anzahl familienfreundlicher Fahrgeschäfte und atemberaubender Achterbahnen. Spätestens mit dem Schwur des Kärnan etablierte man sich als einer der innovativsten Freizeitparks in Europa.

Wem jedoch die Fahrgeschäfte allesamt zu wild sind, der kommt im Hansa Park dennoch voll auf seine Kosten. Neben einer wirklich schönen Parklandschaft überzeugt der Freizeitpark vor allem durch seine überaus kostengünstige Gastronomie, deren Preis-/Leistungsverhältnis kaum zu schlagen ist.

Crazy Mine • Maurer Wild Mouse • Hansa ParkFun Fact #1: Der Park öffnete ursprünglich als das erste Legoland außerhalb von Billund. Nach nur wenigen Jahren wurde der Park verkauft und in Hansa-Land umbenannt.

Fun Fact #2: Für die Saison 2017 wurde der Rückwärtsfall auf der Achterbahn Kärnan deutlich verschärft. Hierfür wurden im oberen Teil der Bremsstrecke die herausfahrbaren Bremsschwerter entfernt, so dass diese nun verkürzt wurde und man direkt in der unteren Haltebremse zum Stehen kommt. Man fällt somit also nicht nur schneller und weiter, sondern bremst auch kürzer und härter.

 

Nessie und der Highlander

Der Superrollercoaster Nessie ist eine der bekanntesten Achterbahnen in Deutschland. Die Schwarzkopf-Loopingbahn war die erste stationäre Achterbahn mit einem Vertikallooping und ist mehr oder weniger ein Produkt ihrer Zeit. Einst die Definition eines Thrill Coasters, wurde sie später zu einer beliebten Familienachterbahn und für viele, die in der Nähe der Ostsee aufwuchsen, die erste kopfüber fahrende Achterbahn. Sie war in den letzten 38 Jahren eine sehr gute Achterbahn, doch seit diesem Jahr ist sie nur noch besser geworden.

Während des letzten Jahrzehnts arbeitete der Hansa Park hart daran, sein Erscheinungsbild aus den späten 70er Jahren loszuwerden und ein sehr hanseatischer Themenpark zu werden. Nachdem die meisten Fassaden endlich umgestaltet waren, beschloss der Park, sein übergreifendes Thema zu erweitern und fügte Großbritannien als ersten Handelspartner in den Park ein. So bekam auch Nessie ein Thema und zog zurück in ihre Heimat Schottland. Das neue Stationsgebäude sieht fantastisch aus und durch die Lage des neuen Eingangs hat die Bahn viel von ihrer früheren Popularität zurückgewonnen. Gut gemacht, Hansa Park!

Ein weiterer Neuzugang für dieses Jahr ist der Freifallturm Highlander, der höchste seiner Art. Gebaut von der österreichischen Firma Funtime, bietet das Fahrgeschäft eine neue Art, den Blick auf die Ostsee und die Umgebung zu genießen, sowie die bereits bewährten Fallerlebnisse, die man von verschiedenen deutschen Jahrmärkten und anderen Freizeitparks weltweit kennt – derzeit gibt es zwei Optionen: eine nicht kippende am Morgen und eine kippende am Nachmittag. Ich verstehe nicht so recht, warum man zwei Optionen einführen wollte, denn der Fall in der gekippten Position wertet das Gesamterlebnis lediglich auf, ohne den Angstfaktor zu erhöhen. Viele Besucher würden es beim Betrachten der Bahn gar nicht bemerken. Unnötig zu erwähnen, dass der Highlander in seinem ersten Betriebsjahr ein Hit unter den Besuchern wurde.

Persönlich stufe ich den Highlander nicht so hoch ein wie andere. Im Vergleich zu anderen Anlagen des Herstellers hat er einige Schwächen. Ja, er mag der höchste seiner Art sein, aber es fehlt ihm der Nervenkitzel und die Kapazität des Donjon de l’Extrême im Nigloland. Immerhin ist das Fahrgeschäft weit besser als der Power Tower Montezuma, der bis zum Jahr 2012 im Park stand.


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Im Reich des kleinen Zaren

Eigentlich dürfte man nur sehr wenig über die Geschichte einer neu errichteten Achterbahn erzählen können, eigentlich. Bei der Achterbahn Der kleine Zar verhält es sich anders, denn abseits der ihr zugeordneten Hintergrundgeschichte, hat sich eine eigene Hintergrundgeschichte bezüglich der Fertigung ergeben, wodurch die Anlage erst in diesem Jahr errichtet werden konnte und nicht so wie vorgesehen bereits im Vorjahr. Das Standardmodell des italienischen Herstellers Preston & Barbieri, welches bereits unter Anderem im schwedischen Freizeitpark Liseberg seine Runden dreht, entsprach nicht den aktuellsten Normen und konnte daher nicht in Deutschland zugelassen werden. Entsprechende Anpassungen an der Kleinstachterbahn dauerten dann etwas länger als gedacht, so dass der bereits hergerichtete Bauplatz vorübergehend mit zwei Kinderfahrgeschäften gefüllt wurde. Zum Saisonbeginn eröffnete die Anlage dann ohne weitere Probleme.

Die Fahrt auf dem kleinen Zaren beginnt mit der Ausfahrt aus der gekrümmten Station hinein in den Lifthügel der Anlage. Oben angekommen folgt ein kleiner Dipp, woraufhin sich die flotte Abwärtshelix der Achterbahn anschließt. Im Tal erlebt der Nachwuchs dann wunderbar ausgeprägte Kräfte, ehe sich ein kleiner Hügel mit entsprechenden Wechselspiel anfügt. Hierauf wird dann sogleich die Station erreicht und drei weitere Runden folgen.

Der kleine Zar ist eine überaus nette Achterbahn für die jüngsten Gäste des Hansa Parks bzw. für die Parkgäste, denen die anderen Achterbahnen noch zu furchteinflößend sind. Die Fahrt kann man dabei durchaus als rasant bezeichnen, da die Beschleunigungswerte durchaus ausgeprägt sind und ein tolles Wechselspiel bieten.

Als zweite und ursprünglich für dieses Jahr geplante Neuheit eröffnete kurz nach Saisonstart die Gerstlauer-Sky-Fly-Anlage Kärnapulten. Der Klassiker unter den Selbstbedienüberschlagskarussellen zeigt sich auch hier in einem todschicken Gewand, doch das Fahrverhalten kann sich nicht mit den anderen Anlagen dieser Art vergleichen. Während sich dort nämlich auf ausgewählten Plätzen mit etwas Übung eine hohe Anzahl an Überschlägen einstellt, so ist es hier ein Wunder überhaupt einen Drehwurm (und ein zu einem Kreis verengtes Blickfeld) zu bekommen; man bietet also nicht das bewährte Fahrvergnügen für Sky-Fly-Veteranen, für alle anderen Fahrgäste bleibt es natürlich gleich. Grund dafür ist der große Turm der Achterbahn Kärnan, der die Fahrdynamik merklich beeinflusst.

 

Was ist eure Meinung zum Sky Fly Kärnapulten und der Kinderachterbahn Der kleine Zar? Schreibt sie einfach in das Kommentarfeld unter dem Bericht oder in unsere sozialen Medienkanäle: