SeaWorld Orlando



Freizeitpark:Sea World Orlando (seit 1973)
Adresse:7007 Sea World Drive
32821 Orlando
https://aquatica.com/san-antonio
Betrieb:United Parks & Resorts


SeaWorld Orlando in Orlando, Florida, gehört seit seiner Eröffnung im Jahr 1973 zur Freizeitparklandschaft Zentralfloridas. Während anfangs vor allem Meerestiere, Aquarien und Shows den Park prägten, hat sich SeaWorld im Laufe der Jahrzehnte stark weiterentwickelt. Heute ergänzen zahlreiche Achterbahnen und Fahrgeschäfte das ursprüngliche Konzept des Parks.

Mit Mako, Manta, Kraken und Pipeline: The Surf Coaster gehören mittlerweile mehrere große Achterbahnen zu den wichtigsten Attraktionen von SeaWorld Orlando. Gleichzeitig spielen die Tiere nach wie vor eine zentrale Rolle. Haie, Pinguine, Delfine, Seelöwen und zahlreiche weitere Meeresbewohner sind in den verschiedenen Aquarien und Tierbereichen zu sehen. Hinzu kommen Shows, Familienattraktionen und weitere Fahrgeschäfte.

SeaWorld Orlando hat sich über die Jahre deutlich verändert und um zahlreiche moderne Attraktionen erweitert, ohne dabei seine ursprüngliche Ausrichtung auf die Welt der Meere aus den Augen zu verlieren. Gerade diese Entwicklung verleiht dem Park bis heute seinen besonderen Charakter.

 

Berichte

Zwischen Kraken, Rochen und neuen Wellen

Die Weihnachtssaison in SeaWorld



 
 
 

Highlights des Tier- und Freizeitparks

 




 

Ice Breaker

Die erste Achterbahn mit Vierfachstart

 


 

Infinity Falls

Ein moderner Ansatz für einen echten Klassiker

 


 

Journey to Atlantis

Die erste Wasserachterbahn

 


 

Kraken

Eine sehr intensive Looping-Achterbahn

 


 

Mako

Ein sehr solider Hyper Coaster

 


 

Manta

Fliegen wie ein Manta

 


 

Penguin Trek

Die Familienachterbahn mit Abschuss

 


 

Pipeline

Ein wilder Ritt auf der Welle

 



Zwischen Kraken, Rochen und neuen Wellen

SeaWorld Orlando

Bei meinem letzten Besuch in SeaWorld Orlando hatte ich ausgerechnet bei Manta und Kraken Pech, denn beide Achterbahnen befanden sich damals gerade im Refurbishment. Entsprechend weit oben standen die beiden B&M-Anlagen diesmal auf meiner Liste.

Auch Ice Breaker war bei meinem damaligen Besuch bereits fertig im Park zu sehen, hatte aber noch nicht eröffnet. Inzwischen ist die Bahn längst in Betrieb und mit Pipeline und Penguin Trek sind noch zwei weitere Achterbahnen hinzugekommen. Auch der ehemalige Wild-Arctic-Bereich wird mit Expedition Odyssey wieder für eine große Attraktion genutzt.

Für mich gab es diesmal also einiges nachzuholen und gleichzeitig mehrere Neuheiten zu entdecken. Genau auf diese sechs Attraktionen konzentriert sich daher dieser Bericht.

Manta

Mit Manta wartet gleich zu Beginn einer der schönsten Flying Coaster auf uns. Die Strecke kannte ich bereits von Acrobat im Nagashima Spa Land, denn beide Anlagen sind baugleich. In SeaWorld Orlando wirkt Manta durch seine Einbettung in den Park aber noch einmal ganz anders. Schon die Warteschlange führt an mehreren wunderschön gestalteten Aquarien vorbei, bevor es schließlich eine Treppe hinauf zur Station geht. Wenig später hängen wir unter der Schiene und der große Rochen startet mit uns zu seinem Flug.

Der Lifthill bringt uns zunächst auf rund 43 Meter Höhe. Oben angekommen geht es in einer steilen Rechtskurve hinab und mit weitem Radius durch das Tal, bevor wir direkt wieder an Höhe gewinnen. Damit ist auch schon die Ausgangsposition für den Pretzel Loop erreicht. Ohne Gnade geht es kopfüber in Richtung Boden und mit ordentlich Druck durch das Tal, bevor wir auf der anderen Seite wieder nach oben schießen. Eine Linkskurve führt uns anschließend in einen Inline Twist, ehe wir in einer Rechtskurve wieder Richtung Boden rauschen. Es folgt ein Korkenzieher, bevor wir kurz darauf die Blockbremse erreichen.

Danach geht es in einer Rechtskurve dicht über den See, begleitet von synchronisierten Wasserfontänen. Über mehrere kleine Höhenunterschiede führt die Strecke weiter, bevor noch ein zweiter Inline Twist und eine letzte Linkskurve folgen und wir kurz darauf wieder die Station erreichen. Manta gefällt mir richtig gut; die Bahn ist wunderschön in den Park eingebettet und bietet dabei einen überraschend intensiven Flug.

Kraken

Nach Journey to Atlantis zog im Jahr 2000 mit Kraken die nächste große Anlage in den Park ein – und was für eine. Als einer der frühen Floorless Coaster von B&M bietet die rund 45 Meter hohe Bahn ein weitläufiges Layout mit zahlreichen Inversionen.

Die Fahrt beginnt mit einem kleinen Dip und einer Kurve aus der Station heraus, bevor es hinauf auf den Lifthill geht. Oben angekommen fahren wir zunächst durch eine Kurve, ehe wir uns in die Tiefe stürzen. Danach geht es Schlag auf Schlag: Auf den riesigen Looping folgt ein ebenso großer Dive Loop und direkt danach eine Zero-G Roll. Nach einer kurzen Fahrt durch einen Graben wartet bereits die Cobra Roll auf uns. Eine Linkskurve führt anschließend hinauf in die Blockbremse.

Der nächste Drop zieht uns elegant nach links und wieder hinein in einen Graben, wo direkt der zweite, deutlich kleinere Looping folgt. Über einen Hügel geht es anschließend entlang der Entrance Plaza, bevor wir in einen Tunnel abtauchen und dort einer Linkskurve folgen. Wieder im Tageslicht schrauben wir uns in einem Korkenzieher ein letztes Mal über Kopf, ehe eine Rampe hinauf in die Schlussbremse führt.

Kraken ist ein großer B&M alter Schule: ein elegantes Layout, viel Tempo und jede Menge druckreiche Inversionen. Gerade die großen Elemente in der ersten Hälfte werden mit ordentlich Schwung durchfahren, ohne dass die Bahn danach deutlich abbaut. Eine richtig gute Anlage, die auch heute noch Eindruck macht.

Penguin Trek

Bei meinem letzten Besuch durfte ich nur noch durch Antarctica: Empire of the Penguin laufen und dabei die Pinguine beobachten. Inzwischen wird das große Areal wieder für ein Fahrgeschäft genutzt. Dort, wo früher die Wagen der ehemaligen Themenfahrt unterwegs waren, befindet sich heute die Station von Penguin Trek, einer Familienachterbahn von B&M.

Die Fahrt beginnt zunächst als kleine Themenfahrt durch eine Höhle, die zusätzlich durch einen kurzen Film auf einer großen Leinwand in Szene gesetzt wird. Nach einer Linkskurve nähern wir uns dem ersten Launch und verlassen das Gebäude mit ordentlich Schwung. Eine aufwärtsführende Rampe bringt uns direkt in eine Rechtskurve, bevor es über mehrere Kurvenwechsel und Hügel auf die andere Seite der Anlage geht. Dort durchfahren wir eine flache Wendekurve und folgen anschließend parallel zur Strecke von Manta mehreren weiteren Umschwüngen bis zur nächsten Wende und hinein in den zweiten Launch.

Mit ordentlich Tempo erklimmen wir nun eine recht hohe, stark gebankte Wendekurve. Einige schnelle Rechts-Links-Kurvenwechsel und zwei weitere Hügel später nähern wir uns bereits wieder der Station. Ganz so aalglatt wie die älteren Achterbahnen von B&M fährt sich Penguin Trek zwar nicht – tatsächlich wird die Fahrt von recht deutlichen Vibrationen begleitet –, Spaß macht sie aber trotzdem jede Menge. Eine tolle Familienachterbahn.

Expedition Odyssey

Wo früher der Simulator Wild Arctic seine Fahrgäste auf eine Reise in den hohen Norden schickte, wartet heute mit Expedition Odyssey ein modernes Flying Theater von MACK Rides auf uns. Zum Einsatz kommt dabei das speziell für SeaWorld angepasste AIRIFIC-System mit mehrstöckigen Gondeln, die sich nach dem Einstieg in Richtung der großen Leinwand drehen und uns anschließend auf einen Flug durch die Arktis mitnehmen.

Die Reise führt über Gletscher und verschneite Landschaften, vorbei an Eisbären und anderen Bewohnern des hohen Nordens und zwischendurch auch unter die Wasseroberfläche. Dort begegnen wir unter anderem Belugas und Orcas. Unterstützt wird das Ganze durch Wind, Nebel und die Bewegungen der Gondel.

Im direkten Vergleich mit ähnlichen Anlagen von Brogent wirkt Expedition Odyssey auf mich allerdings etwas weniger dynamisch. Die Bewegungen sind insgesamt zurückhaltender und das gesamte System vermittelt eher den Eindruck, als hätte man hier bewusst auf eine etwas einfachere und vermutlich kostengünstigere Lösung gesetzt. Den anderen Besuchern gefiel die Fahrt allerdings richtig gut – nach unserer Runde gab es sogar Applaus.

Mit der eigentlichen Fahrt ist die Expedition dann aber noch nicht ganz vorbei, denn der Ausgang führt uns direkt weiter zu den Belugas, Walrossen und Robben des Wild-Arctic-Bereichs. So wird das Erlebnis aus dem Film anschließend mit den echten Tieren fortgesetzt.

Ice Breaker

Direkt vor Expedition Odyssey wartet mit Ice Breaker die nächste Achterbahn auf uns. Nachdem man sich erst einmal in die recht engen Züge von Premier Rides gequetscht hat, kann die Fahrt auch schon losgehen. Ein Transfergleis bringt uns auf die Launchstrecke, wo wir zunächst rückwärts beschleunigt werden. Über einen kleinen Hügel wechseln wir die Richtung und brettern ein zweites Mal durch den Launch. Auch diesmal geht es zunächst über einen Hügel und hinein in den Top Hat – nur reicht die Geschwindigkeit noch nicht ganz aus.

Also geht es erneut zurück: über den Hügel, durch die Launchstrecke und noch einmal über den Hügel, bevor wir den Spike nun bis auf eine ordentliche Höhe erklimmen. Wieder vorwärts unterwegs folgt der letzte Durchlauf über die Launchstrecke. Dabei werden gerade die kleinen Hügel ziemlich brachial genommen, ehe wir diesmal genügend Schwung haben und schließlich auch den Top Hat überwinden.

Dicht über dem Boden geht es anschließend durch eine Rechtskurve und über zwei Hügel, bevor wir ein ziemlich abgefahrenes Wendemanöver erreichen. Dieses verlassen wir in einer Linkskurve, woraufhin noch eine ganze Serie an Airtime-Hügeln folgt, von denen einige stark zur Seite geneigt sind. Eine letzte Rechtskurve bringt uns schließlich zurück zur Station.

Mir persönlich macht Ice Breaker allerdings nur wenig Spaß. Die Bügel drücken sich während der Fahrt ziemlich stark ein und gerade bei einer so airtimelastigen Strecke wird das schnell unangenehm. Aus einer eigentlich ziemlich wilden Fahrt wird dadurch für mich eher eine kleine Bewährungsprobe.

Pipeline: The Surf Coaster

Bei meinem Besuch lag Pipeline leider etwas versteckt in einer schlecht erreichbaren Sackgasse. Hatte man den Weg aber einmal gefunden, teilte man sich den Zug meist nur mit wenigen Gleichgesinnten. Die Bahn ist B&Ms moderne Interpretation eines ziemlich alten Konzeptes, mit dem der Hersteller Ende der 1980er-Jahre groß geworden ist: dem Stand-Up Coaster. Da ich diese Anlagen ohnehin sehr gerne fahre, war ich entsprechend gespannt auf den Surf Coaster. Vor allem die deutlich größere Bewegungsfreiheit macht hier schon vor der Fahrt einen Unterschied, denn im Vergleich zu den alten Stand-Up Coastern steht man längst nicht mehr so starr im Zug.

Da nur zwei Personen pro Reihe mitfahren, läuft auch der Einstieg deutlich unkomplizierter ab. Nach dem Start schießt uns der Launch zunächst über einen kleinen Speedhill und direkt hinauf in ein hohes Wendemanöver. Mit ordentlich Schwung geht es wieder hinunter ins Tal und anschließend über einen geschwungenen Airtime-Hügel, auf dem man für einen kurzen Moment tatsächlich den Kontakt zum Board verliert. Nach der Landung folgt bereits der riesige Korkenzieher.

Ein weiterer Anstieg führt uns in eine Abwärtshelix und anschließend durch das nächste Wendemanöver. Über einen weiteren Airtime-Hügel geht es in eine geschwungene Rechtshelix, bevor noch ein bodennaher Umschwung und die letzte Kurve in die Schlussbremse folgen.

Trotz des recht geradlinigen Layouts macht Pipeline richtig viel Spaß und haucht dem alten Stand-Up-Coaster-Konzept neues Leben ein. Vor allem die größere Bewegungsfreiheit und die Airtime-Momente, bei denen man kurz den Kontakt zum Board verliert, machen die Fahrt besonders. Für mich ist das eine richtig gelungene Weiterentwicklung des Konzepts, welches man hoffentlich bald in weiteren Parks fahren kann.

Bilder SeaWorld Orlando

 


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Die Weihnachtssaison in SeaWorld

SeaWorld Orlando

Manchmal beginnt ein Besuch in einem Freizeitpark mit einem kleinen Paukenschlag. In meinem Fall war die Wiedereröffnung des Flying Coasters Manta nach einer umfassenden Überholung in einigen Tagen geplant und der Floorless Coaster Kraken sollte genau dann schließen. Da ich bereits eine Kopie von Manta im Nagashima Spa Land erlebt hatte, wollte ich Kraken unbedingt ausprobieren. Am Ende öffnete Kraken an dem Tag meines Besuchs nicht und so verpasste ich zwei der Hauptattraktionen von SeaWorld Orlando zur gleichen Zeit.

Manta

Die Fahrt mit Manta beginnt mit dem Lift der Bahn, der die Fahrgäste auf eine Höhe von 43 m bringt. Oben angekommen, stürzt der Zug in eine steile Kurve nach rechts. In einem weiten Radius schwebt der Zug dann durch das Tal und erklimmt sofort einen Hügel, der sich als Startpunkt für den Pretzel Loop entpuppt. Unbarmherzig stürzt er dann in die Tiefe und schickt seine Fahrer kurzzeitig über Kopf, bevor er das Gleiche in umgekehrter Reihenfolge tut. Erneut in großer Höhe folgt eine Linkskurve. Ehe sich die Fahrgäste versehen, werden sie in einem Inline-Twist um ihre eigene Achse gedreht und rasen in einer Rechtskurve dem Boden entgegen. In einem Korkenzieher durchquert der Zug dann noch einmal den Pretzel Loop, um den nächsten Blockabschnitt zu erreichen.

In einer Rechtskurve, begleitet von synchronisierten Wasserfontänen, fährt der Zug dann über einen See. Ähnlich wie in einer Bayern-Kurve folgt Berg auf Tal und am Ende der Kurve wartet sogar noch ein Inline-Twist auf die Fahrgäste. Immer noch in diesem tollen Flow geht es dann in eine Linkskurve, die die Fahrer leider direkt in die Schlussbremse führt.

Dolphin Adventures

Die Dolphin Adventures-Präsentation in SeaWorld Orlando war ein Fest. Die Show war visuell beeindruckend, hatte aber auch einen sehr hohen Bildungscharakter. Sie war die wohl beliebteste Show an meinem Besuchstag und ich brauchte einige Versuche, bis ich die Vorführung schließlich sehen konnte.

Manatee & Turtle Rescue, SeaWorld Coral Rescue

SeaWorld Orlando beherbergt einen großen Rehabilitationsbereich für Seekühe, der an das fünf Hektar große Rescue Center angrenzt, in dem kranke, verletzte oder verwaiste Wildtiere rehabilitiert werden – darunter Seekühe, Meeresschildkröten, Vögel und andere Meerestiere. Es ist ein sehr ruhiger und interessanter Bereich des Parks, in dem man bei Interesse leicht ein paar Stunden verbringen kann.

Journey to Atlantis

Journey to Atlantis ist die erste Wasserachterbahn von Mack Rides. Es handelt sich um eine sehr aufwändige thematisierte Achterbahn, die vor dem ersten Lifthügel einen großen Innenbereich aufweist. Draußen angekommen, ändert sich die Musik dramatisch. Oben angekommen, machen wir eine kurze Kurve, bevor wir eine große, gerade Abfahrt hinunterfahren, die uns kaum durchnässt. Nach einer Kurve gibt es einen kleinen Lift, der als Blockabschnitt der Fahrt dient, nach dem wir eine kleine Abfahrt erleben, die – dank der Felsen und einer sehr fiesen S-Kurve – die erste Reihe komplett durchnässt. Anschließend geht es über einen weiteren Lifthügel zurück in das Hauptgebäude der Bahn. Hier geht es durch einen weiteren gut thematisierten Abschnitt der Bahn, bevor wir plötzlich eine steile Kurve hinunter sausen. In einem angenehmen Fluss ändern wir dann die Fahrtrichtung, steigen kurz auf und stürzen uns dann wieder ins Wasser. Der mittelgroße Drop enttäuscht keineswegs und sorgt dafür, dass auch die restlichen Fahrgäste gut angefeuchtet werden.

Wenn man die Fahrt verlässt, führen die Wege direkt in das Jewel of Sea Aquarium – ein schönes Schmuckstück zu einer insgesamt schönen Wasserfahrt.

Kraken

Wie ich bereits erwähnt habe, hatte ich keine Gelegenheit, Kraken zu fahren. Diese Achterbahn ist eine der ersten B&M Floorless Coaster und verfügt über eines der schönsten Layouts aller B&M Looping Coaster. Nach dem ersten Drop erleben die Gäste insgesamt sieben heftige Inversionen, beginnend mit einem Looping, einem Dive-Loop, einer Zero-G-Rolle und einer Cobra Roll, bevor sie auf die hochgelegene Blockbremsstrecke treffen. Danach folgen ein weiterer Looping und ein Korkenzieher.

Antartica: Empire of the Penguin

In SeaWorld Orlando gab es früher die sehr kurzlebige Themenfahrt Antartica Empire of the Penguin. Hierbei handelte es sich um eine schienenlose Fahrt in einer kühlen Kammer mit einigen Bildschirmen und Lichteffekten zum Erzählen der Geschichte. Der Ausgang des Fahrgeschäfts führte direkt zu den Pinguingehegen, die man auch heute noch erleben kann. Im Jahr 2024 wird das alte Showgebäude die Heimat der Achterbahn Penguin Trek sein.

Sky Tower

SeaWorld beherbergt einen sehr aufwendig gestalteten Aussichtsturm. Leider sind, wie bei vielen Parks von SeaWorld, Aussichtsfahrten wie der Sky Tower nicht im Eintrittspreis des Parks enthalten, was ich sehr schade finde.

Seaport Theater

Direkt neben dem Sky Tower befindet sich das Seaport Theater, in dem das Sesamstraßen-Weihnachtsspecial Elmo’s Christmas Wish gezeigt wurde. Diese musikalische Show ist sehr unterhaltsam, besonders wenn man jüngere Kinder dabei hat.

Pacific Point Preserve and the Sea Lion & Otter Spotlight

In einer sehr ruhigen Ecke des Parks befindet sich das Pacific Point Preserve, die Heimat der kalifornischen Seelöwen und echten Hundsrobben. Hier kannst du die Tiere in aller Ruhe beobachten, bevor du dich zur Sea Lion & Otter Spotlight Präsentation begibst. Obwohl die Show hauptsächlich aus einfachen Witzen besteht, ist sie ein echter Knaller und ein Muss, wenn man den Park besucht.

Shark Encounter

Direkt neben dem zentralen See des Parks, wo man flamingoförmige Tretboote mieten kann, befindet sich der Eingang zum Shark Encounter. Die Attraktion beherbergt sehr große Aquarien und Ausstellungen. Die wichtigste Sehenswürdigkeit ist dabei ein großer Unterwassertunnel durch das Haifischbecken.

Mako

Abgesehen von den letzten Kurven sieht man nicht viel von dem B&M-Hypercoaster Mako im Park. Gleich nachdem wir den Bahnhof verlassen und eine kleine Kurve durchfahren haben, klettern wir den Lifthügel hinauf auf eine Höhe von 61 m. Oben angekommen, geht es schon wieder bergab Richtung Boden. Mit einer Geschwindigkeit von 117 km/h nehmen wir dann den ersten Hügel, der uns in einer stark geneigten Kurve am Rande des Sees entlangführt. Darauf folgt ein sehr feiner Airtime-Hügel, nach dem wir sofort in einer erhöhten Kurve die Richtung ändern. Es schließt sich eine Reihe von Airtime-Hügeln an, die parallel zu dem bereits erlebten Weg verlaufen, bevor wir auf einen Blockabschnitt direkt neben dem Lifthügel treffen. Dann tauchen wir unter den Lifthügel und treffen auf einen weiteren Airtime-Hügel direkt neben dem Bahnhof. Eine stark geneigte Kurve führt uns dann zu den letzten Kurven auf dem zentralen See des Parks, die wir schon beim Betreten der Bahn gesehen haben. Kurz darauf treten wir auf die Bremse und unsere sehr schöne und äußerst wiederholbare Achterbahnfahrt auf Mako geht zu Ende.

Nautilus Theater

Während meines Besuchs in SeaWorld Orlando hatte ich die Gelegenheit, ein Konzert von O-Town Motown im Rahmen der Veranstaltungsreihe Sounds of the Season im Nautilus Theater zu erleben. Die Show war sehr unterhaltsam.

Infinity Falls

Eine der aufregendsten Wasserbahnen in SeaWorld Orlando ist Infinity Falls. Diese große Stromschnellenfahrt von Intamin beginnt mit einem sehr schnellen und rasanten Stromschnellenabschnitt, bevor man den Lifthügel erreicht, über den die letzte Abfahrt der Fahrt führt. Auf der obersten Ebene folgt ein weiterer Abschnitt mit Stromschnellen, der uns zum Aufzug der Bahn bringt. Sobald das Boot in den Lift einfährt, steigt die Spannung im Verhältnis zum Höhenzuwachs. Schließlich verlassen wir den Lift und schießen die Rutsche hinunter. Gut durchnässt nehmen wir dann die letzte Kurve in Richtung Bahnhof.

Sesame Street Land

Das Sesame Street Land in SeaWorld Orlando ist wahrscheinlich der größte Sesamstraßen-Bereich außerhalb der Sesamstraßen-Themenparks. Während die Nachbildung der modernen Sesamstraße mit ihren interaktiven Spiel- und Fotomöglichkeiten sicherlich eine gewisse Ästhetik für amerikanische Kinder hat, kommt dieser Bereich in Bezug auf Fahrgeschäfte zu kurz, vor allem im Vergleich zu Port Aventuras Sesamo Avontura mit seiner fantastischen Themenfahrt Sesame Street: Street Mission.

Super Grover’s Box Car Derby

Das größte Fahrgeschäft im Sesame Street Land ist Super Grover’s Box Car Derby. Es ist der einzige Force Three Coaster von Zierer und damit eine ziemlich beeindruckende Familienachterbahn. Nachdem wir den Lifthügel erklommen haben, geht es in einer steilen Kurve nach links hinunter. Nach dem Lifthügel geht es in einer langen Kurve am Bahnhof vorbei. Zurück auf dem Boden geht es dann in einer schnellen Linkskurve über Stock und Stein, bevor wir auf die Bremse treten und die Fahrt bald zu Ende ist.

Orca Encounter

Seit ein paar Jahren hat sich der Schwerpunkt der großen Orca-Shows bei SeaWorld mehr in Richtung Edutainment verschoben. Daher sind sie jetzt eher eine Gelegenheit, einen Orca in Aktion zu sehen, als reine Unterhaltung. Natürlich bespritzen dich die Orcas immer noch, wenn du in der Soak-Zone sitzt, aber das war’s dann auch schon mehr oder weniger. Das Orca Encounter ist dennoch ein lohnendes Erlebnis, solange du deine Erwartungen niedrig hältst.

Wild Arctic

Wild Arctic beherbergte früher einen Flugsimulator im alten Stil, der wie Antartica: Empire of the Penguins als Vorprogramm für das Tiergehege diente, das du gleich danach erleben konntest. Dieser Bereich beherbergt Belugawale und Walrosse und ist insgesamt sehr gut thematisiert und sehenswert.

Ice Breaker

Während die Achterbahn Ice Breaker noch im Bau war, wurden im Bayside Stadium keine Shows gezeigt. Die Premier Rides Achterbahn mit dem weltweit einzigen Vierfachstart bietet einen schönen Startabschnitt mit Double-Up-Elementen an beiden Enden. Der Zug fährt dann über einen Top Hat und in einen kurvenreichen, bodennahen Abschnitt, der eine Reihe von schnellen Übergängen, mehrere Airtime-Hügel und einen bemerkenswerten Turnaround bietet.

Bilder SeaWorld Orlando

Fazit SeaWorld Orlando

Auch wenn ich den Park nicht in vollem Umfang erleben konnte, hatte ich eine sehr gute Zeit in SeaWorld Orlando. Mit bald fünf weiteren Achterbahnen, die ich noch erleben kann, bin ich mir ziemlich sicher, dass ich früher oder später wiederkommen werde.


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