Zürich (2017)

Als ich meinen Freund Daniel besuchte, hatte ich auch einen Blick auf seine Heimatstadt Zürich. Da für mich die Schweiz als Ganzes sehr teuer war, konzentrierte ich mich auf alles, was ich mir eigentlich leisten konnte, und das waren vor allem die kostenlosen Sachen, die in der ganzen Stadt zu finden waren. Als kleiner ÖV-Geek und Seilbahnfreak musste ich auch eine Fahrt mit der Zahnradbahn Dolderbahn und den beiden Standseilbahnen Polybahn und Seilbahn Rigiblick unternehmen.

Ich war sehr beeindruckt von der Stadt und ihrer Lage am Zürichsee. Als ich einen langen Spaziergang an einem der Ufer des Sees machte, setzte ein kräftiger Schauer ein, weshalb ich einen Blick auf die Sukkulenten-Sammlung warf. Diese Sammlung diverser Kakteen ist meiner Meinung nach ein heimliches Prunkstück der Stadt. Der schöne Garten und die manchmal sehr seltsamen Pflanzen sind recht interessant, so dass man hier leicht etwas Zeit verbringen kann.

Nach einem Essen bei McDonalds machte ich mich auf den Weg zum Gelände der Universität, um einen Blick in das Zoologische Museum zu werfen. Dort kann man alles Mögliche über Tiere aus Vergangenheit und Gegenwart erfahren, aber irgendwie konnte ich mein Interesse nicht lange aufrechterhalten. Da meine Zeit knapp wurde, konzentrierte ich mich auf die zuvor genannten öffentlichen Verkehrsmittel, bevor ich mich auf den Rückweg machte.

 

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Stuttgart (2016)

Stuttgart ist vielleicht nicht die interessanteste Stadt in Deutschland; vor allem nicht an Wochenenden, an denen alles geschlossen ist. Allerdings gibt es in der Stadt einige wirklich coole Orte, die ich sehr schätze. Da ich während meines Praktikums bei Daimler in Sindelfingen in einer Wohngemeinschaft in Stuttgart-Stammheim wohnte, hatte ich viel Zeit, mit der Straßenbahn in Richtung Stadt zu fahren und sie nach und nach zu erkunden. Apropos Straßenbahn: Die Straßenbahnwelt ist absolut sehenswert! Es ist ein sehr schönes und informatives Museum mit einer großen Ausstellung mit unzähligen Straßenbahnen.

Natürlich habe ich mir auch den neu eröffneten Stuttgarter Fernsehturm angeschaut, um die Stadt von oben zu sehen, sowie die Standseilbahn Seilbahn und die Zahnradbahn Zacke ausprobiert. Ich liebe solche Sachen einfach, genauso wie ich ein gutes Musical liebe. Damals baute die Musical-Compagnie Stella zusammen mit unzähligen anderen Investoren am Stadtrand eine Art Unterhaltungszentrum namens SI-Centrum, in dem sich zwei Musical-Theater befinden. Damals hießen sie Musical Hall 1 und 2, heute sind es das Apollo-Theater und das Palladium-Theater. Hier habe ich mir Disneys Tarzan angesehen, ein Stück, das ich absolut empfehlen kann.

 

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Schweizer Berge in Spanien

Parque de Atracciones Monte Igueldo

Mitten in der Stadt San Sebastián liegt der Monte Igueldo auf dessen Gipfel sich ein Mercure Hotel und viel wichtiger der Parque de Atracciones Monte Igueldo befindet. Den mittlerweile 100 Jahre alten Freizeitpark kann man ohne Probleme via Auto erreichen und dort oben auch kostenfrei parken, die interessantere Variante inkludiert aber die Nutzung der alten Standseilbahn direkt zum Park.

Sollte man zuvor bereits den Parc d’atraccions Tibidabo in Barcelona besucht haben fallen einem natürlich gleich hunderte Ähnlichkeiten auf, auch wenn hier auf besorgniserregende und zugleich interessante Konstruktionen, größtenteils verzichtet wurde. Dennoch finden sich hier außerhalb der Montaña Suiza genügend originelle Attraktionen, wenngleich der größte Teil dieser auf Kinder zugeschnitten ist. Leider wirkt das unterste Level des Parks wenig originell und nur so mit Kinderfahrgeschäften voll geklatscht – dieses Bild sieht man zwar auch auf dem Tibidabo, nur nicht ganz so präsent.

Montaña Suiza

Der wichtigste Grund überhaupt in das wunderschöne Baskenland zu fahren sind für den Achterbahnfan sicherlich nicht sattgrünen Berge, sondern die Schweizer Berge des Parque de Atracciones Monte Igueldo. Bei der Montaña Suiza handelt es sich vereinfacht ausgedrückt um die einzige Achterbahn weltweit aus Beton! Verrückte Leute würden diese Besonderheit natürlich runterreden und nur den Hybridanteil dessen bewerten und die Bahn dann als Stahlachterbahn einordnen, dieses würde dieser alten Scenic Railway aber kaum gerecht.

Die Fahrt beginnt nach einer kleinen Rechtskurve gleich mit einem Doubledown, bei dem man dank der fehlenden Bügel auch ein wenig abhebt. Es folgt ein beinahe so hoher Camelback, woraufhin es ein wenig gemächlicher vorangeht. Während der nun folgenden Passage über den künstlichen See kann man auf den Atlantik hinabsehen, ein unbeschreiblich tolles Panorama. Kurz darauf geht es den einzigen Lifthügel empor, jedoch ist die Fahrt noch keineswegs zu Ende, denn nun nähert man sich dem größten Gefälle, welches in einem Tunnel mündet. Wieder am Tageslicht folgt die Passage entlang des Hotels, woraufhin man sich bereits wieder in der Station wiederfindet.

Die Montaña Suiza ist eine wirklich tolle Achterbahn, auch wenn sie im Gesamten gesehen nicht sonderlich lang ist oder viel bietet.  Die Fahrt kann man perfekt mit dem Adjektiv nett beschreiben und das bereits seit dem Jahr 1928, wodurch sie zu den vier ältesten Achterbahnen des Kontinents zählt. Als traditionell betriebene Scenic Railway weist sie zudem noch einen Bremser auf, welcher hier aber zugleich noch der Kassierer ist.

Bilder Parque de Atracciones Monte Igueldo

Fazit Parque de Atracciones Monte Igueldo

Der Parque de Atracciones Monte Igueldo ist ein guter Freizeitpark, welcher bereits durch seine besondere Lage und die damit verbundene Sicht auf den Atlantik und hinunter auf die Stadt San Sebastián punktet. Die vorhandenen Attraktionen sind zwar allesamt älteren Baujahrs und können, abgesehen von einzelnen Kinderattraktionen, durch ihren altmodischen Charme punkten. Zwar bietet der Park zu wenig um länger als ein bis zwei Stunden auf dem Monte Igueldo zu verbringen, aber als Zwischenstopp auf der Route oder in Verbindung mit einer Übernachtung lohnt sich der Weg durchaus, nur leider liegt der Park nicht wirklich auf der klassischen Route durch Spanien.

 

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