Plopsaland Ardennes



Freizeitpark:Plopsaland Ardennes (ab 2025)
Plopsa Coo (2006 - 2025)
TéléCoo (1976 - 2006)
Adresse:Coo 4
4970 Stavelot
http://www.plopsacoo.be/de
Betrieb:Studio 100

Vicky The Ride • Gerstlauer Spinning CoasterPlopsaland Ardennes liegt direkt neben den Wasserfällen von Coo im beschaulichen Örtchen Stavelot unweit der Stadt Lüttich. Dieser kleine Freizeitpark wurde im Jahr 1976 als Télécoo eröffnet und wird derzeit von der Freizeitparksparte Plopsa des belgischen Trickfilmstudios Studio 100 betrieben. Der Park bietet ein interessantes Line-Up aus Achterbahnen, Rundfahrgeschäften und einer Sommerrodelbahn, die eine beachtliche Strecke über einen nahen Hang zurücklegt.

 
 
 

Highlights des Freizeitparks

 




 

Maya Splash

Ein feucht fröhliches Vergnügen

 


 

Schtroumpfeur

Der Coaster aus Plopsa Coo

 


 

Vicky the Ride

Kompakter und überaus wilder Spinning Coaster

 


Ein Besuch im Legoland Windsor

Legoland Windsor

Legoland Windsor ist nach Alton Towers der beliebteste Freizeitpark der Merlin Entertainments Gruppe in Großbritannien, weshalb immer mit langen Warteschlangen zu rechnen ist. Die Lage auf einem Hügel mit Blick auf das Windsor Castle in der Ferne verleiht dem Park eine besondere Ausstrahlung.

Von hier oben schlängeln sich einige Wege hinunter, die ähnlich wie im Freizeitpark Tolk-Schau sogar Rutschen nach unten bieten. Die interessanteste Möglichkeit, diesen Berg ohne Anstrengung hinabzusteigen oder besser gesagt zu bezwingen, ist eine Fahrt mit der Standseilbahn Hill Train, von der aus man einen guten Blick auf die Raftinganlage Vikings River Splash hat.

Vikings River Splash

Diese Anlage ist durch den aufgesetzten Kanal nicht gerade als Schönheit zu bezeichnen, aber der Blick von den unteren Ebenen des Parks ist schon etwas Besonderes, denn Raftingboote, die mehrere Meter über einem durch einen Kanal fahren, sieht man nicht alle Tage. Vom Wasserstand her sah die Anlage ziemlich nass aus, was selbst in England ein Wunder ist.

Jolly Rocker

Folgt man dem Weg vom Rafting hinunter, gelangt man vorbei an einem Labyrinth und Zierer Kontiki in den Piratenbereich des Parks, wo ein alter Bekannter aus der Heide seine Runden dreht. Neben dem HUSS Pirat Jolly Rocker gibt es hier eine Teetassenbahn und die Wildwasserbahn Pirate Falls Dynamite Drench. Darüber hinaus gibt es großzügige Spielmöglichkeiten für die kleinen Gäste.

Knight’s Quest und Dragon’s Apprentice

Wer zumindest ein wenig Adrealin sucht, wird in Knight’s Kingdom fündig, denn hier gibt es neben der beliebten Foltermaschine Knight’s Quest – einem eher unbequemen Old Train der Firma Mack Rides – die beiden Achterbahnen Dragon und Dragon’s Apprentice. Während Dragon’s Apprentice eine nette Kinderachterbahn mit einer Abwärtshelix und leichten Kurven ist, ist Dragon’s Apprentice eine recht seltsame und gleichzeitig interessante Familienachterbahn. Beide Achterbahnen stammen, wie viele andere Fahrgeschäfte im Legoland Windsor, von der englischen Firma WGH Transportation.

Dragon

Der Dragon erinnert damit ein wenig an die legendäre Achterbahn The Ultimate in Lightwater Valley, ohne jedoch deren Höhe und Fahrzeit zu erreichen. Die Fahrt beginnt mit dem bereits von anderen Drachenachterbahnen bekannten Themenfahrtabschnitt, wo es gegen Ende ohne rasanten Sturz oder Abschuss in Richtung Lifthill geht. Dieser ist durch die Bleche am Catwalk nicht besonders leise und bietet unnötigerweise eine kurvige Streckenführung. Es folgt der erste Drop mit anschließender Achterkurve, bis man wieder in einem kurvigen Lift unter dem anderen durchfährt und wieder etwas an Höhe gewinnt. Mit der gesammelten Energie durchquert man nun einen Tunnel, um anschließend wieder eine Acht zu fahren. Gebremst wird auch hier durch Reibräder, die wiederum auf einem kurvenreichen Hügel installiert sind.

Während der Drache in Billund durch seinen schnellen Verlauf und die starke, an einen Abschuss erinnernde Beschleunigung nach dem Darkride-Teil überzeugen kann und der Drache im Legoland Deutschland durch seine vergleichsweise gewaltigen Ausmaße und die doch recht abrupte erste Abfahrt besticht, fällt es dem Drachen in Windsor eher schwer, etwas Besonderes vorzuweisen. Obwohl die Fahrt an sich kindgerecht ist und durch die etwas abrupteren Kurvenübergänge durchaus Spaß macht, bietet der Drache eine mehr oder weniger ereignislose Fahrt, die dann auch noch gerne durch Lifthügel unterbrochen wird.

Laser Raiders

Folgt man den Wegen, so findet man im ägyptischen Themenbereich Kingdom of the Pharaos mit den Laser Raiders ein weiteres Highlight, für das man gerne etwas länger anstehen darf. So gerne ich die Anlage von Sally ausprobiert hätte, so schnell verging die mir verbleibende Zeit im Park. Aufgrund des allgemeinen Verkehrsaufkommens rund um London an diesem Tag und des großen Andrangs im Legoland Windsor konnte ich nur die beiden Achterbahnen, das Miniland, den Hill Train und den neuen 4D-Film besuchen.

Die besonderen Attraktionen des Legoland Windsor

Abgesehen vom üblichen Legoland Repertoire kann man im Legoland Windsor einige Besonderheiten entdecken. So kann man in der Digger Challenge beispielweise einen richtigen Bagger steuern, auf dem Duplo Valley Airport seinen Hubschrauber am Stiel hoch und runter bewegen bzw. drehen, mit den Raft River Racer mit einem Schlauchboot eine kurvige Stecke nach unten rutschen, in der Märchenfahrt Fairytale Brook vorbei an gut animierten Legomodellen fahren oder im Atlantis Submarine Voyage in U-Booten durch ein Sealife Center fahren.

Miniland

Während sich die Kinder im Duplo-Wasserbereich austoben, können die Erwachsenen im Miniland die Lego-Modelle bewundern. Dieses ist sehr schön gestaltet und kann neben Modellen aus Großbritannien auch Modelle aus Frankreich und den Niederlanden vorweisen. Star Wars Modelle wird man in diesem Teil des Parks nicht finden, diese haben glücklicherweise eine eigene Ausstellung in der Nähe des Eingangs.

The Legends of Chima 4D

Im 4-D Kino des Parks wird neben einem Agentenfilm auch ein Film der neuen Produktserie The Legends of Chima der Firma Lego gezeigt. Da Lego mit ihren Serien schon gezeigt hat, wie man richtig animiert, war ich auf diesen Film halbwegs gespannt, auch wenn ich von der Materie nicht so viel Ahnung hatte und mir ein Ninjago-Film sicher mehr zugesagt hätte. Die Animationen waren sehr sauber und der 3D Effekt war wirklich so klar, wie ich es noch nie in einem Kino gesehen habe. Die anderen Effekte waren alle gut auf den Film abgestimmt, so dass man sich den Film auf jeden Fall anschauen sollte, wenn man mit größeren Wassermengen umgehen kann und dem Genre Animationsfilm nicht unbedingt abgeneigt ist.

Fazit Legoland Windsor

Legoland Windsor ist ein Park, der mich sehr überrascht hat. Durch die Lage in einem Tal bietet dieser Park ganz ungewöhnliche Ausblicke und weiß diese dennoch für sich zu nutzen. Alles wirkt harmonisch aufeinander abgestimmt, wenn auch etwas enger bebaut als in anderen vergleichbaren Parks. Kleinkinder bis zu einem gewissen Mindestalter haben hier allerlei Möglichkeiten sich auszutoben, was auch großzügig angenommen wird.

 

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Abenteuer auf Zufari

Änderungen in Chessington World of Adventures

Nachdem sich der Zoo und Freizeitpark Chessington World of Adventures in den letzten Jahren verstärkt um seine Tiere gekümmert und den Zoobereich erweitert hat, wurde in diesem Jahr neben den ständigen Verbesserungen im Freizeitpark auch in ein Fahrgeschäft und gleich in neue Gehege für afrikanische Tiere investiert. Tatsächlich ist Chessington schöner denn je, denn der bereits im letzten Jahr umgesiedelte Pressluftflieger Flying Dumbos erstrahlt nun in einem passenden Anstrich. Weitere fünf Millionen Pfund werden derzeit in weitere Verbesserungen des Parkbildes investiert, weshalb die Wildwasserbahn Dragon Falls, der Powered Coaster Runaway Train und einige Wege derzeit für die Besucher gesperrt sind. Den Anfang macht Zufari.

Zufari

Die große Neuheit in diesem Jahr ist Zufari, eine Anlage, bei der man in einem großen Geländewagen für 30 Personen + Fahrer über einen Offroad-Parcours mit einigen Überraschungen gefahren wird und dabei einige Tiere beobachten kann. Theoretisch kann man es also mit dem Beginn der Dschungelsafari im Serengeti Park in Hodenhagen vergleichen, bevor es in den Dschungel geht und der Sarkasmus die Oberhand gewinnt.

Zufari bietet alles, was man von einer Safari-Attraktion erwartet. Nachdem man das obligatorische Fotoshooting in der Warteschlange absolviert oder übersprungen hat, wartet man auf den Einlass in einen Vorführraum, der eigentlich nur dazu dient, die Kinder ein wenig von der Wartezeit abzulenken, denn der eigentliche Film läuft schnell ab. Danach erscheint ein Affe auf der Leinwand, der auch schon im Film zu sehen war, dieser interagiert mit dem Publikum, wie man es zum Beispiel von Stitch live! aus den Walt Disney Studios in Paris kennt. Leider sind die Sprüche hier noch alle harmlos und die Animation lässt etwas zu wünschen übrig, aber den Kindern gefällt es.

Nach dem Besteigen des Trucks geht die doch recht holprige und lustige Fahrt auch schon los. Wenn die Bepflanzung hier erst einmal komplett ist, wird dieser Teil sicherlich ein deutlich größeres Abenteuergefühl vermitteln, als es die Fahrt jetzt noch ist. Vorbei an einem unbepflanzten Flamingogehege geht es nun am Giraffengehege vorbei, wo an der Halle merkwürdige Schilder angebracht wurden, die allesamt vor dem Betreten der Höhle warnen.

Mit ein wenig Humor und einigem Hin- und Herfahren folgt nun die eigentliche Safari. Giraffen, Zebras und Nashörner sind zu sehen, die im Laufe der Zeit sicher auch im großen Gehege nebenan zu bestaunen sein werden, welches das zum Park gehörende Hotel weiter aufwerten wird.

Da ein Weg versperrt ist, geht es nun in die Höhle. Was einen in der Höhle selbst erwartet, erfreut vor allem die linke Seite des Wagens, denn Chessington wertet bekanntlich einige Attraktionen durch viel Wasser massiv auf. Dass Kinder hier nur die mittleren Plätze einnehmen dürfen, ist nun geklärt, ebenso, warum der Gang beim Einstieg so nass war. Dass die Wagen beim Einsteigen noch tropfen, ist einem Wasserfall am Ende der Höhle zu verdanken, der einzige Effekt, der von Anfang an offensichtlich war.

Für die wasserverliebten Engländer ist das Ende sicherlich die Abrundung des Ride into Africa, aber auch die Deutschen müssen nicht allzu viel Kontakt mit dem nassen Element fürchten, denn es ist nur unwesentlich höher als beim grandiosen Finale der Themenfahrt Bubbleworks und keinesfalls so nass wie beim Wellenflieger Monkey Swinger, bei dem die Fontänen an diesem Besuchstag leider nicht zum Einsatz kamen, oder beim Top Spin Rameses Revenge; wo ein Notstopp mit Anruf bei den hauseigenen Technikern zwar ein VIP-Ticket einbrachte, das aber leider nicht bei Vampire, Dragon’s Fury oder Zufari eingelöst werden konnte.

 

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