Fonts de l’Algar (2020)

Mitten in den Bergen nahe der Stadt Benidorm entspringt der Rio Algar. Seit nunmehr etwa fünf Jahrzehnten wird der wasserführende Teil des Flusses touristisch genutzt. Es entstanden eine große Anzahl an Ausflugslokalen, ein Dinosaurier-Freilichtmuseum und eine öffentliche Badeanstalt, die vielen unter den Namen Fonts de l’Algar (die Quellen des Algars) besser bekannt sein dürfte. Das Bad befindet sich auf mehreren Ebenen mitten in einer Schlucht. Auf der untersten Ebene erwartet den Besucher ein recht hoher Wasserfall in einer malerischen Umgebung, das wahre Highlight jedoch befindet sich in einem derzeit abgesperrten Bereich auf den obersten Ebenen des Bads – richtiges Schuhwerk und etwas Klettergeschick ist jedoch vorausgesetzt.

Covid-19 bedingt gab es in diesem Jahr ein Einbahnstraßensystem, woran sich auch alle Badegäste gehalten haben. In Folge dessen musste man auch am Haupteingang am Wasserfall beginnen, denn der Seiteneingang, wo sich auch die freien Parkplätze befinden, war in diesem Jahr abgesperrt – genauso wie die Parkplätze… Naja, so parkten wir halt an einem der zahlreichen Lokale.

Da die Öffnungszeit in Intervallen aufgesplittet war, warteten wir etwa 40 Minuten am Eingang, ehe wir ins Bad gingen. Dadurch waren wir jedoch auch mit die ersten Badegäste, wodurch wir vorerst weitestgehend allein unterwegs waren. Im Laufe der Zeit wurde es jedoch relativ voll, wobei ein Mindestabstand immer gegeben war – die Spanier sind jedoch auch wirklich sehr umsichtig.

Nachdem wir uns unterm Wasserfall im eiskalten Wasser des Rio Algars abgekühlt hatten ging es sogleich auf die höheren Ebenen der Fonts de l’Algar, wo der Fluss etwas breiter und recht niedrig ist. Folgt man von hier aus den Fluss weiterhin empor gelangt man nach einigen Minuten zum wohl schönsten Teil des Flusses. In einer atemberaubenden Schlucht kann man sich hier wunderbar treiben lassen und die Seele baumeln lassen. Mutige können bei entsprechenden Wasserstand unter einem Felsen tauchen – wobei ich persönlich davon abrate. Im Juli zumindest konnte man die Passage locker durchgehen und den Fluss weiter folgen; wobei sich dieses kaum noch gelohnt hat, denn kurz darauf ist der Fluss weg und man läuft nur noch über Felsen.

Die Fonts de l’Algar zumindest sind ein Must-Do für jeden Costa Blanca Touristen und dementsprechend immer einen Besuch wert!

 

Was ist eure Meinung zu den Fonts de l’Algar? Schreibt es einfach hier unter dem Bericht ins Kommentarfeld oder besucht unsere Social Media-Kanäle:

 

          


Comunidad Valenciana (2020)

An meinem letzten Tag in Madrid nahm ich am Bahnhof Puerta de Atocha den Zug in Richtung Valencia. Es war meine erste Erfahrung mit dem spanischen Hochgeschwindigkeitszug AVE und ich war sehr zufrieden, auch wenn ich es etwas seltsam fand, durch einen Flughafen-ähnlichen Eincheck-Prozess zu gehen, nur um einen Zug zu erwischen. Aber das ist nicht das einzig Seltsame, denn komischerweise brauchte ich mehrere Versuche, bevor ich überhaupt Fahrkarten an einem Automaten kaufen konnte.

Im Zug angekommen, genoss ich den großen Komfort der Tourista Plus-Klasse und das kostenlose und unglaublich schnelle Internet. Bevor man es überhaupt bemerkt, ist man im Handumdrehen am Ziel. In Valencia angekommen, musste ich den Bahnhof wechseln. Interessanterweise war die Estació del Nord gleich um die Ecke des Bahnhofs Valencia Joaquín Sorolla. Hier nahm ich dann den Cercanias Renfe nach Gandia, wo mein Vater schon auf meine Ankunft wartete.

 


Hast du jemals den AVE genommen? Schreib es einfach hier in das Kommentarfeld unter dem Bericht oder besuche unsere Social Media Channels:

 

          


Madrid (2020)

Seit der Covid-19-Virus losgebrochen ist, habe ich gearbeitet und nicht mehr aufgehört. Neben meinem Job habe ich auch eine Menge Sachen für diese Website gemacht. Auf der einen Seite war ich froh, dies zu tun, aber auf der anderen Seite wurde es mir zunehmend anstrengender, dies zu tun. Ich brauchte eine Pause. Kurz bevor die Sommerferien in Europa begonnen hatten, wurden die meisten Reisebeschränkungen aufgehoben und wir konnten endlich wieder reisen. Anstatt dieses Jahr auf eine große Achterbahnreise zu gehen, beschloss ich, mich meinem Vater anzuschließen, der ein Haus in der Nähe von Dénia in Alicante hat. Da Direktflüge viel zu teuer waren, beschloss ich, Madrid einen Besuch abzustatten und danach mit dem Zug nach Gandia zu fahren.

Wie immer bin ich hauptsächlich wegen der Themenparks nach Madrid gefahren, aber nach einem sehr überfüllten Parque Warner am Samstag habe ich beschlossen, stattdessen einen sehr langen Spaziergang durch die Stadt zu machen. Es war eine sehr interessante Erfahrung, da die Stadt zum größten Teil menschenleer war. Orte mit normalerweise vielen Touristen waren völlig frei. Sogar die Pubs am späten Abend waren allesamt verlassen.

Es ist sehr schwer zu glauben, dass Madrid einen Monat später wieder ein Covid-19-Hotspot war, da hier wirklich jeder überall eine Maske trug und selbst der Sicherheitsabstand bei allen Gelegenheiten stets gewahrt wurde. Hier in Deutschland bin ich überrascht, dass wir nie solche Rückschläge erlebt haben, da wir nie so streng drauf waren wie die Spanier.

 


Hast du Madrid schon mal besucht? Schreib es einfach hier in das Kommentarfeld unter dem Bericht oder besuche unsere Social Media Kanäle: