Zu Fuß durch Sydney

Wie auch in Melbourne gingen wir in Sydney auf eine Free Walking Tour von I’m Free Tours. Ausgehend vom Town Hall Square, dem Rathausplatz, ging es zunächst durch die prunkvolle Arcade des Queen Victoria Buildings. Auf der anderen Seite angekommen folgten wir dann der Market Street in Richtung der St. Mary’s Cathedral. Nach einem Blick auf den Archibald Brunnen zogen wir weiter und folgten im Anschluss der Macquarie Street. Vorbei an den Hyde Park Barracks führte uns der Weg zum ‚Rum‘ Hospital (das Sydney Hospital, welches im Zuge eines Rum-Monopols ausgesprochen vom Gouverneur Lachlan Macquarie errichtet wurde). Direkt gegenüber bogen wir dann in den Martin Place ein – eine sehr beeindruckende Fußgängerzone und Heimat mehrerer Banken, darunter die Bundesbank Australiens, die das Central Business District prägen. Anschließend machten wir einen Pause am Australia Square. 

Der zweite Teil der Tour konzentrierte sich dann auf Umgebung des Circular Quays beschränkte. Nach einem Blick auf ein überaus eindrucksvolles Modell der Stadt im Customs House, ging es weiter zum Opera House. Von dort aus zogen wir weiter zum Aussichtspunkt des Kreuzfahrtterminals Sydney Cove Overseas Passenger Terminal am Rande des historischen Hafenquartiers The Rocks, von dem man eine hervorragende Aussicht auf die beiden bedeutendsten Wahrzeichen der Stadt hat. Hier endete die überaus kurzweilige Tour dann auch.

Da wir von Aris‘ Cousine zu Abend eingeladen waren, konzentrierten wir uns nun vor allem auf das Quartier The Rocks und die nahe Harbour Bridge, die wir auch noch zu Fuß einmal überqueren wollten. Die Brücke ist sehr beeindruckend und wer will kann diese auch Erklimmen, wobei das ein eher kostspieliges Erlebnis ist. Weitaus günstiger hingegen ist das Pylon Lookout & Museum, bei dem man den südlichen Pylonen besteigen kann. Wir überquerten die Brücke jedoch nur und stiegen dann auf der anderen Seite in die Fähre am Milsons Point. 

Bilder Sydney

 


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Mit der Fähre durch Sydney

Bondi Beach und sculpture by the sea

Unser zweiter Tag in Sydney war für Aris etwas ganz Besonderes, denn er konnte endlich seine Cousine wiedersehen. Leider war ihre Zeit begrenzt, dennoch fanden wir eine gute Lösung, um das Beste aus dem Tag zu machen.

Wir starteten unseren Tag am weltberühmten Bondi Beach. Der 1,22 km lange Strand ist einer der australischen Hotspots für Surfer und Geburtsort des ersten Rettungsschwimmerclubs der Welt im Jahr 1907. Bald darauf wurden auch in vielen anderen Ländern Clubs gegründet, da das Schwimmen sich mehr und mehr zu einer Aktivität für die Allgemeinheit entwickelte. Bondi Beach selbst ist ein schöner Strand, aber das Wasser wird viel zu schnell tief, so dass ich einen Besuch mit kleineren Kindern nicht empfehlen kann. Das warme Wasser und die hohen Wellen machen den Besuch jedoch zu einem sehr angenehmen und spaßigen Erlebnis – wenn ich bloß wüsste, wie man surft.

Nachdem wir einige Zeit am Strand verbracht hatten, beschlossen wir, einen Blick auf das „Sculpture by the Sea“ Festival zu werfen. Wir liefen also an den spektakulären Bondi Icebergs Pools vorbei und folgten dem wunderbaren Bondi to Bronte Coastal Walk in Richtung Mackenzies Point, wo der Großteil des Festivals stattfand. Die Skulpturen entlang des Weges variierten von interessant bis seltsam, bis zu dem Punkt, an dem ich sie gar nicht mehr verstehen konnte; es ist also eine sehr interessante Open-Air-Kunstgalerie, die mir gut gefallen hat.

Watsons Bay und Manly

Der letzte Halt, den wir zusammen mit Aris‘ Cousine einlegten, war Watsons Bay, von wo aus wir einen tollen Blick auf die Skyline von Sydney hatten. Wir besuchten auch The Gap – eine beeindruckende Klippe, die leider einer der bekanntesten Orte Australiens für Selbstmorde ist.  

Nach einiger Zeit im Robertson Park war es Zeit, sich zu verabschieden. Aris und ich nahmen dann die Fähre nach Manly, um einen Blick auf den zweitberühmtesten Strand Sydneys zu werfen: Manly Beach. Wie Bondi Beach ist auch Manly Beach ein Hotspot für Surfer. Hier wurde 1964 die erste Surfweltmeisterschaft ausgetragen und jedes Jahr im Februar finden hier die Australian Open of Surfing statt. Wir genossen den Strand eine ganze Weile und gönnten uns ein Craft-Bier in der 4 Pines Brewing Co. gegenüber der Anlegestelle, bevor wir die nächste Fähre Richtung Circular Quay nahmen.

Das Opera House

Zurück im pulsierenden Herzen Sydneys beschlossen wir, uns das weltberühmte Opernhaus genauer anzusehen. Da gerade keine Vorstellung stattfand, haben wir es uns nicht von innen angesehen, denn leider sind Führungen durch das Theater ziemlich teuer. Deshalb sind wir einfach um das Gebäude herumgelaufen und haben es von außen erkundet, was auch ganz lustig war.

Als die Sonne langsam unterging, beschlossen wir, etwas zu essen. Wir landeten in der örtlichen Filiale des Brauhauses Munich, das typisch bayerische Gerichte servierte. Nach einem guten Essen und ein paar Getränken war es an der Zeit, zurück ins Hotel zu gehen und uns auszuruhen.  

Bilder Sydney

 


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Milsons Point und Darling Harbour

Nach meinem fantastischen Besuch im Luna Park Sydney hatten Aris und ich genug Zeit, um die Gegend ein wenig zu erkunden, bevor wir zu unserem Motel fuhren. Wir übernachteten in der Garden Lodge Sydney, einem günstigen Motel direkt an einer viel befahrenen Schnellstraße. Dank der Nähe zur Light Rail und einer S-Bahn-Station war das Motel ein idealer Ausgangspunkt, um die Stadt zu erkunden.

Kurz nachdem wir im Motel angekommen waren, fuhren wir mit dem Light Train nach Darling Harbour, wo wir im Hard Rock Café ein leckeres Essen zu uns nahmen. Als wir das Restaurant verließen, war die Sonne bereits untergegangen, und Darling Harbour zeigte sich uns als großartiger Schauplatz des Nachtlebens. Wir setzten unsere erste Erkundungstour durch Sydney fort, indem wir die denkmalgeschützte Pyrmont Bridge überquerten, bevor wir die Überreste der Metro Monorail bewunderten – eine in den 1980er Jahren erbaute Monorail, die gegen Ende ihres Lebens zu einer Touristenattraktion wurde, ansonsten aber keine allzu große Rolle im täglichen Leben der Einwohner der Stadt spielte – mit seinen modern aussehenden Bahnhöfen. Wenn man die Geschichte nicht kennt, könnte man meinen, dass sehr bald ein neues Transportmittel gebaut werden würde und bereits mit den Bahnhöfen begonnen hat.

Wir setzten unseren Spaziergang in Richtung des Westfield Centres fort, in dem sich der Sydney Tower befindet. Während die Trippas White Group die Bars und Restaurants der Anlage betreibt, kümmert sich Merlin Entertainments um den Betrieb der Plattform Sydney Tower Eye. Leider kamen wir etwas zu spät an, um einen nächtlichen Blick auf die Stadt zu werfen.

Da es ein ziemlich langer Tag war, kehrten wir kurz darauf zu unserem Hotel zurück.

Bilder Sydney Milsons Point und Darling Harbour

 


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