Sea World



Freizeitpark:Sea World (seit 1971)
Adresse:Seaworld Dr.
Main Beach QLD 4217
https://seaworld.com.au/
Betrieb:Village Roadshow

Spongebob's Boating School Blast • Zamperla Family Gravity CoasterSea World ist einer der Village Roadshow Themenparks an der Goldküste. Der 1971 eröffnete Meeressäugerpark bietet eine solide Auswahl an Achterbahnen, Shows und tierischen Begegnungen..

 
 
 

Highlights des Tier- und Freizeitparks

 




Dolphins / Delfine

 

Affinity Dolphin

Das Markenzeichen des Parks

 


Jet Coaster • Intamin Family Launch Coaster

 

Jet Rescue

Eine sehr dynamische Achterbahnfahrt

 


Storm Coaster • Mack Rides Water Coaster

 

Storm Coaster

Die großartige Wasserachterbahn

 


Heimat des Lech Coaster

Legendia

Balerina und Tea Cups

Sobald man den Park betreten und die nett gemachte Main Street hinter sich gelassen hat, befindet man sich sogleich am Ufer des zentralen Sees. Dem Uhrzeigersinn folgend, stößt man dann auf die Überreste des Überschlagskarussells Circus Hoppla, sowie auf gleich zwei klassische Familienfahrgeschäfte. Darunter der Hully Gully Balerina und die Teetassenfahrt Tea Cups, welche immer noch so aussieht wie damals im Heide Park.

Bazyliszek

Die Hauptattraktion im vorderen Parkteil ist die interaktive Themenfahrt Bazyliszek. Interessanterweise wird die Queue der Fahrt teilweise als Expansion des Familienrestaurants im Eingangsbereich genutzt und es gibt auch eine Hüpfburg. Die Fahrt selbst ist jedoch durchaus klasse und bietet eine gelungene Mischung aus aufwändig gestalteten Szenen und Leinwandgeballer.

Dream Flight Airlines

Vorbei am großen Riesenrad Legendia Flower zieht es uns nun zur Flying Machine Dream Flight Airlines. Dieses alte Flugkarussell aus dem Jahr 1956 ist ein wahnsinnig tolles Erlebnis und einer der Gründe den Freizeitpark zu suchen. Leider kommt es nur alle 10 Minuten zu einer Fahrt, da das Fahrgeschäft unfassbar träge ist und pro Zyklus einige Minuten zum Beschleunigen und Bremsen benötigt. Das eigentliche Flugerlebnis jedoch ist spitze und sollte definitiv nicht ausgelassen werden.

Dream Hunters Society

Die Dream Hunters Society ist eine der beiden klassischen Zyklon / Galaxy Achterbahnen im Park, wobei die Scary Toys Factory im vorderen Parkteil seit Jahren nicht mehr betrieben wurde. Die 335 m lange Achterbahn überzeugt vor allem durch die beiden größeren Abfahrten und der endlosen Helix im Mittelteil der Fahrt und eignet sich hervorragend als größere Einstiegsachterbahn für die jüngeren Parkgäste. Als einzige wirkliche Familienachterbahn im Park hat die Achterbahn stets die längste Warteschlange im Park.

Phoenix und Dragon Temple

Die beiden Fahrgeschäfte Phoenix und Dragon Temple haben bereits eine überaus bewegte Geschichte hinter sich. Stationär wurden die HUSS Enterprise Phoenix und der HUSS Rainbow Dragon Temple im Serengeti Park, wo diese jahrelang die Besucher unterhielten, ehe beide in das dänische Sommerland Syd umzogen, welcher kurz darauf jedoch für immer geschlossen wurde. Mittlerweile erfreuen die beiden Fahrgeschäfte das polnische Publikum und das hoffentlich noch für einen sehr langen Zeitraum.

Diamond River

Ebenfalls aus dem Sommerland Syd kommend ist die große Wildwasserbahn Diamond River. Die relativ lange Fahrt bietet gleich zwei atemberaubende Abfahrten die einem klatschnass aus der Anlage aussteigen lassen.

Giant Water Pump und Dragon Wresting Tournament

Eines der interessantesten Fahrgeschäfte im Legendia ist die kleine Frisbee Giant Water Pump, welche eine Hand voll Leute in einem recht engen Radius herumschleudert, während diese gemütlich hin- und herschaukelt.

Nicht ganz so gemütlich ging es bei dem Dragon Wrestling Tournament von statten, von welchem man heute leider auch nur noch die Überreste entdecken kann. Hierbei handelte es sich um einen HUSS Flic Flac – ein gnadenloses und überaus spaßiges Überkopfkarussell.

Lech Coaster

Die bekannteste Achterbahn im Legendia ist der Lech Coaster. Die von Vekoma erbaute Anlage überzeugt durch ihren sehr intensiven First Drop. Welcher in der Abfahrt stark verdreht ist. Hierauf folgt sogleich ein Reverse Sidewinder, der erst als Immelmann anmutet, jedoch in seiner Ausfahrt eher an einem Korkenzieher erinnert. Nach einem überaus wilden Umschwung und einem Airtime-Hügel nähert man sich dann dem Stationsgebäude, welches man in einer Rolle durchfährt. Auf der Rückseite der Station folgt dann ein überaus enger Turnaround, welcher dann in eine bodennahe Kurve übergeht. Über Stock und Stein bahnen wir uns dann den Weg zu einem weiteren Korkenzieher. Nach einem kurzen Umschwung folgt eine bodennahe Kurvenkombination in Form einer acht, ehe wir die Schlussbremse erreichen und die überraschend dynamische Fahrt ihrem Ende entgegenkommt.

Der Lech Coaster ist eine der besten Achterbahnen aus dem Hause Vekoma und eine der besten Achterbahnen Europas. Die Fahrt ist überaus dynamisch und bietet auf recht kompakter Fläche eine große Anzahl überaus wilder Fahrmanöver. Chapeau!

Dolina Jagi

Die Wasserbahn Dolina Jagi ist eine sehr moderne Wild Raft Anlage des Herstellers Hafema. Neben allerlei Stromschnellenabschnitte überzeugt die Wasserbahn vor allem durch ihre durchaus schnelle Fahrt und der überaus netten Gestaltung.

Diabelska Pętla

Die einst als Tic-Tac Tornado bekannte Diabelska Pętla ist eine klassische französische Loopingachterbahn von Soquet, wobei man im hinteren Wagen die Möglichkeit hat, diese Achterbahn rückwärts zu erleben. Die Fahrt selbst zeichnet sich vor allem durch ihre beiden Loopings aus, weist aber gegen Ende der Fahrt noch mehrere in sich verschlungene Rechtskurven auf, die nach einem finalen Dip auch sogleich in die Schlussbremse führt.  

Sky Flyer

Ich bin ein großer Fan von Mondial und Vekoma Fahrgeschäften. Grund genug also den Sky Flyer zu mögen – immerhin ein Fahrgeschäft, welches in Kooperation der beiden Firmen entstand. Hier im Legendia hört die Fahrt auf der Überkopfschiffschaukel jedoch gar nicht mehr auf, wonach nach kurzer Zeit einem der Bügel ganz schön auf den Magen drückt. So sehr sogar, dass es einem irgendwann recht schwer fällt sich nicht zu übergeben. Kürzer ist manchmal also doch besser. Dennoch ist der Sky Flyer eine echt schnieke Anlage und macht zumindest vom Zusehen dann doch recht viel Spaß.

Bilder Legendia

Fazit Legendia

Legendia Śląskie Wesołe Miasteczko ist ein echt feiner Stadtpark mit einem tollen Gespür für Fahrgeschäfte. Wenn man gerade auf dem Weg zum Energylandia ist, so lohnt es sich definitiv hier einmal vorbeizuschauen. Der Park ist zwar recht überschaubar, hat dafür aber auch deutlich mehr Geschichte vorzuweisen.  


Was ist deine Meinung über den Themenpark Legendia? Schreib sie einfach in das Kommentarfeld unter dem Bericht oder besuche unsere Social Media Kanäle:

          


Ein toller Tag im Six Flags America

Six Flags America

Main Street 1776

Der erste Eindruck beim Betreten von Six Flags America ist äußerst positiv. Von der Main Street 1776 führen die Wege zu den Themenbereichen Looney Tunes Movie Town, Chesapeake, Mardi Gras und dem äußerst attraktiven Wasserpark Hurricane Harbor, der ebenfalls im Eintrittspreis enthalten ist. Neben Karussell, Wellenflug und Teetassenbahn kann man hier auch eine Runde mit den Oldtimern von Minuteman Motors drehen.

Looney Tunes Movie Town

Looney Tunes Movie Town ist einer der beiden Kinderbereiche des Freizeitparks. Hier befindet sich auch die Great Chase Achterbahn von Zamperla.  Hier triffst du mit großer Wahrscheinlichkeit deine Lieblingsfiguren der Looney Tunes.

Mardi Gras

Der Mardi Gras Themenbereich bietet ein sehr schönes Ambiente und einige sehr coole Fahrgeschäfte. Neben den French Quarter Flyers – den klassischen Flying Scooters – gibt es hier die Gokartbahn Big Easy Speedway, den Chance Rides Falling Star Zydeco Zinger, den man leider nur zu zweit fahren kann, das Überschlagsfahrgeschäft Bourbon Street Fireball und den absolut genialen Intamin Freifallturm Voodoo Drop. Ebenfalls kann man hier die Achterbahnen Ragin‘ Cajun und Wild One erleben.

Ragin’ Cajun

Der Reverchon Spinning Coaster Ragin‘ Cajun passt perfekt in den Mardi Gras Themenbereich, was vielleicht daran liegt, dass die Anlage bereits zwischen 2004 und 2013 im Mardi Gras Themenbereich des Freizeitparks Six Flags Great America betrieben wurde. Leider konnte ich die Fahrt an meinem Besuchstag nicht erleben.

Wild One

Obwohl die Holzachterbahn Wild One erst 1986 in den Park kam, ist sie die zweitälteste Achterbahn Amerikas. Zuvor stand der für damalige Verhältnisse hölzerne Koloss 68 Jahre lang im Paragon Park in Massachusetts, wo die Bahn unter dem Namen Giant Coaster bekannt war. Mittlerweile ist die Achterbahn Wild One über 100 Jahre alt.

Die Fahrt auf Wild One beginnt recht gemächlich mit einer langen Geraden und einer Linkskurve, bevor man den Lifthügel der Anlage erreicht. Oben angekommen geht es gleich in den ersten Drop. Mit ordentlich Speed geht es dann über den ersten Airtimehügel und gleich unter dem finalen Sturz der ehemaligen Wildwasserbahn des Parks hindurch, was für einen tollen Near Miss Moment sorgt. Nach einem Double Up geht es in die hohe Wende, die mit ordentlich Speed durchfahren wird. Mit bestem Blick auf die nun deutlich sichtbaren Überreste der Wildwasserbahn geht es nun in einem Double Down in die Tiefe. Danach geht es über zwei große Hügel. Entlang des Mardi Gras Themenbereichs folgen dann einige kleinere Hügel. Nach einer Linkskurve geht es dann in die große Helix, die das Finale der Fahrt bildet.

Die Holzachterbahn Wild One hat ein sehr rasantes Layout, das jedoch zum Ende hin stark nachlässt. Leider war die Fahrt auch recht ruppig, weshalb ich es am Ende bei einer Fahrt belassen habe.

Gotham City

Auch im Themenbereich Gotham City gibt es viele Fahrgeschäfte. Neben dem klassischen Round-Up Riddle Me This gibt es die absolut fantastische Schaukel Harley Quinn Spinsanity und den riesigen Wonder Woman Lasso of Truth Star Flyer.

Joker’s Jinx

Direkt nach dem Einsteigen in die Joker’s Jinx erfolgt der Absprung aus der Station. Mit voller Geschwindigkeit geht es sofort in die extrem druckvolle Cobra Roll, bevor wir nach zwei Kopfständen über den Boden fliegen. Nach einem druckvollen Tal geht es direkt in einen Sidewinder, bevor wir durch den oberen Teil der Bahn cruisen. Nach einigen Kurven geht es über eine merkwürdige Gerade in den unteren Teil der Bahn. In einem ständigen Auf und Ab schrauben wir uns nach unten, bevor wir nach einer weiten Linkskurve die Richtung wechseln. Schnell nähern wir uns wieder dem Boden, um erneut die Richtung zu wechseln. Nach zwei weiteren Steilkurven in Bodennähe befinden wir uns kopfüber im Korkenzieher, bevor wir die Bremsstrecke erreichen und bald wieder in der Station sind.

Joker’s Jinx ist eine sehr solide Achterbahn mit einem schönen Streckendesign. Es ist schön, dass man bei dieser Achterbahn den Streckenverlauf der Flight of Fear Achterbahnen – den ersten LSM Launch Coaster – in einem offenen Bereich erleben kann und somit den Schienenknäuel in seiner ganzen Pracht zu sehen bekommt.

Penguin’s Blizzard River

Eine Fahrt mit einem Spinning Rapids Ride von WhiteWaterWest ist immer ein Vergnügen. Leider war der Penguin’s Blizzard River an meinem Besuchstag noch geschlossen.

Superman Ride of Steel

Es gibt kaum eine bessere Achterbahn als einen Intamin Mega Coaster. Die in der Regel 60 Meter hohen Achterbahnen bieten eine rasante und von Airtime geprägte Fahrt. Das gilt zumindest für die neueren Anlagen. Six Flags America’s Superman Ride of Steel ist eine gespiegelte Kopie der Ride of Steel Achterbahn in Darien Lake und bei der Erstinstallation wurde zunächst auf ein ausgeprägtes Geschwindigkeitsprofil gesetzt.

Nach dem ersten Gefälle geht es direkt in eine bodennahe Rechtskurve und dann über einen großen Camelback. Es folgt eine sehr lange Gerade, bevor es in eine sehr flache 540° Helix geht. Bei immer noch sehr hoher Geschwindigkeit geht es noch eine Weile geradeaus, bevor der zweite Airtime-Hügel folgt. Es folgt eine weitere lange Gerade und die zweite große Helix der Fahrt. Etwas ungewöhnlich ist dann das Finale, das aus drei Airtime-Hügeln besteht, bevor wir die Bremsen erreichen.

Der Superman Ride of Steel ist keine schlechte Achterbahn, aber auch keine wirklich gute. Trotz der hervorragenden Laufruhe, der Airtime und der hohen Geschwindigkeit ist die Bahn ein wenig langweilig, schließlich rast man hier einen Großteil der Strecke einfach nur über lange Geraden oder noch längere Helices.

Batwing

Entweder scheint Six Flags America wirklich viel Platz zu haben, oder sie hatten ziemlich große Pläne, als sie die Batwing-Achterbahn eröffneten. Denn der Flying Dutchman von Vekoma steht etwas abseits vom Rest des Parks.

Dabei muss sich die Achterbahn gar nicht verstecken. Nachdem man sich in den Zug gesetzt, den Bügel heruntergedrückt und die zweiteilige Weste angezogen und gesichert hat, kann die Fahrt auch schon losgehen. Die vermeintlich hinterste Reihe entpuppt sich dank des ausgeklügelten Klappmechanismus als erste Reihe. Auf dem Rücken liegend verlässt man die Station und fährt nach einer Kurve sofort in den Lifthügel hinein. Oben angekommen geht es zunächst in eine Kurve, die mit der Zeit immer steiler wird und uns recht schnell in die Flying-Position bringt. Mit dem Blick nach unten stürzen wir uns auch gleich das größte Gefälle der Fahrt hinunter. In einer großen Steilkurve genießen wir noch ein wenig unseren Flug, bevor wir uns in der nächsten Kurve elegant auf den Rücken legen. Nach einer Abfahrt geht es in einen Looping, der in dieser Fahrposition einfach atemberaubend ist. Nach einem Kopfstand nach 3/4 des Loopings sausen wir durch das Tal und wechseln in einer Steilkurve wieder die Fahrposition. Nun fliegen wir durch ein flaches Tal und eine Steilkurve, bevor wir uns in einem doppelten Inline-Twist zweimal um die eigene Achse drehen. Zuletzt fliegen wir noch durch eine bodennahe Helix, bevor wir in einem Fly-to-Lie-Element auf den Rücken gedreht werden und kurz darauf die Bremsstrecke der Anlage erreichen.

Die Fahrt auf dem Batwing ist wirklich atemberaubend. Schade nur, dass es insgesamt nur noch sehr wenige Exemplare dieses Modells gibt. Im Vergleich zu anderen Flying Coastern in Amerika hat Batwing die Nase vorn und bietet eine wirklich gelungene Mischung aus positiven Kräften und dem Gefühl der Schwerelosigkeit bei allen Flugmanövern. Alles in allem eine wirklich tolle Fahrt.

Whistlestop Park

Der Whistlestop Park ist der zweite der beiden Kinderbereiche des Freizeitparks. Neben einigen Fahrgeschäften von Zamperla gibt es hier passend zur großen Parkeisenbahn Capital Railways die Miniaturausgabe Whistlestop Train.

Chesapeake

Der Themenbereich Chesapeake beherbergt auch einige wirklich coole Fahrgeschäfte, darunter Pirates Flight – ein seltener Flying Dutchman von Intamin – die Schiffschaukel High Seas und einen klassischen Eli Bridge Scrambler namens Cyclone.

Firebird

Wie Ragin‘ Cajun stand auch die Achterbahn Firebird ursprünglich im Freizeitpark Six Flags Great America. Früher als Iron Wolf und Apocalypse bekannt, ist sie die erste Achterbahn von B&M. Von 1990 bis 2018 konnte die Achterbahn im Stehen gefahren werden, seit 2019 ist sie ein Sit-Down Floorless Coaster.

Die Fahrt auf der Firebird beginnt nach einer Senke sofort mit dem Einstieg in den Lift. Oben angekommen geht es in einer immer steiler werdenden Kurve nach unten. Mit ordentlich Druck geht es dann in den Looping der Anlage. In einer Rechtskurve gewinnen wir an Höhe. Ein weiteres Gefälle führt uns dann parallel zum Looping, wo wir in eine horizontale Schleife einfahren, die den Looping einmal umrundet und durchquert. Nach einer Geraden, die früher eine Blockbremse war, geht es wieder bergab und gleichzeitig in die zweite Inversion der Anlage. Nach dem Korkenzieher geht es durch eine Steilkurve und über eine lustige Kurvenkombination in Form einer Acht in die abschließende Bremsstrecke.

Das Erstlingswerk von B&M ist leider keine gute Achterbahn mehr. Wo man früher einen gnadenlosen Stand-Up Coaster fahren konnte, wird man jetzt im Sitzen durchgeschüttelt. Eigentlich hätte man die Anlage abreißen müssen, anstatt ihr krampfhaft neues Leben einzuhauchen. Als apokalyptischer Vogel passt die Anlage auch nicht so recht in den Piraten-Themenbereich, sieht aber ganz gut aus.

Roar

Die Holzachterbahn Roar ist die zweite Achterbahn des Herstellers GCI. Ähnlich wie die Wildcat im Hersheypark verspricht das kurvenreiche und verspielte Layout jede Menge Action. Sie ist die einzige Holzachterbahn von GCI, die mit klassischen PTC-Zügen anstelle der Millennium Flyer betrieben wird.

Die Fahrt auf Roar beginnt mit einer langgezogenen Rechtskurve. Nach zwei kurzen Richtungswechseln erreicht man den Lifthügel. Oben angekommen geht es gleich in eine Steilkurve. Ein kurzer Anstieg führt uns dann in eine stark abfallende Linkskurve, nach der wir den eben durchfahrenen Hügel im 90° Winkel kreuzen. Nach einem klassischen Camelback geht es in einer hochgelegenen Steilkurve ein Stück über Berg und Tal, bevor wir uns wieder nach unten stürzen. Mit Schwung geht es nun über eine bodennahe Kurve und einen Hügel direkt in die nächste Steilkurve. Nun rasen wir durch einen überdachten Streckenabschnitt einmal quer durch die Anlage. Nach einer Bayernkurve und mehreren bodennahen Hügeln geht es in die abschließende Rechtskurve und anschließend in die Bremse.

Roar ist wie Wildcat im Hersheypark eine richtig gute Holzachterbahn. Die Bahn hat ein tolles Layout mit einem wirklich guten Flow und einer konstant hohen Geschwindigkeit. Auch die Fahreigenschaften sind für eine Holzachterbahn dieses Alters wirklich gut, weshalb ich gleich mehrere Runden hintereinander gefahren bin.

Shipwreck Falls

Mann, ich liebe einen guten Shoot the Chutes, vor allem, wenn es eine O.D. Hopkins-Wasserbahn ist. Leider war Shipwreck Falls an dem Tag, an dem ich den Park besuchte, wie alle anderen Wasserbahnen auch, noch für die Saison geschlossen.

Coyote Creek

Der letzte Themenbereich in Six Flags America ist Coyote Creek. Dieser Western-Themenbereich ist wirklich gut gemacht und bietet neben dem Autoscooter Los Coches Locos auch das HUSS Break Dance Rodeo und die extrem coole (und leider geschlossene) Wasserbahn Renegade Rapids. Außerdem gibt es einen stilechten Saloon, der als Hauptrestaurant des Parks dient.

Mind Eraser

Die Hauptattraktion des Themenbereichs Coyote Creek ist der Mind Eraser von Vekoma. Der klassische Suspended Looping Coaster bietet das bewährte Layout mit Roll Over, Sidewinder und den beiden Inline-Twists gegen Ende der Fahrt. Die Fahreigenschaften während der Fahrt sind in Ordnung, so dass man bedenkenlos einsteigen kann.

Bilder Six Flags America

Fazit Six Flags America

Six Flags America hat mir sehr gut gefallen. Für einen Six Flags Park ist der Park wirklich schön gestaltet. Es gibt einige sehr stimmige Themenbereiche und eine extrem große Anzahl an Fahrgeschäften, wodurch der Park eher einem europäischen Freizeitpark ähnelt. Die oft kritisierte langsame Abfertigung an den Achterbahnen kann ich nicht unterschreiben, da an meinem Besuchstag dank des angekündigten Regens nicht wirklich viel los war. So konnte ich jede Bahn ohne Wartezeit fahren. Außerdem gefällt mir, dass das Personal hier recht gut ausgestattet ist (u.a. mit Headsets), weshalb die Züge eigentlich immer recht zügig auf die Strecke geschickt wurden. Kurzum, ich hatte eine ziemlich gute Zeit im Park.


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