Superior Shores



Wasserpark:Superior Shores (seit 2026)
Soak City (1999 - 2025)
Whitewater Country (1983 - 1998)
Adresse:1 Valley Fair Dr.
Shakopee, MN 55379
https://valleyfair.enchantedparks.com
Betrieb:Enchanted Parks


Superior Shores ist der direkt in Valleyfair integrierte Wasserpark in Shakopee, Minnesota. Seine Geschichte reicht bis ins Jahr 1983 zurück, als hier die ersten Wasserrutschen eröffneten. Über die Jahre entwickelte sich daraus zunächst Whitewater Country, später Soak City und schließlich das heutige Superior Shores.

Der Wasserpark bietet eine abwechslungsreiche Auswahl an Rutschen, von schnellen Körper- und Falltürrutschen bis hin zu Reifen-, Matten- und Raftingrutschen. Mit Lighthouse Landing gibt es einen großen Rutschenturm mit mehreren unterschiedlichen Abfahrten, während Breakers Bay und der Lazy River Ripple Rapids etwas ruhigere Alternativen bieten. Auch für jüngere Besucher gibt es mehrere eigene Bereiche.

Gerade die Mischung aus älteren und modernen Anlagen macht Superior Shores interessant. Einige Bereiche des Wasserparks sind über Jahrzehnte gewachsen, während neuere Rutschen das Angebot sinnvoll ergänzen. Da Superior Shores bereits im Eintritt von Valleyfair enthalten ist, lässt sich der Wasserpark zudem hervorragend mit einem Besuch des Freizeitparks verbinden.

 
Berichte

Kurz abgetaucht in Soak City


 
 
 

Highlights des Wasserparks

 




 

Great Lake Launchers und Superior Plunge

Die schnellen Rutschen

 


 

Fall River Run

Eine sehr gute Family-Raft-Rutsche

 



 
 

Ehemalige Highlights des Wasserparks

 





 

Panic Falls

 Die wilden Bodyslides

 



Kurz abgetaucht in Soak City

Soak City

Nachdem ich bereits einige Zeit in Valleyfair verbracht hatte, wechselte ich direkt in den angrenzenden Wasserpark Soak City. Der Eingang befindet sich ziemlich zentral im Park, direkt gegenüber der Achterbahn Mad Mouse, sodass der Wechsel zwischen Freizeit- und Wasserpark denkbar unkompliziert ist.

Der Wasserpark selbst blickt dabei auf eine erstaunlich lange Geschichte zurück. Bereits 1983 eröffneten in Valleyfair die ersten Wasserrutschen, aus denen sich über die Jahre zunächst Whitewater Country und schließlich das heutige Soak City entwickelte.

Breakers Pipeline & Plunge und Breakers Bay

Direkt neben Breakers Bay erhebt sich mit Breakers Pipeline & Plunge der große Rutschenturm von Soak City. Den Anfang macht Breakers Pipeline mit gleich vier verschiedenen Falltürrutschen. Nach dem Einstieg in die Startkapsel heißt es Arme und Beine überkreuzen und darauf warten, dass einem plötzlich der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Zwei der Rutschen führen anschließend ziemlich direkt nach unten, während die beiden anderen mit ihrem kurvigeren Verlauf noch etwas mehr Abwechslung bieten. Gerade der Falltürstart sorgt bei allen vier Varianten für die nötige Portion Nervenkitzel.

Noch ein paar Meter höher starten die beiden Rutschen von Breakers Plunge. Hier gibt es keine Kapsel und keine Falltür mehr, sondern zwei klassische Kamikaze-Rutschen, bei denen man vom Start direkt auf die rund 27 Meter tiefer liegenden Ausläufe blickt. Damit ist Breakers Plunge trotz des eigentlich simpleren Aufbaus noch einmal eine Spur extremer und kostet entsprechend Überwindung. Mir haben beide Anlagen richtig gut gefallen.

Direkt daneben befindet sich Breakers Bay, das große Wellenbecken von Soak City. Sobald die Wellen einsetzen, kommt ordentlich Bewegung ins Wasser. Für mich gehört ein gutes Wellenbecken zu einem Wasserpark einfach dazu.

Panic Falls

In der hintersten Ecke von Soak City wartete mit Panic Falls noch ein Rutschenturm der ganz alten Schule. Die drei Body Slides stammten bereits aus dem Jahr 1983 und gehörten damit zu den ersten Wasserrutschen, die überhaupt in Valleyfair eröffnet wurden.

Und ihr Alter merkte man den Rutschen durchaus an – allerdings im positiven Sinne. Mit erstaunlich hohem Tempo geht es durch die zahlreichen Kurven und immer wieder über kleine Jumps. Dabei hebt man teilweise leicht von der Rutschfläche ab und schaukelt sich mit zunehmender Geschwindigkeit immer weiter auf. Gerade dieses etwas unberechenbare Fahrverhalten machte Panic Falls für mich richtig spaßig und zu einem der Highlights in Soak City.

Ein paar Jahre jünger waren die beiden Panic Falls Speed Slides, die 1988 hinzukamen. Hier ist der Streckenverlauf deutlich einfacher: Vom rund 18 Meter hohen Turm geht es auf zwei offenen Bahnen nahezu schnurgerade hinunter. Entsprechend schnell ist man unterwegs und gerade durch die Old-School-Bauweise haben auch diese beiden Rutschen ihren ganz eigenen Reiz.

Ripple Rapids

Nach den doch recht wilden Rutschen von Panic Falls ging es mit Ripple Rapids erst einmal deutlich entspannter weiter. Der klassische Lazy River führt gemütlich durch einen Teil von Soak City und bot sich perfekt für eine kleine Pause an. Einfach in den Reifen legen und sich eine Runde durch den Wasserpark treiben lassen – genau die richtige Abwechslung nach den wilden Rutschen zuvor.

Hurricane Falls

Das große Highlight in Soak City war für mich jedoch Hurricane Falls. Die rund 21 Meter hohe Family-Raft-Rutsche sah zunächst gar nicht einmal so außergewöhnlich aus, entpuppte sich während der Fahrt aber als überraschend wilde Angelegenheit.

In einem großen Raft geht es durch eine breite Rinne mit mehreren steilen und stark überhöhten Kurven nach unten. Dabei nimmt das Boot ordentlich Geschwindigkeit auf und beginnt sich in den Kurven immer stärker aufzuschaukeln. Teilweise geht es dabei erstaunlich weit die Seitenwände hinauf, bevor das Raft wieder zurück in die Rinne schwingt und kurz darauf in die nächste Kurve fährt. Gerade dieses sehr ausgeprägte Hochschaukeln sorgt für eine unglaublich dynamische Fahrt – zumal man je nach Position im Boot auch rückwärts oder seitlich in die nächste Passage fährt.

Die Fahrt war deutlich wilder, als ich es von einer klassischen Family-Raft-Rutsche erwartet hätte, und hat mir richtig gut gefallen. Hurricane Falls war für mich ohne Frage die beste Rutsche in Soak City.

Bilder Soak City

Fazit Soak City

Soak City hat mir während meines kurzen Besuchs richtig gut gefallen. Der Wasserpark ist zwar nicht besonders groß, bietet aber eine schöne Mischung aus modernen Anlagen und einigen herrlich wilden Old-School-Rutschen.

Das klare Highlight war für mich Hurricane Falls. Eine derart wilde Family-Raft-Rutsche hatte ich nicht erwartet und allein das extreme Hochschaukeln des Rafts machte den Abstecher in den Wasserpark für mich schon lohnenswert.

 


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Aquopolis Torrevieja



Wasserpark:Aquopolis Torrevieja (seit 1987)
Adresse:Av. Delfina Viudes
03183 Torrevieja
https://torrevieja.aquopolis.es/en
Betrieb:Parques Reunidos

Aquopolis Torrevieja ist ein Wasserpark der spanischen Freizeitparkgruppe Parques Reunidos. Der Wasserpark an der Costa Blanca überzeugt durch seine beiden großen Wasserrutschen Kamikaze und Speed, die von weiten ersichtlich sind.

Aquopolis Torrevieja

Zig-Zag, Mini Zig-Zag, Rapids und Black Hole

Im Aquopolis Torrevieja selbst trifft man, nach obligatorischen Fotoshooting, auf einen Minigolfplatz und einer größeren Menge an Mietliegen; wahlweise auch in der Luxusvariante. Vorbei an einer kleinen polynesischen Lagunenlandschaft, an der sich der mittelalterliche Kinderbereich inklusive Nessie anschließt führen die Wege allesamt in Richtung der einzigen wirklichen Rutschstruktur des Parks. Hier befinden sich die beiden größeren Bodyslides namens Zig-Zag, die kleineren Kinderrutschen Mini Zig-Zag, die Breitbandrutsche Speed Slide, sowie die beiden eher langweiligen Reifenrutschen Rapids und Black Hole.

Während man bei der Speed Slide aufgrund des ganzen Wassers kaum etwas von der Fahrt mitbekommt, erfrischt zumindest die weiße Zig-Zag Rutsche in einem sehr zufriedenstellenden Maße. Durch die hohe Geschwindigkeit hebt man während der beiden Jumps ordentlich ab und bekommt durch eine aufgestaute Wasserfront eine ordentliche Gesichtsspülung verpasst. Zwar machen die engen Radien und die Jumps auch bei der blauen Rutsche Spaß, dennoch fehlt ihr dabei das gewisse Etwas.

Boomerang

Auf der linken Seite des Berges im Aquopolis Torrevieja befindet sich eine relativ kleine Halfpiperutsche Boomerang, die jedoch im Vergleich zu den mir bekannten größeren Varianten recht hohe Kräfte wirken lässt. Dieses könnte an dem doch sehr steilen Gefälle liegen, welches auch recht lang beibehalten wird. Durch die geringe Wasseranstauung im Grund wird man nicht ganz so stark gebremst, wodurch man auf der anderen Seite doch sehr hoch kommt. Einige Pendelbewegungen später wird man durch die Bande der Anlage endgültig gebremst.

Kamikaze und Speed

Auf der anderen Seite des Berges steht der von außen gut sichtbare Rutschturm mit den beiden Kamikaze Rutschen, wobei die als Kamikaze betitelte Anlage noch einen Hügel bewältigt, während die als Speed betitelte Rutsche schnurstracks gegen Boden geht. Während die gelbe Speed sich recht angenehm rutscht und selbst die Landung im Becken nicht mit einem Einlauf endet, rutscht sich die rote Kamikaze deutlich aufregender. Kurz nach dem Start baut man genügend Geschwindigkeit auf um beim nächsten Gefälle einige Zeit in der Luft zu verbringen. Durch den verkürzten Auslauf wird die Landung im Becken meist sehr turbulent durchgeführt, so dass es keine Seltenheit ist wenn man nach dem Rutschprozess erst einmal nach seinem gesundheitlichen Zustand gefragt wird.

Diverses

Zum Portfolio des Aquopolis Torrevieja gehören noch ein sehr kleiner Lazy River, ein kleines Wellenbad, bei dem auch Wassergymnastik durchgeführt wird, sowie eine kleine Seilbahn, an dessen Ende das erfrischende Nass unweigerlich wartet. Im Gesamten gesehen ist das Portfolio sehr klein um einen solchen Eintrittspreis überhaupt zu rechtfertigen – hier waren selbst die Wasserparks an der Algarve, bei deutlich interessanteren Angebot, im eigentlich in jeglicher Hinsicht teureren Portugal, günstiger. Die Möglichkeit des Vordrängelarmbands scheint mir grob übertrieben, kann aber bei der geringen Kapazität aller Rutschen durchaus legitim sein.

 

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