Die Fahrt durch die Sierra Nevada

Sierra Nevada

Eigentlich wollte ich an meinem zweiten Tag im Yosemite National Park die Komoot Tour vom Backcountry Parking nach White Cascade entlang des Toulumne River machen, an dessen Weg zahlreiche Wasserfälle liegen. Leider war es an diesem Tag extrem windig und ziemlich kalt, so dass ich nach kurzer Zeit umkehrte und stattdessen einen Zwischenstopp am wunderschönen Tenaya Lake einlegte, bevor ich den Nationalpark verließ und in Richtung der Stadt Bishop fuhr.

Die Strecke bis zum Mono Lake war landschaftlich einfach atemberaubend. Die Weiterfahrt auf dem Highway 395 allerdings nicht mehr ganz so. Nun ging es für eine lange Strecke nur noch geradeaus durch die Hochebene und den Inyo National Forest, wobei ich mir einen kleinen Abstecher über den Mammoth Scenic Loop gönnte, an dem das Skigebiet Mammoth Lakes liegt.

Zurück auf dem Highway 395 fuhr ich kurz vor meinem Ziel zu den Wild Willy‘s Hot Springs, wo ich einige Zeit verbrachte, während der kalte Wind über die Ebene wehte. Gut erholt steuerte ich dann mein Motel in Bishop an, das ich am frühen Abend erreichte. Das Bishop Inn war ok, aber etwas zu teuer für den gebotenen Service.

Bilder Sierra Nevada

 


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Fonts de l’Algar (2020)

Mitten in den Bergen nahe der Stadt Benidorm entspringt der Rio Algar. Seit nunmehr etwa fünf Jahrzehnten wird der wasserführende Teil des Flusses touristisch genutzt. Es entstanden eine große Anzahl an Ausflugslokalen, ein Dinosaurier-Freilichtmuseum und eine öffentliche Badeanstalt, die vielen unter den Namen Fonts de l’Algar (die Quellen des Algars) besser bekannt sein dürfte. Das Bad befindet sich auf mehreren Ebenen mitten in einer Schlucht. Auf der untersten Ebene erwartet den Besucher ein recht hoher Wasserfall in einer malerischen Umgebung, das wahre Highlight jedoch befindet sich in einem derzeit abgesperrten Bereich auf den obersten Ebenen des Bads – richtiges Schuhwerk und etwas Klettergeschick ist jedoch vorausgesetzt.

Covid-19 bedingt gab es in diesem Jahr ein Einbahnstraßensystem, woran sich auch alle Badegäste gehalten haben. In Folge dessen musste man auch am Haupteingang am Wasserfall beginnen, denn der Seiteneingang, wo sich auch die freien Parkplätze befinden, war in diesem Jahr abgesperrt – genauso wie die Parkplätze… Naja, so parkten wir halt an einem der zahlreichen Lokale.

Da die Öffnungszeit in Intervallen aufgesplittet war, warteten wir etwa 40 Minuten am Eingang, ehe wir ins Bad gingen. Dadurch waren wir jedoch auch mit die ersten Badegäste, wodurch wir vorerst weitestgehend allein unterwegs waren. Im Laufe der Zeit wurde es jedoch relativ voll, wobei ein Mindestabstand immer gegeben war – die Spanier sind jedoch auch wirklich sehr umsichtig.

Nachdem wir uns unterm Wasserfall im eiskalten Wasser des Rio Algars abgekühlt hatten ging es sogleich auf die höheren Ebenen der Fonts de l’Algar, wo der Fluss etwas breiter und recht niedrig ist. Folgt man von hier aus den Fluss weiterhin empor gelangt man nach einigen Minuten zum wohl schönsten Teil des Flusses. In einer atemberaubenden Schlucht kann man sich hier wunderbar treiben lassen und die Seele baumeln lassen. Mutige können bei entsprechenden Wasserstand unter einem Felsen tauchen – wobei ich persönlich davon abrate. Im Juli zumindest konnte man die Passage locker durchgehen und den Fluss weiter folgen; wobei sich dieses kaum noch gelohnt hat, denn kurz darauf ist der Fluss weg und man läuft nur noch über Felsen.

Die Fonts de l’Algar zumindest sind ein Must-Do für jeden Costa Blanca Touristen und dementsprechend immer einen Besuch wert!

 

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Brighton Beach und die Dandenong Ranges

Um die Wartezeit bis zur spätabendlichen Öffnung des Luna Park Melbourne ein wenig zu verkürzen, starteten wir unseren Tag am Brighton Beach, welcher vor allem durch seine bunten Strandhütten bekannt ist. Statt etwas Spaß am Strand erwarteten jedoch eine immens hohe Anzahl frisch geschlüpfter Fliegen, weswegen wir hier nur kurz blieben und uns schnellstmöglich wieder zum Auto begaben. Es dauerte etwas, bis wir auch die letzte Fliege abwimmeln konnten. Mit geöffnetem Fenster und etwas Fahrt hat es dann doch geklappt.

Unser zweiter Stopp führte uns in den Dandenong Ranges National Park. Geparkt haben wir am Grant’s Picnic Ground, wo uns auch schon die ersten Rosellasittiche erwarteten. An einer kleinen Fütterungsstation kann man hier auch Kakadus füttern, die dann natürlich in einer größeren Menge anzutreffen sind.

Uns zog es derweil in den Regenwald. Dabei folgten wir erst dem Coles Ridge Track in Richtung Belgrave. Unterwegs entschieden wir uns dann die Sherbrooke Falls anzusehen, weswegen wir zunächst auf den Tregellas Track und dann auf den Bleakley Track wechselten. Nachdem wir die Monbulk Road bei der Micawber Tavern überquerten, wurde es dann richtig interessant. Auf dem Hillclimb Track geht es nun nämlich dem Sherbrooke Creek folgend immer weiter den Berg hinauf, was durch die dichte Vegetation ein Hauch von Abenteuer aufkommen ließ.

Die Sherbrooke Falls waren dann etwas weniger beeindruckend, was den Weg hierher jedoch keineswegs schmälern sollte. Über den O’Donohue Track erreichten wir dann recht gemächlich den O’Donohue Picnic Ground. Hier konnten wir auch endlich die Vögel erhaschen, die unsere Wanderung so lautstark untermalten – versteckt in den Bäumen sieht man die bunten Vögel leider kaum.

Der Weg zurück zum Grant’s Picnic Ground führte uns zunächst in ein Wohngebiet. Nach ein paar Metern auf der Sherbrooke Lodge Road ging es dann auf den Clematis Track, der uns stets bergabwärts führend zurück zu unserem Auto brachte. Auf dem Rückweg nach Melbourne nutzten wir dann einen kurzen Tankstopp in Lysterfield um bei Nando’s etwas zu essen.

Bilder Brighton Beach und die Dandenong Ranges

 


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