Wie man die Strecke zwischen Nagoya und Kuwana auswendig lernt

Früh morgens, genauer gesagt um 6:36 verließen wir das Daiwa Roynet Hotel in Osaka Kitahama um pünktlich zur Parköffnung am Nagashima Spa Land zu sein. Mit der U-Bahn ging es zunächst nach Shin-Osaka und von dort aus mit dem Shinkansen nach Nagoya. Da wir nicht wussten, ob der Park große Schließfächer hatte, verstauten wir unsere in einem Spint direkt am Bahnhof. Mit dem JR ging es dann weiter nach Kuwana und von dort mit dem Shuttlebus direkt zum Nebeneingang des Freizeitparks, wo sich in unmittelbarer Nähe tatsächlich auch genügend große Spinte befinden.

Abends wiederholte sich dieses Spiel dann in umgekehrter Richtung. Nachdem wir unser Gepäck wieder zu uns genommen hatten, fuhren wir ein drittes Mal die selbe Strecke, dieses Mal jedoch ein wenig weiter, nämlich bis zur Station Yokkaichi. Als ich das Toei Hotel in Yokkaichi gebucht habe ging ich stets von der größeren Bahnstation der Privatbahn Kintetsu aus, da von ihr aus ein Großteil der ursprünglichen Reiserouten ausgingen. Nun aber kamen wir am JR Bahnhof an, der wiederum gute 1,2 km vom besagten Bahnhof ablag. Gut, dass die Koffer mittlerweile allesamt Rollen haben und so klapperten wir den Weg bis zum Hotel ab.

Dort angekommen checkten wir noch schnell ein und besorgten uns an einem nahen 7-Eleven wieder einmal genügend Vorräte für den nächsten Tag. Das Toei Hotel selbst bot zwar ein etwas in die Jahre gekommenes Interieur, es war jedoch das japanischste der besuchten Business-Hotels. Das Zimmer war unerwartet groß und bot ein typisch japanisches Badezimmer. Das Frühstück, welches wir erst am zweiten Tag unseres Aufenthalts zu uns nahmen wurde in der benachbarten, überaus urigen Kneipe serviert. Im Gesamten also ein durchaus empfehlenswertes, preisgünstiges Hotel.

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Der Weg nach Osaka

Wie bereits im Space World Bericht angedeutet ist die An- und Abreise zum Freizeitpark dank der gleichnamigen JR-Station sehr simpel. Da wir unser Gepäck zur Aufbewahrung im Comfort Hotel Kokura nahe der Bahnstation Kokura der Stadt Kitakyūshū gelassen haben, mussten wir erst einige Stationen zurückfahren um dann in Richtung der Stadt Osaka aufzubrechen. Komfortabler wie es eigentlich kaum möglich ist, rasten wir dann im Shinkansen in nur zwei Stunden nach Shin-Osaka. Dort angekommen hätten wir direkt in die Metro zur Station Yodoyabashi steigen können, wir fuhren allerdings um etwas Geld zu sparen erst einmal zum Bahnhof Osaka, um dort in die selbe Linie zu steigen.

Von der Station war es dann nur ein kleiner Fußmarsch, ehe wir an unserem Hotel angekommen sind. Das Daiwa Roynet Hotel Osaka Kitahama, welches wir für die nächsten vier Nächte gebucht haben, stellte sich dann als kleiner und äußerst preiswerter Glücksgriff heraus. Direkt an der Rezeption wurden wir herzlichst empfangen und mit allerlei Informationen und dem hauseigenen Kaffee (der auch wirklich verdammt gut ist) überschüttet. Das Zimmer selbst war, für japanische Verhältnisse, sehr geräumig und äußerst komfortabel. Das Frühstücksbuffet am Morgen war extrem reichhaltig und sowohl kontinental, als auch japanisch ausgerichtet. Doch das eigentliche Highlight war der zwangsweise Stopp in der Rezeptionsetage jedes Mal wenn wir den Fahrstuhl genutzt haben und sich das Personal zum Fahrstuhl hin verbeugte.

Unsere erste Begegnung mit der Daiwa Roynet Hotel Gruppe war also überaus positiv geprägt, weshalb ich die Hotels beim nächsten Japan-Urlaub allen anderen (bereits bekannten) Hotelgruppen vorziehen werde. Die Lage hier in Osaka war darüber hinaus äußerst optimal für die kommenden Tage, denn die Bahnstationen der Keihan Linie (eine Privatbahn, welche nicht im JR Pass abgedeckt ist) und zahlreiche Metrostationen waren nahe.

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