Comunidad Valenciana (2020)

An meinem letzten Tag in Madrid nahm ich am Bahnhof Puerta de Atocha den Zug in Richtung Valencia. Es war meine erste Erfahrung mit dem spanischen Hochgeschwindigkeitszug AVE und ich war sehr zufrieden, auch wenn ich es etwas seltsam fand, durch einen Flughafen-ähnlichen Eincheck-Prozess zu gehen, nur um einen Zug zu erwischen. Aber das ist nicht das einzig Seltsame, denn komischerweise brauchte ich mehrere Versuche, bevor ich überhaupt Fahrkarten an einem Automaten kaufen konnte.

Im Zug angekommen, genoss ich den großen Komfort der Tourista Plus-Klasse und das kostenlose und unglaublich schnelle Internet. Bevor man es überhaupt bemerkt, ist man im Handumdrehen am Ziel. In Valencia angekommen, musste ich den Bahnhof wechseln. Interessanterweise war die Estació del Nord gleich um die Ecke des Bahnhofs Valencia Joaquín Sorolla. Hier nahm ich dann den Cercanias Renfe nach Gandia, wo mein Vater schon auf meine Ankunft wartete.

 


Hast du jemals den AVE genommen? Schreib es einfach hier in das Kommentarfeld unter dem Bericht oder besuche unsere Social Media Channels:

 

          


Madrid (2020)

Seit der Covid-19-Virus losgebrochen ist, habe ich gearbeitet und nicht mehr aufgehört. Neben meinem Job habe ich auch eine Menge Sachen für diese Website gemacht. Auf der einen Seite war ich froh, dies zu tun, aber auf der anderen Seite wurde es mir zunehmend anstrengender, dies zu tun. Ich brauchte eine Pause. Kurz bevor die Sommerferien in Europa begonnen hatten, wurden die meisten Reisebeschränkungen aufgehoben und wir konnten endlich wieder reisen. Anstatt dieses Jahr auf eine große Achterbahnreise zu gehen, beschloss ich, mich meinem Vater anzuschließen, der ein Haus in der Nähe von Dénia in Alicante hat. Da Direktflüge viel zu teuer waren, beschloss ich, Madrid einen Besuch abzustatten und danach mit dem Zug nach Gandia zu fahren.

Wie immer bin ich hauptsächlich wegen der Themenparks nach Madrid gefahren, aber nach einem sehr überfüllten Parque Warner am Samstag habe ich beschlossen, stattdessen einen sehr langen Spaziergang durch die Stadt zu machen. Es war eine sehr interessante Erfahrung, da die Stadt zum größten Teil menschenleer war. Orte mit normalerweise vielen Touristen waren völlig frei. Sogar die Pubs am späten Abend waren allesamt verlassen.

Es ist sehr schwer zu glauben, dass Madrid einen Monat später wieder ein Covid-19-Hotspot war, da hier wirklich jeder überall eine Maske trug und selbst der Sicherheitsabstand bei allen Gelegenheiten stets gewahrt wurde. Hier in Deutschland bin ich überrascht, dass wir nie solche Rückschläge erlebt haben, da wir nie so streng drauf waren wie die Spanier.

 


Hast du Madrid schon mal besucht? Schreib es einfach hier in das Kommentarfeld unter dem Bericht oder besuche unsere Social Media Kanäle:

 

          


Parque Warner (2020)

Ein Besuch im Parque Warner während der Covid-19 Pandemie

Ich war lange nicht mehr im Parque Warner. Der zur Parques Reunidos zugehörige Park beherbergt bekanntermaßen eine großartige Auswahl an atemberaubender Achterbahnen und bis zur Unterwäsche durchnässende Wasserfahrten. Nun ist 2020 jedoch das Covid-19 Jahr und die Spanier hat es bekanntermaßen ein wenig härter getroffen, weswegen ich doch sehr gespannt war, wie man hier zu Lande die Freizeitparks betreibt. Aus meinen Erfahrungen bzgl. den Schutzmaßnahmen in Deutschland ging ich jedoch von Anfang an von sehr langen Wartezeiten aus und kaufte mir daher im Voraus den Pase Correcaminos Platinum; ein recht teures Vordrängelticket mit theoretisch unbegrenzten Zugang zu den Attraktionen.

Da ich mich im Busfahrplan ein wenig geirrt hatte, erreichte ich den Park erheblich später als ursprünglich geplant. Da der Eingang zu zwei Zugangspunkten verengt wurde gab es bereits bei meiner Ankunft zwei überaus lange Schlangen. Tageskarten gab es an meinem Besuchstag nicht; blöderweise hat der Park kurz vor meinem Besuch 50% vergünstigte Karten angeboten, der Park war also relativ voll. Da ich das Office für den Pase Correcaminos nicht gleich finden konnte verlor ich zusätzlich noch etwas Zeit; wer hätte denn auch ahnen können, dass der Mann bei den Schließfächern sich darum kümmert.

Mit meinem Armband ausgestattet konnte es also durch den Park gehen. Grundsätzlich herrscht überall eine Maskenpflicht – auf die richtige Tragweise wird hier penibel genau geachtet. Das Personal ist perfekt bzgl. Covid-19 geschult und bei sämtlichen Shows und Attraktionen wird auf die Einhaltung der Hygienemaßnahmen geachtet, z.B. muss man sich jedes Mal vor dem wachtsamen Auge eines extra Angestellten die Hände desinfizieren, bei den Shows wird man zusätzlich zu seinem Platz begleitet (auch nach der Show darf man nur gruppenweise das Theater verlassen) um den Sicherheitsabstand zu garantieren. Die Attraktionen werden zusätzlich nach jeder Benutzung desinfiziert, ehe die nächsten Fahrgäste einsteigen dürfen. Das alles drückt natürlich die Kapazität, jedoch sind die Spanier überraschend flott unterwegs. Nur den Besuch der Hexenschaukel Hotel Embrujado hätte ich mir ehrlich gesagt sparen sollen.

Bilder Parque Warner

Schlusswort

Am Ende des Tages konnte ich alle Attraktionen mindestens einmal fahren. Dank dem Pase Correcaminos betrug die Wartezeit an den Achterbahnen maximal 30 Minuten, ohne natürlich erheblich mehr. Bei den Wasserbahnen und allen anderen Attraktionen hatte ich dann etwas mehr Glück. Natürlich wäre ein Besuch außerhalb der Coronamaßnahmen deutlich fruchtbarer gewesen, dennoch bin ich von der Professionalität des Parks beeindruckt und empfehle daher einen Besuch im Parque Warner in diesem Jahr.

Sicherer geht ein Besuch im Freizeitpark während Covid-19 kaum!

 

Was ist eure Meinung zu den Covid-19 Sicherheitsmaßnahmen im Parque Warner? Schreibt es einfach hier unter dem Bericht ins Kommentarfeld oder besucht unsere Social Media-Kanäle: