Hurra, ich bin wirklich im Film

Movieland Park

Der im Jahr 2003 gegründete Freizeitpark Movieland Park ist das jüngste Projekt der Familie Amicabile, die bereits im Jahr 1965 mit einem Tanzlokal den Grundstein für das heutige Canevaworld Resort legten. Dieses besteht mittlerweile aus dem Wasserpark Caneva Aquapark, der Disko Night Festival, der Dinner Show Medieval Times und dem Rock Star Restaurant, sowie besagten Filmpark.

Nachdem man die Tickets an den zentralen Kassen beim Wasserpark gekauft hat folgt man dem Weg entlang der Hauptstraße um zum eigentlichen Vorplatz des Filmparks zu gelangen. Bis zur vorherigen Saison betrat man den Park durch das große Studiotor, nun dienen zwei Busse als neues Eingangsportal des Movieland Park.

Tomb Raider Machine

Dadurch ergibt sich nun ein separater Zugang zur Tomb Raider Machine, ein Windshear aus dem Hause Zamperla, welcher großzügig mit Wasser-, Feuer-, Nebeleffekten und etwas Schauspiel inszeniert wird. Gefahren werden können hier grundsätzlich fünf verschiedene Fahrprogramme, die durch eine Wahlscheibe zufällig, sofern der Ride-Op die Scheibe nicht zuvor bremst und sie dann auf eine Mission einstellt, bestimmt werden. Je nach ausgewählter Mission variieren nun Fahrtdauer, Intensität und die verwendeten Effekte. Dabei ist die dargebotene Schau der Anlage durchaus spannender anzusehen als die Fahrt an sich, die doch eher etwas ruckelig daherkommt.

Horror House

Durchschreitet man das alte Eingangsportal findet man sich direkt auf der Main Street des Parks wieder, in dessen Eckhaus sich etwas Düsteres oder besser gesagt in dessen Keller sich etwas Stockfinsteres verbirgt. Mit dem Horror House bietet man seinen Parkgästen seit der Eröffnung ein Ganzjahresmaze, also ein nicht temporäres Gruselkabinett mit Schauspielern, ähnlich dem Krüeger Hotel im spanischen Freizeitpark Parc d’atraccions Tibidabo bei Barcelona, an. Bereits in der Warteschlange überzeugt die gelungene Gestaltung des Hauses, welche spätestens im völlig blutverschmierten Aufzug an Stimmung gewinnt.

Direkt in die Dunkelheit entlassen folgt man nun den roten Lichtern der Überwachungskameras durch absolut finstere Gänge bis man sich langsam aber sicher an die Dunkelheit gewöhnt hat. Von Zeit zu Zeit geht es nun durch größere Szenerien, die allesamt einen Bezug auf Horrorfilmklassiker vorweisen können und zudem aufwändig gestaltet wurden. Besonders gut hat mir dabei die Kühlraumszene mit den Leichensäcken gefallen, die erst durch Bewegung den weiteren Weg versperrten und dann durch den Einsatz von Stroboskop und Freddy Krueger aus den Nightmare on Elm Street Filmen ihre volle Wirkung zeigten. Glücklicher Weise hat uns erst im letzten Raum vor der aufwärtsführenden Treppe eine Zweipersonengruppe eingeholt, die sich den Weg mittels Kameralampenlicht ihres Smartphones bannten und sich selbst somit der Stimmung beraubten. Am Ende folgt ein weiterer Gang, indem Michael Myers aus den Halloween Filmen mit einer Kettensäge wartete; die Befürchtung es würde hier oben genauso lang weitergehen wie im Keller traf also nicht zu.

Das Horror House ist ein sehr stimmungsvolles und schön gestaltetes Maze mit einer erstaunlich langen Durchlaufzeit. Die vom Movieland Park selbst angegebenen 600 Sekunden erreicht man wohl nur, wenn man schön brav mit den Händen auf der Schulter des Vordermanns durch die Gänge geschleust wird. Zu zweit brauchten wir schon ein wenig länger um uns in den stockfinsteren Fluren zurecht zu finden. Dabei machen die Schausteller ihren Job durchaus gut, auch wenn man fast immer erahnen konnte, was sogleich folgen wird. Im Vergleich zum ähnlichen Krüeger Hotel gefällt mir die Inszenierung und die durchgängig präsente Storyline im Parc d’atraccions Tibidabo ein wenig besser, dennoch hat man hier eine wirklich überragende Attraktion, die man keineswegs auslassen sollte.

Addams House

Wobei man diesbezüglich klar darauf hinweisen muss, dass ein Besuch unter 14 Jahren nicht gestattet ist. Aber auch dies ist kein Problem, denn immerhin gibt es mit dem Addams House einen weiteren Zugang hinab in den Keller. Hierbei durchschreitet man einige Räume und Gänge des großen Gruselkabinetts und wird dabei unter anderem durch Zombiehitler brillant unterhalten. Allein dieser Moment ist so herrlich abstrus, wodurch man den Park zwangsläufig gernhaben muss. Nach nur kurzer Zeit, dafür aber mit einem richtig breiten Grinsen im Gesicht, ging es über eine Stahltreppe wieder hinauf. Verständlicher Weise ist während der Spielzeit des Addams House der Zugang zum Horror House geschlossen.

Overdrive

Auf der Rückseite des Studio 1 befindet sich derzeit ein Live Set, auf den der großzügig im Park beworbene Film Overdrive aufgezeichnet wird. Prinzipiell handelt es sich dabei um eine kleine, als Filmaufzeichnung getarnte, Stuntshow, in der auch einige Parkbesucher einbezogen werden. Es werden einige Stunts gezeigt, danach werden die Aufnahmen geschnitten und am Ende landet der Film dann auf YouTube bzw. der Website des Parks. Pro Tag werden zwei Takes aufgenommen, wobei die Zeiten nicht ausgeschrieben waren, wodurch wir beide verpasst haben.

The Illusionist

Dafür aber konnten wir die Zaubershow The Illusionist ansehen, welche grob auf dem Film Prestige basiert. Gezeigt werden nach und nach einige bekannte Zauberstücke, die recht stilvoll mit allerhand Effekten untermalt werden. Leider konnte ich der Story nur bedingt folgen, da wir auch etwas zu spät zur Vorführung stießen, jedoch ist die Inszenierung durchaus gelungen und das Theater an sich macht schon einiges her.

Terminator 2 – 5D

Direkt daneben befindet sich mit Terminator 2 – 5D ein interaktives Theater, in dem man mit Pistolen bewaffnet teilweise auf eine Leinwand, aber auch auf plastische Figuren, schießt. Die Terminatoren-Animatronics sind überzeugend, ebenso die zahlreichen zusätzlichen Effekte, leider aber sieht man von der Seite nicht sehr viel von der Leinwand. Dabei macht das Spiel durchaus Spaß und ist keineswegs zu kurzweilig, obgleich am Ende zwangsläufig Game Over heißt.

U-571

Vorbei an der Fazenda di Zorro bzw. den übrig gebliebenen Zugängen des Rodeo Grill Restaurants, welches im Jahr 2012 vom Park entkoppelt wurde, und als weiteres All You Can Eat Restaurant die Besucher nach den Öffnungszeiten der beiden Parks (und während der Mittagszeit im Movieland Park) unterhalten sollte, jedoch nach zwei Jahren Betrieb weiter veräußert wurde und nun als Ristoburger Zero21 geführt wird, führt der Weg in Richtung des U-Boot Simulators U-571.

In einem U-Boot Bunker warten wir zunächst auf weitere Rekruten um einige Zeit später unserem befehlshabenden Offizier vorgelassen zu werden. Dieser weißt uns ein, während ein torkelnder Matrose mit einer Buddel voll Rum hinter ihm Späßchen macht. Während dieser Show erfolgt urplötzlich ein Angriff der Alliierten und mehrere Bomben fallen in das Hafenbecken. Wir müssen fliehen, doch alle Wege sind versperrt und so nähern wir uns dem U-Boot des Modells U-571 im rasanten Schritt, klettern hinunter, durchschreiten eilig das Unterwassergefährt und nehmen in einer Kammer Platz, während das Boot abtaucht.

Unser betrunkener Kamerad versucht nun uns und das U-Boot zu retten und weist mich darin ein einige Ventile zu öffnen und zu schließen; wir tauchen derweil immer weiter hinab, doch irgendetwas ist undicht. Voller Hast versuche ich nun die Angaben zu erfüllen und bekomme eine Wasserladung nach der anderen ab, während die restlichen Rekruten von unserer Tauchfahrt nur etwas durchgeschüttelt werden. Irgendwann ist das eine Ventil futsch und die Wassermenge kaum noch zu stoppen, doch wie ein Wunder schaffen wir es noch aufzutauchen ohne dabei von den Alliierten entdeckt zu werden.

Das U-571 ist eine grandiose Attraktion mit einer atemberaubenden Pre-Show und überragenden Schauspielern, die sich bei der Inszenierung dieser Attraktion wirklich verdammt viel Mühe geben. Leider hat man von dem originalgetreuen Nachbau des U-Boots im Maßstab 1:1 nicht wirklich viel, immerhin durchläuft man das Boot in einer kleinen Gruppe dann doch recht zügig. Der eigentliche Simulator ist von der Technik her schlichtweg eine alte Filmrakete nur ohne Film, wackeligen Sitzbänken, aber einer genialen, zumal außerordentlich beklemmenden, Stimmung. Sollte man dann noch vorne links im Boot sitzen, so hat man keine Chance den Wassermengen auszuweichen, wodurch der Nässegrad, welcher durch die Pre-Show eh bereits recht hoch war, einem Sprung in den benachbarten Gardasee ähnelt.

Troncosaurus

Sollte die Kleidung immer noch trockene Stellen aufweisen, so empfiehlt sich eine Fahrt auf der Wildwasserbahn Troncosaurus, welche vor der Umgestaltung des Dinosaurierbereichs am unteren Ende des Parks eher einem Parkhaus glich als einer spritzigen Baumstammfahrt über zwei Schussfahrten. Mittlerweile macht die Anlage jedoch genauso viel her wie der restliche Bereich, welcher nun ein idealer Kinderbereich mit passender Beschallung ist.

Nachdem man die Station verlassen hat dümpelt man in einer weiten Rechtskurve dem ersten Lifthügel entgegen. Oben angekommen vollführt der Kanal unterhalb der späteren Wegstrecke eine Wende, wobei Ein- und Ausfahrt nahezu nebeneinander verlaufen. Hierauf folgt dann die erste Abfahrt der Wildwasserbahn, deren Übergang in den unteren Kanal recht abrupt erfolgt, wodurch man dann sehr gut befeuchtet wird. Kurz darauf findet man sich in einer weiteren langgezogenen Rechtskurve wieder, die einen parallel zum ersten Lifthügel in die zweite Auffahrt entlässt. Oben angekommen folgt man erst einmal derselben Strecke wie eine Etage darunter, doch anstelle nun zur zweiten Abfahrt anzusetzen folgt man nun einer längeren Geraden bis auf die andere Seite der Anlage, dort angekommen durchquert man eine Linkskurve und nähert sich langsam aber sicher der zweiten Schussfahrt. Nicht ganz so nass, wie beim kleinen Gefälle verlässt man die Auslaufstrecke in einer weiteren Linkskurve und nähert sich dann der Station.

Troncosaurus ist eine wahrlich spezielle Wildwasserbahn des Herstellers L&T Systems, welche nicht nur möglichst viel Strecke auf wenig Raum unterbringt, sondern auch die verwendete Technik sinnvoll und dabei möglichst energiesparend, z.B. durch nur einen Wasserkreislauf, nutzt. Die Fahrt selbst ist durchaus nett und der Nässegrad kann sich wirklich sehen lassen, zumal selbst außerhalb der beiden Schussfahrten ständig Wasser in das Boot hineintropft.

BC-10 Airlines

Nebenan schwingt die Schiffschaukel BC-10 Airlines in die Höhe, wobei der eigentliche Ausschlag des ehemaligen Looping Starships Aerovarvet im schwedischen Freizeitpark Liseberg deutlich höher ausfiel. Nachdem sich der Loopingwahn ein wenig legte bauten diese das Raumschiff ein wenig um, so dass dieses nun ohne Schulterbügel und Gegengewicht die Fahrgäste als Kulingen einige Jahre lang unterhielt. Später verschwand es mehrere Jahre von der Bildfläche ehe sich der Movieland Park erbarm und die Anlage kaufte und umgestaltete. In der heutigen Form unterhält die Schiffschaukel die Fahrgäste in drei verschiedenen Fahrprogrammen, wobei kein deutlicher Unterschied vorhanden ist. Leider bremst das Schiff immer sofort ein wenig ab, sobald es den maximalen Ausschlag erreicht hat, was dem Fahrspaß, ebenso wie die engen Bügel, nicht zu Gute kommt.

Brontojet

Ebenfalls vor dem Verschwinden gerettet hat man den Schwarzkopf City Jet Brontojet, welcher zuvor einige Jahre seine Fahrgäste im englischen Freizeitpark Lightwater Valley unterhielt und nur kurz unter der Familie Bemboom im Loudoun Castle betrieben und dann eingelagert wurde. Im Jahr 2010 wurde die Anlage dann als zweite Achterbahn des Movieland Park eröffnet.

Nachdem man in dem bequemen Wagenverbund platzgenommen hat geht es nach einem kurzen Streckenabschnitt geradewegs in den Spirallift der Anlage, welcher durch eine Stromschiene die antreibenden Motoren der beiden Wagen mit Strom versorgt und somit stetig nach oben befördert. Oben angekommen kann man noch kurz den Ausblick auf den Gardasee genießen ehe es mit Karacho dem Erdboden entgegengeht. Mit voller Wucht durchquert man nun das erste Tal, woraufhin man gleich wieder emporschnellt. Kurz unterhalb der ersten Abfahrt umfährt man nun in einer gemächlichen Linkskurve den Spirallift, just bevor man sich erneut in eine Steilkurve gen Boden wirft. Nach einem bodennahen Umschwung geht es wieder einige Meter hinauf und schleunigst in einer ovalen Abwärtshelix, ausgeführt in feinster Bayernkurvenmanier, hinab. Nach einem sehr abrupten, und sicherlich nicht nach der Herzlinie ausgelegten, Übergang der geneigten Kurve in eine Gerade endet man sogleich in der starkgreifenden Bremse der Anlage.

Der Brontojet ist eine wahrlich intensive Achterbahn mit, abgesehen von dem Übergang in die Bremse, absolut großartigen Fahreigenschaften. Für mich war es die zweite City Jet Anlage nach dem großartigen Bobsleigh aus dem französischen Nigloland und auch hier konnte die Anlage, trotz der vergleichbar geringeren Gestaltung, durchaus überzeugen, zudem war es meine 400ste gefahrene Achterbahn allein in Europa.

Bront-o-Ring und Octopus

Nicht ganz so spektakulär geht es währenddessen beim Bront-o-Ring zu, einer kleinen angetriebenen Kinderachterbahn mit einem dreieckförmigen Layout, deren Zug über ein Kabel in der Mitte der Anlage heraus mit Strom versorgt wird. Hier dreht man über ein längeres Zeitintervall Runde für Runde, bis man irgendwann doch ganz froh ist wieder aussteigen zu dürfen. Ihr gegenüber steht mit Octopus ein schicker Polyp aus dem Hause Soriani & Moser, welcher eine lange und drehfreudige Fahrt bot.

Back to the Back Stage

Mit Back to the Back Stage befindet sich in diesem Bereich eine etwas ungewöhnliche Monorail mit der man ein wenig hinter die Kulissen des Freizeitparks sehen kann, weswegen man die Anlage tunlichst erst nach dem Besuch aller Hauptattraktionen besuchen sollte. Dafür stoppt die Anlage an mehreren Stationen mit einigen Displays, woraufhin Doc Brown in kleinen Filmchen Einblicke in die einzelnen Attraktionen gibt, ehe er aufgeschreckt durch die Katastrophen von Magma 2.1 zurück in die Zukunft reisen möchte, weswegen man, zumindest von der Story her, am Ende der Fahrt auch tatsächlich ein Tag in die Zukunft gereist ist.

Kitt Super Jet

Von der Monorail aus bekommt man einen guten Einblick auf das wilde Treiben der Jetbootfahrer des Kitt Super Jets. Inspiriert durch die, nach wie vor beliebte, Serie Knight Rider bzw. Supercar auf Italienisch geht es im Auftrag der Foundation für Recht und Verfassung auf Verbrecherjagd. Aber nicht in Kitt, denn das wäre bereits von der Kapazität her eine Katastrophe, sondern im Super Jet, dem Pendant auf dem Wasser.

Nachdem uns Michael Knight persönlich auf perfekten italienisch auf die Mission eingestimmt hat wird das Boot abgesengt und verlässt rückwärts seinen sicheren Hafen. Kurz darauf setzen die 600 PS starken Motoren ein und das Boot beschleunigt in einer wahnsinnigen Art und Weise. Mit Vollgas dreht man nun Runde für Runde über das Becken der benachbarten Stunt Show und weicht dabei einigen Zielen aus, die zwischenzeitlich herabgelassen wurden. Zwischendurch bremst man auch mal spontan ab, dreht dabei eine Pirouette und beschleunigt im gleichen Maßen. Mittendrin verschwindet das Boot auch kurz in einen Schuppen, welcher sich als Hinterhalt herausstellt. Unter Beschuss verlässt man das kurz vor dem Einsturz stehende Gebäude und rast erneut über die Wasseroberfläche, wobei nun einige zusätzliche Wassereffekte ausgelöst werden. Kurz darauf fährt das Boot wieder in seine Parkbucht im sicheren Hafen der Foundation.

Kitt Super Jet ist die wohl atemberaubendste Wasserattraktion in ganz Europa und definitiv eine der Attraktionen, die man in seinem Leben unbedingt mal erlebt haben sollte. Die Einbindung der Serie Knight Rider passt irgendwie perfekt, was durch den Auftritt des urdeutschen Superheldens David Hasselhoff als etwas gealterter Michael Knight in der kurzen Pre-Show nochmals untermauert wird. Die Fahrt bietet sehr viel Tempo, Action und Adrenalin und dennoch für jeden etwas, so dass man zwangsläufig seinen Hut vor dem Movieland Park ziehen muss, welcher spätestens mit dem Kitt Super Jet bewiesen hat, dass das Canevaworld Resort die bessere Wahl für einen gelungenen Freizeitparktag am Gardasee ist.

John Rambo Stunt Show

Kurz nach 17 Uhr öffneten sich die Pforten zur John Rambo Stunt Show und die verbliebenden Gäste konnten in etwa die Hälfte der riesigen Showarena füllen. Kurz darauf werden auch schon ein alter Kamerad John Rambos und einige Besucher von Terroristen gefangen genommen. John Rambo eilt herbei um seinen Kollegen zu befreien, wird dabei aber recht schnell entdeckt. Es beginnt eine Action Sequenz mit Motorrädern und Quads, an deren Ende Rambo ordentlich Prügel einstecken muss. Während dessen hat sich sein Kamerad befreit und gemeinsam schaffen sie ein wenig Ordnung. Eine verdeckt arbeitende Soldatin schließt sich an, nur um kurz darauf in einem Hinterhalt gefangen genommen zu werden. Währenddessen werden die Geiseln (die gefangen genommenen Besucher) auf die Hauptbühne gebracht und dürfen das Spektakel nun hautnah erleben. Als einzige nicht gefangen genommene Person versucht Rambo in einer One-Man-Army Sequenz jeden zu befreien. Dabei befreit er erst seinen Kollegen und öffnet die Fluchtwege, woraufhin eine actionbelandene Schau auf dem Wasser stattfindet, in der auch die restlichen Besucher mal wieder ein wenig Wasser abbekommen. Nachdem die feindlichen Streitkräfte zu einem Großteil besiegt sind und die Geiseln via Motorboot auf die vordere Bühne gebracht wurden gibt es noch eine kleine Liebesgeschichte zwischen Rambo und der Soldatin, die jedoch kurz darauf von dem einzigen übrig gebliebenen Widersacher tödlich verletzt wird. Daraufhin zückt Rambo seinen Bogen, feuert einen Pfeil auf die Ölfässer auf der gegenüber liegenden Seite und löst somit eine Explosion aus, die den Feind in Brand steckt.

Auch wenn sich die Story teilweise doch sehr in die Länge zieht, so ist die John Rambo Stunt Show eine durch und durch sehenswerte Show, in der erfreulicher Weise weniger auf Klamauk und öden, da oft gesehenen, Autostunts gesetzt wird; letzteres ist auf Grund der Wasserarena ja auch schlecht möglich. Neben den gut choreografierten Kampfdarstellungen bietet man auch einige Überraschungen, welche gut in Szene gesetzt werden. Die große Cast macht ihre Arbeit wirklich gut, weswegen man die Show keinesfalls auslassen sollte.

Magma 2.1

Ein weiteres Highlight folgt mit Magma 2.1, einer Fahrattraktion ähnlich der Studio Tram Tour aus dem Walt Disney Studios Park bei Paris, nur mit sehenswerten Spezialeffekten, motivierten Fahrern und sehr viel Action.

Dabei beginnt die Fahrt noch recht harmlos, denn nachdem der Wagen die Station verlassen hat folgt erst einmal eine kurze Wende am hinteren Ende des Hollywood Action Towers, doch dann stürzt sich der Truck gnadenlos eine steile Böschung herunter, wodurch die Passagiere ordentlich aus ihrem Sitz gehievt werden. An der Rückseite der Stuntshow vorbei geht es nun in einen Hindernisparcours mit mehreren leckeren mechanischen Spielereien. Doch zuvor durchquert man ein kleines Wasserbecken über dem sich ein Tanklastwagen entleert, was in der Theorie eine sehr spritzige Angelegenheit sein kann. Nun überquert man eine überdimensionale Wippe und im nächsten Moment wird man durch Kaltluftgebläse ein wenig trockengefönt. Mit ordentlicher Geschwindigkeit heizt man nun noch etwas über das Gelände und umrundet dabei ein kleines Gebäude, in welches man kurz darauf auch einfährt. Hier drin befindet sich ein kleines Labor, welches nun auf Grund einiger Erdbeben ordentlich zerstört wird. Dabei wird der Truck durchgeschüttelt und es gibt einige Feuer- und Lichteffekte. Eine Sirene ertönt und wir verlassen schnellstmöglich das Gebäude. Draußen brennt es überall und die Landschaft ist größtenteils zerstört, zu allem Unglück bricht auch noch die Straße unter einem ein und man landet recht überraschend im Wasser. Gezwungener Maßen durchfährt man nun ein weiteres Wasserbecken, wo es noch den einen oder anderen, auf die Passagiere gerichteten, Wassereffekt gibt. Ebenso fährt der Truck auch wieder einmal ein wenig rückwärts bis er nach einem weiteren Anlauf die Böschung hinauffahren kann. Erneut mit Vollgas passiert man nun die selbe Straße entlang der Stuntshow wie zum Anfang der Fahrt und landet kurz darauf in der Station, wo der Fahrer meist unter etwas Applaus verabschiedet wird.

Magma 2.1 ist eine wirklich witzige und effektüberladene Attraktion, wie man sie so in Europa leider nicht nochmals finden kann, auch wenn man im englischen Chessington World of Adventure auf Zufari zumindest das Potential hinter einer solchen Attraktion erahnen kann. Die Fahrer bei Magma sind gnadenlos und die verbauten mechanischen Effekte können restlos begeistern, weswegen man auch hier unbedingt einsteigen muss.

Hollywood Action Tower

Ebenfalls einsteigen sollte man beim Hollywood Action Tower, ein Free Fall der ersten Generation aus dem Hause Intamin, wie sie bevorzugt in den 80er Jahren erbaut wurden, ehe man Mitte der 90er Jahre platzsparende Freifalltürme mit magnetischen Bremssystem in den Freizeitparks etablieren konnte. Bevor die Anlage im Jahr 2006 in den Movieland Park zog stand sie bis ins Jahr 2001 als Drop of Doom im Galaxyland Amusement Park der kanadischen West Edmonton Mall, ehe sie dort von einem etwa gleich hohen Double Shot der Firma S&S ersetzt wurde.

Nachdem man in den Wagen Platzgenommen und seinen Bügel geschlossen hat setzt sich dieser in Bewegung und fährt erst einmal einige Meter rückwärts in einen Aufzugsschacht. Dort kuppelt die Gondel an der Rückseite ein und wird sogleich den Turm hinaufbefördert. Oben angekommen wird der Wagen unter den Klängen des Twilight Zone Soundtracks ein wenig nach vorne geschoben und kuppelt dabei in den Freifallschacht ein. Unter einem Nebeleffekt brechen die Buchstaben des Hollywood Tower Logos ein und wir fallen währenddessen in die Tiefe. Die ersten Meter davon nähern wir uns noch recht geradlinig dem Boden entgegen, doch dann krümmt sich die Fallstrecke in einem Viertelkreis, sodass wir uns folglich recht schnell auf dem Rücken liegend befinden und weiterhin fortbewegen, ehe die Bremsen merklich zupacken. Ein Mitnehmer greift uns in dieser Position und befördert uns über eine Weiche eine Etage tiefer, wo wir freirollend schnell zu unser Ausgangsposition wiederfinden und sogleich in die Station gebracht werden.

Der Hollywood Action Tower ist die einzige Anlage ihrer Art in Europa und eine der wenigen verbliebenen Anlagen weltweit, weswegen sich eigentlich allein für diese Fahrt der Weg in den Movieland Park lohnt. Dabei ist das Freifallerlebnis hier keineswegs von schlechten Eltern und kann durch seine skurrile Fahrweise mehr als überzeugen, weswegen wir hier immer wieder gerne eingestiegen sind.

Police Academy

Ebenfalls sehr skurril geht es, wie immer, bei der Police Academy her, die hier ihre eigenen Simulatoren für das Fahrertraining der neuen Rekruten hat. Der hier gezeigte Film ist durchaus gut und verwendet im Vergleich zu anderen Simulationen glücklicherweise keine schnell produzierten Computeranimationen, sondern Echtfilmmaterial. Doch so wirklich toll scheint unser Ergebnis nicht zu sein, weswegen Lieutenant Harris die Fahrt abbricht. Durch einen Trick wird er aus dem Raum gelockt, wodurch Mahoney und seine Clique die Simulatoren übernehmen und uns erst einmal den Ententanz tanzen lassen. Doch dies ist nur von kurzer Dauer, denn mit der Rückkehr von Lieutenant Harris wird der ursprüngliche Film fortgesetzt und dem Ende entgegengebracht. Insgesamt ergibt sich hieraus eine wirklich außergewöhnliche Fahrt, die sich glücklicher Weise von der Standardmasse abheben kann und somit ein erfrischend anderes Erlebnis bietet, welches man, wie so oft in diesem Park, erlebt haben sollte.

Diabolik Invertigo

Vorbei an der kleinen Monza Piste Route 66 führt unser Weg durch das Eingangsportal auf den Vorplatz des Movieland Park, von dem aus zwei Brücken zu unserem nächsten Ziel führen, dem Diabolik Invertigo aus dem Hause Vekoma, welcher zuvor als Two-Face: The flip side von 1999 – 2007 im Six Flags America stand. Obwohl man damals beim Abbau nicht sonderlich zimperlich mit der Anlage umgegangen ist wirkt die Anlage nun wie neu und hat zudem noch einen Onboard Sound und eine durchgängige Storyline der italienischen Zeichner A.M Ricci und M. Ricci, sowie dem Texter Mario Gomboli nach der Vorlage des Comics Diabolik der Schwestern Angela und Luciana Guissani spendiert bekommen.

Der Fahrverlauf gleicht dabei dem eines Boomerangs aus dem gleichen Hause; sprich nach dem Lift folgt die Stationsdurchfahrt, woraufhin man in einer Cobra Roll gleich zwei Mal überkopf gestellt wird und danach die Welt ein drittes Mal in einem einfachen Looping kopfüber sieht, ehe man leicht gebremst den zweiten Lift empor befördert wird um das ganze Spiel nochmals in die entgegensetze Richtung zu erleben. Dennoch gibt es bei einem Invertigo kleinere, aber feine Unterschiede, zum handelsüblichen Boomerang, z.B. befindet sich der Zug unterhalb der Schiene und weißt eine vollkommen andere Sitzordnung auf, bei der man sich sogar gegenübersetzen kann, und auch die Technik ist hier ein wenig anders gelöst.

Wie auch bei Tornado des ehemaligen dänischen Freizeitparks Sommerland Syd, nun Triops im französischen Freizeitpark Bagatelle, können sich die Fahreigenschaften des Diabolik Invertigo wirklich sehen lassen. Hier schlägt grundsätzlich nichts und auch kleine Unebenheiten sind nur in einem sehr geringen Rahmen vorhanden, wodurch zumindest mir die Fahrt sehr viel Spaß bereitet hat und einen hohen Wiederholungsfaktor vorweisen kann. Natürlich trägt auch die gelungene Comicgestaltung der Anlage ihr bestes dazu bei und auch der Onboardsound war eine willkommene Überraschung.

Bilder Movieland Park

Fazit Movieland Park

Aber eigentlich war der ganze Movieland Park eine sehr große Überraschung, denn einen solchen Park sieht man leider nicht alltäglich. Neben seinen grandiosen Hauptattraktionen und den eher vernachlässigbaren Hoch- und Rundfahrgeschäften bietet er wirklich sehr viel Unterhaltung an jeder noch so kleinen Ecke, wodurch man ohne Probleme einen ganzen Tag mit nur wenigen Wiederholungsfahrten im Park verbringen kann. Sobald man den Movieland Park dann noch verlässt darf man über den roten Teppich, applaudiert von den ganzen Darstellern, denen man tagsüber während der Arbeit zusehen durfte, schreiten. Obwohl unheimlich kitschig, ist es eben jener Kitsch, der den Movieland Park dann schlussendlich zu meinen neuen Favoriten unter den europäischen Freizeitparks werden ließ.


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Einmal Safaripark ohne Alles

Badoca Safari Park

Der Badoca Safari Park ist einer der Parks die ich im Grunde nur über Parkscout.de kenne, da dort vor einigen Jahren mal in einer Meldung von einem neuen Hafema Rafting berichtet wurde. Einige Jahre später verpasste ich auf dem Hinweg gnadenlos die Einfahrt zum Gelände des Safariparks; aber wer soll auch schon auf die Idee kommen, dass das Gelände nicht anständig erschlossen wurde und der Sandweg am Wegesrand tatsächlich die Einfahrt zum Park darstellt. Kilometerweit folge keine Abfahrt und mein Navi wollte mich auf nicht existierende Straßen schicken. Irgendwann konnte ich dann doch endlich wenden und kurze Zeit später stand ich auch schon auf dem Parkplatz des Badoca Safari Park.

An den Kassen wurde ich dann mit den Öffnungs- und Showzeiten des Tierparks konfrontiert und eigentlich hätte ich sofort wieder umdrehen müssen, denn sowohl Rafting, noch die Safaritour wären nach meinem Zeitplan möglich gewesen. Dennoch wollte ich mir den Badoca Safari Park mal etwas genauer ansehen, dass ich dabei den halben Park bereits vor der offiziellen Öffnung erkundet hatte störte dabei interessanterweise niemanden.

Es ist wirklich kein gutes Omen, wenn man als Safaripark kaum Tiere vorweisen kann. Noch viel schlechter sieht es aus, wenn man großzügig ausgelegte Anlagen einfach nicht bestückt. Die zwei kleinen Volieren sind dabei noch eher als das tierische Highlight anzusehen, denn immerhin sind Vögel generell interessant und Aras einfach nur toll zuzusehen. Auch beim Beobachten der Lemuren und Wallabys kann man ein wenig Zeit totschlagen.

Safari

Der Weg über die Brücke zur Safari macht nur Sinn wenn man tatsächlich diese binnen weniger Minuten antreten möchte. Sie hat eine Länge von 45 Minuten und ist somit in etwa doppelt so lang wie Chessington Worlds of Adventures Zufari; durch das waldige Gebiet aber nicht so dicht bestückt. Ob man überhaupt Tiere zu Gesicht bekommt ist eine Frage die ich nicht beantworten kann. Sicherlich macht die Safari aber den wichtigsten Teil eines Besuchs im Badoca Safari Park aus – viel mehr gibt es hier ja eh nicht zu machen.

Ilha dos grandes primatas

Trotz diesem Umstands gelingt es den Park dennoch sehr lange Wege zu erzeugen. Die Ilha dos grandes primatas zum Beispiel wurde unweit der Hauptstraße und somit am Arsch der Welt platziert. Dort waren zwei der drei großen Gehege mit Tieren bestückt und auch nur in sehr kleinen Populationen. Auch war der Gärtner hier scheinbar lange nicht mehr unterwegs gewesen, denn irgendwie wucherte hier alles herum.

Rafting Africano

Das Rafting Africano macht mittlerweile Werbung für Coca Cola und scheinbar sonst nicht mehr viel. Die zwei Euro, die man hier für die Fahrt verlangt, kann man gewiss noch irgendwie nachvollziehen, aber eine Öffnungszeit von 14h00 – 15h00 nicht wirklich. Leider ist zudem der Streckenverlauf von außen kaum einsehbar. Das Rafting bietet jedoch den vom Hersteller bekannten Strudel und damit eine vielversprechende Fahrt.

Greifvogelshow

Zu guter Letzt sah ich mir noch die ersten Minuten der Greifvogelschau an, bei der wenige Vögel unter sehr viel portugiesischen Blabla vorgestellt wurden. Genervt über die schlechte Soundqualität der Show und wegen der eh nicht vorhandenen Sprachkompetenz meinerseits, verließ ich die Show frühzeitig und machte mich entspannt auf den Rückweg zum Porto Airport.

Bilder Badoca Safari Park

Fazit Badoca Safari Park

Der Badoca Safari Park hat sicherlich seine besten Zeiten schon weit hinter sich. Fehlende Werbung, selbst kurz vor dem Park, fehlende Tiere und bescheuert gelegte Öffnungszeiten der Attraktionen sprechen nicht gerade für den Park. Der relativ hohe Eintrittspreis und die zahlreichen Up-Charge Angeboten hinterlassen da auch nur einen extrem faden Beigeschmack. Klar, eine Segwaysafari ist sicherlich lustig, aber warum inkludiert man diese denn nicht in den Eintritt? Potential zumindest hatte der Park irgendwann einmal gehabt.

 

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Abenteuer auf Zufari

Änderungen in Chessington World of Adventures

Nachdem sich der Zoo und Freizeitpark Chessington World of Adventures in den letzten Jahren verstärkt um seine Tiere gekümmert und den Zoobereich erweitert hat, wurde in diesem Jahr neben den ständigen Verbesserungen im Freizeitpark auch in ein Fahrgeschäft und gleich in neue Gehege für afrikanische Tiere investiert. Tatsächlich ist Chessington schöner denn je, denn der bereits im letzten Jahr umgesiedelte Pressluftflieger Flying Dumbos erstrahlt nun in einem passenden Anstrich. Weitere fünf Millionen Pfund werden derzeit in weitere Verbesserungen des Parkbildes investiert, weshalb die Wildwasserbahn Dragon Falls, der Powered Coaster Runaway Train und einige Wege derzeit für die Besucher gesperrt sind. Den Anfang macht Zufari.

Zufari

Die große Neuheit in diesem Jahr ist Zufari, eine Anlage, bei der man in einem großen Geländewagen für 30 Personen + Fahrer über einen Offroad-Parcours mit einigen Überraschungen gefahren wird und dabei einige Tiere beobachten kann. Theoretisch kann man es also mit dem Beginn der Dschungelsafari im Serengeti Park in Hodenhagen vergleichen, bevor es in den Dschungel geht und der Sarkasmus die Oberhand gewinnt.

Zufari bietet alles, was man von einer Safari-Attraktion erwartet. Nachdem man das obligatorische Fotoshooting in der Warteschlange absolviert oder übersprungen hat, wartet man auf den Einlass in einen Vorführraum, der eigentlich nur dazu dient, die Kinder ein wenig von der Wartezeit abzulenken, denn der eigentliche Film läuft schnell ab. Danach erscheint ein Affe auf der Leinwand, der auch schon im Film zu sehen war, dieser interagiert mit dem Publikum, wie man es zum Beispiel von Stitch live! aus den Walt Disney Studios in Paris kennt. Leider sind die Sprüche hier noch alle harmlos und die Animation lässt etwas zu wünschen übrig, aber den Kindern gefällt es.

Nach dem Besteigen des Trucks geht die doch recht holprige und lustige Fahrt auch schon los. Wenn die Bepflanzung hier erst einmal komplett ist, wird dieser Teil sicherlich ein deutlich größeres Abenteuergefühl vermitteln, als es die Fahrt jetzt noch ist. Vorbei an einem unbepflanzten Flamingogehege geht es nun am Giraffengehege vorbei, wo an der Halle merkwürdige Schilder angebracht wurden, die allesamt vor dem Betreten der Höhle warnen.

Mit ein wenig Humor und einigem Hin- und Herfahren folgt nun die eigentliche Safari. Giraffen, Zebras und Nashörner sind zu sehen, die im Laufe der Zeit sicher auch im großen Gehege nebenan zu bestaunen sein werden, welches das zum Park gehörende Hotel weiter aufwerten wird.

Da ein Weg versperrt ist, geht es nun in die Höhle. Was einen in der Höhle selbst erwartet, erfreut vor allem die linke Seite des Wagens, denn Chessington wertet bekanntlich einige Attraktionen durch viel Wasser massiv auf. Dass Kinder hier nur die mittleren Plätze einnehmen dürfen, ist nun geklärt, ebenso, warum der Gang beim Einstieg so nass war. Dass die Wagen beim Einsteigen noch tropfen, ist einem Wasserfall am Ende der Höhle zu verdanken, der einzige Effekt, der von Anfang an offensichtlich war.

Für die wasserverliebten Engländer ist das Ende sicherlich die Abrundung des Ride into Africa, aber auch die Deutschen müssen nicht allzu viel Kontakt mit dem nassen Element fürchten, denn es ist nur unwesentlich höher als beim grandiosen Finale der Themenfahrt Bubbleworks und keinesfalls so nass wie beim Wellenflieger Monkey Swinger, bei dem die Fontänen an diesem Besuchstag leider nicht zum Einsatz kamen, oder beim Top Spin Rameses Revenge; wo ein Notstopp mit Anruf bei den hauseigenen Technikern zwar ein VIP-Ticket einbrachte, das aber leider nicht bei Vampire, Dragon’s Fury oder Zufari eingelöst werden konnte.

 

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