Ein Besuch in der originalen SeaWorld

SeaWorld San Diego

Shipwreck Rapids

Unweit des Eingangs befindet sich mit den Shipwreck Rapids eine überaus nett gestaltete Stormschnellenfahrt des Herstellers Intamin. Während ich bei den meisten Anlagen auf meinem Kalifornientrip Glück hatte nicht allzu nass zu werden, so haben mich die Shipwreck Rapids dann doch gut erwischt.

Orca Encounter

Seit ein paar Jahren hat sich der Schwerpunkt der großen Orca-Shows bei SeaWorld mehr in Richtung Edutainment verschoben. Hauptsächlich geht es bei der Show darum, die Gäste in der Soak-Zone durch einen Orca mit möglichst viel Wasser zu bespritzen. Abseits davon, ist die Orca Encounter Präsentation ein sehr lohnendes Erlebnis, solange man seine Erwartungen niedrig hält.

Bayside Skyride, Sky Tower

Seit dem Jahr 1967 ist SeaWorld San Diego die Heimat einer Gondelbahn von Von Roll, die einem bis ins Jahr 1988 zum SeaWorld Atlantis Restaurant auf der anderen Seite der Mission Bay führte. Heutzutage entfällt der Stopp und so fährt man nur kurz in die Station auf der anderen Seite ein, nur um dann gleich wieder kehrt zu machen. Wie auch der große Sky Tower Aussichtsturm, ist die Fahrt jedoch nicht im Eintrittspreis inkludiert.

Manta

Die Achterbahn Manta befindet sich ebenfalls im vorderen Parkteil und ist daher ebenfalls sehr gut in die Gärten des Freizeitparks eingebettet. Die Fahrt auf dem Mack Rides Mega Coaster beginnt nach einer kurzen Rechtskurve mit einer kleinen Show im Launchtunnel, welche jedoch sehr dunkel geraten ist. Mit etwas Schwung werden wir dann auf unsere weitere Reise geschickt. Nach einer steilgeneigten Rechtskurve rasen wir zunächst über ein Wasserbecken, woraufhin wir eine ebenso steilgeneigte Wendekurve auf uns nehmen. Nach einer Linkskurve folgt dann eine Reihe von kleineren Hügeln, die immer wieder durch kurze Kurvenzüge unterbrochen werden. Da uns jedoch so langsam die Puste ausgeht, nähern wir uns dem zweiten Launchabschnitt, wo wir jedoch ganz kurz vorher noch einmal gebremst werden. Nach dem Abschuss sausen wir dann sogleich in eine Linkskurve hinein und sogleich über einen weiteren Hügel. Nach einer Senke folgt dann ein Umschwung in eine recht intensive Helix. Hieran schließt sich dann eine recht weite Rechtskurve an, die uns dann in die finale Kurve der Fahrt überführt, woraufhin unsere Fahrt alsbald endet.

Manta ist eine überaus nette Familienabschussachterbahn. Hier und da fehlt es der Achterbahn ein wenig an Dynamik, was man vor allem an der Stelle vor dem zweiten Launch sieht. Warum auch immer man hier noch abbremsen musste und nicht gleich durchbeschleunigt, erschließt sich mir nicht. Nichtsdestotrotz, eine tolle Bahn.

Dolphin Adventures

Die Dolphin Adventures-Präsentation in SeaWorld San Diego war wie zu erwarten sehr unterhaltsam. Mit bester Sicht auf die Achterbahn-Skyline des Freizeitparks, führten die Delfine zahlreiche Tricks vor, wobei der Edutainment Charakter der Show stets im Fokus war.  

Electric Eel

In fast jedem Park der SeaWorld Gruppe gibt es einen Premier Rides Sky Rocket II, so auch hier im SeaWorld San Diego. Der Name Electric Eel erinnert dabei an die großartige Steel Eel Achterbahn aus SeaWorld San Antonio. Wie so oft mittlerweile kommen auch auf dieser Achterbahn die Comfort Collars zum Einsatz, welche den Einsatz von Schulterbügeln simulieren sollen, um den Fahrgast ein höheres Sicherheitsgefühl zu bieten. Da die Premier Rides Sky Rocket II zum Glück keine wirklichen Kurvenfahrten bieten, ist der Fahrkomfort durch die Verwendung der Gurte keineswegs eingeschränkt – nur der Einstieg ist noch ein wenig nerviger als sonst.

Der erste Abschuss auf Electric Eel ähnelt in weiten Teilen der Anfangsbeschleunigung einer modernen Schiffschaukel, nach dem Wechsel der Laufrichtung geht es zugegebenermaßen deutlich kräftiger von Statten und so erreichen wir beinahe den Scheitelpunkt des Non-Inverted Loopings, wo wir kurz die Aussicht auf die benachbarte Achterbahn Journey to Atlantis, sowie auf den Parkplatz des Freizeitparks geniessen können. Mit ordentlich Schwung werden wir nun ein drittes Mal beschleunigt, woraufhin wir nach einer 180° Drehung ohne Müh und Not die oberste Ebene der Bahn erreichen. Nach einer sehr kurzen Verschnaufpause geht es in der von weiten gut sichtbaren Inversion der Anlage, wo wir eine stark ausgeprägte Hangtime erleben. Kurz darauf tauchen wir ein weiteres Mal in den Non-Inverted Loop ein. Ein erneutes Wiedersehen mit dem Scheitelpunkt des Elements leitet daraufhin das Finale der Bahn ein, woraufhin wir nach einer weiteren Durchfahrt der Station punktgenau in dieser zu stehen kommt und unsere wilde Fahrt endet.

Journey to Atlantis

Zum dritten Mal begegne ich nun einer Journey to Atlantis Achterbahn und wieder einmal werde ich mit einem komplett anderen Layout überrascht. Wie auch in Orlando handelt es sich bei der Anlage hier um einen Water Coaster aus dem Hause Mack Rides, statt jedoch mit einem Themenfahrt-Teil beginnt die Fahrt sogleich mit dem ersten Lifthügel. Oben angekommen nähern wir uns in einer weiten Rechtskurve mit einem kleinen Dip der großen Schussfahrt der Anlage, die wir auch sogleich in Angriff nehmen. Leicht durchfeuchtet dümpeln wir fortan ein wenig durch den Kanal, wobei wir uns nach einer Wendekurve einem Gebäude immer weiter nähern. Dieses beinhaltet dann den großen Vertikallift der Achterbahn, welcher jeweils zwei Boote nach oben befördert. Nach einem kurzen Zwischenhalt mit bester Sicht auf den Parkplatz des Freizeitparks geht es sogleich eine große Steilkurve hinunter und sogleich wieder empor. Nach der Durchfahrt durch einen weiteren Bremsbereich geht es ein weiteres Mal steil nach unten, wobei uns dieser zunächst ein wenig nach rechts führt, ehe wir eine Linkskurve nehmen, die uns direkt in das nächste Wasserbecken befördert. Komplett durchnässt folgt dann die Rückführung in die Station und unsere unterhaltsame Fahrt kommt langsam aber sicher ihrem Ende entgegen.

Emperor

Der Emperor ist die größte Achterbahn in SeaWorld San Diego und dominiert schon von weiten die himmelsblaue Skyline des Freizeitparks. Der etwa 46m hohe Dive Coaster startet dabei ganz klassisch mit einer Wendekurve in luftiger Höhe, ehe der Vertikaldrop der Anlage erreicht wird und wir in einer Haltebremse mit bestem Blick auf den Abgrund vor uns, sowie auf die nigelnagelneue Achterbahn Arctic Rescue, für mehrere Sekunden in Position gehalten werden. Nach erfolgreichem Drop zieht es uns sogleich in einen überdimensionalen Immelmann, wo wir die Fahrtrichtung ändern. Nach einer – an einem Cutback erinnernden – Wendekurve, zieht es uns in eine wunderbare Rolle, welche sogleich in eine Steilkurve übergeht und uns in einen überdimensionierten Korkenzieher entlässt. Nach einer weiteren Rechtskurve erreichen wir dann bereits die Schlussbremse der Anlage und unsere tolle Fahrt neigt sich ihrem Ende entgegen.

Arctic Rescue

Es ist wirklich mal etwas anderes, den Projektmanager einer Achterbahn persönlich zu kennen. Dementsprechend war ich beim Arctic Rescue auf einer Mission um möglichst passable Bilder für ihn zu schießen. Eine Mission auf der ich leider kläglich scheiterte. Mir entschließt es dabei nicht wirklich, warum man seine neueste und tollste Achterbahn in einem zu fast 100% sichtgeschützten Bereich stellt (eigentlich sieht man die Achterbahn nur von Emperor oder dem Sky Tower aus) und nicht einmal eine Bühne oder ähnliches errichtet, damit auch andere am Treiben der Achterbahn teilnehmen können. Das ergibt schlichtweg keinen Sinn! Zum Glück war ich als Single Rider schnell an der Reihe und konnte sogleich in der letzten Reihe der Achterbahn Platz nehmen.

Nach einer Linkskurve erreichen wir dann den ersten Abschuss der Anlage, woraufhin wir mit Vollspeed über den ersten Umschwung brettern. Es folgt eine überaus gelungene Abfolge schnell alternierender Rechts- und Linkskurven, ehe wir den zweiten Abschuss erreichen und unsere konstant hohe Geschwindigkeit noch einmal etwas steigern. Nach einer langen bodennahen Linkskurve erklimmen wir den zweiten großen Hügel der Achterbahn – welcher gleich drei kurze Richtungswechsel beinhaltet. Wieder einmal am Boden der Tatsachen angekommen flitzen wir erneut durch zahlreiche eng getaktete Kurven auf dem Weg zum Launchbereich Nr.3. Erneut auf Speed zieht es uns dann über eine langgezogene Wendekurve bis an die Parkgrenzen des Freizeitparks heran, wo wir dann zwei überaus waghalsige Manöver über uns ergehen lassen. Mit Schwung führt uns der Weg dann über eine Reihe kleinerer Hügel, woraufhin wir uns auf der Schlussbremse der Anlage wiederfinden.

Arctic Rescue ist eine verdammt gute Achterbahn und erinnert in ihrem Kern den absolut grandiosen Achterbahn Juvelen aus dem dänischen Djurs Sommerland oder Yukon Quad aus dem französischen Freizeitpark Le Pal, nur halt ohne die langsamen Hügel gegen Ende der Fahrt. Die überaus dynamische Fahrt und die konstant hohe Geschwindigkeit definieren die Fahrt wie keine andere; es gibt quasi keine einzige ruhige Sekunde vom Start bis zum Ende.

Um am Anschluss der Fahrt dann doch ein wenig runterzukommen, lohnt sich ein Besuch des angrenzenden Wild Arctic Bereichs. Dieser beherbergt mehrere große Gehege für Belugawale und Walrosse und ist insgesamt sehr gut thematisiert und absolut sehenswert.

Bilder SeaWorld San Diego

Fazit SeaWorld San Diego

SeaWorld San Diego ist der wohl bestgelegene SeaWorld Freizeitpark. Die Lage an der Mission Bay macht einiges her, genauso wie das Portfolio des Tier- und Freizeitparks. Zusammen mit einem Besuch im nahen Belmont Park lohnt sich ein Besuch sehr.


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Ein kurzer Besuch im Legoland California

Legoland California

Das Legoland California ist das drittälteste (bestehende) Legoland weltweit. Der Park hat dementsprechend überaus viel Charme und unterscheidet sich durch die Vielzahl an Attraktionen, von den neueren Legoländern weltweit. Darüber hinaus bietet der Park einen durchaus ansehnlichen Wasserpark mit einer Vielzahl an Wasserrutschen.

Miniland USA

Der Kern des Legoland California ist das Miniland USA. Hier findet man neben Sehenswürdigkeiten aus dem nahen San Diego, Bauwerke aus Washington D.C., Los Angeles, San Fransisco und Las Vegas, welche allesamt überaus eindrucksvoll in Szene gesetzt wurden. Wie immer ist das Miniland das eigentliche Highlight des Legolands und sollte dementsprechend auf keinem Fall verpasst werden.

Lego Ninjago World

Lego Ninjago The Ride

Lego Ninjago The Ride ist die erste interaktive Themenfahrt, bei der die Fahrgäste nur ihre Hände zum Zielen benutzen. Das Fahrsystem nutzt eine Reihe von Sensoren, um die Bewegungen der Hände zu erfassen. Abhängig von der Höhe der Hände und dem Winkel zum Sensor wird die Handbewegung interpretiert und ein Farbpunkt erscheint auf dem Bildschirm, sodass man weiß, wohin man gerade zielt. Der ganze Prozess ist nicht sehr intuitiv und so ist verwirrtes Handwinken tatsächlich eine gute Möglichkeit, eine Menge Punkte zu sammeln. Die Bewegungen können auf den vielen Leinwänden, an denen man vorbeifährt, oder bei einer längeren Filmsequenz direkt vor der Leinwand stehend verfeinert werden. 

Insgesamt ist Lego Ninjago The Ride eine sehr solide Themenfahrt. Zwar ist die Technik nicht so ausgeklügelt wie bei den Web Slingers in Disney California Adventure, aber für einen Prototypen funktioniert dieses System schon richtig gut. 

Imagination Zone

Lego Technic Coaster

Vorbei an der Teetassenbahn Bionicle Blaster geht es sogleich zum ersten Highlight des Freiezitparks, der zrotz des prominent platzierten Project X Test Track Zeichens auf den eher generischen Namen Lego Technic Coaster hört; dies ist ein wenig Schade, denn nicht nur optisch verbindet die Achterbahn einiges mit ihrer Schwesteranlage aus dem Legoland Deutschland.  Auch die Fahrt auf der großen Wilde Maus gleicht sich doch sehr; so gibt es gleich zu Beginn eine große Schussfahrt, ehe dann die Haarnadelkurven durchfahren werden, just bevor es gegen Ende dann noch einmal über ein paar Hügel geht. Insgesamt ist die Fahrt jedoch ein wenig stärker gebremst und dementsprechend etwas seichter unterwegs.

Land of Adventures

Lost Kingdom Adventure

Die interaktive Themenfahrt Lost Kingdom Adventure ist eine nette kleine Themenfahrt, welche hier im Legoland California auf Einzelchaisen setzt und durch die Vielzahl an Räumen und dem etwas engeren Streckenverlauf etwas mehr erzählt als die vergleichbaren Temple-Anlagen aus den anderen Legoländern weltweit.  

Castle Hill

The Dragon

Neben der Pferdereitbahn The Royal Joust ist der Themenbereich Castle Hill vor allem für seine Achterbahn The Dragon bekannt. Wie auch in den anderen Legoland Freizeitparks weltweit erlebt man zunächst die Themenfahrt durch die Burg, ehe der Achterbahnteil erreicht wird. Nach der Sichtung mit dem Drachen fahren wir hier jedoch erst einmal etwas länger durch einen Tunnel, ehe wir den Lifthügel der Anlage erreichen. Oben angekommen geht es zunächst durch eine leicht abfallende Rechtskurve, ehe wir zum großen Gefälle der Fahrt ansetzen. Mit Schwung geht es nun mehrere Runden durch eine lange Bayernkurve. In einer langen Rechtskurve queren wir dann den Lift der Anlage, ehe wir uns in einer engen Helix dem tiefsten Punkt der Anlage nähern. Dies ist auch sogleich das rasante Finale und nach einem kurzen Anstieg landen wir auch schon in der Schlussbremse, woraufhin unsere unterhaltsame Fahrt seinem Ende entgegenkommt.

Lego City: Deep Sea Adventure

Die Themenfahrt Lego City: Deep Sea Adventure vereint zwei Kernmarken von Merlin Entertainment: Lego und Sealife. Die Fahrt durch das Aquarium ist dementsprechend durchaus eindrucksvoll und eine coole Möglichkeit das Treiben in dem großen Wasserbecken um einen herum zu beobachten.

Fun Town

Die Fun Town ist Heimat vieler klassischer Legoland-Fahrgeschäfte und der eigentliche Kern des Freizeitparks neben dem Miniland USA. Hier findet man die Junior Driving School, die Hochziehtürme Kids Power Tower, sowie die interaktive Team-Challenge-Attraktion Fun Town Police and Fire Academy.

Pirate Shores

Quasi nebenan befindet sich der Piratenbereich des Legoland California, in dem sich junge Piraten auf einem Rockin‘ Tug Captain Cranky’s Challenge stellen können, ehe sie dann auf dem Splash Battle auf eine wilde Wasserschlacht gehen.

Pirate Reef

Die Hauptattraktion in diesem Bereich ist das Shoot the Chute Pirate Reef. Die von außen recht niedlich wirkende Wasserbahn hat es faustdick in sich und durchnässt grazil sämtliche Mitfahrer bis auf ihre Unterhose. Leider war die von Whitewater erbaute Anlage zu meinem Besuch bereits in der Saisonpause.

Lego Movie World

Neben dem großen Flying Theatre Emmet’s Flying Adventure, stehen in der Lego Movie World noch das Queen Watevra’s Carousel und die beiden Familienfreifalltürme des Unikitty’s Disco Drop.

Emmet’s Flying Adventure

Das Flying Theater Emmet’s Flying Adventure bietet statt dem üblichen Flug um die Welt die Möglichkeit in die Welt des zweiten Lego Movies einzutauchen. Hier geht es mit Emmet’s Dreifachstockcouch auf ein abenteuerliches und vor allem sehr buntes Rennen durch zahlreiche Abenteuerwelten.

Explorer Island

Coastersaurus

Der Themenbereich Explorer Island ist Heimat der kleinen Achterbahn Coastersaurus. Wie auch im Legoland Deutschland überzeugt die Familienachterbahn des Herstellers Gerstlauer durch ihr überaus abruptes erstes Gefälle, in welchem die Insassen einfach so nach rechts gezogen werden, und der insgesamt sehr gelungenen Fahrt.

Bilder Legoland California

Fazit Legoland California

Das Legoland California ist wirklich nett gestaltet und bietet einige überaus nette Attraktionen. Ich zumindest bin froh das Legoland California besucht zu haben, obgleich ich es dank des überaus hohen Eintrittspreises eigentlich nicht vor hatte. Zum Glück aber ist der Park in dem Go City Pass San Diego inkludiert, wie auch ein Besuch im SeaWorld San Diego oder dem Belmont Park – welche ich allesamt am selben Tag besucht habe. Der Park ist schon recht cool gemacht, auch wenn ich es verdammt schade finde, dass es das Knights Tournament (ein Fahrgeschäft mit Kuka Robotern) nicht mehr gibt.

 

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Einmal Aal zum Mitnehmen bitte

Geschichte des Parks SeaWorld San Antonio

Was hat man nicht schon alles von den SeaWorld Parks gehört. Der Park in Orlando gehört seit den 70er Jahren zu den bekanntesten Freizeitparks der Welt und der Park im kalifornischen San Diego bietet bereits seit dem Jahr 1964 eine gelungene – wenngleich auch heutzutage eher kritikwürdige – Mischung aus Tier- und Freizeitpark. Der Exot war dann im Jahr 1970 der Park in Ohio, welcher in Absprache mit dem nahen Freizeitpark Geauga Lake eben nur die Meerestiershows aufwies. Kurz vor der Übernahme durch Anheuser-Busch folgte dann im Jahr 1988 der vierte und bislang auch letzte SeaWorld Park in San Antonio.

Grundsätzlich erst einmal der Hinweis, dass in diesem Park nur Personen glücklich sein werden, die extra für die Meerestiere anreisen. Das kann sich dank der derzeitigen Erweiterungsoffensive seitens des Freizeitparks irgendwann mal ändern, doch ohne die Shows bietet SeaWorld San Antonio zweifelsohne viel zu wenig für den doch überaus hohen Eintrittspreis.

Rundgang durch SeaWorld San Antonio

Super Grovers Box Car Derby

Nachdem auch das geklärt ist, lasst uns unsere Runde durch den Freizeitpark starten. Gleich zu Beginn stoßen wir auf den großen Kinderbereich Sesame Street Bay of Play. Hier befindet sich neben einem übergroßen Spielplatz noch eine Handvoll ausgewählter Kinderfahrgeschäfte, darunter die Achterbahn Super Grovers Box Car Derby. Bis zum Jahr 2018 war diese als Shamu Express bekannt und wies einen Orca-förmigen Zug auf. Nach dem kürzlichen Rebranding führt uns Grover in seinen Seifenkisten durch das ovalförmige Layout des Herstellers Zierer.

Steel Eel

Da einige Bereiche des Parks für Jahreskartenbesitzer abgesperrt waren, zog es mich gezwungenermaßen in Richtung der größten Achterbahn des Parks, dem Steel Eel.

Diese Achterbahn aus dem Hause Morgan steht seit dem Jahr 1999 im Park und weist die für den Hersteller typische Out & Back Streckenführung auf. Dabei ist der Steel Eel der kleinste Vertreter seiner Art – was zum Glück nichts bedeutet, denn der stählerne Aal versteht es seine Mitfahrer überaus gut zu unterhalten.

Nach einem kurzen Dip aus der Station geht es auch sogleich in einer Kurve, die den Zug alsbald in den Lift entlässt. Auf einer Starthöhe von 46m angekommen donnert man sogleich die immer steiler werdende erste Schussfahrt hinunter. Mit 106 km/h und einer ordentlichen Prise positiver G-Kräfte geht es sogleich durchs leicht zur Seite geneigte Tal. Auf den nun folgenden Camelback-Hügeln werden wir gleich zwei Mal in schönster Floating-Airtime-Manier aus dem Sitz gehoben, ehe wir ein weiteres bodennahes Tal entgegenbrettern. Gleich im Anschluss schießt man bereits der Zwischenbremse entgegen. Mit nun merklich reduzierter Geschwindigkeit widmen wir uns einer Steilkurve, welche als Auftakt für das fulminante Bunnyhop Finale dient. Dabei geht es im Geschwindigkeitsrausch über mehrere immer kleiner werdenden Hügel, die einen ordentlich aus dem Sitz reißen können. Zu Guter Letzt überqueren wir in einer weiten S-Kurve einen Versorgungsweg, ehe wir die Bremsstrecke der Anlage erreichen.

Der Steel Eel ist eine großartige Achterbahn mit einer ordentlichen Prise Floating Airtime, die wohl im eingefahrenen Zustand und unter den (eigentlich eher normalen) texanischen Temperaturen noch einmal eine ordentliche Schippe drauflegen kann. Mir zumindest hat die Anlage auch so viel Spaß gemacht, nur leider war die Abfertigung an dieser Anlage sehr langsam, da hier erst der Gurt und dann der Bügel kontrolliert wird, wodurch man nur alle 5-10 Minuten den Zug über die Strecke rollen sah.

Wave Breaker – The Rescue Coaster

Beim nahen Wave Breaker sah es dann zum Glück etwas anders aus und so konnte es nach einer kurzen Wartezeit auch schon in der ersten Reihe sitzend auf Rettungsmission gehen. Nach einer kurzen Kurve bekommt man dann in einem Hanger sein Missions-Briefing, ehe man via einem Reibradabschuss ordentlich Gas gibt. Sogleich geht es in einem leichten Schwenker einen Hügel empor, den man dann in einer weiten Steilkurve verlässt. Nach zwei bodennahen Schwenkern flitzt man durch eine Rechtskurve, woraufhin ebenfalls einige bodennahe Kurvenmanöver folgen. Eine recht steil zur Seite geneigte Linkskurve führt uns dann zum zweiten Launchabschnitt, der einen gewohnt gekonnt ordentlich in die Rückenlehne presst. Auch hierauf folgt ein hoher Hügel, den man in einer steilen Linkskurve verlässt. Wieder einmal auf dem Boden der Tatsachen angekommen flitzen wir in leichten Schwenkern über den See, ehe wir uns nach einer Linkskurve auf dem Rückweg begeben. Dabei geht es über eine Vielzahl sehr flacher Hügel und druckreichen Passagen, ehe wir auch schon die Bremsstrecke der Anlage erreichen.

Wave Breaker: The Rescue Coaster ist eine sehr coole Achterbahn mit einem wunderschönen Pacing und einem guten Flow. Es macht sehr viel Spaß über die hohen Hügel und bodennahen Passagen zu flitzen. Natürlich ist die Anlage dabei keineswegs mit Djurs Sommerlands Juvelen oder Le Pals Yukon Quad vergleichbar, dennoch ist diese Achterbahn eine hervorragende und willkommene Ergänzung des ansonsten recht mageren Portfolios des Freizeitparks.

Great White

Gut neun Jahre nachdem der Freizeitpark seine Pforten zum ersten Mal öffnete, präsentierte SeaWorld San Antonio seine erste Achterbahn den Besuchern. Der Great White ist die siebte Auslieferung des beliebten Batman Layouts des Herstellers B&M und seinerzeit die einzige Anlage ihrer Art in Texas. Im Vergleich zu den Anlagen im Six Flags Fiesta Texas und Six Flags Over Texas hat man sich hier noch die meiste Mühe gemacht und das Gelände dem Fahrablauf der Anlage angepasst. Dadurch entsteht eine gelungene Fahrt, die auch nach über 20 Jahren Betrieb weitestgehend ihres Gleichen sucht. Die Fahrt durch die zwei Loopings, der Zero-G Roll und den beiden Korkenziehern ist einfach nur zeitlos und dabei auch noch gnadenlos intensiv.

Rio Loco

Ein ebenso zeitloser Klassiker sind Raftinganlagen. Die Fahrt durch die Stromschnellen ist immer wieder eine erfrischende Erfahrung, zumal es hier auch einen Wasserfall gibt, der jeden im Boot gleichermaßen erwischt. Der Rio Loco war meine erste Anlage mit Wasserfalldurchfahrt und bleibt mir daher besonders im Gedächtnis. Ebenso wie die arabische Familie, die hier mit einem großen Reisekoffer eingestiegen sind. Ich habe ja schon einiges in Freizeitparks gesehen, dass die Mitarbeiter das auch noch durchgewunken haben bleibt mir ein Rätsel.

Sea Swinger und Riptide Rescue

In diesem Jahr entsteht mit dem Turtle Reef ein neuer Bereich, wo wohl die Rettung von Meeresschildkröten thematisiert werden soll. Das Aquarium war jedoch noch im Bau. Die beiden zugehörigen Fahrgeschäfte Sea Swinger und Riptide Rescue konnten jedoch schon getestet werden. Hierbei handelt es sich um ein Zamperla Discovery und ein HUSS Airboat.

Journey to Atlantis

Die letzte Attraktion auf unserem Rundweg entlang des zentralen Sees ist der Mack Rides SuperSplash Journey to Atlantis. Die Wasserachterbahn gleicht dabei dem SuperSplash Atlantika aus dem Europa Park, verzichtet jedoch auf dem kleinen Hügel während der finalen Abfahrt, wodurch die Anlage eher einem klassischen Shoot the Chute gleicht. Der Nässegrad der Fahrt ist jedoch sehr überschaubar.

Zu guter Letzt bleiben einem nur noch die Tiershows und Showfütterungen. Da das Kombi-Eintrittsticket mit dem Wasserpark Aquatica San Antonio online etwas günstiger war als das reguläre Eintrittsticket zog es mich jedoch bis zur Show One Ocean in den benachbarten Wasserpark.

One Ocean

Pünktlich zu One Ocean besorgte ich mir auf dem Food & Wine Festival ein schmackhaftes Bier und sah mir dann die Orcashow an. Grundsätzlich bin ich froh einen Wal mal aus der Nähe gesehen zu haben, die Show selbst war jedoch prinzipiell eher eine Zeitverschwendung und bestand zu einem großen Teil daraus, die Besucher in den vorderen Reihen mit Salzwasser zu durchtränken. Das kam auch gut an, immerhin ist es ja auch seit den 70er Jahren Teil des Konzepts, aber ehrlich gesagt kann man darauf auch gut verzichten.

Bilder SeaWorld San Antonio

Fazit SeaWorld San Antonio

SeaWorld San Antonio ist ein riesiger Freizeitpark, dem es jedoch an Attraktionen mangelt. Das ursprüngliche Konzept steht heutzutage glücklicherweise stark in der Kritik, wodurch der Park gezwungen ist sich massiv zu erweitern, um irgendwann überhaupt noch zu bestehen. Die Tiershows werden mit der Zeit einem anderen Angebot weichen, weswegen man sehr gespannt auf die Zukunft des Freizeitparks schauen darf.


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