Auf Entdeckungstour durch Brisbane

Brisbane war die letzte Station unserer Hell Yeah, Schnabelteah! Tour durch Australien. Da wir am nächsten Tag mit dem Flugzeug nach Hongkong fliegen wollten, gaben wir unser Auto bereits am Morgen bei der Autovermietung Jucy ab. Dann fuhren wir mit dem Zug zum Hauptbahnhof, wo sich unser Hotel, das Pacific Hotel Brisbane, befand (leider auf einem Berg gelegen). Im Nachhinein wäre es eigentlich billiger gewesen, ein Uber zu nehmen…

Die Stadt hat mir jedoch sehr gut gefallen. Das große öffentliche Schwimmbad am Brisbane River, die lange Promenade entlang der Klippen des Kangaroo Point Cliffs Park und die atemberaubende Story Bridge, die ich am liebsten erklommen und anschließend abgeseilt hätte. Das alles hat mir wirklich gut gefallen und wer weiß, wie viel mehr man noch entdecken kann, wenn man mehr Zeit in der Stadt verbringt als nur einen Nachmittag.

 


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Die Heimat des Crocodile Hunter

Geschichte des Tierparks

Der Australia Zoo ist wahrscheinlich der beliebteste Zoo in Australien und das ist nur einer Person zu verdanken: Steve Irwin. Der Crocodile Hunter selbst hat den Zoo berühmt gemacht. Der Tierpark selbst hat seine Wurzeln im Jahr 1970, als er als Beerwah Reptile and Fauna Park eröffnet wurde. Seine Hauptattraktion waren damals und sind auch heute noch die vielen Reptilien, vor allem Krokodile, die im vorderen Bereich zu finden sind. Das große Crocoseum-Stadion beherbergt eine erstklassige Tiervorführung und fasst bis zu 5000 Besucher.

Parkrundgang

Wenn man den Wegen neben dem Crocoseum folgt, landet man in einem großen Känguru- und Wallaby-Gehege, wo man all seine australischen Lieblingstiere streicheln oder einen Blick auf die Echidnas werfen kann. Direkt hinter dem Gehege gibt es einen kleinen Dinosaurierpfad und ein Feuchtgebiet, in dem man viele Sumpfvögel, Jabirus, Brolga und Emus finden kann.

Von hier kann man entweder durch einen Koala Walk-Through gehen und sich rote Kängurus sowie zahlreiche bunte Vögel in der Regenwald-Voliere anschauen, bevor man sich Greifvögel oder die vielen Wombats ansieht, oder man setzt seinen Weg geradeaus in einen asiatischen anmutenden Bereich fort. Hier erwarten den Besucher Kleine Pandas, sowie ein schönes Tigergehege.

Der Weg führt dann weiter auf Bindi’s Island, wo man Lemuren, Papageien und Schildkröten finden kann oder direkt nach Afrika. Die große Savanne beherbergt Giraffen, Zebras und Nashörner und erinnerte mich sehr an die Heart of Africa Savanne im Columbus Zoo and Aquarium. Es ist ein wirklich schönes Areal und wahrscheinlich dasjenige, in dem man die meiste Zeit verbringen kann. Am Ende der Sackgasse befindet sich ein kleines Erdmännchengehege.

Da wir nicht so viel Zeit im Australia Zoo hatten, endete unser Tag im afrikanischen Teil des Parks. Kurz vor Schließung wurden alle verbliebenen Gäste von einer Tram eingesammelt und zurück zum Eingang des Parks gebracht.

Bilder Australia Zoo

Fazit Australia Zoo

Der Australia Zoo ist ein netter Tierpark, der seinerzeit sicherlich viel von der Crocodile Hunter Show profitiert hat. 13 Jahre nach Steves Tod ist es schön zu sehen, wie der Zoo wächst, auch wenn ich es irgendwie fragwürdig finde, eine Menge aufpreispflichtiger Erlebnisse anzubieten und immer noch zu versuchen, am Erbe von Crocodile Hunter festzuhalten, um mehr Merch zu verkaufen. Wenigstens gibt es jetzt eine neue Show namens Die Irwins, doch diese ist nichts weiter als ein gescripteter Imagefilm für den Zoo. Wenn man etwas Zeit übrig hat, ist der Australia Zoo ein durchaus tolles Ausflugsziel; jedoch ist er nicht der Weltklasse-Zoo, den man vielleicht erwartet.


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Hoch über Surfers Paradise

Die Stadt Gold Coast ist mit etwa 600.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt im Bundesstaat Queensland und die sechstgrößte Stadt Australiens. An der Gold Coast herrscht ein feuchtes subtropisches Klima mit milden bis warmen Wintern und heißen, feuchten Sommern, was sie gerade im Winter zu einem beliebten Tourismusort macht. Die weiten Strände laden geradezu zum Surfen ein, auch wenn dieses im Ortsteil Surfers Paradise dank des geringen Wellengangs etwas schwieriger ist. Dafür aber punktet Surfers Paradise durch seine Vielzahl an Wolkenkratzern und der daraus resultierenden Skyline, die man am besten von der Aussichtsplattform Sky Point des Q1 Towers erleben kann.

Von hier aus kann man in der Theorie auch den nahen Freizeitpark Sea World sichten. Ebenfalls gut erkennbar ist der Sling Shot Gold Coast Fun Park, welcher mit dem gleichnamigen Produkt aus dem Hause Funtime, sowie einer Minigolf-Anlage punkten kann.

Nach einem Besuch im örtlichen Hard Rock Café schlenderten wir noch ein wenig am Surfers Paradise Blvd entlang, wobei Aris nach einigen Souvenirs für seine Familie Ausschau hielt. Nach einigen Metern stießen wir dann auch schon über einen größeren Souvenirladen und ein Großteil der Mitbringsel war sogleich gekauft. Mein persönliches Souvenir an Australien fand ich dann in der Spirit of Australia Gallery, wo ich durch ein großes Gemälde des Künstlers Anthony Walker sogleich in den Laden gezogen wurde. Zwar konnte ich mir das großflächige „Turtle Increase Song Cycle“ nicht leisten, doch am Ende ging ich mit einem kleineren Format eben jenes Bildes nach Hause.

 


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