Ein toller Tag im Six Flags America

Six Flags America

Main Street 1776

Der erste Eindruck beim Betreten von Six Flags America ist äußerst positiv. Von der Main Street 1776 führen die Wege zu den Themenbereichen Looney Tunes Movie Town, Chesapeake, Mardi Gras und dem äußerst attraktiven Wasserpark Hurricane Harbor, der ebenfalls im Eintrittspreis enthalten ist. Neben Karussell, Wellenflug und Teetassenbahn kann man hier auch eine Runde mit den Oldtimern von Minuteman Motors drehen.

Looney Tunes Movie Town

Looney Tunes Movie Town ist einer der beiden Kinderbereiche des Freizeitparks. Hier befindet sich auch die Great Chase Achterbahn von Zamperla.  Hier triffst du mit großer Wahrscheinlichkeit deine Lieblingsfiguren der Looney Tunes.

Mardi Gras

Der Mardi Gras Themenbereich bietet ein sehr schönes Ambiente und einige sehr coole Fahrgeschäfte. Neben den French Quarter Flyers – den klassischen Flying Scooters – gibt es hier die Gokartbahn Big Easy Speedway, den Chance Rides Falling Star Zydeco Zinger, den man leider nur zu zweit fahren kann, das Überschlagsfahrgeschäft Bourbon Street Fireball und den absolut genialen Intamin Freifallturm Voodoo Drop. Ebenfalls kann man hier die Achterbahnen Ragin‘ Cajun und Wild One erleben.

Ragin’ Cajun

Der Reverchon Spinning Coaster Ragin‘ Cajun passt perfekt in den Mardi Gras Themenbereich, was vielleicht daran liegt, dass die Anlage bereits zwischen 2004 und 2013 im Mardi Gras Themenbereich des Freizeitparks Six Flags Great America betrieben wurde. Leider konnte ich die Fahrt an meinem Besuchstag nicht erleben.

Wild One

Obwohl die Holzachterbahn Wild One erst 1986 in den Park kam, ist sie die zweitälteste Achterbahn Amerikas. Zuvor stand der für damalige Verhältnisse hölzerne Koloss 68 Jahre lang im Paragon Park in Massachusetts, wo die Bahn unter dem Namen Giant Coaster bekannt war. Mittlerweile ist die Achterbahn Wild One über 100 Jahre alt.

Die Fahrt auf Wild One beginnt recht gemächlich mit einer langen Geraden und einer Linkskurve, bevor man den Lifthügel der Anlage erreicht. Oben angekommen geht es gleich in den ersten Drop. Mit ordentlich Speed geht es dann über den ersten Airtimehügel und gleich unter dem finalen Sturz der ehemaligen Wildwasserbahn des Parks hindurch, was für einen tollen Near Miss Moment sorgt. Nach einem Double Up geht es in die hohe Wende, die mit ordentlich Speed durchfahren wird. Mit bestem Blick auf die nun deutlich sichtbaren Überreste der Wildwasserbahn geht es nun in einem Double Down in die Tiefe. Danach geht es über zwei große Hügel. Entlang des Mardi Gras Themenbereichs folgen dann einige kleinere Hügel. Nach einer Linkskurve geht es dann in die große Helix, die das Finale der Fahrt bildet.

Die Holzachterbahn Wild One hat ein sehr rasantes Layout, das jedoch zum Ende hin stark nachlässt. Leider war die Fahrt auch recht ruppig, weshalb ich es am Ende bei einer Fahrt belassen habe.

Gotham City

Auch im Themenbereich Gotham City gibt es viele Fahrgeschäfte. Neben dem klassischen Round-Up Riddle Me This gibt es die absolut fantastische Schaukel Harley Quinn Spinsanity und den riesigen Wonder Woman Lasso of Truth Star Flyer.

Joker’s Jinx

Direkt nach dem Einsteigen in die Joker’s Jinx erfolgt der Absprung aus der Station. Mit voller Geschwindigkeit geht es sofort in die extrem druckvolle Cobra Roll, bevor wir nach zwei Kopfständen über den Boden fliegen. Nach einem druckvollen Tal geht es direkt in einen Sidewinder, bevor wir durch den oberen Teil der Bahn cruisen. Nach einigen Kurven geht es über eine merkwürdige Gerade in den unteren Teil der Bahn. In einem ständigen Auf und Ab schrauben wir uns nach unten, bevor wir nach einer weiten Linkskurve die Richtung wechseln. Schnell nähern wir uns wieder dem Boden, um erneut die Richtung zu wechseln. Nach zwei weiteren Steilkurven in Bodennähe befinden wir uns kopfüber im Korkenzieher, bevor wir die Bremsstrecke erreichen und bald wieder in der Station sind.

Joker’s Jinx ist eine sehr solide Achterbahn mit einem schönen Streckendesign. Es ist schön, dass man bei dieser Achterbahn den Streckenverlauf der Flight of Fear Achterbahnen – den ersten LSM Launch Coaster – in einem offenen Bereich erleben kann und somit den Schienenknäuel in seiner ganzen Pracht zu sehen bekommt.

Penguin’s Blizzard River

Eine Fahrt mit einem Spinning Rapids Ride von WhiteWaterWest ist immer ein Vergnügen. Leider war der Penguin’s Blizzard River an meinem Besuchstag noch geschlossen.

Superman Ride of Steel

Es gibt kaum eine bessere Achterbahn als einen Intamin Mega Coaster. Die in der Regel 60 Meter hohen Achterbahnen bieten eine rasante und von Airtime geprägte Fahrt. Das gilt zumindest für die neueren Anlagen. Six Flags America’s Superman Ride of Steel ist eine gespiegelte Kopie der Ride of Steel Achterbahn in Darien Lake und bei der Erstinstallation wurde zunächst auf ein ausgeprägtes Geschwindigkeitsprofil gesetzt.

Nach dem ersten Gefälle geht es direkt in eine bodennahe Rechtskurve und dann über einen großen Camelback. Es folgt eine sehr lange Gerade, bevor es in eine sehr flache 540° Helix geht. Bei immer noch sehr hoher Geschwindigkeit geht es noch eine Weile geradeaus, bevor der zweite Airtime-Hügel folgt. Es folgt eine weitere lange Gerade und die zweite große Helix der Fahrt. Etwas ungewöhnlich ist dann das Finale, das aus drei Airtime-Hügeln besteht, bevor wir die Bremsen erreichen.

Der Superman Ride of Steel ist keine schlechte Achterbahn, aber auch keine wirklich gute. Trotz der hervorragenden Laufruhe, der Airtime und der hohen Geschwindigkeit ist die Bahn ein wenig langweilig, schließlich rast man hier einen Großteil der Strecke einfach nur über lange Geraden oder noch längere Helices.

Batwing

Entweder scheint Six Flags America wirklich viel Platz zu haben, oder sie hatten ziemlich große Pläne, als sie die Batwing-Achterbahn eröffneten. Denn der Flying Dutchman von Vekoma steht etwas abseits vom Rest des Parks.

Dabei muss sich die Achterbahn gar nicht verstecken. Nachdem man sich in den Zug gesetzt, den Bügel heruntergedrückt und die zweiteilige Weste angezogen und gesichert hat, kann die Fahrt auch schon losgehen. Die vermeintlich hinterste Reihe entpuppt sich dank des ausgeklügelten Klappmechanismus als erste Reihe. Auf dem Rücken liegend verlässt man die Station und fährt nach einer Kurve sofort in den Lifthügel hinein. Oben angekommen geht es zunächst in eine Kurve, die mit der Zeit immer steiler wird und uns recht schnell in die Flying-Position bringt. Mit dem Blick nach unten stürzen wir uns auch gleich das größte Gefälle der Fahrt hinunter. In einer großen Steilkurve genießen wir noch ein wenig unseren Flug, bevor wir uns in der nächsten Kurve elegant auf den Rücken legen. Nach einer Abfahrt geht es in einen Looping, der in dieser Fahrposition einfach atemberaubend ist. Nach einem Kopfstand nach 3/4 des Loopings sausen wir durch das Tal und wechseln in einer Steilkurve wieder die Fahrposition. Nun fliegen wir durch ein flaches Tal und eine Steilkurve, bevor wir uns in einem doppelten Inline-Twist zweimal um die eigene Achse drehen. Zuletzt fliegen wir noch durch eine bodennahe Helix, bevor wir in einem Fly-to-Lie-Element auf den Rücken gedreht werden und kurz darauf die Bremsstrecke der Anlage erreichen.

Die Fahrt auf dem Batwing ist wirklich atemberaubend. Schade nur, dass es insgesamt nur noch sehr wenige Exemplare dieses Modells gibt. Im Vergleich zu anderen Flying Coastern in Amerika hat Batwing die Nase vorn und bietet eine wirklich gelungene Mischung aus positiven Kräften und dem Gefühl der Schwerelosigkeit bei allen Flugmanövern. Alles in allem eine wirklich tolle Fahrt.

Whistlestop Park

Der Whistlestop Park ist der zweite der beiden Kinderbereiche des Freizeitparks. Neben einigen Fahrgeschäften von Zamperla gibt es hier passend zur großen Parkeisenbahn Capital Railways die Miniaturausgabe Whistlestop Train.

Chesapeake

Der Themenbereich Chesapeake beherbergt auch einige wirklich coole Fahrgeschäfte, darunter Pirates Flight – ein seltener Flying Dutchman von Intamin – die Schiffschaukel High Seas und einen klassischen Eli Bridge Scrambler namens Cyclone.

Firebird

Wie Ragin‘ Cajun stand auch die Achterbahn Firebird ursprünglich im Freizeitpark Six Flags Great America. Früher als Iron Wolf und Apocalypse bekannt, ist sie die erste Achterbahn von B&M. Von 1990 bis 2018 konnte die Achterbahn im Stehen gefahren werden, seit 2019 ist sie ein Sit-Down Floorless Coaster.

Die Fahrt auf der Firebird beginnt nach einer Senke sofort mit dem Einstieg in den Lift. Oben angekommen geht es in einer immer steiler werdenden Kurve nach unten. Mit ordentlich Druck geht es dann in den Looping der Anlage. In einer Rechtskurve gewinnen wir an Höhe. Ein weiteres Gefälle führt uns dann parallel zum Looping, wo wir in eine horizontale Schleife einfahren, die den Looping einmal umrundet und durchquert. Nach einer Geraden, die früher eine Blockbremse war, geht es wieder bergab und gleichzeitig in die zweite Inversion der Anlage. Nach dem Korkenzieher geht es durch eine Steilkurve und über eine lustige Kurvenkombination in Form einer Acht in die abschließende Bremsstrecke.

Das Erstlingswerk von B&M ist leider keine gute Achterbahn mehr. Wo man früher einen gnadenlosen Stand-Up Coaster fahren konnte, wird man jetzt im Sitzen durchgeschüttelt. Eigentlich hätte man die Anlage abreißen müssen, anstatt ihr krampfhaft neues Leben einzuhauchen. Als apokalyptischer Vogel passt die Anlage auch nicht so recht in den Piraten-Themenbereich, sieht aber ganz gut aus.

Roar

Die Holzachterbahn Roar ist die zweite Achterbahn des Herstellers GCI. Ähnlich wie die Wildcat im Hersheypark verspricht das kurvenreiche und verspielte Layout jede Menge Action. Sie ist die einzige Holzachterbahn von GCI, die mit klassischen PTC-Zügen anstelle der Millennium Flyer betrieben wird.

Die Fahrt auf Roar beginnt mit einer langgezogenen Rechtskurve. Nach zwei kurzen Richtungswechseln erreicht man den Lifthügel. Oben angekommen geht es gleich in eine Steilkurve. Ein kurzer Anstieg führt uns dann in eine stark abfallende Linkskurve, nach der wir den eben durchfahrenen Hügel im 90° Winkel kreuzen. Nach einem klassischen Camelback geht es in einer hochgelegenen Steilkurve ein Stück über Berg und Tal, bevor wir uns wieder nach unten stürzen. Mit Schwung geht es nun über eine bodennahe Kurve und einen Hügel direkt in die nächste Steilkurve. Nun rasen wir durch einen überdachten Streckenabschnitt einmal quer durch die Anlage. Nach einer Bayernkurve und mehreren bodennahen Hügeln geht es in die abschließende Rechtskurve und anschließend in die Bremse.

Roar ist wie Wildcat im Hersheypark eine richtig gute Holzachterbahn. Die Bahn hat ein tolles Layout mit einem wirklich guten Flow und einer konstant hohen Geschwindigkeit. Auch die Fahreigenschaften sind für eine Holzachterbahn dieses Alters wirklich gut, weshalb ich gleich mehrere Runden hintereinander gefahren bin.

Shipwreck Falls

Mann, ich liebe einen guten Shoot the Chutes, vor allem, wenn es eine O.D. Hopkins-Wasserbahn ist. Leider war Shipwreck Falls an dem Tag, an dem ich den Park besuchte, wie alle anderen Wasserbahnen auch, noch für die Saison geschlossen.

Coyote Creek

Der letzte Themenbereich in Six Flags America ist Coyote Creek. Dieser Western-Themenbereich ist wirklich gut gemacht und bietet neben dem Autoscooter Los Coches Locos auch das HUSS Break Dance Rodeo und die extrem coole (und leider geschlossene) Wasserbahn Renegade Rapids. Außerdem gibt es einen stilechten Saloon, der als Hauptrestaurant des Parks dient.

Mind Eraser

Die Hauptattraktion des Themenbereichs Coyote Creek ist der Mind Eraser von Vekoma. Der klassische Suspended Looping Coaster bietet das bewährte Layout mit Roll Over, Sidewinder und den beiden Inline-Twists gegen Ende der Fahrt. Die Fahreigenschaften während der Fahrt sind in Ordnung, so dass man bedenkenlos einsteigen kann.

Bilder Six Flags America

Fazit Six Flags America

Six Flags America hat mir sehr gut gefallen. Für einen Six Flags Park ist der Park wirklich schön gestaltet. Es gibt einige sehr stimmige Themenbereiche und eine extrem große Anzahl an Fahrgeschäften, wodurch der Park eher einem europäischen Freizeitpark ähnelt. Die oft kritisierte langsame Abfertigung an den Achterbahnen kann ich nicht unterschreiben, da an meinem Besuchstag dank des angekündigten Regens nicht wirklich viel los war. So konnte ich jede Bahn ohne Wartezeit fahren. Außerdem gefällt mir, dass das Personal hier recht gut ausgestattet ist (u.a. mit Headsets), weshalb die Züge eigentlich immer recht zügig auf die Strecke geschickt wurden. Kurzum, ich hatte eine ziemlich gute Zeit im Park.


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Kennywood: Ein klassischer Vergnügungspark

Kennywood

Sky Rocket

Gleich nach dem Eingangstunnel befindet sich auf der rechten Seite die Achterbahn Sky Rocket. Früher stand hier die Oldtimerbahn Turnpike. Da Teile der Achterbahn weit über dem Gelände verlaufen, könnte man vermuten, dass die Achterbahn ursprünglich über der Oldtimerbahn verlaufen sollte.

Die Fahrt mit Sky Rocket beginnt mit einer abfallenden Linkskurve. Auf der anschließenden Geraden beschleunigen wir mittels LSM auf 80 km/h, bevor wir einen Top Hat erklimmen. Leider wird unsere Abfahrt auf diesem stark verzögert, so dass wir nur leicht aus unseren Sitzen gehoben werden. Nach einem Overbanked Turn geht es durch eine Zero-G Roll und anschließend in eine Rechtskurve. Auf einer Geraden reduzieren wir unsere Geschwindigkeit etwas, bevor wir uns wieder in eine sehr steile Abfahrt stürzen. Nun geht es in eine enge Linkskurve und anschließend in die zweite Rolle der Fahrt. Eine Rechtskurve führt uns dann in einen Streckenabschnitt mit mehreren S-Kurven hintereinander. Mit Schwung geht es dann in eine weitere Rechtskurve, die uns in zwei Airtimehügel führt. Kurz darauf erreichen wir den Bremsabschnitt der Strecke.

Die Sky Rocket ist eine wirklich schöne Achterbahn mit einem tollen Launch und einigen ziemlich coolen Elementen. Leider war an meinem Besuchstag nur einer der beiden Züge in Betrieb und die Abfertigung sowie die recht langsame Geschwindigkeit des Zuges zwischen Bremse und Station führten hier leider zu einer sehr langen Wartezeit.

Old Mill

Eines der ältesten Fahrgeschäfte im Park ist die Themenfahrt Old Mill aus dem Jahr 1901, die durch einen engen Tunnel führt, in dem rechts und links des Kanals kleine Szenen zu sehen sind. Die Dunkelheit sorgte schon damals für ein gewisses Maß an Intimität und die gruseligen Szenen während der Fahrt boten einen gesellschaftlich akzeptierten Vorwand für Körperkontakt. Heute ist die Old Mill eine schaurig-schöne Familienattraktion, die von 2004 bis 2019 unter dem Namen Garfield’s Nightmare bekannt war und nach dem berühmten Comic gestaltet wurde. Für die Saison 2020 wurde die Attraktion erneut umgestaltet. Jetzt erlebt man ein Abenteuer mit dem Skelett-Pistolero Harold.  

Jack Rabbit

Mit 102 Jahren ist Jack Rabbit die älteste Achterbahn in Kennywood. Die Bahn bietet ein einfaches ovales Layout, durch das man zwei Runden fährt. Der Clou ist, dass man erst in der Mitte der Fahrt den Lift erreicht und bis dahin durch zwei Senken gefahren ist. Der Höhepunkt ist dann der große Double Down der Bahn, bei dem die Wagen gnadenlos versuchen, einen abzuwerfen. Leider ist das Spektakel nach einem weiteren Sturz auch schon wieder vorbei.

Racer

Gleich neben der Achterbahn Jack Rabbit befindet sich der Racer, auf dem man sich ein heißes Rennen gegen einen anderen Zug liefern kann. Es ist eine der wenigen Achterbahnen mit einer Möbiusschleife, d.h. die Züge müssen immer zwei Runden fahren, bevor sie wieder auf der gleichen Seite der Station ankommen.

Die Fahrt auf dem Racing Coaster The Racer beginnt mit jeweils einer Kurve, bevor beide Züge in den parallel verlaufenden Lifthügel einfahren. Diese sind jedoch räumlich etwas voneinander getrennt. Nach dem ersten Drop verlaufen beide Strecken dann direkt nebeneinander. Hier geht es zunächst durch eine Linkskurve, wobei die linke Bahn schnell in Führung geht. Der geschwungene Drop und der anschließende Hügel werden von beiden Zügen leicht versetzt befahren. In einer Rechtskurve holt das rechte Gleis dann den Rückstand weitgehend auf. Nach einer weiteren kurvenreichen Abfahrt und einem ebenso geschwungenen Hügel folgt eine weitere Rechtskurve. Beide Züge fahren dann parallel in das letzte Gefälle der Strecke ein. Nach einer Steigung wird die Schlussbremse erreicht, wo der Sieger des Rennens gekürt wird.

The Racer ist wirklich eine tolle Achterbahn. Zwar ist die Holzachterbahn weder hoch noch schnell, dafür aber zeichnet sie sich durch sehr schwungvolle Abfahrten und Hügel aus, die das wilde Rennen gegen den anderen Zug prägen.

Steel Curtain

Seit 2019 prägt die Achterbahn Steel Curtain den Themenbereich Steelers Country rund um die Pittsburgh Steelers. Das überschlagsreiche und trotz einer Höhe von 67 Metern sehr kompakte Layout zieht sich in einem Band durch den hinteren Teil des Parks. Leider war die Bahn an meinem Besuchstag aufgrund der niedrigen Temperaturen nicht in Betrieb.

Aero 360

Das Überschlagskarussell Aero 360 gehört mit seinen überdimensionalen Kennywood-Pfeilen zu den optisch auffälligsten Fahrgeschäften des Freizeitparks. Die Fahrt mit dem Zamperla Hawk bietet ein langes und abwechslungsreiches Fahrprogramm.

Lil’ Phantom

Lil’Phantom ist die kleinste Achterbahn des Parks. Die von Molina & Son’s gebaute Anlage bietet ein ovales Layout mit vielen kleinen Auf- und Abfahrten.

Auto Race

Eine der interessantesten Attraktionen in Kennywood ist das Autorace, das 1930 von Traver Engineering gebaut wurde. Hier fährt man in Seifenkisten über eine Holzbahn. Die Fahrzeuge werden nur durch Leitplanken auf beiden Seiten der Strecke geführt.

Thomas Town

Kennywood ist die Heimat von Thomas Town, einem Themenbereich rund um Thomas und seine Freunde. Neben dem kleinen Familienfreifallturm Cranky’s Drop Tower und den beiden Fahrgeschäften Flynn’s Fire Training und Harold’s Helicopter Tour befindet sich hier auch der Bahnhof der Insel Sodor, von dem aus die Journey with Thomas startet. Von hier aus hat man den besten Blick auf den Monongahela River und die Stahlwerke von Pittsburgh.

Ghostwood Estate

Eines der modernsten Fahrgeschäfte des Parks ist die interaktive Geisterbahn Ghostwood Estate. In einer Pre-Show werden wir von Lord Kenneth Ghostwood aufgefordert, die Geister aus seinem Haus zu vertreiben. Ausgerüstet mit Pistolen bahnen wir uns unseren Weg durch das gruselige Anwesen und erleben eine wirklich schöne Geisterbahn mit vielen Animatronics. 

Raging Rapids

Wie die benachbarte Holzachterbahn befand sich auch die Wasserbahn Raging Rapids zum Zeitpunkt meines Besuches in einer längeren Renovierungsphase und war daher nicht in Betrieb. Der Intamin Rapids Ride bietet hier im Park ein recht kompaktes und verschlungenes Layout.

Thunderbolt

Die Achterbahn Thunderbolt befand sich zum Zeitpunkt meines Besuches noch im Umbau und sollte erst zum Nationalfeiertag im Juli wieder eröffnet werden. Die fast 100 Jahre alte Holzachterbahn teilt sich den gleichen Hang mit der Achterbahn Phantom’s Revenge und überwindet dabei einen Höhenunterschied von fast 30 Metern.

Turtle

Kennywood ist die Heimat vieler klassischer Fahrgeschäfte, darunter die einzige noch existierende Tumble Bug Berg- und Talbahn des Herstellers Traver Engineering namens Turtle. Die Bahn aus dem Jahr 1927 ist eher gemütlich unterwegs und bietet einen tollen Blick auf die Achterbahn Phantom’s Revenge.

Black Widow

Die Black Widow Schaukel ist eine der ersten Giant Discovery Anlagen von Zamperla. Die Fahrt ist sehr abwechslungsreich und bietet viel Airtime. Unbedingt ausprobieren!

Pittsburg Plunge

Ich bin ein großer Fan der klassischen Shoot the Chute Rides, aber an meinem Besuchstag war ich sehr froh, dass Pittsburg Plunge noch nicht in die Saison gestartet war, denn es war schon sehr kalt. Hier in Kennywood präsentiert sich die von O.D. Hopkins gebaute Wasserbahn sehr klassisch und erinnert damit an die ersten Anlagen dieser Art, die um die Jahrhundertwende gebaut wurden.

Exterminator

Die Indoor-Achterbahn Exterminator ist eines der Highlights im Freizeitpark Kennywood. Die Spinning Mouse aus dem Hause Reverchon überrascht durch ein konsequentes und sehr detailliertes Theming, das in dieser Tiefe nicht einmal bei Disney oder Universal zu finden ist. Zumindest nicht bei einer Attraktion dieser Größenordnung. Hut ab!

Whip

Direkt neben der Wasserbahn Pittsburgh Plunge befindet sich ein weiteres klassisches Fahrgeschäft des Freizeitparks Kennywood. Die 1919 eröffnete The Whip bietet dank der Querbeschleunigung an den beiden Umlenkpunkten und der daraus resultierenden rasanten Fahrt einen Heidenspaß.  

Swing Shot

Neben dem klassischen Wellenflug Wave Swinger gibt es die große Schaukel Swing Shot, die mit wenigen Schwüngen ihren maximalen Ausschlag erreicht. Dabei rast man mit hoher Geschwindigkeit durch die Station und erlebt viel Airtime an den beiden Maxima.

Noah’s Ark

Eine der besonderen Attraktionen in Kennywood ist die Noah’s Ark. Dabei handelt es sich um ein schiefes Haus, bei dem die namensgebende Arche hin und her schwingt, während man durch sie hindurch läuft. Eine ähnliche Attraktion ziert den Eingang des englischen Freizeitparks Blackpool Pleasure Beach, kann dort aber nicht mehr besichtigt werden.

Musik Express, Cosmic Chaos and Pirate

Auf einem großen Platz vor der großen Kurve der Achterbahn Phantom’s Revenge stehen zahlreiche klassische Fahrgeschäfte. Hier kann man neben einem Musik Express auch die Schiffschaukel Pirate sowie die Disk’o Cosmic Chaos fahren.

Phantom’s Revenge

Im Rennen um die schnellste und höchste Achterbahn der Welt setzte man lange Zeit auf Looping-Achterbahnen. Den Rekord stellte 1991 die Arrow Achterbahn Steel Phantom mit einem Höhenunterschied von gut 70 m auf. Nach dem großen Gefälle ging es hier direkt in einen Looping, dann in einen Batwing und schließlich durch den finalen Korkenzieher zurück zur Station. Nur neun Jahre später erfolgte der Umbau zur Achterbahn Phantom’s Revenge durch die Firma Morgan.

Die Fahrt auf Phantom’s Revenge beginnt gleich mit dem Lifthügel, der uns auf eine Höhe von 50 Metern bringt. Oben angekommen stürzen wir uns in einer Steilkurve den First Drop hinunter. Es folgt eine lange Gerade, bevor wir einen Hügel erklimmen und sofort in den deutlich größeren Drop stürzen. Dabei passieren wir die Holzachterbahn Thunderbolt. In einer sehr langen Linkskurve gewinnen wir wieder etwas an Höhe. Anstatt nun in die Inversionen zu fahren, folgen wir der Kurve noch ein Stück. Nach einem weiteren Drop führt uns der Weg durch eine Rechtskurve, in der wir noch einmal die Stützkonstruktion der Achterbahn Thunderbolt passieren. In mehreren Bunnyhops versucht uns der Zug dann wie wild abzuwerfen. Nach einer Rechtskurve folgt der finale Hopser, der uns in die Schlussbremse führt.

Auch wenn die Fahrt auf Phantom’s Revenge eher kurz ist, so ist sie doch atemberaubend. Die hohe Geschwindigkeit sowie die sehr gute Laufruhe der Achterbahn sprechen für sich. Auch die Airtime auf den vielen kleinen Bunnyhops ist wirklich nicht zu verachten. Kurzum, ein wirklich toller Hyper Coaster und neben den zahlreichen klassischen Fahrgeschäften das Aushängeschild des Freizeitparks.

Bilder Kennywood

Fazit Kennywood

Kennywood ist ein wirklich cooler, klassischer Vergnügungspark. Ursprünglich als Trolley Park der Stadt Pittsburgh gegründet, erfreut der Park seine Gäste seit dem Jahr 1899. Da viele der Fahrgeschäfte fast genauso alt sind wie der Park selbst, hat er einfach einen unglaublichen Charme. Darüber hinaus hat der Park durch seinen ausgeprägten Industrie-Look eine ganz eigene Identität, die Hand in Hand mit der Umgebung geht. Dies kommt hier vor allem durch die Lage in West Mifflin mit bestem Blick auf die Edgar Thompsons Works, eines der ältesten Stahlwerke der Welt, zum Ausdruck.


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Auf nach Carowinds

Carowinds

Ich wollte schon immer zu Carowinds. Als der Buzzed Bars Coaster Club sein Stumble 325 Event ankündigte, konnte ich es kaum erwarten, endlich in den Park zu fahren. Es war ein zweitägiges Event mit vielen coolen Aktionen. So gab es am Morgen des zweiten Tages eine Fury 325 Backstage Tour und vieles mehr. Generell freue ich mich immer, Zeit mit Gary, Latifa, Matt und all den anderen zu verbringen. 

Thunder Road

Der Themenbereich Thunder Road ist nach der Holzachterbahn Thunder Road benannt, die von einem Bundesstaat in den anderen und wieder zurück fuhr. Eine identische Achterbahn kann man heute noch in den Schwesterparks Kings Island und Kings Dominion erleben.

Intimidator

Der Intimidator ist der klassische Hyper Coaster hier bei Carowinds. Das Layout besteht hier aus mehreren Camelbacks, die mit ordentlich Speed durchfahren werden, was zu einer wunderbaren Floating Airtime führt, also Airtime, die einen recht ruhig und harmonisch aus dem Sitz abheben lässt.

Nach dem First Drop führt uns der Weg direkt auf einen Hügel, auf dem wir nach rechts abbiegen. Es folgt ein klassischer Camelback, der in den großen Horseshoe Turn mündet. Nach zwei weiteren Airtimehügeln geht es in die Zwischenbremse der Anlage. Nach einem kurzen Drop und einer anschließenden Auffahrt geht es in eine Steilkurve. Nach einem weiteren Drop erreichen wir die Endbremse der Anlage.

Der Intimidator ist ein wirklich guter Hyper Coaster aus dem Hause B&M, der leider etwas darunter leidet, dass in einer anderen Ecke des Parks eine sehr ähnliche Achterbahn steht. Dennoch macht eine Fahrt hier vor allem im hinteren Teil des Zuges unglaublich viel Spaß und sollte daher auf keinen Fall ausgelassen werden.

Kiddy Hawk

Das Layout der Achterbahn Kiddy Hawk ist ein bewährter Klassiker aus dem Hause Vekoma, hier allerdings als Suspended Family Coaster ausgeführt. Dementsprechend beginnt die Fahrt mit einer kurzen Kurve aus der Station, nach der bereits der Lifthügel wartet. Sofort geht es in eine Linkskurve mit anschließender Aufwärtshelix, durch ein kurzes Tal und eine weite Rechtskurve nahe der Station. Über einen Hügel überquert man die soeben befahrene Strecke, worauf man in einer weiteren Helix etwas an Höhe verliert. Nach einer Linkskurve wartet die Bremsstrecke und die Fahrt endet. Hier in Carowinds fährt sich die Anlage leider alles andere als schön, weshalb ich von einer Fahrt abraten würde.

Nighthawk

Im Zentrum des Freizeitparks Carowinds steht die Achterbahn Nighthawk. Es handelt sich um den ersten Flying Coaster der Welt, der von 2000 bis 2003 als Stealth im California’s Great America stand. Hier in Carowinds hatte die Achterbahn zunächst ein Star Trek Thema, welches aber mit der Übernahme von Cedar Fair im Jahr 2008 aufgegeben wurde. Leider war die Anlage bei meinem Besuch außer Betrieb.

Camp Snoopy

Camp Snoopy ist der große Kinderbereich des Freizeitparks Carowinds. Hier gibt es eine Vielzahl von Fahrgeschäften für die ganze Familie, darunter auch zwei Achterbahnen.

Peanuts Pirates

Wenn man weit über 100 Freizeitparks besucht hat, fallen gewisse Parallelen zwischen den Parks auf, aus denen sich Regeln ableiten lassen. Eine davon ist, dass ein Park mit einer Mack Rides Seesturmbahn kein schlechter Park sein kann. Peanuts Pirates ist ein solches Fahrgeschäft. Wie immer ist die Fahrt eine Klasse für sich und sollte keineswegs ausgelassen werden.

Wilderness Run

Wilderness Run ist die große Familienachterbahn von E&F Miller Industries. Das große Layout bietet nicht nur die gewohnt wilden Kurven, sondern auch einen großen Airtimehügel gleich zu Beginn der Fahrt.

Woodstock Express

Der Woodstock Express ist die kleinere der beiden Holzachterbahnen von Carowinds. Die Fahrt durch das kompakte Layout der lila-gelb lackierten Achterbahn beginnt nach einer kurzen Rechtskurve mit dem Erklimmen des Lifthügels. Oben angekommen geht es gleich in die erste Abfahrt. Mit ca. 56 km/h geht es nun durch das erste Tal, nach dem uns bereits eine Wendekurve in luftiger Höhe erwartet. Nach einer weiteren Abfahrt rasen wir über einen kleinen Speedbump, bevor wir die Holzkonstruktion durchqueren und auf der anderen Seite der Anlage eine weitere Wende einleiten. Nun geht es ein Stück über Stock und Stein, bevor wir unterhalb der ersten Wende in die Holzkonstruktion eintauchen und deren Verlauf folgen. Wieder unter freiem Himmel tauchen wir in einen kleinen Dip ein, danach befinden wir uns auch schon auf der Bremsstrecke der Achterbahn und die lustige Holzachterbahnfahrt ist bald zu Ende.

Crossroads

Afterburn

Die Achterbahn Afterburn ist der große B&M Inverted Coaster des Freizeitparks. Die Achterbahn schmückt den hinteren Eingang des Parks.

Die Fahrt auf Afterburn beginnt mit der Einfahrt in den Lifthügel der Achterbahn. Oben angekommen geht es sofort in eine Steilkurve. Nach einer rasanten Talfahrt geht es in einen riesigen Looping. Direkt danach geht es durch einen ebenso riesigen Immelmann in eine Zero-G Roll. Nun folgt ein für einen Inverted Coaster sehr ungewöhnliches Element, ein Batwing, bei dem wir gleich zweimal auf dem Kopf stehen und durch einen nebelverhangenen Tunnel fahren. Nach einem kurzen Hügel an der Station vorbei geht es noch in einen Korkenzieher und nach einer Kurve in die Bremsstrecke der Anlage.

Afterburn ist ein sehr guter Inverted Coaster, der durch die Abfolge der Elemente besticht. Die Fahrt selbst ist nicht ganz so kraftvoll wie bei anderen größeren Inverted Coastern, so dass man hier problemlos Runden um Runden drehen kann.

Boo Blasters on Boo Hill

Die interaktive Themenfahrt Boo Blasters on Boo Hill wurde ursprünglich 2001 unter dem Namen Scooby-Doo! and the Haunted Mansion eröffnet. Damals führte die Fahrt in der Mystery Machine noch durch zweidimensionale Szenen mit den Figuren der bekannten Hanna-Barbera-Serie, in denen man eigene Effekte auslösen und am Ende den Bösewicht entlarven konnte. Jetzt gibt es nur noch Geister. Das ist immer noch sehr kitschig und nett gemacht, aber den Geist der ursprünglichen Attraktion fängt Boo Blasters on Boo Hill leider nicht mehr ein.

Southern Star

Southern Star ist das zweite Looping Starship, das ich auf meiner Stumbled Runner Tour getroffen habe. Im Gegensatz zur Anlage in Kings Dominion braucht die Southern Star etwas länger, um den Überschlag zu schaffen. Die Hangtime ist wie immer eine Klasse für sich.

Plants vs. Zombies

Das interaktive Theater Plants vs. Zombies ist ein interessantes Erlebnis. Hier spielt man in zwei Teams gegeneinander, wobei man durch die vielen Mitspieler leider schnell den Überblick verliert. Insgesamt eine sehr nette Attraktion mit Videospiellizenz.

Blue Ridge Junction

Wie gut Cedar Fair seine Themenparks inszeniert, zeigt der Themenpark Blue Ridge Junction. Hier steht neben dem Flying Scooters Mountain Gliders die Achterbahn Copperhead Strike.

Copperhead Strike

Copperhead Strike ist eine ganz besondere Achterbahn des Herstellers Mack Rides, da sie einen Wendepunkt im Designprozess des Herstellers darstellt. So überrascht die Achterbahn mit vielen bisher unbekannten Features.

Das fängt schon bei der Heartline Roll aus der Station an, die man hier mit ordentlicher Hangtime durchfährt. Nach einer Kurve geht es dann in den ersten Launchbereich. Nach einem kurzen Stopp beschleunigen wir sofort in einen fast kreisrunden Looping. Wo wir diesen noch mit ordentlich Hangtime erlebt haben, katapultiert uns der anschließende Airtimehügel fast aus dem Wagen. Kaum wieder im Sitz, geht es sofort in einen intensiven Korkenzieher. Nach einer Rechtskurve geht es in der Bayernkurve ein wenig über Berg und Tal, bevor wir in den zweiten Launchbereich einfahren. Dieser beschleunigt uns über einen Hügel direkt in einen Airtimehügel mit anschließendem Cutback. Nach einer schwungvollen Kurve geht es in den zweiten Looping, der mit ordentlicher Geschwindigkeit durchfahren wird. Nach einem Hügel durch den ersten Looping führt uns die Strecke durch zahlreiche Kurvenwechsel, eine Helix und einen weiteren Airtimehügel, bevor wir die Bremsstrecke der Anlage erreichen.

Copperhead Strike ist die bisher beste Achterbahn von Mack Rides. Die Strecke ist unglaublich dynamisch und kann mit einigen wirklich atemberaubenden Elementen aufwarten. Auch die sehr originelle Streckenführung spricht für sich. Alles in allem eine sehr gute Achterbahn.

Carolina Harbor Waterpark

Der Freizeitpark Carowinds bietet mit dem Carolina Harbor einen Wasserpark, der im Eintrittspreis enthalten ist. Carolina Harbor verfügt über eine Vielzahl von atemberaubenden Wasserrutschen. Da diese die einzigen Wasserattraktionen im Freizeitpark sind, erfreut sich der Park vor allem im Sommer großer Beliebtheit.  Leider war der Wasserpark bei meinem Besuch nicht geöffnet.

Country Fair

Der Themenbereich Country Fair beherbergt zahlreiche Fahrgeschäfte, von denen die meisten schon einige Jahre waren. Neben dem Zierer Wellenflug Zephyr finden sich in diesem Bereich der Mondial Top Scan Electro Spin, der Mack Rides Musik Express Rock ’n‘ Roller und der Vekoma Boomerang Flying Cobras.

Flying Cobras

Die ursprünglich als Carolina Cobra eröffnete Achterbahn stammt aus dem leider geschlossenen Geauga Lake Freizeitpark. Seit 2009 steht die Achterbahn Flying Cobras im Park. Dank der neuen Züge ist die eher ruppige Achterbahn immer noch angenehm zu fahren.

Carolina Boardwalk

Der Carolina Boardwalk führt uns an die Strände der beiden Südstaaten. In diesem Bereich befinden sich drei der familienfreundlichsten Achterbahnen des Parks.

Carolina Goldrusher

Carolina Goldrusher ist der klassische Mine Train von Carowinds. Die Fahrt führt zunächst am Abstellgleis der Achterbahn vorbei, bevor es in den ersten Lifthügel geht. Oben angekommen geht es zunächst auf einer langen Geraden in eine Rechtskurve. Mit zunehmender Geschwindigkeit geht es dann in eine lange Helix. Gemächlich nähern wir uns dem zweiten Lift. Auch hier geht es über eine lange Gerade und dann in eine rasante Abwärtshelix. Nach einem kurzen Anstieg führt uns die Strecke nach einem Drop in einen Tunnel. Ein letzter Anstieg führt uns direkt in die Bremsstrecke der Anlage, wo unsere lustige Fahrt bald zu Ende geht.

Carolina Cyclone

Die Arrow Looping-Achterbahn Carolina Cyclone war die erste Achterbahn mit vier Inversionen. Das Layout wurde später von Vekoma in Lizenz mehrfach in Europa gebaut, wo es unter anderem in den Freizeitparks Efteling und Gardaland zu erleben ist. Hier im Carowinds ist die Fahrt etwas schneller, allerdings auch etwas holpriger.

Ricochet

Ricochet ist die klassische Wilde-Maus-Achterbahn von Carowinds. Sie ist nicht ganz so totgebremst, wie es in Amerika oft der Fall ist, und bietet daher eine recht angenehme und rasante Fahrt. Aufgrund der geringen Kapazität kann es zu längeren Wartezeiten kommen, weshalb ein Besuch in den frühen Morgenstunden zu empfehlen ist.

Carousel Park

Der Carousel Park hat seinen Namen durch das Grand Carousel. In diesem Bereich befinden sich auch die Stand-Up-Achterbahn Vortex und das klassische Fahrgeschäft Scrambler.

Vortex

Seit 1992 ziert die Achterbahn Vortex den vorderen Teil des Freizeitparks. Nach der gleichnamigen Schwesteranlage in California’s Great America ist sie die dritte Achterbahn des Herstellers B&M.

Die Fahrt auf Vortex beginnt gleich mit dem Lifthügel der Achterbahn. Oben angekommen geht es in einer Steilkurve direkt in den Looping der Anlage. Nach einem geschwungenen Hügel geht es in eine intensive Helix. Danach folgt eine Abfahrt, die uns in den Korkenzieher führt. Zuletzt geht es dann noch durch zwei Kurven, die die Form einer Acht bilden, ehe wir die Bremsstrecke der Anlage erreichen.

Vortex ist eine wirklich schöne Achterbahn. Der Stand-Up Coaster bietet nicht nur hervorragende Fahreigenschaften, sondern auch ein sehr intensives, aber nicht überladenes Layout. Das Fahren im Stehen macht hier einfach Spaß.

Thrill Zone

Der leider recht generische Themenbereich Thrill Zone beinhaltet die größten Thrill-Maschinen des Freizeitparks. Neben den Achterbahnen Hurler und Fury 325 findet man hier den großen Freifallturm Drop Tower und die grandiose Schwarzkopf Enterprise Scream Weaver.

Hurler

Der Hurler ist eine der unbeliebtesten Holzachterbahnen der Welt. Nach einem großen Drop führt das Layout zunächst über eine lange Gerade und dann in eine bodennahe Rechtskurve. Es folgen drei Hügel, die jedoch eher verhalten befahren werden. Nach einer weiteren Kurve folgen zwei weitere Hügel. Eine Wendekurve führt erneut in einen Hügel. Danach folgt die letzte Kurve, die uns in die Bremsstrecke der Achterbahn führt.

Die Fahreigenschaften der Achterbahn Hurler sind gut, aber die Strecke ist unglaublich langweilig. Hier passiert so gut wie nichts. Gerade im Vergleich zu Kings Dominions Twisted Timbers, die früher das gleiche Layout hatte, sieht man, wie viel Potential man aus der groben Streckenführung noch herausholen kann. Während die eine Bahn nun die Spitze der Rankings für sich beansprucht, verrottet die andere leider im Keller. Hier wäre es schön, wenn Cedar Fair auch diese Anlage dem RMC Treatment unterziehen würde.

Fury 325

Kaum eine Achterbahn prägt den Freizeitpark Carowinds so sehr wie der B&M Hyper Coaster Fury 325, der den Eingangsbereich des Freizeitparks ziert. Die 325 ft hohe Achterbahn hat ein für den Hersteller sehr ungewöhnliches Layout, das statt auf Hügel fast ausschließlich auf wilde Kurvenfahrten setzt.

Die Fahrt auf Fury 325 beginnt gleich mit der Einfahrt in den Lifthügel. Kaum auf einer Höhe von 100 m angekommen, geht es auch schon in den großen Drop. Mit über 150 km/h geht es durch das erste Tal. Kurz darauf biegen wir auf einen großen Hügel nach rechts ab. Nach mehreren Links- und Rechtskurven erreichen wir das große Wendeelement, das sehr an einen Notenschlüssel erinnert. Nach einer langen Abfahrt erwartet uns ein weiterer Hügel, der schnell überwunden wird. Nun führt uns der Weg über einen klassischen Airtimehügel in eine sehr bodennahe Helix. Nach zwei weiteren Hügeln und Kurven erreichen wir die Schlussbremse der Anlage.

Fury 325 ist eine wirklich gute Achterbahn. Das sehr schnelle Layout mit den schön zu fahrenden Kurven spricht für sich. Auch wenn die Achterbahn nicht auf Airtime setzt, so hat sie doch einige wirklich schöne Airtimemomente, die dank der durchgehend hohen Geschwindigkeit besser in Erinnerung bleiben als bei der Achterbahn Intimidator. Kurzum, Fury 325 ist zu Recht eine der besten Achterbahnen Amerikas.

Bilder Carowinds

Fazit Carowinds

Der Besuch im Carowinds hat mir sehr gut gefallen. Der Park hat eine tolle Atmosphäre und ein durchaus solides Achterbahnportfolio. Obwohl ich alles an einem Tag hätte schaffen können, war ich sehr froh, einen zweiten Tag zur Verfügung zu haben. Auch für das Stumble 325 Event des Achterbahnclubs Buzzed Bars hat sich der Besuch mehr als gelohnt.


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