Die Erweiterungen des Caribe Aquatic Park

Sesamo Aventura

Im Jahr 2013 erhielt der Wasserpark eine umfangreiche Erweiterung, die die ursprünglich kleine Einrichtung endgültig zu einem der besten Wasserparks des Landes machte. Die größte Ergänzung des Parks ist der Sesamo Beach, in dem die Figuren der Sesamstraße ein neues Zuhause in der Port Aventura World gefunden haben. Der Bereich verfügt über eine kleinere Ansammlung von Rutschen am Galéon Pirata.

Rapid Race

Während Sesamo Beach hauptsächlich auf die Bedürfnisse kleinerer Kinder ausgerichtet ist, ist Rapid Race ein echter Familienklassiker. Die Mattenrutsche bietet eine schöne Rutschpartie über die Hügel, während man gegen fünf weitere Parkgäste antritt.

Ciclon Tropical and King Khajuna

Ciclon Tropical und King Khajuna sind die beiden großen Wasserrutschen des Port Aventura Caribe Aquatic Park. Die beiden Kamikaze-Rutschen haben es faustdick hinter den Ohren und sind ein besonderes Erlebnis für die mutigsten unter den Parkbesuchern. Während die gelbe Rutsche King Khajuna allein schon durch ihre 30 m Höhe einschüchternd wirkt, sollte man die Fahrt auf der roten Rutsche Ciclon Tropical nicht unterschätzen, denn sie ist die intensivere der beiden Rutschen. Beide sind ein tolles Erlebnis und eignen sich hervorragend als riesige Werbeträger für den Wasserpark.

Bilder Port Aventura Caribe Aquatic Park

Fazit

Der Port Aventura Caribe Aquatic Park ist wahrscheinlich der beste Wasserpark Spaniens. Die vielen liebevollen Details in Kombination mit den fantastischen Wasserrutschen von Proslide und WhiteWaterWest sollte man sich nicht entgehen lassen, wenn man in der Port Aventura World ist; interessanterweise ist das aber etwas, was viele Leute tun. Im Vergleich zu den überfüllten Themenparks Ferrari Land und Port Aventura Park nebenan, war der Wasserpark nicht besonders frequentiert. Einer der Gründe dafür ist, dass der Port Aventura Caribe Aquatic Park stets eine aufpreispflichtige Attraktion ist, die lediglich im 3 Tage, 3 Parks Ticketpaket enthalten ist.

 

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Aqualandia (2020)

Vorwort

Ich mache seit Ewigkeiten Urlaub an der spanischen Costa Blanca. Viele Urlaube in meiner Kindheit habe ich in Torrevieja verbracht, immerhin hatte dort meine Familie eine kleine Ferienwohnung. Fast immer sind wir dafür 2400km mit dem Auto hinuntergefahren und eine Klimaanlage hatte unser Auto natürlich nicht. Es waren schwungvolle Road Trips mit Uriah Heep und CCR, die sich spätestens in den Pyrenäen ordentlich aufschaukelten. Daraufhin gab es dann zwei Wochen Urlaub, ehe sich das Spiel wiederholte. Es war eine schöne Zeit, doch viele Parks habe ich während meiner Kindheit in Spanien nicht besucht.

Mittlerweile verbringe ich meinen Urlaub wo anders. Meine Familie hat die Ferienwohnung in Torrevieja gegen ein schniekes Haus in der Nähe von Dénia getauscht und ich war bislang nur einmal zu Weihnachten dort. Eigentlich hatte ich vor dieses Jahr meinen Urlaub in Kanada zu verbringen, doch dann kam Corona. Gebucht hatte ich bislang nichts – es sollte ja eh ein Roadtrip werden. Die Börsen brachen ein und alle Länder waren erst einmal dicht. Nach einigen Monaten des Lock-Downs öffneten dann wieder einige Staaten ihre Pforten und pünktlich zu den Sommerferien konnte man dann ganz bequem in Europa verreisen. Spontan schloss ich mich meinen Vater an, der der alten Tradition folgend mit einem Kollegen mit dem Auto nach Spanien fuhr – nur das ich erst einmal nach Madrid flog und später mit der Bahn zustoßen würde.

Der Urlaub war also spontan und der Preis dafür recht human. Dank dem Ferienhaus blieben wir größtenteils unter uns, ansonsten mussten wir uns über Covid-19 auch eher keine Gedanken machen; denn der Spanier ist in dieser Hinsicht vorbildlich: Überall trägt man Maske und hält Abstand voneinander. Strände sind leer, Städte verwaist und auch die Freizeit- und Wasserparks sind maximal mäßig besucht. Ein Desaster sondergleichen, was die Mundomar-Aqualandia Gruppe sogar dazu verließ, ihren Freizeitpark Terra Mítica erst gar nicht zu eröffnen.

Der Tierpark Mundomar und das benachbarte Aqualandia starteten jedoch in die Saison.

Aqualandia

Wie auch der Freizeitpark Parque Warner verfolgte der Wasserpark Aqualandia ein strenges Hygienekonzept. In wie weit es sinnvoll ist Schwimmreifen, die eh in ständigen Chlorkontakt stehen, zu desinfizieren weiß ich ehrlich gesagt nicht. Auch ist es komisch seine Hände vor jeder Rutschpartie unter Beobachtung des Personals zu desinfizieren, wenn das Zeug eh einige Sekunden später bereits wieder komplett heruntergespült wird. Gut, immerhin trocknen hier im Wasserpark die Hände nicht zwangsläufig aus – es stört also nicht so sehr.

Da der Wasserpark selbst am Wochenende kaum besucht war, kam es mit wenigen Ausnahmen zu keinen nennenswerten Wartezeiten. Kapazitätsbedingt gab es dank dem gruppenweisen Einlass an der mehrspurigen Rutsche Pistas Blandas die längsten Wartezeiten. Auch die beiden nahe am Eingang befindlichen Reifenrutschen Black Hole und Rápidos waren relativ stark besucht. Bei der großen Tornado-Rutsche Cyclon wiederum lag die Hürde meist daran, dass man halt nur in Vierer-Gruppen rutschen durfte.

Neben den klassischen Bodyslides Zig-Zag überzeugt der Wasserpark vor allem durch seine Splash und Big Bang genannten Rutschentürme. Die Mattenrutsche, wie auch alle Kamikazerutschen machen unfassbar viel Spaß, verlangen aber auch einiges von einem ab. Wer es jedoch noch ein Hauch extremer mag, der kann sich bei besten Blick auf die Stadt Benidorm in VertiGo 28 bzw. 33m zu Boden stürzen.

Bilder Aqualandia

 


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Wasserspaß an der Gold Coast

Geschichte des Wasserparks Wet ’n‘ Wild

Wet ’n Wild ist wohl die bekannteste Marke für Wasserparks weltweit. Das Konzept wurde von George Millay entwickelt, der zuvor die SeaWorld Meerestierparks gegründet hatte. Im Laufe der Zeit gab es acht Wasserparks, die die gleiche Konzeption hatten, wobei der bekannteste Park der in Orlando war. Die meisten der Parks wurden inzwischen verkauft und es sind nur noch drei Parks in Betrieb. Wet ’n‘ Wild hingegen ist eine beliebte Marke von Wasserparks der Village Roadshow Theme Parks, die den Namen Wet ’n Wild lizenziert hat.

Wet ’n‘ Wild Gold Coast wurde ursprünglich als Cade’s County von der Herringe Group of Companies im Jahr 1984 gegründet. Damals war es ein hochmoderner Wasserpark und der größte seiner Art in der südlichen Hemisphäre, bestehend aus einem Wellenbad, einer Kamikaze-Rutsche und einer ganzen Anzahl an Mattenrutschen und Body Slides. Heutzutage ist es ziemlich klar, dass Wet ’n‘ Wild Gold Coast stark von seinem Namensvetter beeinflusst wurde und die meisten der Attraktionen seinerzeit mit Orlando teilte.

Parkrundgang

Surfrider

Eine Attraktion, die im Park ziemlich einzigartig ist, ist die Intamin Halfpipe-Achterbahn Surfrider. Diese LSM-Achterbahn verfügt über zwei drehbare Gondeln, die auf einem überdimensionalen Surfbrett platziert sind. Durch die kleinen Abschüsse nimmt die Fahrt immer mehr an Höhe zu und die Drehungen werden immer wilder und wilder. Am höchsten Punkt erlebt man eine ordentliche Portion Airtime und, je nach Position, eine sehr beeindruckende Aussicht. Diese Bahn macht Spaß und sollte bei einem Besuch an der Gold Coast nicht ausgelassen werden. Aber Vorsicht, der Boden bis zur Plattform der Fahrt kann sehr heiß werden.

H2O Zone

Mack 5 und Black Hole

Im Bereich hinter dem Surfrider waren nur zwei der vier Rutschentürme in Betrieb. Der beeindruckendste von ihnen war der Rutschenturm Mach 5, der kürzlich abgerissen wurde, um durch einen ähnlichen Turm mit zwei Water Coaster, zwei Raft-Slides und einem Bodyslide Racer ersetzt zu werden. Der Mach 5 hatte zwei riesige Mattenrutschen und einige ziemlich beeindruckend aussehende Kamikaze-Rutschen. Leider konnte ich sie nicht ausprobieren, da ich dafür fast ein Jahr zu spät dran war. Der benachbarte Black-Hole-Turm war gerade für Wartungsarbeiten eingeteilt, also mussten wir die nett aussehenden Röhrenrutschen mit all ihren engen Kurven und Jumps links liegen lassen.

Tornado und Kamikaze

Die beiden Rutschentürme, die am Tag unseres Besuchs in der Extreme H2O Zone geöffnet waren, waren die Tornado und Kamikaze Rutschentürme. Während der Tornado das übliche Trichterrutschen-Erlebnis bietet, ist der Kamikaze eine etwas seltsam benannte Boomerang-Rutsche. Beide Rutschen bieten im Grunde das gleiche Erlebnis, jedoch ist die Kamikaze etwas steiler und bietet eine längere Zeit des Auf- und Abschwingens im Hauptelement der Rutsche. Beide Rutschen sind ein großer Spaß!

Calypso Springs und Mammoth Falls

Vorbei an den geschlossenen Whirlpool Springs und dem noch geschlossenen Lazy River Calypso Springs geht es nun in den vorderen Bereich des Parks. Auf der linken Seite finden wir das große Wellenbad, einen Flow Rider, einen Sky Coaster und die Mammoth Falls Wasserrutschen. Die beiden Family-Raft-Rutschen bieten ein eher zahmes Erlebnis ohne wirkliche Überraschungen entlang ihres serpentinenartigen Verlaufs.

River Rapids und Constrictor

Auf der rechten Seite befindet sich der Kinderbereich Wet ’n‘ Wild Junior, sowie eine große Auswahl an Wasserrutschen. Auf einem künstlichen Berg befinden sich die vier River Rapids-Bodyslides mit zwei geschlossenen Turborutschen, die sich kurvenreich hinunterschlängeln, und zwei offenen Rutschen mit einer Reihe von engen Kurven und tollen Jumps. Die nahegelegene Schlauchbootrutsche Constrictor ist die erste Installation einer Constrictor-Rutsche von Whitewater, die sehr enge Helices entlang ihres Weges aufweist. Leider war sie die am besten besuchte Rutsche im Wet ’n‘ Wild Gold Coast und nach einigen Minuten, in denen wir in der Warteschlange nicht vorwärts kamen, ließen wir sie leider links liegen.

Super 8 Aqua Racer und AquaLoop

Eine Rutsche, die wir auf keinen Fall verpassen wollten, ist die Mattenrutsche Super 8 Aqua Racer. Diese Art von Rutsche ist immer ein tolles Erlebnis, und sie hat uns nicht enttäuscht! Ich habe sogar das Rennen gewonnen 😊. Begeistert hätte ich die nahegelegenen AquaLoop-Rutschen ausprobiert, aber diese waren nicht geöffnet, auch wenn ihre Wartung am Vortag beendet gewesen sein sollte.

Bilder Wet ’n‘ Wild

Fazit Wet ’n‘ Wild

Da die Anzahl der Attraktionen bei meinem Besuch extrem begrenzt war, haben die Village Roadshow Theme Parks wieder einmal kein tolles Erlebnis geboten. Ich kann ernsthaft nicht verstehen, wie um alles in der Welt man es nicht schaffen kann, seine Attraktionen nach einer ziemlich langen Wartungsperiode pünktlich zu öffnen. Wenn einem dies nicht gelingt, dann sollte man den Zeitplan erhöhen oder mehr Leute einstellen. Das ist schlichtweg nicht sehr professionell.

Wet ’n‘ Wild Gold Coast bietet sicherlich eine tolle Auswahl an Wasserrutschen und ihre Surfrider-Achterbahn ist ein großer Spaß, dennoch hätte ich den Park viel mehr genossen, wenn alle ihre Rutschen geöffnet gewesen wären. Kombiniert mit einem Besuch in Sea World oder der Warner Bros. Movie World kann man einen tollen freien Tag verbringen – man sollte nur darauf achten, dass man die Parks nicht in der Nebensaison besucht.


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