Ein kurzer Besuch im Legoland California

Legoland California

Das Legoland California ist das drittälteste (bestehende) Legoland weltweit. Der Park hat dementsprechend überaus viel Charme und unterscheidet sich durch die Vielzahl an Attraktionen, von den neueren Legoländern weltweit. Darüber hinaus bietet der Park einen durchaus ansehnlichen Wasserpark mit einer Vielzahl an Wasserrutschen.

Miniland USA

Der Kern des Legoland California ist das Miniland USA. Hier findet man neben Sehenswürdigkeiten aus dem nahen San Diego, Bauwerke aus Washington D.C., Los Angeles, San Fransisco und Las Vegas, welche allesamt überaus eindrucksvoll in Szene gesetzt wurden. Wie immer ist das Miniland das eigentliche Highlight des Legolands und sollte dementsprechend auf keinem Fall verpasst werden.

Lego Ninjago World

Lego Ninjago The Ride

Lego Ninjago The Ride ist die erste interaktive Themenfahrt, bei der die Fahrgäste nur ihre Hände zum Zielen benutzen. Das Fahrsystem nutzt eine Reihe von Sensoren, um die Bewegungen der Hände zu erfassen. Abhängig von der Höhe der Hände und dem Winkel zum Sensor wird die Handbewegung interpretiert und ein Farbpunkt erscheint auf dem Bildschirm, sodass man weiß, wohin man gerade zielt. Der ganze Prozess ist nicht sehr intuitiv und so ist verwirrtes Handwinken tatsächlich eine gute Möglichkeit, eine Menge Punkte zu sammeln. Die Bewegungen können auf den vielen Leinwänden, an denen man vorbeifährt, oder bei einer längeren Filmsequenz direkt vor der Leinwand stehend verfeinert werden. 

Insgesamt ist Lego Ninjago The Ride eine sehr solide Themenfahrt. Zwar ist die Technik nicht so ausgeklügelt wie bei den Web Slingers in Disney California Adventure, aber für einen Prototypen funktioniert dieses System schon richtig gut. 

Imagination Zone

Lego Technic Coaster

Vorbei an der Teetassenbahn Bionicle Blaster geht es sogleich zum ersten Highlight des Freiezitparks, der zrotz des prominent platzierten Project X Test Track Zeichens auf den eher generischen Namen Lego Technic Coaster hört; dies ist ein wenig Schade, denn nicht nur optisch verbindet die Achterbahn einiges mit ihrer Schwesteranlage aus dem Legoland Deutschland.  Auch die Fahrt auf der großen Wilde Maus gleicht sich doch sehr; so gibt es gleich zu Beginn eine große Schussfahrt, ehe dann die Haarnadelkurven durchfahren werden, just bevor es gegen Ende dann noch einmal über ein paar Hügel geht. Insgesamt ist die Fahrt jedoch ein wenig stärker gebremst und dementsprechend etwas seichter unterwegs.

Land of Adventures

Lost Kingdom Adventure

Die interaktive Themenfahrt Lost Kingdom Adventure ist eine nette kleine Themenfahrt, welche hier im Legoland California auf Einzelchaisen setzt und durch die Vielzahl an Räumen und dem etwas engeren Streckenverlauf etwas mehr erzählt als die vergleichbaren Temple-Anlagen aus den anderen Legoländern weltweit.  

Castle Hill

The Dragon

Neben der Pferdereitbahn The Royal Joust ist der Themenbereich Castle Hill vor allem für seine Achterbahn The Dragon bekannt. Wie auch in den anderen Legoland Freizeitparks weltweit erlebt man zunächst die Themenfahrt durch die Burg, ehe der Achterbahnteil erreicht wird. Nach der Sichtung mit dem Drachen fahren wir hier jedoch erst einmal etwas länger durch einen Tunnel, ehe wir den Lifthügel der Anlage erreichen. Oben angekommen geht es zunächst durch eine leicht abfallende Rechtskurve, ehe wir zum großen Gefälle der Fahrt ansetzen. Mit Schwung geht es nun mehrere Runden durch eine lange Bayernkurve. In einer langen Rechtskurve queren wir dann den Lift der Anlage, ehe wir uns in einer engen Helix dem tiefsten Punkt der Anlage nähern. Dies ist auch sogleich das rasante Finale und nach einem kurzen Anstieg landen wir auch schon in der Schlussbremse, woraufhin unsere unterhaltsame Fahrt seinem Ende entgegenkommt.

Lego City: Deep Sea Adventure

Die Themenfahrt Lego City: Deep Sea Adventure vereint zwei Kernmarken von Merlin Entertainment: Lego und Sealife. Die Fahrt durch das Aquarium ist dementsprechend durchaus eindrucksvoll und eine coole Möglichkeit das Treiben in dem großen Wasserbecken um einen herum zu beobachten.

Fun Town

Die Fun Town ist Heimat vieler klassischer Legoland-Fahrgeschäfte und der eigentliche Kern des Freizeitparks neben dem Miniland USA. Hier findet man die Junior Driving School, die Hochziehtürme Kids Power Tower, sowie die interaktive Team-Challenge-Attraktion Fun Town Police and Fire Academy.

Pirate Shores

Quasi nebenan befindet sich der Piratenbereich des Legoland California, in dem sich junge Piraten auf einem Rockin‘ Tug Captain Cranky’s Challenge stellen können, ehe sie dann auf dem Splash Battle auf eine wilde Wasserschlacht gehen.

Pirate Reef

Die Hauptattraktion in diesem Bereich ist das Shoot the Chute Pirate Reef. Die von außen recht niedlich wirkende Wasserbahn hat es faustdick in sich und durchnässt grazil sämtliche Mitfahrer bis auf ihre Unterhose. Leider war die von Whitewater erbaute Anlage zu meinem Besuch bereits in der Saisonpause.

Lego Movie World

Neben dem großen Flying Theatre Emmet’s Flying Adventure, stehen in der Lego Movie World noch das Queen Watevra’s Carousel und die beiden Familienfreifalltürme des Unikitty’s Disco Drop.

Emmet’s Flying Adventure

Das Flying Theater Emmet’s Flying Adventure bietet statt dem üblichen Flug um die Welt die Möglichkeit in die Welt des zweiten Lego Movies einzutauchen. Hier geht es mit Emmet’s Dreifachstockcouch auf ein abenteuerliches und vor allem sehr buntes Rennen durch zahlreiche Abenteuerwelten.

Explorer Island

Coastersaurus

Der Themenbereich Explorer Island ist Heimat der kleinen Achterbahn Coastersaurus. Wie auch im Legoland Deutschland überzeugt die Familienachterbahn des Herstellers Gerstlauer durch ihr überaus abruptes erstes Gefälle, in welchem die Insassen einfach so nach rechts gezogen werden, und der insgesamt sehr gelungenen Fahrt.

Bilder Legoland California

Fazit Legoland California

Das Legoland California ist wirklich nett gestaltet und bietet einige überaus nette Attraktionen. Ich zumindest bin froh das Legoland California besucht zu haben, obgleich ich es dank des überaus hohen Eintrittspreises eigentlich nicht vor hatte. Zum Glück aber ist der Park in dem Go City Pass San Diego inkludiert, wie auch ein Besuch im SeaWorld San Diego oder dem Belmont Park – welche ich allesamt am selben Tag besucht habe. Der Park ist schon recht cool gemacht, auch wenn ich es verdammt schade finde, dass es das Knights Tournament (ein Fahrgeschäft mit Kuka Robotern) nicht mehr gibt.

 

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Auf Besuch in LA

Los Angeles und Huntington Beach

Nach dem Pflichtprogramm im Pacific Park schlenderte ich noch ein wenig über den Santa Monica Pier, wo ich beim Pier Burger einkehrte und mir einen leckeren Burger mit einem lokalen IPA gönnte.

Gut gestärkt ging es dann zurück zum Mietwagen. Da ich noch gut in der Zeit war, beschloss ich, noch einmal in den Pazifik zu springen, der hier in Los Angeles zum Glück nicht ganz so kalt war wie in San Francisco.

Da ich insgesamt zwei Tage für Los Angeles eingeplant hatte, bevor es weiter nach Orange County ging, stand nun ein wenig das übliche Touristenprogramm auf dem Plan. Von Santa Monica zog es mich direkt nach Hollywood, dessen Glanzzeit wohl schon lange vorbei ist. Nicht nur die Sterne der Stars zieren den Walk of Fame, sondern links und rechts des Hollywood Boulevards stehen extrem viele Lokale leer, was einen heruntergekommenen Gesamteindruck vermittelt. Ab und zu trifft man noch auf eines der alten Theater, aber das war es dann auch schon. Interessanterweise ist das Bild, das Disney und Universal von Hollywood in ihren Themenparks vermitteln, deutlich ansprechender.

Nach einem Zwischenstopp im örtlichen Hard Rock Café fuhr ich weiter zum Lake Hollywood Park, um ein Foto vom Hollywood Sign zu machen. Die Fahrt zum Park war ein Highlight, da die Straßen teilweise sehr eng sind und sich wunderschön an den Hang schmiegen. Nachdem ich einige Fotos vom Hollywood Sign und Downtown LA gemacht hatte, zog es mich zum nahe gelegenen Griffith Observatory. Eigentlich hatte ich gehofft, hier ein paar Bilder vom beleuchteten Hollywood Sign machen zu können, aber die Stadt spart gerade ein wenig Strom und so blieb mir nur das beleuchtete Griffith Observatory, von wo aus man ebenfalls einen tollen Blick auf Downtown LA hat.

Während meines Aufenthaltes in LA übernachtete ich sehr günstig im LA Crystal Hotel in der Nähe von Long Beach. Zwar habe ich später herausgefunden, dass die Lage nicht ganz so optimal war, aber durch die abgeschlossene Tiefgarage sah ich das weniger als Problem. Das Zimmer selbst war für amerikanische Verhältnisse recht modern und hatte mit Abstand die bequemsten Betten der ganzen Tour. In diesem Sinne kann ich eine Übernachtung hier durchaus empfehlen.

Am nächsten Tag bin ich mit dem Zug nach Los Angeles gefahren. Hier schaute ich mir zuerst Little Tokyo und das hiesige China Town an, bevor ich in die eigentliche Innenstadt ging. Hier gefiel mir vor allem der Grand Central Market in der Nähe der Standseilbahn Angels Flight hoch zum Financial District, wo ich im Maple Block Barbecue etwas zu Mittag gegessen habe. Architektonisch sind hier in Downtown LA vor allem die Los Angeles City Hall und die schicke Union Station interessant.

Am Nachmittag fuhr ich dann weiter in Richtung Anaheim, wo ich die nächsten vier Nächte im Best Western Plus Anaheim Orange County verbrachte, was wirklich in Ordnung war.  Auf dem Weg dorthin machte ich einen kurzen Zwischenstopp in Huntington Beach, wo ich einen kleinen Spaziergang am Pier machte.

Bilder Los Angeles und Huntington Beach

 


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Pacific Park



Freizeitpark:Pacific Park (seit 1996)
Adresse:380 Santa Monica Pier
90401 Santa Monica
https://pacpark.com/
Betrieb:Premier Parks LLC

Pacific Park am weltberühmten Santa Monica Pier am Ende der Route 66 ist ein kleiner Vergnügungspark in Santa Monica, Kalifornien, der 1996 seine Tore öffnete. Neben dem Santa Monica West Coaster beherbergt der Park eine große Anzahl klassischer amerikanischer Fahrgeschäfte sowie das Riesenrad Pacific Wheel.

Santa Monica West Coaster

Der Santa Monica West Coaster ist die große Familienachterbahn des Parks, die den größten Teil des Vergnügungsbereichs des Piers einnimmt. Nachdem wir den Lifthügel erklommen haben, beginnt die Fahrt ganz sanft mit einem kleinen Dip. Mit ein wenig Geschwindigkeit geht es dann in die große 540°-Helix, die den Haupteingangsbereich des Parks überragt. Danach rasen wir über zwei sanfte Airtime-Hügel, bevor wir die andere Seite des Parks erreichen und in eine weitere große Abwärtshelix einfahren. Vor der Rückkehr zum Bahnhof geht es noch einmal bergab, wo wir den tiefsten Punkt der Bahn erreichen. Kurz darauf fahren wir in die hochgelegene Station ein und starten zugleich zu einer weiteren Runde auf dieser netten Familienachterbahn.

Bilder Pacific Park


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