Delfine hoch über Benidorm



Tierpark:Mundomar (seit 1996)
Adresse:Sierra Helada
03503 Benidorm
https://www.mundomar.es/en/
Betrieb:Aqualandia-Mundomar

Mundomar ist ein Tierpark der spanischen Freizeitparkgruppe Aqualandia-Mundomar. Der Meerestierpark ist berühmt für seine große Delfinshow.

Mundomar

Just oberhalb des Wasserparks Aqualandia liegt der Tierpark Mundomar. Zusammen gesehen sind die Parks das Hauptaushängeschild der Aqualandia-Mundomar Gruppe, zu der auch der Freizeitpark Terra Mítica gehört. 

Der Zoo erstreckt sich über mehrere Ebenen, wobei das große Becken für die Delfinshow interessanterweise am höchsten Punkt des Parks befindet, was sicherlich nicht nur uns als Besuchern einen tollen Blick über die Stadt Benidorm verschafft, sondern auch die hiesigen Delfine interessante Einsichten ermöglicht.

Betritt man den Park trifft man sogleich auf mehrere Papageien-Arten. Dem Weg folgend geht es nun an einem größeren Gehege mit Flamingos, Becken für Seelöwen und Otter, sowie ein Gehege mit Riesenschildkröten vorbei. Vorbei an der Seelöwenarena führt uns der Weg weiter nach oben, wobei wir an Lemuren, Nasenbären und Seidenäffchen vorbeikommen.

Auf der mittleren Ebene des Parks befindet sich das große Restaurant, sowie der Zugang zur Papageien-Show The Journey of our Lifetime. Interessanterweise findet diese in einem geschlossenen Theater statt, was einerseits mehr Effekte ermöglicht, andererseits die Immersion ein wenig trübt. Ich persönlich möchte Vögel viel lieber draußen fliegen sehen als in einem kleinen, dunklen Theatersaal.

Vorbei an Totenkopfaffen, einer großen Freiflugvoliere und einem Pinguingehege führt uns der Weg nun zur Delphinarena, wo wir uns bei bester Sicht die Show Emotions anschauen. Diese ist, ohne es groß zu übertreiben, wohl die spektakulärste Delphinshow weltweit. Hier wird dem Besucher einiges geboten und der Edutainment-Aspekt rückt in eine untergeordnete Rolle.

Bilder Mundomar

Fazit Mundomar

Der Tierpark Mundomar überzeugt durch seine durch und durch immersiven Gestaltung, die leider nur wenig von dem doch eher geringen Angebot ablenkt. Die Gehege hat man allesamt in nur wenigen Minuten gesehen, den Großteils des Besuchs verbringt man mit den Tiershows. Ob es dieses, den nicht gerade geringen Eintrittspreis wert ist, muss am Ende jeder für sich entscheiden; ebenfalls, ob man solche Shows heutzutage noch weiter unterstützen möchte. Zusammen mit einem Besuch im Wasserpark Aqualandia ergibt sich jedoch ein sehr rundes Gesamterlebnis.

 

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Einmal Safaripark ohne Alles

Badoca Safari Park

Der Badoca Safari Park ist einer der Parks die ich im Grunde nur über Parkscout.de kenne, da dort vor einigen Jahren mal in einer Meldung von einem neuen Hafema Rafting berichtet wurde. Einige Jahre später verpasste ich auf dem Hinweg gnadenlos die Einfahrt zum Gelände des Safariparks; aber wer soll auch schon auf die Idee kommen, dass das Gelände nicht anständig erschlossen wurde und der Sandweg am Wegesrand tatsächlich die Einfahrt zum Park darstellt. Kilometerweit folge keine Abfahrt und mein Navi wollte mich auf nicht existierende Straßen schicken. Irgendwann konnte ich dann doch endlich wenden und kurze Zeit später stand ich auch schon auf dem Parkplatz des Badoca Safari Park.

An den Kassen wurde ich dann mit den Öffnungs- und Showzeiten des Tierparks konfrontiert und eigentlich hätte ich sofort wieder umdrehen müssen, denn sowohl Rafting, noch die Safaritour wären nach meinem Zeitplan möglich gewesen. Dennoch wollte ich mir den Badoca Safari Park mal etwas genauer ansehen, dass ich dabei den halben Park bereits vor der offiziellen Öffnung erkundet hatte störte dabei interessanterweise niemanden.

Es ist wirklich kein gutes Omen, wenn man als Safaripark kaum Tiere vorweisen kann. Noch viel schlechter sieht es aus, wenn man großzügig ausgelegte Anlagen einfach nicht bestückt. Die zwei kleinen Volieren sind dabei noch eher als das tierische Highlight anzusehen, denn immerhin sind Vögel generell interessant und Aras einfach nur toll zuzusehen. Auch beim Beobachten der Lemuren und Wallabys kann man ein wenig Zeit totschlagen.

Safari

Der Weg über die Brücke zur Safari macht nur Sinn wenn man tatsächlich diese binnen weniger Minuten antreten möchte. Sie hat eine Länge von 45 Minuten und ist somit in etwa doppelt so lang wie Chessington Worlds of Adventures Zufari; durch das waldige Gebiet aber nicht so dicht bestückt. Ob man überhaupt Tiere zu Gesicht bekommt ist eine Frage die ich nicht beantworten kann. Sicherlich macht die Safari aber den wichtigsten Teil eines Besuchs im Badoca Safari Park aus – viel mehr gibt es hier ja eh nicht zu machen.

Ilha dos grandes primatas

Trotz diesem Umstands gelingt es den Park dennoch sehr lange Wege zu erzeugen. Die Ilha dos grandes primatas zum Beispiel wurde unweit der Hauptstraße und somit am Arsch der Welt platziert. Dort waren zwei der drei großen Gehege mit Tieren bestückt und auch nur in sehr kleinen Populationen. Auch war der Gärtner hier scheinbar lange nicht mehr unterwegs gewesen, denn irgendwie wucherte hier alles herum.

Rafting Africano

Das Rafting Africano macht mittlerweile Werbung für Coca Cola und scheinbar sonst nicht mehr viel. Die zwei Euro, die man hier für die Fahrt verlangt, kann man gewiss noch irgendwie nachvollziehen, aber eine Öffnungszeit von 14h00 – 15h00 nicht wirklich. Leider ist zudem der Streckenverlauf von außen kaum einsehbar. Das Rafting bietet jedoch den vom Hersteller bekannten Strudel und damit eine vielversprechende Fahrt.

Greifvogelshow

Zu guter Letzt sah ich mir noch die ersten Minuten der Greifvogelschau an, bei der wenige Vögel unter sehr viel portugiesischen Blabla vorgestellt wurden. Genervt über die schlechte Soundqualität der Show und wegen der eh nicht vorhandenen Sprachkompetenz meinerseits, verließ ich die Show frühzeitig und machte mich entspannt auf den Rückweg zum Porto Airport.

Bilder Badoca Safari Park

Fazit Badoca Safari Park

Der Badoca Safari Park hat sicherlich seine besten Zeiten schon weit hinter sich. Fehlende Werbung, selbst kurz vor dem Park, fehlende Tiere und bescheuert gelegte Öffnungszeiten der Attraktionen sprechen nicht gerade für den Park. Der relativ hohe Eintrittspreis und die zahlreichen Up-Charge Angeboten hinterlassen da auch nur einen extrem faden Beigeschmack. Klar, eine Segwaysafari ist sicherlich lustig, aber warum inkludiert man diese denn nicht in den Eintritt? Potential zumindest hatte der Park irgendwann einmal gehabt.

 

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