Auf Entdeckungstour im Bellewaerde Park

Bellewaerde Park

Der Bellewaerde Park befindet sich in der belgischen Provinz West-Vlaanderen, welche durch die Stadt Brügge sicherlich als schönster Teil Belgiens deklariert werden kann. Auch die Straßen sind hier nicht so bescheiden wie im Rest des Landes und die Nähe zu der französischen Region Nord-Pas-de-Calais beschert den Park ein angenehmeres Parkpublikum als man es beispielsweise im Ur-Walibi erleben kann.

Parkrundgang

Bengal Rapid River

Betritt man den Park durch den Eingang A und geht sogleich nach links trifft man nach passieren des Kettenkarussells auf die Vekoma Raftinganlage Bengal Rapid River, welche dem indischen Themenbereich zuzuschreiben ist. Die Gestaltung des Kanals ist schön anzusehen und der Raftingfaktor durch die Boote, wie auch bei der Schwesteranlage im Walibi Holland, ausgeprägt, nur leider kam es durch die Beliebtheit der Anlage nicht zu einer Fahrt. Hier sollte man sicherlich gegen Anfang oder am Ende des Besuches eine Fahrt wagen.

Bengal Express

Die zweite Attraktion in diesem Bereich ist der Bengal Express, eine Zugfahrt in geschlossenen Wagons bei der man durch großzügige Tiger- und Löwengehege fährt und bei der zweiten Kehrtwende die Wasseraufbereitungsanlage des Parks als Highlight bestaunen darf – immerhin wird dieses ja sogar via Lautsprecher angepriesen. Sollte nicht gleich ein Zug in der Station sein, oder dieser gerade abgefahren sein kann man hier tatsächlich recht lange Warten. Auch sagt dieses der großzügig angelegte Wartebereich auch aus, wobei es den Anschein hat, dass der Bellewaerde Park im Allgemeinen in der Hochsaison durchaus sehr voll werden kann.

Screaming Eagle

Am Ufer eines großen Sees gelegenen befindet sich der Themenbereich Canada, welcher die einzige von außen halbwegs einsichtige Attraktion des Bellewaerde Park aufweisen kann. Die Rede ist dabei vom Shot ’n‘ Drop Screaming Eagle, eine der seltenen Parkanlagen aus dem Hause HUSS. Im Gegensatz zu den des Öfteren vertretenen Space Shot Türme des Herstellers S&S Worldwide kann die Anlage aus dem Stand heraus nach oben geschossen werden. Im Gegensatz zu den Anlagen, welche vor einiger Zeit noch auf deutschem Kirmesboden zu sehen waren erfolgt der Abschuss nach oben doch sehr überraschend, da jegliche Rekommantion dieses nicht voraussehen ließ. In freier Wildbahn und nicht durch den Hall umherstehender Häuser beeinflusst ist der Lärmpegel dieses Geschäftes durchaus gering, wobei man als Mitfahrer beim Hochfahren der Gondel jedoch anderer Meinung sein kann. Der Fall ist im Vergleich zu besseren S&S Türmen eher zahm und Kräfte im negativen Bereich entstehen kaum, jedoch punktet die Anlage durch eine große Kapazität, der allgemeinen Gestaltung, sowie dem Abschuss und der höheren Fahrtdauer.

Niagara

Nebenan erstrahlt der Shoot the Chutes Niagara des Herstellers Interlink in seiner vollen Pracht. Diese Art der Wasserbahn zeichnet sich vor allem durch seine großen Boote und der entstehenden Welle aus, welche sich hier jedoch nur bedingt auf die Insassen des Bootes auswirkt. Tatsächlich ist der Nässegrad nicht so hoch wie bei den Anlagen Cataratas Salvajes aus dem spanischen Parque Warner oder Tidal Wave aus dem englischen Thorpe Park, aber immerhin nicht so enttäuschend wie bei Isla Magicas Iguazu. Auf der Brücke, welche seltsamer Weise nicht vom Ausgang der Anlage über die Anlage führt, sondern frei zugänglich als Brücke zwischen den Ufern dient, war die Sehnsucht nach dem nassen Element durchaus hoch. Hier warfen sich Kinder gnadenlos in die Welle und man konnte diese hinter einer sicheren Glaswand gut dabei beobachten. Tatsächlich bricht die Welle so seltsam durch das Boot, so dass der größte Teil dieser direkt die Brücke erwischt.

Die weiteren Attraktionen in diesem Bereich sind eine Koggenfahrt, eine nass wirkende Schlauchbootrutsche, sowie die ein wenig seltsam wirkende Schiffschaukel aus dem Hause HUSS. Von 13-16 Uhr kann man auf einer kleinen Insel Totenkopfaffen ein wenig näher kommen, da ein Weg genau durch deren Gehege verläuft.

Auf der rechten Seite des Parkeingangs A befindet sich der Kidspark Themenbereich, der einerseits aus einem mittelalterlich gestalteten Teilbereich besteht, andererseits aus einigen traditionellen Fahrgeschäften und einem mysteriösen Herrenhaus, sowie einem großen Kletter- und Rutschkomplex.

Maison Magique d’Houdini

Ob eben jenes Herrenhaus unbedingt zu dem Kinderbereich gehören sollte, mag man doch eher zu bezweifeln, denn die Preshow ist nicht unbedingt für ängstliche Personen gemacht, wenn gleich die eigentliche Thematik nicht gruselig ist. Nachdem man das Maison Magique d’Houdini betreten hat, wo einige Exponate ausgestellt wurden wird ein Film über seine Jugend gezeigt, welcher nach kurzer Zeit untermalt von einem fiesen Lachen jedoch wegbrennt. Nun aktivieren sich einige Effekte und nach einigen Tricks wird man eingeladen beim größten seiner Tricks selbst beizuwohnen.

Wo der Preshow Raum sehr detailliert gestaltet ist, so ist der Hauptraum doch überraschend leer. Im Vergleich zu anderen Hexenschaukeln des gleichen Herstellers kann man hier keine üppig gestaltete Raummitte finden, was den angestellten Bedienern die Abfertigung zwar durchaus erleichtert, aber doch ein wenig Schade ist. An den Seiten befinden sich Spiegel, die glücklicher Weise, fixiert sind und im späteren Verlauf noch eine weitere Funktion offenbaren.

Die eigentliche Fahrt lässt mit dem vorgetäuschten Überschlag ganz schön lange warten und auch die Musik bleibt einen nach der Fahrt nicht sehr lange in Erinnerung. Jedoch ist das wahnsinnige Genie Huidinis durchaus in Erinnerung geblieben, denn sein Trick war selbst nach Betteln für eine Befreiung noch nicht zu Ende. Trotz der Aussage man würde sich in seinem schlimmsten Alptraum befinden entsinnt sich Houdini nach einem weiteren fiesen Lachen und dem Worten „Ce que vous pensez que vous voyez n’est pas ce qu’il semblait. C’est ce qu’on appelle l’illusion“ wird man schlussendlich doch noch befreit. In den Spiegeln zeigt sich dabei ein animierter Schlüssel.

Jungle Mission

Vorbei an einigen sehr großzügigen Tiergehegen, welche hauptsächlich afrikanische Tierarten aufwiesen, geht es in den Jungle. Die Hauptattraktion dieses Bereiches und zugleich einer der Hauptattraktionen des Bellewaerde Park schlechthin ist die Towboat Safari Jungle Mission, bei der man wie im Erlebnis-Zoo Hannover an einigen Tiergehegen vorbei schippert. Diese Anlage wurde vor gar nicht langer Zeit von Grund auf erneuert und erstrahlt heute im frischen Glanz bzw. in ihrer jetzigen Ausprägung. Während der Fahrt werden einige Wassereffekte aktiviert, nur die wenigsten von diesen erfrischen die Besucher auch direkt. Das afrikanische Thema wurde dabei nicht so liebevoll rassistisch wie beim ehemaligen dänischen Vergnügungspark Sommerland Syd umgesetzt, kann aber von den bekannten Uraltanimatroniks, welche man allesamt in der Themenfahrt La Jungla des Parque de Atracciones de Madrid wiederfindet, glücklicherweise keine einzige vorweisen und hebt sich daher doch deutlich ab.

Coccinelle

Die Achterbahn mit der längsten Warteschlange war an diesem Tag ein Klassiker deutscher Ingenieurskunst mit dem Namen Coccinelle, oder Keverbaan, je nachdem welche Sprache man besser versteht. Interessanter Weise konnte die Anlage weder von der Lautstärke noch von der Geschwindigkeit mit baugleichen Anlagen verglichen werden, denn sie hörte sich weder an wie ein Düsenjet, noch war sie so langsam, dass sie zusätzliche Reibräder auf der Strecke brauchte. Tatsächlich konnte man weder diese Anlage, noch den Luftdruckturm von weiten hören. Die allgemeine Gestaltung als wilde Achterbahn des Westens wirkt zwar ein wenig ungewohnt, ist durch die umgebenden Wände und der Überdachung des Lifthills eigentlich recht gelungen.

River Splash und El Toro

Neben der Wildwasserbahn River Splash und einem Bisongehege beginnt der Themenbereich Mexico sein Dasein. Hier kann man in einem 4D Kino den Film Sammys großes Abenteuer auf Niederländisch beziehungsweise Französisch ansehen, eine Runde auf dem Break Dance El Toro in Kuhgondeln drehen, dem zur Zeit noch einzigen Topple Tower außerhalb Skandinaviens mit Personenverkehr in Europa bestaunen oder die beiden verbliebenen Achterbahnen des Bellewaerde Park fahren.

El Volador

Ein Topple Tower des Hersteller HUSS ist ein seltsames Gerät, denn es scheint spektakulär von außen und auch die Technik scheint durchdacht, wenn auch in den wenigsten Fällen zu funktionieren und dennoch gehört dieses Fahrgeschäft mit Abstand zu den langweiligsten was man in einem Freizeitpark erleben kann, was man zuvor evtl. noch von dem King Kong aus dem Bobbejaanland hätte sagen können, wobei dort weder die Fahrt noch das Äußere besonders interessant aussehen, aber immerhin hat die Anlage Effekte die einen tatsächlich betreffen. Die Fahrt in El Volador gleicht der eines Wellenfliegers sollte man ihn seitlich fahren, nur das man diesen deutlich langsamer und mit Schulterbügeln absolvieren würde und mit leichter Querneigung nach unten. Wie Chessington World of Adventures des Öfteren zeigte kann man so gut wie alles massiv aufwerten wenn man denn das Element Wasser dazu ausnutzt andere Leute nass zu machen, hier hingegen war es unerreichbare Deko, die nicht einmal die Schuhe bespritzte, schade, denn das Konzept sieht in Bewegung von außen sehr schön aus.

Boomerang

Einige Meter von der Anlage entfernt kann man den ersten jemals eröffneten Boomerang seine Ehre erweisen und tatsächlich ist diese Achterbahn ein würdiger Vertreter dieser Shuttlecoaster Art. Im Vergleich zu vielen anderen Vertretern kommt die Station nicht in einer Zeltoptik daher, sondern wurde passend zum mexikanischen Bereich gestaltet. Die Vekoma Züge der zweiten Generation fahren sich hier, wie auch bei der Schwesteranlage Cobra aus dem Walibi Belgium erstaunlich gut, wenn auch nicht ganz so perfekt wie in Wavre. Die Anlage selbst erstrahlt durch ihre Farben, ist jedoch nicht unbedingt am Geeignetsten für diesen Bahntypus platziert worden.

Huracan

Die Neuheit in diesem Jahr ist der Indoorcoaster Huracan, welcher die vermeintlich recht gute Piratenthemenfahrtkopie im selben Gebäude ersetzt hat. Von außen kann man einen kleinen Teil der Strecke einsehen und man fragt sich ein wenig, warum man diese nicht ein wenig mehr ausgeprägt hatte, immerhin ist die Höhe bis zum Boden doch noch recht hoch. Betritt man den ein wenig zu hellen Wartebereich dauert es auch nicht lange bis man sich in der schön gestalteten Station befindet. Da man hier, wie in den anderen Anlagen auch, abgezählt wird besteht nur eine geringe Wahrscheinlichkeit sich seinen Lieblingsplatz zu ergattern.

Die Fahrt beginnt mit einer kleinen Themenfahrt, wo man begleitet von Musik und anderen Klängen durch die Elemente Feuer, Wasser und Wind geleitet wird. Anschließend fördert einen der Lifthill auf die Maximalhöhe der Anlage und nach einer kleinen Geraden folgt der kurvige erste Drop, welcher nach einem kleinen Anstieg wieder in das Gebäude führt. Nun folgt die überraschend wilde und zugleich ruhige Fahrt. Eine Kurve wechselt mit der nächsten und die Umschwünge machen dabei allesamt sehr viel her. Wo man denkt ein Force Coaster müsste so langsam mal enden macht Huracan einfach weiter, bis irgendwann auf einer Geraden haltmacht und dabei von Lasern ein wenig unterhalten wird, immerhin muss der vorangehende Block noch freigegeben werden.

Huracan macht als Dunkelachterbahn so einiges her und ist in der Halle tatsächlich so dunkel, wie man es selten erlebt. Die Geschwindigkeit wie auch die Kräfte während der Fahrt sind einfach toll und der Thementeil am Anfang nettes Beiwerk, auch wenn man diesen Part nicht unbedingt für eine sehr gute Achterbahn wie es Huracan nun mal ist bräuchte.

Bilder Bellewaerde Park

Fazit Bellewaerde Park

Der Bellewaerde Park ist zweifellos einer der schönsten Parks Europas und es tut mir schon ein wenig Leid den Park nach nur 3 1/2 Stunden verlassen gemusst zu haben, zumal Wiederholungsfahrten, wie auch eine Fahrt auf der seltenen Raftinganlage darunter gelitten haben. Die Companie des Alpes hat mit dem Bellewaerde Park einen großartigen Park, der vor allem gegenüber der Konkurrenz aus de Panne Punkten kann. Hier bleibt daher nur zu hoffen, dass auch in Zukunft weiter in die bisherige Richtung des doch recht großen Parks investiert wird.

 

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Einige Stunden auf der unmagischen Insel

Isla Mágica

Mitten in der Stadt Sevilla gelegen befindet sich, auf einem großen Teil des ehemaligen Weltausstellungsgeländes von 1992, der Freizeitpark Isla Mágica. Dieser seit 1997 existierende Park bietet einige wenige Fahrattraktionen, dafür umso mehr Shows, Essenstände und verdammt viel Vegetation gepaart mit sehr vielen Themingelementen.

Der erste Eindruck den man in diesem Park gewinnt ist durchaus positiv, jedoch ändert sich dieses relativ schnell wenn man das überschaubare Fahrgeschäftsportfolio des Parks etwas genauer betrachtet.

Der Park selbst wurde um einen See herum angelegt, auf diesen fahren zwei Attraktionen, eine Bootsfahrt und ein Splash Battle im Selbstbausatz; wohl eine der neueren Fahrgeschäfte des Parks. Ähnlich billig kommt einen die Schiffschaukel her, welche scheinbar lieblos, einfach auf den See geklatscht wurde.

Anaconda

Die erste Großattraktion der man über den Weg läuft ist die Wildwasserbahn Anaconda aus dem Hause Mack. Diese verfügt über drei Schussfahrten nicht gerade geringer Höhe und wurde wunderbar mit den Parkgelände, sowie den Wartebereichen der Wildwasserbahn in Verbindung gebracht. Der Nässegrad wirkte von außen recht trocken, auf eine Fahrt am Anfang des Tages wurde leider verzichtet, einige Stunden später stand man hier eine halbe Ewigkeit.

Tren de Potosi

Einige Meter weiter findet man in Isla Mágica die erste Achterbahn des Parks, den Tren de Potosi. Diese Achterbahn der Firma C&S ist einem Big Apple recht nah, verfügt jedoch nach den, hier wenigstens, lustigen Hügeln eine Abwärtshelix. Die Fahrt selbst macht durchaus Spaß und ist nicht nur für die Countschlampen eine Bereicherung.

Llamas

Bis man auf die nächste Attraktion trifft vergeht ein recht langer Fußmarsch, umso enttäuschter ist man das die Llamas nur von Kindern beritten werden dürfen, immerhin ist diese Anlage für eine elektronische Pferdereitbahn sogar recht originell geraten.

Iguazu

Direkt daneben findet sich mit Iguazu ein Spillwater von Intamin, der zwar seine Umgebung sehr gut ausnutzt, aber absolut nichts kann. Von dem Wasser, welches das Boot (im übrigen die gleiche Bauweise wie bereits aus dem Parque de Atracciones de Madrid bekannt) zur Seite lenkt bekommt man im Boot selbst höchstens Tröpfchen ab.

Jaguar

In einer Sackgasse befindlich kann man die zweite Achterbahn des Parks fahren. Die als Jaguar benannte Anlage verfügt nicht nur über einen überraschend offenen Bereich unterhalb der Achterbahn, sondern auch über die neueste Zuggeneration von Vekoma. Obwohl die Bahn von der Fahrt her absolut nichts taugt und die Bonushelix nur das Prädikat nett verdient, so ist der Zug einfach nur genial. Dieser fällt nicht nur absolut bequem aus, sondern kann durch die neuen Bügel den Kopf von allen Seitenhieben bewahren. Die Westen selbst sind hier etwas bequemer als bei den MK1200 Zügen, wie sie zum Beispiel im Gardaland und Walibi Holland Gebrauch finden. Zumindest sind die Züge für jeden vernünftigen Park eine lohnenswerte Investition, nur hier in Isla Mágica absolute Verschwendung.

Capitán Balas

Vorbei an einer Teetassenbahn geht es zu einigen hässlichen Betonbauten, die noch aus dem Jahr 1992 stammen. Im Kellergeschoss eines der Gebäude befindet sich der Piraten Darkride Capitán Balas. Hierbei handelt es sich um eine interaktive Anlage von Mack, die man in ähnlicher Form auch im Avonturenpark Hellendoorn findet. Die Szenen selbst sind schön und detailliert, darüber hinaus kann man im richtigen Moment seine Insassen nass machen, im falschen Moment leider nur sich selber.

Rapidos del Orinoco

Wieder heraus aus diesem Betonkomplex, wo sich zusätzlich noch zwei Kinos befinden, geht es nun in einen Bereich wo die Vegetation scheinbar überhand genommen hat. Hier findet man mit den Rapidos del Orinoco die letzte Großattraktion des Parks und eine der schönsten Raftinganlagen Europas. Das Schönheit nicht unbedingt nass bedeutet wird einen in Europa leider zu oft bestätigt, hier ist es trotz Wasserfällen die immerhin etwas ins Boot ragen, auch der Fall. Wirklich erwähnenswert ist hier die Kurve um den Wellenflieger herum.

El Desafío und Ciklón

Neben einen Kinderland, einem Karussell und dem Power Tower El Desafío von Maurer Söhne – welcher zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedliche Programme laufen hat, jedoch selbst im Anscheinend intensivsten weniger kann als der Prototyp im Hansa-Park –, sowie der schönen Giant Disk’o Ciklón aus dem Hause Zamperla gibt es hier im Grunde nichts mehr. Aus dem einzigen, mehr oder weniger, traditionellen Darkride des Parks wurde zwischenzeitlich ein Maze das 5€ Eintritt kostet und wohl dem Aufpreis absolut nicht wert ist, auch wenn man mit Glück am Parkeingang einen Gutschein in die Hand gedrückt bekommt, ersetzt.

Bilder Isla Mágica

Fazit Isla Mágica

Für die Theming- und Showfetischisten ist Isla Mágica sicherlich ein wirklicher guter und gelungener Park. Für alle anderen, normalen, Parkgäste ist das Angebot des Parks einfach zu niedrig und der Preis im Vergleich zu den anderen spanischen Parks einfach zu hoch gegriffen und das obwohl man bis 25 nicht mal den vollen Eintrittspreis zu zahlen hat. Auf der Rangliste der schlechtesten Freizeitparks hat er bei mir den Jaderpark von seinem Thron gestoßen, denn freiwillig möchte ich hier nicht nochmal hin.

 

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