Zuckerrausch im Hersheypark

Hersheypark

Auch wenn man keine Lust hat, den Vergnügungspark zu besuchen, kann man im Hersheypark eine Menge Spaß haben. Neben dem Hersheypark Stadium und der Hersheypark Arena, in denen zahlreiche Sportveranstaltungen und Konzerte stattfinden, gibt es einen großen Souvenirshop, das Restaurant The Chocolatier und die Hershey’s Chocolate World. 

Hershey’s Chocolate World

In der Hershey’s Chocolate World gibt es viel zu erleben und man erfährt viel über die Herstellung der berühmten Schokolade. Das Highlight der Ausstellung ist die Themenfahrt Hershey’s Chocolate Tour, die man kostenlos erleben kann. Am Ende der informativen und gut gemachten Fahrt gibt es sogar eine kleine Kostprobe.

Candymonium

Seit 2020 dominiert der Hyper Coaster Candymonium den Eingangsbereich des Freizeitparks, der extra vorverlegt wurde und nun eine große Entrance Plaza ausgehend von der Hershey‘s Chocolate World bildet, wo sich die Besucher bereits am frühen Morgen in langen Schlangen sammeln.

Nach dem Betreten des Parks kann man direkt in die alte Mainstreet einbiegen oder gleich rechts abbiegen, wo sich der Eingang zur B&M Achterbahn Candymonium befindet.

Nachdem wir den Lifthügel hinter uns gelassen haben, stürzen wir uns sofort in die Tiefe. Nach einer rasanten Talfahrt geht es direkt in einen klassischen Camelback, über den wir nur so fliegen. Nun wechseln wir geschmeidig die Richtung in einem Horseshoe Turn. Nach zwei Airtimehügeln folgt eine intensive Aufwärtshelix. In einer kurzen Linkskurve geht es dann den nächsten Drop hinunter, worauf ein weiterer Airtimehügel auf uns wartet. Nun fahren wir einmal in einer Helix um einen Brunnen herum. Nach einem kurzen Aufstieg und einem kleinen Dip erreichen wir die Bremsen des Rides.

Candymonium ist einer der besten B&M Hyper Coaster, die ich bisher testen durfte. Die Bahn hat ein tolles Layout mit richtig viel Speed und richtig viel Airtime. Da die Bremsstrecken erst gegen Ende der Fahrt kommen, fliegt man hier ohne Unterbrechung durch die vielen Elemente. Eine tolle Bahn!

Comet

Die Holzachterbahn Comet ist ein echter Klassiker im Hersheypark. Seit 1946 besticht die 25 Meter hohe Holzachterbahn durch ihre klassische Out-and-Back-Anordnung und die leicht außer Kontrolle geratene Fahrt zwischen dem Sooper Dooper Looper und der Achterbahn Skyrush. Die Strecke führt durch ein L-förmiges Layout mit zahlreichen Camelbacks, die einen alle ein wenig aus dem Sitz heben.

Skyrush

Die Achterbahn Skyrush dominiert mit ihrer Höhe von 60 Metern den vorderen Bereich des Freizeitparks. Die sehr schlanke Stützkonstruktion tut ihr Übriges. Der Rest des Layouts ist dann aber sehr bodennah, was eine sehr schnelle Fahrt verspricht.

Die Fahrt auf Skyrush beginnt mit dem sehr schnellen Kabellift. Schon nach wenigen Sekunden erreichen wir die Spitze des Lifthügels und stürzen uns in die Tiefe. Im unteren Drittel der ersten Abfahrt geht es dann in eine Rechtskurve. Danach überqueren wir in einem großen Camelback das Wasserbecken unter uns. Nach einer weiten Linkskurve geht es in einen weiteren Airtimehügel. Nun geht es mit Vollgas durch eine Rechtskurve und einen Stengel Dive. Anschließend geht es nach einer kurzen Linkskurve in eine Rechtskurve und dann durch ein Tal. Nach einem schnieken Umschwung fahren wir über einen weiteren Airtimehügel. Schließlich geht es in eine Linkskurve und kurz darauf in die Schlussbremse der Achterbahn.

Die Achterbahn Skyrush ist einfach perfekt. Die Fahrt ist hoch, verdammt schnell und gnadenlos intensiv. Die verwendeten Bügel drücken zwar ein wenig, aber es ist bei weitem nicht so schlimm, wie es einige Fans vorher beschrieben haben. Alles in allem also eine wirklich tolle Bahn.

Sooper Dooper Looper

Der Sooper Dooper Looper ist die zweite Loopingachterbahn des deutschen Herstellers Schwarzkopf.  Sie wurde nur ein Jahr nach der Revolution im Six Flags Magic Mountain in Betrieb genommen.

Nachdem wir in den neuen Zügen von Gerstlauer Platz genommen haben, kann die Fahrt auch schon losgehen. Nach der Fahrt auf den Lifthügel der Bahn geht es gleich in eine Linkskurve und die erste Abfahrt. Diese führt uns bereits in den Looping der Anlage. In einer weiten Linkskurve geht es dann mitten durch den Looping hindurch. Nach einem Richtungswechsel führt uns der Weg durch einen langen Tunnel, in dem fast jeder Fahrgast anfängt zu kreischen. Parallel zum Spring Creek geht es dann ein wenig über Stock und Stein. Zuletzt wartet noch in eine Helix auf uns, just bevor wir uns in der Schlussbremse wiederfinden.

Der Sooper Dooper Looper ist eine echt schöne Achterbahn mit einem echt tollen Namen. Nachdem man das nervenaufreibende Highlight bereits zu Anfang der Fahrt erledigt hat, folgt eine überaus schöne, aber ebenfalls sehr gemächliche Fahrt.

Coal Cracker

Coal Cracker ist die große Hydro Flume Wildwasserbahn hier im Hersheypark. Die Fahrt macht nicht nur nass, sondern bietet auch einen tollen Blick auf das Schienengewirr des Sooper Dooper Loopers und der Achterbahn Great Bear. Leider war der Coal Cracker bei meinem Besuch nicht in Betrieb.

Great Bear

Auf dem gleichen Hügel wie der Sooper Dooper Looper und der Coal Cracker befindet sich auch ein großer Teil der Strecke der Great Bear Achterbahn.

Die Fahrt mit dem B&M Inverted Coaster beginnt direkt am Lifthügel der Achterbahn. Doch anstatt direkt in den großen Drop zu starten, geht es zunächst in eine Helix. In einer steilen Rechtskurve folgt dann der eigentliche First Drop. Mit ordentlich Schwung geht es durch das erste Tal und in den großen Looping der Achterbahn. In einem ebenfalls sehr großen Immelmann wechseln wir dann die Fahrtrichtung. Nun geht es direkt in die Zero-G Roll, die uns in Richtung Spring Creek führt. Parallel zum Fluss führt uns der Weg nun in einen Korkenzieher. Interessanterweise durften keine Stützen in den Bach ragen, was hier zu ziemlich coolen Near-Miss Elementen führt. Nach einigen Kurven erreichen wir die Bremsstrecke der Anlage.

Der Great Bear ist ein wirklich cooler Inverted Coaster. Die Fahrt macht richtig Spaß, was vor allem an dem doch recht ausgefallenen Layout liegt.  Schade ist nur, dass der Weg vom Ausstieg zum Einstieg doch recht anstrengend ist, wodurch sich die Bahn leider nicht zum Dauerfahren eignet.

Twin Turnpike Speedway and Kissing Tower

Ganz oben auf dem Hügel befindet sich neben der Oldtimer-Rennstrecke Twin Turnpike Speedway der Aussichtsturm Kissing Tower, dessen Fenster an die berühmten Hershey Kisses erinnern.

ZooAmerica

Weiter unten am Hang befindet sich der Eingang zum ZooAmerica, der ebenfalls im Eintrittspreis enthalten ist. Hier sind vor allem einheimische Tierarten zu sehen. Leider hatte ich bei meinem Besuch keine Zeit, den Zoo zu besuchen.

Reese’s Cupfusion

Reese’s Cupfusion ist eine der beliebtesten Attraktionen im Hersheypark. Bei dieser interaktiven Themenfahrt schießt man als Agent auf einen Haufen böser Süßigkeiten, um die Fabrik der Reese’s Peanut Butter Cups zu schützen. Ein Spaß für die ganze Familie.

Cocoa Cruiser

Der Cocoa Cruiser ist die kleinste Familienachterbahn im Hersheypark. Neben einer rasanten ersten Abfahrt bietet die Bahn eine Helix und eine weitere Rechtskurve.

Hershey Triple Tower

Eine der interessantesten Attraktionen im Hersheypark ist der Hershey Triple Tower, der an die Türme der benachbarten Fabrik erinnert. Das Konglomerat aus gleich drei Freifalltürmen des Herstellers S&S verspricht drei unterschiedliche Erlebnisse, wobei die Größe der einzelnen Türme nicht auf Kosten der Intensität geht. So ist der kleinste unter ihnen, der Hershey’s Kisses Tower, ein Double Shot Tower, bei dem man nicht nur nach oben, sondern auch nach unten mit brachialer Airtime geschossen wird.

Trailblazer

Leider war der Arrow Mine Train Trailblazer bei meinem Besuch geschlossen. Durch die perfekte Ausnutzung des Geländes verspricht die Anlage ein rasantes Abenteuer für die ganze Familie.

Jolly Rancher Remix

Die Umbauarbeiten am Vekoma Boomerang waren bei meinem Besuch noch in vollem Gange. Die Anlage hat jetzt ein Bonbon-Thema und heißt Jolly Rancher Remix. Auch die neue Zamperla NebulaZ-Anlage Mix’d Flavored by Jolly Rancher war noch nicht eröffnet.

Storm Runner

Seit ich zum ersten Mal Roller Coaster Tycoon 3 gespielt habe, bin ich von der Achterbahn Storm Runner fasziniert. Der Accelerator Coaster von Intamin hat ein sehr einfallsreiches Layout und einige Inversionen, die man so noch nicht gesehen hat. Als ich mich in den Spieleforen angemeldet habe, habe ich meinen Nick nach dieser Achterbahn benannt. Ich habe sogar mit dem Gedanken gespielt, eines Tages eine Stormrunn3r meets Storm Runner Tour zu machen. Nach all den Jahren habe ich es endlich in den Hersheypark geschafft und zum Glück sollte Storm Runner heute ohne Probleme laufen.

Die Tour mit Storm Runner beginnt mit der Einfahrt in den Launchbereich. Nach einem Countdown schießen wir einen Top Hat hoch und drehen uns dabei um 90° zur Seite. Kaum über dem Scheitelpunkt geht es sofort wieder senkrecht nach unten. Nach einer kraftvollen Talfahrt geht es in den Cobra Loop, nach dem wir – ähnlich wie bei einem Sidewinder – die Fahrtrichtung ändern. Nach einem Anstieg geht es in die Hearline Roll und dann in den Flying Snake Dive. Die Kombination dieser beiden Elemente ist einfach atemberaubend. Wieder im Tal angekommen, geht es in mehreren Kurven zurück zur Station. Oben angekommen geht es gleich in die Bremsstrecke der Achterbahn.

Was für eine Achterbahn. Der Launch, der Top Hat und die Rolle mit dem abschließenden Flying Snake Dive – hier stimmt einfach alles. Lediglich die Auffahrt zurück zur Station ist bei Storm Runner etwas ruppiger, dank der verwendeten Softstraps der Rückhaltesysteme aber immer noch sehr angenehm. Eine tolle Bahn!

Frontier Flyers, Pirat and The Claw

Ebenfalls in diesem Teil des Freizeitparks befinden sich die Flying Scooters Frontier Flyers, die HUSS Schiffschaukel Pirat und der Chance Rides Fireball The Claw, die alle eine tolle Fahrt bieten.

Fahrenheit

97 Grad und es wird noch heißer. Bei kaum einer anderen Achterbahn passt der Neigungswinkel der ersten Abfahrt so gut zu den Temperaturen, sofern man den Park in der Hochsaison besucht, wie bei Fahrenheit.

Nach dem Senkrechtlift geht es gleich den übersteilen Drop hinunter. Mit Schwung fahren wir durch das erste Tal und dann den Norwegian Loop hinauf. Oben auf dem Hügel drehen wir uns zunächst in einer Rolle über Kopf und stürzen uns dann einen halben Looping hinunter, bevor wir das Element in umgekehrter Reihenfolge erleben. Wieder in luftiger Höhe stürzen wir uns in den nächsten Drop. Nun erwartet uns die große Cobra Roll der Bahn, die uns herrlich durch die Luft wirbelt. Eine kurze Gerade führt uns dann in die beiden Korkenzieher der Achterbahn. Nach einer Steilkurve geht es über einen Airtimehügel in eine bodennahe Linkskurve, die uns in die Bremsstrecke der Anlage führt.

Der Hersheypark macht es einem als Intamin-Fan wirklich schwer, sich für eine Lieblingsachterbahn zu entscheiden, denn alle Achterbahnen des Herstellers, die hier im Park stehen, gehören definitiv zu den besten Vertretern ihrer Art. Von den drei Achterbahnen hat es mir aber Fahrenheit am besten angetan. Eine tolle Bahn!

The Boardwalk and Tidal Force

Im Wasserpark The Boardwalk gibt es einige ziemlich coole Wasserrutschen. Leider war der Park noch nicht für die Saison geöffnet, was auch für die große Wasserrutsche Tidal Force galt. Dieser Shoot the Chute von O.D. Hopkins erzeugt eine riesige Welle. Durch ein Netz, das die Welle brechen soll und über dem Auslauf der Anlage angebracht ist, werden alle Fahrgäste mit Wasser überflutet. Ein Riesenspaß, zumindest, wenn man die Bahn in Badekleidung fährt!

Wildcat

Die Achterbahn Wildcat ist die erste Holzachterbahn des Herstellers GCI. Das Layout der Bahn ist sehr verschlungen und weist einige interessante Kurven auf.

Die Fahrt auf der Wildcat beginnt gleich mit einer Rechtskurve, nach der man in den Lift der Anlage einfährt. Oben angekommen geht es sofort in einer Rechtskurve steil nach unten. Nach einer Steigung fahren wir durch eine Linkskurve in luftiger Höhe, bevor wir uns in einer Steilkurve wieder dem Boden nähern. Nun führt uns der Weg über einen Camelback. Auf der nächsten Kuppe biegen wir in eine stark abfallende Rechtskurve ein. Nach einem kurzen Anstieg wechseln wir die Fahrtrichtung und stürzen uns ein weiteres Mal in die Tiefe. Eine weite Kurve führt uns dann über einen weiteren Airtimehügel. Nach einer weiteren Linkskurve geht es in eine Rechtskurve, die uns zuerst in ein Tal und dann auf einen Hügel führt. Nach einem kurzen Dip erreichen wir die Schlussbremse der Anlage.

Die Holzachterbahn Wildcat fährt sich wirklich gut. Die Streckenführung des Erstlingswerks von GCI ist hervorragend und bietet einige waghalsige Kurven und schöne Airtimemomente. Leider fuhr an meinem Besuchstag nur ein Zug, was in Verbindung mit der recht langen Anfahrt zu längeren Wartezeiten führte.

Wild Mouse

Eine der großen Familienachterbahnen im Hersheypark ist die Wild Mouse. Über den Tag verteilt hatte diese in der Regel eine Wartezeit von ca. 40 Minuten. Als ich mich in die Warteschlange einreihte, begann es jedoch leicht zu regnen, weswegen die Anlage auf unbestimmte Zeit geschlossen wurde. Obwohl ich hier weiter hätte warten können, habe ich auf eine Fahrt verzichtet.

Laff Track

Wie in keinem anderen Park lohnt es sich im Hersheypark, den Tag im hinteren Teil des Parks beim Wasserpark The Boardwalk zu beginnen, denn hier gibt es gleich zwei kompakte und beliebte Achterbahnen, die leider beide eine eher geringe Kapazität haben. Während die Wartezeit bei der Wild Mouse mit 40 Minuten noch halbwegs akzeptabel war, stand man bei der Indoorachterbahn Laff Track vor Fahrtantritt die Beine in den Bauch.

Wie immer lohnt es sich, rückwärts in den SC2000 einzusteigen, so dass man den ersten Drop rückwärts erlebt, bevor nach einem Anstieg und einer kurzen Kurve die Drehfunktion freigeschaltet wird. Die anschließende Haarnadelkurve bringt einen gut in Rotation, so dass man den Immelmann Turn meist mit Blick nach oben oder unten erlebt. Die folgende Strecke besteht hauptsächlich aus kleineren Kurven und einer lustigen Geraden mit vielen Kurven, bevor es zum großen Finale eine Helix hinunter geht. Summa Summarum also eine wirklich tolle Achterbahn, die hier durch die vielen sehr stimmigen Schwarzlichteffekte eine wirklich tolle Atmosphäre bietet.

Whip, Music Express and Ferris Wheel

Neben den Holzachterbahnen Lightning Racer und Wildcat befinden sich in diesem Bereich auch das große Riesenrad des Freizeitparks und die beiden Fahrgeschäfte The Whip und Music Express.

Lightning Racer

Die Holzachterbahn Lightning Racer ist eines der interessantesten Projekte des Herstellers GCI. Hier duellieren sich zwei Züge in einem wilden Rennen durch eine sehr verschlungene Strecke.

Die Fahrt mit Thunder und Lightning beginnt gleich mit einer kurvenreichen Fahrt in Richtung der beiden Lifthügel, die parallel, aber nicht auf gleicher Höhe befahren werden. Oben angekommen stürzen sich beide Bahnen in einer Steilkurve nach unten. Die Strecken verlaufen nun weitgehend parallel über einen Hügel und anschließend über einen Bunnyhop. Danach trennen sich die beiden Strecken, wobei sowohl Thunder als auch Lightning in eine Wendekurve einfahren. Nun fahren beide Strecken nebeneinander in einen Tunnel ein, in dem sich ein weiterer Speedbump befindet. Nach einer bodennahen Linkskurve führt die Strecke über einen weiteren Speedbump direkt in eine Rechtskurve. Auf dem nächsten Hügel trennen sich die beiden Strecken wieder. Thunder fährt nun im Uhrzeigersinn in eine Helix ein, während Lightning gegen den Uhrzeigersinn entgegenkommt.  Anschließend fahren beide Spuren über mehrere ineinander verschlungene Hügel. Als Thunder dann in eine Rechtskurve einfährt, kommt ihm Lightning wieder entgegen. Nach einem weiteren Hügel fahren beide Spuren parallel auf die Zielgerade zu. Kurz darauf erreichen wir die Bremsstrecke der Achterbahn.

Die doppelte Holzachterbahn Lightning Racer sucht ihresgleichen. Nicht nur, dass sie eine der wenigen Racing Coaster ist, die es heutzutage gibt, sie hat auch ein sehr abwechslungsreiches Layout, bei dem es bis zum Schluss spannend bleibt, wer gewinnt. Kurzum: Lightning Racer ist eine absolute Weltklasse-Achterbahn.

Bilder Hersheypark

Fazit Hersheypark

Der Besuch im Hersheypark hat mir sehr gut gefallen. Der Park hat eine wirklich schöne Atmosphäre, außerdem gibt es fast nur wirklich gute Attraktionen, darunter gleich drei der besten Achterbahnen des Herstellers Intamin. Dazu kommen drei Holzachterbahnen der Weltklasse und ein einfach genialer B&M Hyper und Inverted Coaster. Hätte ich noch etwas mehr Zeit gehabt, wäre ich gerne noch einen Tag geblieben. Ich werde auf jeden Fall wiederkommen.


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Ein Ausflug nach Busch Gardens Williamsburg

Busch Gardens Williamsburg

Sesame Street Forest of Fun

Die Hauptattraktion des großen Kinderbereichs Sesame Street Forest of Fun ist die kleine Familienachterbahn Grover’s Alpine Express. Die von Zierer gebaute Bahn besteht aus zwei hintereinander angeordneten Helices und ist eine sehr gute Einstiegsachterbahn für alle zukünftigen Achterbahnfans.

Italy

Escape from Pompeii

Escape from Pompeii ist die mit Abstand am besten gestaltete Wasserbahn in einem Freizeitpark. Nachdem man mit dem Kettenlift in die Ausgrabungsstätte gebracht wurde, durchquert man zunächst einige schön gestaltete Räume, bevor es mit Feuereffekten so richtig heiß wird. Am Ende bleibt nur noch die Flucht ins kühle Nass. Gut durchfeuchtet, aber nicht zu nass, verlassen wir die Attraktion, die uns dank der eingesetzten Technik noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Apollo’s Chariot

Die Fahrt mit Apollos Chariot beginnt gleich mit dem Lift, der uns auf eine Höhe von 52 m bringt. Oben angekommen, fahren wir zunächst über einen kurzen Absatz, bevor wir uns in den Abgrund stürzen. Interessanterweise führt uns der First Drop gut 64 Meter in die Tiefe. Nach zwei klassischen Airtimehügeln biegen wir nach links ab und fahren sofort in eine lange, bodennahe Kurve, die in eine Helix übergeht. Mit Schwung stürzen wir uns wieder in die Tiefe und erreichen nach einer ansteigenden Rechtskurve eine Blockbremse. Nun geht es über vier Hügel zurück zur Station.

Apollo’s Chariot ist ein sehr guter Hyper Coaster der alten Schule. Die von B&M gebaute Achterbahn setzt vor allem auf Geschwindigkeit und Floater Airtime während der Fahrt. Dadurch wird man nicht so sehr aus dem Sitz gerissen, wie es bei neueren Achterbahnen dieser Art der Fall ist. Nichtsdestotrotz ist Apollo’s Chariot eine sehr gute Achterbahn, die man gerne mehrmals hintereinander fahren will.

Tempesto

In fast jedem Park der United Parks and Resorts Gruppe gibt es eine Premier Rides Sky Rocket II, so auch hier in Busch Gardens Williamsburg. Der Name Tempesto erinnert an eine Pasta-Variante, soll aber an einen italienischen Stuntman erinnern.

Der erste Start auf Tempesto ähnelt in weiten Teilen der Anfangsbeschleunigung einer modernen Schiffschaukel, nach dem Richtungswechsel geht es zugegebenermaßen deutlich kräftiger zur Sache und so erreichen wir fast den Scheitelpunkt des Non-Inverted Loopings. Mit ordentlich Schwung werden wir nun ein drittes Mal beschleunigt, woraufhin wir nach einer 180°-Drehung mühelos die oberste Ebene der Bahn erreichen. Nach einer kurzen Verschnaufpause geht es in die weithin sichtbare Inversion der Anlage, wo wir eine sehr ausgeprägte Hangtime erleben. Kurz darauf tauchen wir wieder in den Non-Inverted Loop ein. Ein erneutes Wiedersehen mit dem Scheitelpunkt des Elements leitet dann das Finale der Strecke ein, nach dem wir nach einer weiteren Durchfahrt der Station genau in dieser zum Stehen kommen und unsere wilde Fahrt endet.

Roman Rapids

Während der Stromschnellenfahrt auf Roman Rapids hat man einen guten Blick auf den Hyper Coaster Apollo’s Chariot. Bei meinem Besuch war der Intamin Rapids Ride leider geschlossen.

Trade Wind and Turkish Delight

Während dieser Teil des Parks von drei großen Achterbahnen dominiert wird, findet man hier auch den Musikexpress Trade Wind und die Teetassenfahrt Turkish Delight. Beide Fahrgeschäfte bieten eine tolle Fahrt.

Pantheon

Die neueste Achterbahn im Park ist der Multi-Launch Coaster Pantheon. Obwohl die Bahn bereits seit über einem Jahr fertiggestellt ist, wurde sie erst kurz vor meinem Besuch offiziell eröffnet.

Die Fahrt auf Pantheon beginnt zunächst mit einigen Kurven bis zum ersten Launchbereich. Mit Schwung geht es dann in die erste Rolle, die in eine Rechtskurve übergeht. Nach einigen Hügeln mit negativem Banking erreichen wir den zweiten Launchbereich. Hier beschleunigen wir zunächst ein wenig, rasen dann über einen Hügel und beschleunigen noch einmal leicht. Den anschließenden Top Hat schaffen wir jedoch nicht, weshalb wir nun die Richtung wechseln. Rückwärts geht es über den Hügel und einen Spike hinauf. Wieder vorwärts beschleunigen wir ein drittes Mal und schaffen den Top Hat diesmal ohne Probleme. Nach einer sehr steilen Abfahrt führt uns der Weg durch eine bodennahe Rechtskurve und anschließend in einen Outward Banked Airtimehill. Eine weitere bodennahe Rechtskurve führt uns dann in einen Stall, wo wir einige Sekunden über Kopf verbringen, bevor wir die letzten Kurven zurück zur Station nehmen.

Obwohl Pantheon die Achterbahn mit der schnellsten Multi-Launch-Sequenz ist, fährt sie durch die lineare Abfolge der Elemente eher gemächlich. Möglicherweise ist sie aber auch nur im uneingefahrenen Zustand am Morgen so. Leider war die Achterbahn am Nachmittag geschlossen, da ein Zug im Launchbereich ausgependelt war.

Battering Jam, Flying Machines and DaVInci’s Cradle

Auf dem Weg zum deutschen Themenbereich durchqueren wir einen wunderschönen italienischen Garten mit drei Fahrgeschäften. Neben den Orbiter Flying Machines kann man hier eine Fahrt auf der Schiffschaukel Battering Jam sowie auf dem fliegenden Teppich DaVinci’s Cradle wagen.

Oktoberfest

Im deutschen Oktoberfest-Themenbereich von Busch Gardens Williamsburg gibt es zahlreiche Fahrgeschäfte mit „interessanten“ Namen, darunter die Achterbahn Verbolten (eine Mischung aus Verboten und dem englischen Wort Bolt), der Freifallturm Mäch Tower (eine Anspielung auf das Wort Mach, aber mit ä) oder der Autoscooter Der Autobahn.

Mäch Tower

Als Busch Gardens den Mäch Tower vorstellte, fragten sich alle, warum nach dem wahnsinnigen Erfolg von Falcon’s Fury in Busch Gardens Tampa ausgerechnet ein Freifallturm von Moser Rides in den Park kommt. Zumindest auf dem Papier bot der Turm einige Features, die die anderen nicht hatten. Letztendlich erinnern sich die Parkbesucher aber eher an die unbequemen Sitze als an die Fahrt selbst. Vorausgesetzt, die Fahrt geht nicht gleich nach dem Einsteigen kaputt, weshalb ich über die Fahrt im Mäch Tower zumindest nichts berichten kann.

Verbolten

Wo einst der böse Wolf zu Hause war, lädt heute Verbolten zu einer Fahrt durch den Schwarzwald ein. Die Warteschlange ist gespickt mit schlecht übersetzten Plakaten, Postern und anderen Souvenirs, die für die badische Region werben.

Die Fahrt über Verbolten beginnt mit zwei gemächlichen Kurven, bevor wir richtig Gas geben. In völliger Dunkelheit geht es nun eine Steilkurve hinunter. Vorbei an zahlreichen Schwarzlichteffekten biegen wir in eine enge Helix ein. Nach einer Blockbremse geht es wieder in einer Steilkurve bergab. Schließlich erreichen wir nach einem Anstieg den Drop Track der Bahn. Kaum in Position, geht es auch schon einige Meter in die Tiefe. Völlig baf fahren wir direkt in die zweite Abschussstrecke ein. Unsere Geschwindigkeit reicht gerade aus, um den Weg zu einer alten, baufälligen Brücke zu meistern. Es folgt die größte Schussfahrt der Tour. Mit Schwung geht es nun durch eine bodennahe Linkskurve. Nachdem wir die Richtung gewechselt haben, geht es wieder bergauf. Ein kurzer Hügel führt uns dann in die Schlusskurve und sofort in die Bremsen.

Leider ist die Fahrt auf Verbolten vor dem ersten Launch etwas holprig, danach aber im Großen und Ganzen sehr flüssig. Der Indoorteil der Fahrt ist erstaunlich lang und sehr intensiv und der freie Fall überrascht doch sehr. Nach dem zweiten Launch passiert leider nicht mehr viel. Nach der Brückensequenz kommt das größte Gefälle der Bahn, leider ist nach zwei weiteren Kurven auch schon Schluss. Alles in allem eine wirklich tolle Bahn.

Germany

Alpengeist

Etwas versteckt im deutschen Themenbereich befindet sich der Eingang zur Achterbahn Alpengeist. Dieser B&M Inverted Coaster ist wie ein Skilift gestaltet und bietet eine Fahrt wie auf einer schwarzen Piste.

Nach der Liftfahrt geht es in einer Rechtskurve steil nach unten. Es folgt ein großer Immelmann, der in einen ebenso großen Looping führt. Schließlich geht es in eine Cobra Roll, in der wir die Fahrtrichtung ändern. Nach einer kurvenreichen Auffahrt erreichen wir eine Blockbremse. Mit Schwung stürzen wir uns wieder dem Boden entgegen. Nun geht es durch eine Zero-G Roll und gleich danach in einen Korkenzieher. Nur knapp über dem Boden schwebend folgt eine Helix und gleich darauf die finale Linkskurve in die Bremsstrecke der Achterbahn.

Alpengeist ist ein Inverted Coaster der Extraklasse. Die Bahn ist hoch, schnell und verdammt druckvoll. Zudem ist das Layout einfach genial. Leider ist die Anlage für die meisten Besucher wohl etwas zu anspruchsvoll, so dass wir hier eigentlich nie warten mussten.

Scotland

Loch Ness Monster

Das Loch Ness Monster ist die bekannteste Achterbahn in Busch Gardens Williamsburg, was vor allem an den beiden Interlocking Loops liegt, die sich im Tal zwischen den Hügeln rechts und links des Flusses befinden.

Die Fahrt auf dem klassischen Arrow Looping Coaster führt zunächst durch einige Kurven, bevor man den ersten Lift erreicht. Oben angekommen geht es nach einer Rechtskurve in den größten Drop der Fahrt, der einmal quer durch das Tal führt. Nach einer Kurve geht es in eine weitere Abfahrt, die in den ersten Looping mündet. Nach einem kurzen Anstieg und einer Rechtskurve erreichen wir eine Blockbremse. Danach fahren wir in ein künstliches Felsmassiv hinein, in dessen Inneren uns eine sehr lange Helix in völliger Dunkelheit erwartet. Mit ordentlich Speed geht es dann in den zweiten Lift.  Nach einer Rechtskurve folgt der Drop in den zweiten Looping. Schließlich erreichen wir nach einer Steigung die finale Bremsstrecke der Achterbahn.

Das Loch Ness Monster ist eine schöne klassische Loopingachterbahn mit tollen Stürzen, sehr intensiven Loopings und einer tollen Helix. Interessanterweise fährt sich die Bahn im hinteren Teil des Zuges deutlich besser als vorne, weshalb ich eine Fahrt derzeit nur im hinteren Teil des Zuges empfehlen kann.

Ireland

Der kleine irische Themenbereich beherbergt nicht nur einen sehr authentischen Pub, sondern auch die große S&S Schaukel Finnegan’s Flyer und die Show Celtic Fyre.

Während Finnegan’s Flyer seine Passagiere in einen Adrenalinrausch versetzt, begeistert Celtic Fyre mit großen irischen Tanznummern. Die Show, die ich gerne als „Bier – das Musical“ bezeichne, ist einfach perfekt. Die Musik ist großartig, die Sänger sind wirklich gut und die Stepptanznummern sind ein echter Hingucker. Unbedingt anschauen!

New France

Invadr

Invadr ist die kleine Holzachterbahn des Vergnügungsparks. Die Fahrt auf der Achterbahn von GCI beginnt mit einer Rechtskurve, die uns direkt in den Lift der Achterbahn bringt. Oben angekommen, geht es durch eine Linkskurve, in der wir ordentlich in die Seiten der Wagen gedrückt werden. Ein kurzer Hügel leitet dann in den großen Drop der Anlage über. Nach einer Rechtskurve geht es über zwei aufeinanderfolgende Airtime-Hügel. Die weitere Fahrt mischt dann zwischen den vielen Kurven immer wieder weitere Airtimehügel, bevor wir in einer Steilkurve das Finale der Fahrt einleiten. Kurz darauf erreichen wir die Bremsstrecke und unsere kurze, aber schöne Fahrt geht zu Ende.

Le Scoot

Während der rasanten Fahrt auf der Wildwasserbahn Le Scoot hat man einen guten Blick auf den Inverted Coaster Alpengeist. Leider war die Arrow Wildwasserbahn bei meinem Besuch geschlossen.

France

Griffon

Die wohl bekannteste Achterbahn in Busch Gardens Williamsburg ist Griffon. Dieser B&M Dive Coaster dominiert die Skyline des Freizeitparks. Dabei bietet die Fahrt außer den beiden Vertikalabfahrten und den Immelmann Inversionen eigentlich nichts Besonderes. Trotzdem ist die Fahrt in 62 m Höhe eine absolute Spaßmaschine. Die Abfahrten sind klasse und die beiden Überschläge in den extrem breiten Wagen machen einfach Spaß. Eine tolle Bahn, die ich immer wieder gerne fahre.

Bilder Busch Gardens Williamsburg

Fazit Busch Gardens Williamsburg

Busch Gardens Williamsburg ist ein wirklich schöner Vergnügungspark mit vielen wirklich guten Fahrgeschäften und einem wirklich starken Achterbahn Line-Up. Aber auch das Entertainment im Park ist wirklich stark, was man vor allem an der Show Celtic Fyre sieht. Alles in allem hatte ich eine wirklich tolle Zeit in Busch Gardens Williamsburg.


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Dollywood: Ein Trip in die Smoky Mountains

Dollywood

Timber Canyon

Der Themenbereich Timber Canyon beherbergt zwei der größten Achterbahnen des Freizeitparks sowie die kleine Kinderachterbahn Whistle Punk Chaser.

Thunderhead

Die größte Achterbahn im Themenbereich Timber Canyon ist die Holzachterbahn Thunderhead des Herstellers GCI aus dem Jahr 2004.

Die Fahrt auf Thunderhead beginnt mit einem kurzen Prelift-Abschnitt, bestehend aus einer Rechtskurve und einer kleinen Linkskurve. Kurz darauf geht es auch schon in den Lifthügel, der uns auf unsere Ausgangshöhe bringt. Mit bestem Blick auf den Themenbereich Wildwood Grove geht es dann in einer Steilkurve nach unten. Nun geht es ein Stück nach links und gleich wieder nach rechts. Mit Schwung durchqueren wir das nächste Tal und erklimmen gleich darauf einen weiteren Hügel. Hier biegen wir in eine Linkskurve ein. In einer weiten Rechtskurve geht es nun über mehrere Hügel und dann durch die Station. Anschließend geht es über Stock und Stein auf die andere Seite der Bahn, wo wir in eine geschwungene Helix einfahren. Nach zwei weiteren Kurven erreichen wir die Schlussbremse der Anlage.

Wie Troy im Toverland ist Thunderhead eine richtig gute Holzachterbahn. Besonders bei Regen ist die GCI-Achterbahn eine gnadenlose Spaßmaschine, deren Layout durch die eingeschränkte Sicht noch etwas wilder wirkt. Kurzum: eine tolle Achterbahn!

Drop Line

Aufgrund eines Zwischenfalls an einem ähnlichen Turm desselben Herstellers war der Freifallturm Drop Line während meines Besuchs leider geschlossen.

Mystery Mine

Die Achterbahn Mystery Mine ist eine der ersten Eurofighter Achterbahnen des Herstellers Gerstlauer. Die Bahn verfügt über eine sehr anspruchsvolle Kulisse und soll eine Fahrt durch ein verlassenes Bergwerk darstellen.

Die Fahrt auf Mystery Mine beginnt gleich mit einem kleinen Drop aus der Station. Anschließend fahren wir zum ersten Vertikallift. Interessanterweise geht es nicht gleich steil bergab, sondern über mehrere kleine Dips. Wo vorher ein großer Drop mit anschließendem Immelmann Turn auf uns wartete, geht es nun in eine Linkskurve. Es folgt ein ziemlich steiler Drop und die Steilkurve, die einen vorher in die Blockbremse befördert hat. Nach einer Bayernkurve bahnen wir uns unseren Weg zurück ins Gebäude, wo wir in den zweiten Vertikallift einfahren. Oben angekommen, entgehen wir nur knapp einer Explosion, indem wir uns in eine überhängende und in sich verdrehte Schussfahrt stürzen. Wieder am Tageslicht angekommen, geht es durch eine 1,5-fache Rolle und schließlich in den finalen halben Looping. Kurz darauf erreichen wir die Bremsen.

Mystery Mine bietet eine interessante Mischung aus Achterbahn und Themenfahrt. Alle Kurven sind extrem eng und nutzen die Möglichkeiten des Eurofighter-Wagens voll aus, leider zum Leidwesen der Fahrgäste, denn die Fahreigenschaften sind hier wirklich nicht die besten. Das rasante Finale der Fahrt entschädigt jedoch für alle Strapazen. Alles in allem also eine coole Achterbahn.

Wildwood Grove

Wildwood Grove ist ein sehr schöner Themenbereich. Hier gibt es neben dem großen Suspended Family Coaster Dragonflier, die Schiffschaukel Giant Tree Swing und den Flying Scooter Mad Mockingbird, bei dem man seinen Flug selbst steuern kann. 

Dragonflier

Als im dänischen Fårup Sommerland die Achterbahn Orkanen eröffnet wurde, war das Staunen groß. Das eigens für den Park entworfene Layout wurde auf einem See errichtet und taucht gleich nach dem First Drop in einen Tunnel ab, während der Rest der Strecke weitgehend ebenerdig über den See führt. Als dann Dollywood eine Bahn mit dem gleichen Layout baute, wurde auch hier nicht auf einen Tunnel verzichtet. Nach dem ersten Drop führt uns die Strecke sehr geschmeidig durch einen Overbanked Turn und über einen kleinen Speedbump in eine weite Helix. Sofort durchqueren wir das Stationsgebäude, um auf der anderen Seite in einer weiteren Helix zu landen. Eine kompakte Rechtskurve führt uns in eine kleine Senke. Nach einer weiteren Kurve fahren wir in das Stationsgebäude ein und unsere sehr kurzweilige Fahrt neigt sich leider dem Ende zu.

Wilderness Pass

FireChaser Express

Feuerwehrleute gelten in Amerika als Helden. Kein Wunder also, dass in den beiden großen Freizeitparks von Herschend Family Entertainment den Feuerwehrleuten eine Achterbahn und sogar ein ganzer Themenbereich gewidmet ist. In Dollywood ist es die Familienachterbahn FireChaser Express.

Die Fahrt mit dem FireChaser Express beginnt mit einem Abschuss aus der Station. Nach zwei schwungvollen Kurven erreicht man den Lifthügel der Achterbahn. Oben angekommen, führt uns die Strecke zunächst durch eine Rechtskurve und eine Senke. Nach einer Linkskurve geht es in einen größeren Drop, der dann in eine Steilkurve übergeht. Anschließend geht es mit etwas Tempo über zwei Hügel. Danach durchqueren wir eine weitere Senke und erklimmen eine Steigung.  Nachdem wir eine Blockbremse passiert haben, führt uns der Weg durch eine weitere Linkskurve, die wiederum ziemlich steil abfällt. Nun geht es über Stock und Stein auf die andere Seite der Anlage. Nach einer lustigen Kurvenfahrt erreichen wir über eine Weiche die nächste Blockbremse. Hier erleben wir eine kleine Show. Als das Feuerwerk gezündet wird, fliehen wir rückwärts aus dem Bereich, fahren dann über einen kurzen Hügel und durch eine Bayernkurve. Nach einem größeren Gefälle erreichen wir die finale Bremsstrecke. Kurz darauf fahren wir rückwärts in die Station ein.

Der FireChaser Express ist eine rundum perfekte Familienachterbahn. Durch die imposante Höhe und die tolle Lage im Park wird die Anlage noch einmal deutlich interessanter, zudem ist das Finale mit der Rückwärtsfahrt ein echtes Highlight.

Wild Eagle

Eine der beeindruckendsten Achterbahnen in Dollywood ist der B&M Wing Coaster Wild Eagle. Durch die Streckenführung auf einem Bergrücken wirkt die Anlage aus der Ferne noch imposanter. Doch bevor es losgeht, dürfen sich die Fahrgäste auf einen Dolly Parton Song in Dauerschleife und richtig schlechte Witze des zuständigen Personals freuen.

Nach einer Linkskurve erreichen wir den Lifthügel der Bahn. Oben angekommen geht es in eine für diesen Achterbahntyp ungewöhnlich gerade Abfahrt. Nach einer kräftigen Talfahrt geht es in einen riesigen Looping. Eine kurze Linkskurve führt uns dann in eine Zero-G-Roll. Mit Schwung geht es dann in den klassischen Immelmann und anschließend in einen langgezogenen Korkenzieher. Zuletzt geht es über einen Airtimehügel in das Doppelhelix-Finale der Fahrt, um kurz darauf in der Bremsstrecke der Achterbahn zum Stehen zu kommen.

Der Wing Coaster Wild Eagle besticht vor allem durch seine atemberaubende Lage. Das Layout hat einige tolle Elemente zu bieten, wirkt aber am Ende durch das Doppelhelix-Finale etwas zu lang. Alles in allem ist der Wild Eagle eine sehr solide Achterbahn.

Craftman’s Valley

Craftman’s Valley ist der schönste Teil von Dollywood. Wie im Schwesterpark Silver Dollar CIty zeigen hier zahlreiche Kunsthandwerker ihr Können. Neben vielen bereits gefertigten Waren kann man hier auch individuelle Produkte kaufen und bei der Herstellung zuschauen.

Tennessee Tornado

Der Tennessee Tornado ist die neueste Looping-Achterbahn von Arrow. Sie ist auch die einzige Looping-Achterbahn des Herstellers, die nach einer anderen Design-Philosophie entwickelt wurde – es gibt also keine Copy & Paste-Elemente wie bei den früheren Anlagen des Herstellers.

Nach einer Fahrt durch die Wartungshalle der Achterbahn erklimmen wir sogleich den Lifthügel der Achterbahn. Oben angekommen geht es zunächst in eine sehr enge Kurve, bevor wir uns in einen großen Tunnel in Richtung Boden stürzen. Wieder am Tageslicht angekommen, geht es gleich in einen überdimensionalen Looping, der leicht zur Seite geneigt verläuft. Nach einer Steilkurve geht es in den zweiten, eher klassischen Looping. Zum Schluss gibt es noch eine schnelle Richtungsänderung in einem Sidewinder. Unser Weg führt uns dann durch eine sehr schwungvolle Kurve, bevor wir den letzten Anstieg in Richtung Bremse nehmen. Dabei ist der Übergang sehr abrupt, was vor allem im vorderen Teil des Zuges eine wirklich tolle Airtime bietet.

Der Tennessee Tornado ist eine wirklich schöne Looping-Achterbahn mit ungewöhnlich unförmigen Loopings. Während die Airtime bei der Einfahrt in die Bremsstrecke im vorderen Zugteil extrem ausgeprägt ist, zieht der Drop im hinteren Zugteil deutlich mehr. Eine tolle Bahn!

Blazing Fury

Die Indoor-Achterbahn Blazing Fury basiert auf der Themenfahrt Fire in the Hole aus dem Schwesterpark Silver Dollar CIty. Vorbei an verschiedenen Szenen geht es in einem großen Oval immer weiter bergauf. Man beobachtet, wie die Bewohner versuchen, ihr Dorf zu löschen, bevor man über eine einstürzende Brücke fährt und die Fahrt somit einer Achterbahn ähnelt. Eine zweite Abfahrt folgt, als man einem entgegenkommenden Zug ausweichen muss. Unter dem Schrei „Fire in the Hole“ kracht man in ein Dynamitlager, das zum Glück gelöscht werden kann. Kurz darauf wird der Zug abgebremst und die schöne Themenfahrt neigt sich ihrem Ende zu.

Daredevil Falls

Die Wildwasserbahn Daredevil Falls ist eine schön geslatete Super Flume des Herstellers O.D. Hopkins. Die Bahn verfügt über eine einzige Schussfahrt, die durch zusätzliche Wasserfontänen gekonnt in Szene gesetzt wird. Wirklich nass wird man bei der Fahrt aber nicht.

Owens Farm

Owens Farm ist die Heimat der großen Barnstormer Schaukel. Der Screamin‘ Swing des Herstellers S&S ist eines der schönsten Fahrgeschäfte des Parks und bietet eine Fahrt der Extraklasse.

The Village and Country Fair

Die Themenbereiche The Village und Country Fair liegen dicht beieinander. In diesen Bereichen befinden sich die meisten Familienattraktionen des Freizeitparks, darunter der Wellenflieger Waltzing Swinger, die Teetassenbahn Lemon Twist oder der Aviator Sky Rider, bei dem man den Flug seines Autos selbst steuern kann. Die Hauptattraktion in diesem Bereich ist der Film Heartsong, der im Heartsong Theater gezeigt wird und einen Flug über die Smoky Mountains und mehrere Szenen mit der jungen Dolly Parton zeigt. Grundsätzlich hat sich Dolly in all den Jahren nicht verändert, wohl aber die Filmtechnik, weshalb der Film trotz der vielen Spezialeffekte heute etwas altbacken wirkt. Die tolle Flugszene am Anfang des Films würde in einem Flying Theatre richtig gut zur Geltung kommen – eine Attraktion, die es hier in Dollywood leider noch nicht gibt. Jedenfalls sollte man sich einen Besuch im Heartsong Theater nicht entgehen lassen.

Dollywood Express

Der Dollywood Express nimmt uns mit auf eine längere Rundfahrt über den Vergnügungspark. Leider wird der Zug hier nicht – in einer großen Showszene – überfallen, wie es im Schwesterpark Silver Dollar City täglich passiert. Die Aussicht auf den Park und die Smoky Mountains ist die Fahrt aber auf jeden Fall wert.

Rivertown Junction

Der Themenbereich Rivertown Junction ist die Heimat der Stormschnellenfahrt Smoky Mountain River Rampage. Hier geht es durch einen schön angelegten Kanal mit allerlei Schikanen. Zum Glück war die Bahn an meinem Besuchstag nicht allzu nass, denn das Wasser war hier recht kalt.

Jukebox Junction

Der Themenbereich Jukebox Junction entführt in die 50er Jahre. Neben der Hauptattraktion Lightning Rod kann man hier auch eine Fahrt auf der sehr schön gestalteten Oldtimerfahrt Rockin‘ Roadway unternehmen.

Lightning Rod

Wie in Silver Dollar City steht auch in Dollywood eines der Meisterwerke des Herstellers RMC. Als erste Holzachterbahn mit Launch befördert Lightning Rod seine Fahrgäste zunächst den Berg hinauf und dann über zahlreiche wilde Elemente wieder hinunter.

Noch bevor ich meine erste Fahrt auf Lightning Rod wagen konnte, stand die Anlage minutenlang still. Da ich es vorgezogen hatte, hier zu warten, kam ich mit einem anderen Achterbahnfan ins Gespräch, mit dem ich mich schnell anfreundete. Als großer Fan der Känguru-Chroniken habe ich mich dann sehr gefreut, einen Kleinkünstler kennenzulernen, der unter dem Namen Showtime Steve auf den Bühnen unterwegs ist. So gesehen bin ich also das Känguru. Seine Nummer, bei der er zwei Leitern auf seinem Kinn balanciert, ist übrigens ziemlich abgefahren.

Nach einer Kurve geht es gleich in den Launchbereich der Bahn, der uns ziemlich schnell den Berg hinaufbringt. Die anschließende Kuppe überqueren wir jedoch eher gemächlich. Nach einem weiteren Hügel geht es dann gnadenlos dem Boden entgegen. Anschließend schießen wir einen Hügel hinauf, bei dem wir 90° zur Seite geneigt feinste Airtime erleben. Dem Gelände folgend geht es dann in eine weite Rechtskurve, an deren Scheitelpunkt wir uns kurz in die entgegengesetzte Richtung drehen. Wieder im Tal geht es über mehrere Hügel den Berg hinauf. Nun folgt der vom Park aus sichtbare Quadruple Down, wo wir über vier Airtimehügel unseren Weg ins Tal finden und dabei gnadenlos aus dem Sitz gehoben werden. Zu guter Letzt erklimmen wir noch eine Steilkurve. Nach einer weiteren Abfahrt gelangen wir schließlich in die Bremsstrecke der Achterbahn.

Die Lightning Rod ist eine Weltklasse-Bahn. Der Launch den Berg hinauf ist ziemlich abgefahren. Auch der Rest des Layouts ist sehr cool und perfekt an die Topographie angepasst. Der Quadruple-Down gegen Ende der Strecke ist echt krass. Leider endet die Schlusskurve mit einem zu hohen Drop.

Bilder Dollywood

Fazit Dollywood

Wie Silver Dollar City ist auch Dollywood ein Vergnügungspark, der seinesgleichen sucht. Was Dolly Parton zusammen mit Herschend Family Entertainment seit 1986 auf die Beine gestellt hat, ist beeindruckend. Der Park hat seinen ganz eigenen Charme, was nicht nur an der Lage in den Smoky Mountains, dem tollen Ambiente und den bemerkenswerten Attraktionen liegt, sondern vor allem an den Menschen, die hier arbeiten. Man fühlt sich einfach wohl. Ich jedenfalls kann es kaum erwarten, wieder in die Smoky Mountains zu fahren.


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