Das Ende der Reise

Nach meinem Besuch in Michigan’s Adventure ging es ganz entspannt weiter zum Best Western Plus Mishawaka Inn, wo ich die letzte Nacht meiner Reise verbrachte.

Am nächsten Morgen machte ich noch einen kleinen Abstecher zum Hard Rock Casino in Gary, Indiana. Ich versuche, in möglichst vielen Hard-Rock-Locations zumindest einmal gegessen zu haben, und diese hier fehlte mir noch. Leider verpasste ich es, meine Unity-Nummer hinterlegen zu lassen, weshalb der Besuch bis heute nicht auf meiner Karte auftaucht. Immerhin wurde ich noch meine letzten Dollar los – allerdings nicht beim Essen, sondern beim Glücksspiel. Besonders wohlgefühlt habe ich mich dort ohnehin nicht. Das Casino war ziemlich laut und insgesamt nicht wirklich mein Fall.

Danach ging es weiter zum Chicago O’Hare Airport. Mietwagen abgeben, einchecken und eigentlich nur noch auf den Rückflug warten. Beim Check-in bekam ich allerdings zunächst keinen Sitzplatz zugeteilt und sollte mich vor dem Abflug noch einmal am Gate melden.

Ganz unrecht wäre mir ein weiterer Tag in den USA nicht gewesen. Schließlich hatte ich am nächsten Tag Geburtstag und den hätte ich durchaus lieber noch in Amerika als irgendwo über dem Atlantik verbracht. Am Gate stellte sich dann aber heraus, dass man mich lediglich fragen wollte, ob ein Platz am Notausgang für mich in Ordnung wäre. Damit war die Sache schnell erledigt.

Der Flug nach London verlief anschließend problemlos. Früh am Morgen kam ich in Heathrow an und hatte bis zum Weiterflug nach Hannover noch genügend Zeit für ein ordentliches Frühstück. Gegen Mittag war ich wieder in Deutschland und konnte meinen Geburtstag noch gemeinsam mit meinen Eltern feiern.

Am nächsten Tag ging es dann mit dem Auto zurück in die Schweiz. Damit war der Great Mid-Western Road Trip endgültig vorbei.

Kaum zu glauben, dass nur zwei Wochen später ein ganz anderes Abenteuer in meinem Leben beginnen sollte. Die besten Dinge ergeben sich manchmal eben ganz zufällig – aber dazu zu einem anderen Zeitpunkt mehr.

 

New York, New York



Freizeitpark:New York, New York (seit 1997)
Adresse:3790 S Las Vegas Blvd
89109 Las Vegas
https://newyorknewyork.mgmresorts.com
Betrieb:MGM Resorts


New York, New York Hotel & Casino am Las Vegas Strip bringt ein Stück Manhattan mitten in die Wüste Nevadas. Das 1997 eröffnete Resort ist mit seiner nachgebildeten New Yorker Skyline, der Freiheitsstatue und der Brooklyn Bridge kaum zu übersehen. Mittendrin schlängelt sich mit The Big Apple Coaster eine der auffälligsten Freizeitattraktionen des Las Vegas Strip durch die Kulisse.

Die Achterbahn steigt zunächst weit über die Gebäude des Resorts hinauf, bevor es über mehrere große Abfahrten, weitläufige Kurven und zwei Inversionen durch die New Yorker Skyline geht. Einen großen Teil ihres Reizes verdankt die Bahn dabei ihrer ungewöhnlichen Lage, denn die Strecke führt unmittelbar an den Gebäuden und Wahrzeichen des Resorts vorbei. Dank der neueren Züge mit Schoßbügeln fährt sich The Big Apple Coaster zudem deutlich angenehmer als noch mit den ursprünglichen Schulterbügeln.

The Big Apple Coaster passt hervorragend zur etwas verrückten Welt von Las Vegas. Mit einer großen Achterbahn durch eine Nachbildung Manhattans zu fahren und dabei den Las Vegas Strip im Blick zu haben, ist schließlich ein Erlebnis, das wohl nur hier wirklich Sinn ergibt.



 
Berichte

Eine Fahrt auf dem Manhattan Express

 
 
 

Highlight des Casinos

 





 

Big Apple Coaster

Ein sehr interessanter Mega Coaster

 



Ein Besuch im Adventuredome

Adventuredome

Das Circus Circus ist eines der ältesten Hotels am Las Vegas Strip. Neben den einzigen Automaten, an denen man in Las Vegas noch mit Münzen spielen kann, ist das Hotel vor allem für seine Artistikshows berühmt – ansonsten gibt es aber nicht unbedingt vieles, was einem hierher verschlägt. Als das MGM Grand dann den MGM Grand Adventures Freizeitpark bekannt gegeben hat, um Las Vegas als familienfreundliches Urlaubsziel zu etablieren, folgte im Jahr 1993 die Eröffnung des Grand Slam Canyons – dem heutigen Adventuredome.

Sling Shot, Inverter und Disk’o

Unmittelbar, nachdem man den Freizeitpark betreten hat, befindet man sich auch schon inmitten des Geschehens. Vor einem ragt der kleine Sling Shot Freifallturm empor – welcher unfassbar viel Dampf unter der Haube hat und einem zunächst mit Karacho nach oben schießt, ehe man einen nicht minder intensiven Fall nach unten erlebt – und zur linken befinden sich die Kasse und die beiden Fahrgeschäfte Disk’o und Inverter.

Sand Pirates, Chaos und Nebulaz

In der Mitte des Parks steht ein großer – dem Grand Canyon nachempfundener – künstlicher Berg, auf welchen die beiden Hauptattraktionen verlaufen. Folgt man den Rundweg im Uhrzeigersinn, so stößt man irgendwann auf die Schiffschaukel Sand Pirates, sowie auf die Überreste des Rundfahrgeschäfts Chaos und einem nagelneuen NebulaZ von Zamperla.

Extreme Ride Theater & FX Theater 4D

Neben einem großzügig ausgelegten und ziemlich cool wirkenden Adventure Golf Platz, gibt es im Park noch das Extreme Ride Theater – ein sich sehr seicht bewegender Simulator, auf dem der Angry Birds 4D Film gezeigt wird –, sowie das FX Theater 4D, welches zwei ziemlich gute 4D Filme (Ice Age 4-D: No Time for Nuts und Scooby Doo) im Wechsel zeigt.  

Canyon Blaster

Seit der Eröffnung des Freizeitparks im Jahr 1993 ist der Canyon Blaster die Hauptattraktion im Adventuredome. Das Layout mit seinen zwei Loopings und Korkenziehern basiert dabei auf der Achterbahn Carolina Cyclone des Freizeitparks Carowinds – in Europa findet man das selbe Layout zum Beispiel bei Eftelings Python oder bei Shaman im Gardaland – mit leichten Abweichungen in den Übergängen gegen Ende der Fahrt. Wo man zehn Jahre zuvor noch alle Rekorde gebrochen hätte, so bietet der Canyon Blaster eigentlich keine Besonderheiten, wäre denn nicht die Einbettung in den Park, sowie die verwendeten Züge. Grundsätzlich lebt diese Achterbahn davon, dass man während der Fahrt dem Hallendach an mehreren Punkten doch recht nah kommt. Zudem fährt man nach den beiden Korkenziehern in eine Helix ein, die zum Teil durch das künstliche Bergmassiv führt. Die modernen Züge, die man sonst nur auf der Corkscrew im japanischen Freizeitpark Benyland erleben kann, sind zudem äußerst komfortabel. Summa Summarum also eine durchaus ordentliche Achterbahn.

El Loco

Die zweite Achterbahn im Adventureland ist El Loco – der etwas andere El Loco des amerikanischen Herstellers S&S. Nach der Fahrt auf dem überaus schnellen Lift, beginnt die Fahrt sogleich mit der Einfahrt in eine sehr enge Wendekurve. Mit Vollgas schießen wir dann über die viel zu enge Kuppe des ersten Drops. Ohne Kontakt zur Sitzfläche nähern wir uns im übersteilen Drop dem Hallenboden, welchen wir in einer Kurve nur knapp verfehlen. Wieder in luftiger Höhe folgt dann eine Blockbremse und das aus den anderen El Loco Achterbahnen bereits bekannte Wechselspiel aus nach außen geneigter Kurve und langsamer Querdrehung bis zum Kopfstand ehe wir dann einen halben Looping hinunterbrettern. Nach einem steilen Aufstieg führt uns der Weg dann in eine Blockbremse. Just oberhalb der Station neigen wir uns kurz nach links und dann nach rechts, bis wir ein weiteres Mal Kopf stehen. Als finale folgt ein stark gebremster Halblooping, woraufhin wir uns auch schon in der Bremsstrecke der Anlage befinden und unsere verrückte Fahrt sich langsam ihrem Ende neigt.

Bilder Adventuredome

Fazit Adventuredome

Der Adventuredome ist ein wirklich gut gestalteter und überaus gepflegter Freizeitpark mit einigen recht coolen Attraktionen. Zwar ist die Auswahl an Attraktionen doch deutlich begrenzt, die Qualität dieser ist aber recht hoch, weswegen sich ein Besuch hier wirklich lohnt – auch wenn ein Besuch im Adventuredome eher als Ergänzung zum großen Rummel des Las Vegas Strips zu sehen ist.


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