Alpine Coaster am Alpincenter Bottrop (2011)

Nachdem in der frisch eröffneten Van Helsing’s Factory erfolgreich gegen Vampire gekämpft wurde ging es in Richtung der Stadt Bottrop um das dort, auf einem Berg mit einer beachtlichen Steigung, befindliche Alpincenter einen Besuch abzustatten.

Das Alpincenter wird ziemlich gut angenommen, was mich schon etwas verwundert hat. Die Preise sind für manche Aktivitäten etwas hoch gegriffen (so zum Beispiel für den doch sehr leicht erscheinenden Hochseilgarten). Neben den üblichen Aktivitäten auf und an einer Skipiste gibt es hier noch die Möglichkeit zu Indoorairdiven, Paintball zu spielen oder einen Alpine Coaster zu fahren.

Letzterer hat eine Länge von einem Kilometer und kann einige schöne Streckenabschnitte aufweisen, darunter auch eine Steilkurve die es in sich hat. Während der Fahrt hat man stellenweise sehr mit der Vegetation zu kämpfen, da einige Pflanzen sich entschlossen haben an der Schiene zu wuchern. Die Anlage selbst ist nicht schlecht und kann daher beim nächsten Besuch eines Freizeitparks in Feldhausen ruhig mitgenommen werden.

Gegen Ende der Fahrt hat sich das Wetter massiv verschlechtert und so ging es auf den Lift den mittlerweile sehr schwarzen Wolken entgegen. Kurz vor Ende fing es leicht an zu regnen, bevor plötzlich ein ziemlich starker Sturm ausbrach. Daraufhin wurde vorerst keiner mehr auf die Anlage gelassen und Ich raste zum Auto, wo ich trotz nur einigen Metern komplett durchnässt wurde.

 

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Van Helsing’s Factory Speciaal

Movie Park Germany – Van Helsing’s Factory

Die offizielle Eröffnung

Kurz vor 10 Uhr erreichte ich dann den Park und machte mich sogleich auf den Weg zur Achterbahn. Da sowohl David, Thomas, und ein paar andere Leute auf die selbe Idee kamen dauerte es dank netter Gespräche untereinander glücklicher Weise nicht so lang bis um kurz nach 11 Uhr der Parkchef Wouter Dekkers aus der Halle heraus kam und die Show begann.

Der Park zeigte eine zur Story der neuen Achterbahn abgestimmte Stuntshow ehe es zur Schlüsselübergabe der Fabrik an Wouter Dekkers ging. Van Helsing, der in letzter Zeit erhöhte Vampiraktivität in Deutschland aufzeichnen konnte, ist ziemlich glücklich seine Fabrik im Park errichtet zu haben um dort seine ultimativen Vampirabschlachtwagen herzustellen. Da jedoch Draculas Armee nicht wartet geht es auch gleich in einen der Wagen auf die Fahrt.

Die Fahrt

Nachdem man in einer kurzen Zwischensequenz von Van Helsing aufgefordert wird eine Waffe zu wählen, geht es auch schon auf den Kettenlift. Durch eine kleine Dachluke erfahren wir das es draußen gerade Vollmond ist und keine Sekunde später erscheint auch schon der erste Vampir. Es folgt die für einen Bobsled Coaster so charismatische Kurvenabfahrt, gefolgt von den wohl intensivsten Haarnadelkurven, die man sich in vollkommener Dunkelheit so denken kann. Um das ganze noch abzurunden wurden zwischendurch noch kleine Drops eingeleitet.

Nach diesem irrsinnigen ersten Teil geht es auch schon auf den zweiten Lift. Von der Seite kommen Animatronics und ein riesiger Vampir wartet schon auf uns. Es folgt eine Helix und einige ziemlich waghalsige Umschwünge, wie man sie von Gerstlauer in der letzten Zeit gewohnt ist. Kurz darauf geht es mit erstaunlich viel Geschwindigkeit in die Schlussbremse der Achterbahn.

Fazit

In abschließender Sicht auf Van Helsing’s Factory muss man sagen, dass der Movie Park Germany endlich alles richtig gemacht hat. Die Thematisierung der Anlage ist ein Meisterwerk, so auch die von Gerstlauer produzierte Achterbahn. Die Fahrt macht einfach nur Spaß und ist trotz ihrer vergleichsweise geringen Höhe und Geschwindigkeit verdammt rasant und intensiv unterwegs.

 

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Ein Tag mit Enttäuschungen

Erlebnispark Tripsdrill

Der älteste und wahrscheinlich schönste Freizeitpark Deutschlands, der Erlebnispark Tripsdrill, liegt zwischen malerischen Weinbergen in der Nähe der Stadt Cleebronn. Der Bezug zum Wein ist auch im Park allgegenwärtig, wie auch der Aberglaube sich durch ein Bad verjüngen zu lassen. Die Altweibermühle Tripsdrill besteht schon seit dem Jahr 1929 und empfängt jährlich gut 600.000 Parkgäste in seinem Freizeit- und Tierpark.

Im vorderen Parkteil findet man einige schienengeführte Bahnen, die allesamt in der wohl längsten Version errichtet wurden, aber auch sehr besondere Attraktionen. So finden sich auch einige ABC Rides im Park, die allesamt eher gemächlich sind, aber wenigstens durch die Gestaltung überzeugen können. Besonders hervorzuheben ist jedoch das Seifenkistenrennen, wobei das System doch recht seltsam ist.

Rasender Tausendfüßler

Die erste Achterbahn des Parks kann man schon von weiten sehr gut hören, denn es handelt sich um einen großen Tivoli Coaster aus dem Hause Zierer. Die Gestaltung des Rasenden Tausendfüßlers ist schön, die Einteilung im Bahnhof doch eher verwirrend und die Fahrt selbst ist typisch, wobei man nicht oft in die Möglichkeit kommt den Rasen zu streifen.

Gugelhupf-Gaudi-Tour

Neben einer Zierer Berg- und Talbahn in Schuhoptik und einem Wellenflug aus gleichen Hause findet sich hier noch eine Gerstlauer Walzerbahn Gugelhupf-Gaudi-Tour mit einer Gondelgestaltung in Gugelhupfdesign. Da die Anlage einer der Gründe war den Park zu besuchen war ich umso mehr enttäuscht das diese Anlage schlichtweg als Schandfleck zu definieren ist. Die Bahn kann absolut gar nichts, denn das Potential was die Anlage im Grunde hat wird noch nicht mal zu 5% ausgenutzt. Das ist Schade, denn das Vorgängermodell der 70er Jahre aus den Schwarzkopf-Werken in Münsterhausen war schlichtweg genial.

Waschzuber-Rafting

Auf dem Weg in Richtung des hinteren Freizeitparkteils befindet sich die Hafema Raftinganlage Waschzuber-Rafting. Während die Warteschlange Exponate diverser Epochen des Waschens darstellt, so kann man sich in den Booten mit sehr sehr sehr viel Glück selber befeuchten lassen.  Leider verzichtet diese recht frühe Anlage auf den für den Hersteller typischen Strudel mit Abfahrt.

Mammut

Ähnlich seicht zeigt sich die Holzachterbahn des Parks, welche leider von den Fans des Parks als sehr gut abgestempelt wird, obwohl ihr so gut wie alle typischen Anzeichen einer Holzachterbahn fehlen. Das Layout ist im Grunde ganz nett, nicht sonderlich hoch, nicht sonderlich schnell und ohne hohe Kräfte, was dem Zielpublikum recht entgegenkommt. Mammut ist eine mittelklassige Familienachterbahn und keine Holzachterbahn im eigentlichen Sinne, da vor allem die Züge aus dem Hause Gerstlauer einfach viel zu stark gefedert sind um ein Out-of-Control Fahrgefühl zu schaffen. Die Achterbahn selbst ist besser als die ehemalige Holzachterbahn Pegasus aus dem niederländischen Freizeitpark Efteling, aber das ist auch nicht sonderlich schwer. Zumindest ist Mammut eine Holzachterbahn, und das ist eigentlich eine gute Sache. Die Zeit wird die Fahrt sicherlich verbessern.

G’sengte Sau

Dass es aber auch etwas kraftvoller geht zeigt sich in direkter Nähe bei der G’sengten Sau, ein Bobsled Coaster aus dem Hause Gerstlauer. Der Münsterhausener Hersteller zeigt wie sich eine erweiterte Wilde Maus zu fahren hat und kleckert dabei nicht gerade mit extremen Fahreigenschaften. Das Resultat daraus ist eine der lustigsten Achterbahn Deutschlands, welche mit der benachbarten Wildwasserbahn in der Burg Rauhe Klinge ein schönes Zuhause gefunden hat.  Neben den tollen Camelbacks gegen Ende der Fahrt erwies sich das Wetten Dass…? Schild als eines der Highlights während der Fahrt.

Badewannen-Fahrt zum Jungbrunnen

Wen es nach nackten Brüsten durstet der sollte in die benachbarte Wildwasserbahn Badewannen-Fahrt zum Jungbrunnen steigen. Der Jungbrunnen zeigt seine Wirkung, genauso wie der Rückwärtsdrop bei manchen unwissenden Mitfahrern. Die Anlage selbst ist eine der größeren und neueren Wildwasserbahnen Deutschlands und bietet doch einen recht guten Nässegrad, die Minisplashzone in der Warteschlange nicht einbezogen.

Bilder Erlebnispark Tripsdrill

Fazit Erlebnispark Tripsdrill

Das Gesamtpaket Erlebnispark Tripsdrill kann man alle paar Jahre auf sich einwirken lassen. Im Park selbst führen irgendwann alle Wege nur noch zu der G’sengten Sau oder der Badewannen Sturzfahrt zum Jungbrunnen, was sehr schade ist, jedoch verschenkt der Erlebnispark Tripsdrill bei seinen Fahrgeschäften einiges an Potential. Mangelhaft ist die Gastronomie anzusehen, welche zwar einen guten Preis aufweist, jedoch nicht die notwendige Leistung erbringt.

 

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