Wonderland Amusement Park



Freizeitpark:Wonderland Amusement Park (seit 1951)
Adresse:2601 Dumas Dr.
79107 Amarillo
https://www.wonderlandpark.com
Betrieb:Fam. Roads & Borchardt

Wonderland Amusement Park in Amarillo, Texas ist ein kleiner familiengeführter Freizeitpark in den USA. Bereits 1951 gründeten Paul und Alethea Roads den Freizeitpark, der auch heute noch von der Familie Roads geführt wird. Der Freizeitpark bietet eine Vielzahl an familienfreundlichen Fahrgeschäften, darunter auch sehr viele Fahrgeschäfte des Herstellers O.D. Hopkins, z.B. die legendäre Doppelloopingachterbahn Texas Tornado.

Fun Fact #1: Der Park bietet sehr viele Prototypen von O.D. Hopkins, darunter viele Wasserfahrten. Ohne den Wonderland Amusement Park wäre O.D. Hopkins wohl kaum einer der führenden Hersteller von Wasserfahrten geworden.

Fun Fact #2: Der Texas Tornado ist die wohl einzige Loopingachterbahn bei der beide Loopings bearbeitet werden mussten, damit der Zug die Strecke überhaupt schafft. Die Änderungen führten zu dem heutigen Erscheinungsbild dieser Achterbahn.

 
 
 

Highlights des Freizeitparks

 




 

Big Splash Log Flume

Hopkins erste Wildwasserbahn

 


 

Cyclone

Eine sehr wilde Wilde Maus

 


 

Fantastic Journey

Eine tolle Themenfahrt

 


 

Hornet

Der Vekoma Flitzer

 


 

Mouse Trap

Eine sehr klassische Achterbahn

 


 

Pipeline Plunge

Schlauchbootrutsche von Hopkins

 



 

Rattlesnake River Raft Ride

Rundbootfahrt trifft Rapid River

 


 

Shoot the Chute

Eine klatschnasse Erfahrung

 


 

Texas Tornado

Der legendäre Doppellooper

 


Kemah Boardwalk



Freizeitpark:Kemah Boardwald (seit 1997)
Adresse:215 Kipp Ave.
77565 Kemah
https://www.kemahboardwalk.com
Betrieb:Landrys Inc.

Kemah Boardwalk in Kemah, Texas nahe Houston ist ein Vergnügungszentrum der Landry Inc., welches neben einem kleinen Freizeitpark, zahlreiche Restaurants und ein Hotel vorweisen kann. Der Freizeitpark kann unentgeltlich betreten werden, die Fahrten auf den Fahrgeschäften kann man dann jeweils einzeln oder mit einem All-you-can-ride Armband begleichen.

Fun Fact #1: Die Achterbahn Boardwalk Bullet bietet ein sehr kompaktes Layout auf einer Fläche von nur 0,4ha. Sie ist derzeit die höchste Holzachterbahn in Texas.

 
 

Highlight des Boardwalks

 





 

Boardwalk Bullet

Kompakt wilder Holzachterbahnspaß

 



Zipper-Dee-Doo-Dah in Cleveland

Da ich mich gerade beruflich in Ohio aufhalte, habe ich jetzt am Samstag die Chance genutzt den I-X Indoor Amusement Park in Cleveland zu besuchen. Bereits zum 30. mal findet die Kirmes im International Exposition Center (kurz I-X Center) statt. Der Name Amusement Park passt dank des einmaligen Eintrittspreises und des vielfältigen Showprogramms ganz gut, ansonsten aber handelt es sich um eine typische amerikanische Großkirmes. Der Clou an der Sache ist die Wetterunabhängigkeit der Kirmes und die Interaktion vieler Fahrgeschäfte mit der Hallendecke.

Die meisten Fahrgeschäfte kommen dabei von der Baker Bros. Amusement Company. Rockwell Amusements, SwikaS Amusements und Reithoffer Shows stellen jeweils eine Achterbahn. Insgesamt kann die Kirmes sechs Achterbahnen vorweisen, drei davon für Kinder. Wichtiger für mich war es jedoch endlich mal einen Zipper zu fahren.

Der Klassiker aus dem Hause Chance ist wie auch der Tilt-a-Whirl und Sizzler von keiner Kirmes in den USA wegzudenken – das Oval mit den Umlenkrollen an beiden Enden wurde seit dem Jahr 1968 immerhin gute 200 mal verkauft. Und auch auf europäischen Plätzen konnte man in der Vergangenheit schon Zipper antreffen; sie sind nur sehr selten.

Die Fahrt selbst gleicht der auf einem Top Spin: Es wird geschaukelt, gerollt und sich teilweise wild überschlagen. Nur eine Gondelbremse gibt es nicht; man überlässt also alles mehr oder weniger dem Zufall. Die Geschwindigkeiten während der Fahrt sind meist konstant: Der Hauptarm dreht sich mit sieben Umdrehungen in der Minute, während es die Stahlseile auf immerhin vier Umdrehungen schaffen. An den Umlenkpunkten folgt dann jedesmal ein kurzer Beschleunigungskick, der die Gondeln mit etwas Glück in eine ordentliche Rotation versetzt. Da man dabei nur durch einen komfortablen Beckenbügel gesichert ist, ist festhalten an den Haltestangen definitiv angesagt.

Dabei ist die Fahrt in den engen Käfigen definitiv nichts für großgewachsene Menschen. Bei Schuhgröße 46 hat man zudem Probleme die Füße ordentlich zu platzieren. Personen mit einem schwachen Magen werden durch die ganze Schaukelei – gerade gegen Ende der Fahrt – schnell an ihre Grenzen kommen. Der Zipper selbst ist jedoch ein Meisterwerk der Ingenieurskunst der späten 60er Jahre. Noch vor dem großen Loopingfieber der 70er Jahre stellte dieser die Kirmeswelt Überkopf. Schade nur, dass dieser Zipper hier an unseren Besuchstag ein wenig überschlagsarm unterwegs war. Am Ende schaukelten wir nämlich mehr, als das wir irgendetwas anderes gemacht hätten.

Zum Glück gibt es im Indoor Amusement Park dafür aber noch genügend andere Möglichkeiten, wobei wir uns auf Grund des Andrangs nur auf dem Fabbri Kamikaze konzentrierten. Das italienische Fahrgeschäft bietet neben sekundenlanger Verweildauer am oberen Scheitelpunkt der Fahrt – trotz der Schulterbügel – auch wunderbare Hangtimemomente während der schnellen Überkopffahrt. Man hebt also wunderbar aus dem Sitz ab, während man im Tal wiederum ordentlich in diesen hinein gedrückt wird. Eine tolle Anlage, auch wenn der Bügelmechanismus ein wenig seltsam daherkommt und die Fahrt schlussendlich vielleicht doch etwas zu lang war.

Neben der kleinen Drehmaus Wild Mouse aus dem Hause Zamperla und dem kleinen Pinfari Wild Cat gleich nebenan, sorgt vor allem eine Achterbahn für Adrealinschübe. Der kleine Wing-Coaster-Butterfly aus dem Hause A.R.M. Rides hat es nämlich faustdick hinter den Ohren. Nachdem man in den 16 Personen fassenden Zug Platz genommen hat geht es recht gemächlich eine viel zu steile Gerade empor. Am oberen Ende angekommen klinkt der Zug dann zügig aus, woraufhin man überaus schnell zu Boden stürzt. Der Übergang zwischen dem viel zu steilen Lift und der aufsteigenden Geraden danach ist dann jedoch das einzige Highlight, da hier der Name der Achterbahn ganz plötzlich zum Programm wird. Nachdem man nun die G-Force erlebt hat, pendelt man leider recht zügig wieder aus und kommt dann auch wieder zum Stehen. Irgendwie schade, dass die Anlage nicht von Sunkid Heege kommt; die Fahrt wäre dann sicherlich noch berauschender 😀 .

Der I-X Indoor Amusement Park in Cleveland ist schon eine ziemlich coole Kirmes. Die Auswahl der Fahrgeschäfte ist durchaus ausgewogen und bietet für jeden Geschmack etwas. An unserem Besuchstag war der Indoor Amusement Park ziemlich gut besucht, das Wetter draußen war aber auch den ganzen Tag unter aller Sau. Wenn es etwas leerer ist kann man hier definitiv ziemlich viel Spaß haben, mir selbst hat die Kirmes sehr gut gefallen. Die Stimmung war toll und das Gimmick mit der Hallendecke wertet so gut wie jede Fahrt ziemlich auf.

 


Was ist deine Meinung über den I-X Indoor Amusement Park in Cleveland?  Schreib sie einfach in das Kommentarfeld unter dem Bericht oder besuche unsere Social Media Kanäle: