Ein Besuch in der originalen SeaWorld

SeaWorld San Diego

Shipwreck Rapids

Unweit des Eingangs befindet sich mit den Shipwreck Rapids eine überaus nett gestaltete Stormschnellenfahrt des Herstellers Intamin. Während ich bei den meisten Anlagen auf meinem Kalifornientrip Glück hatte nicht allzu nass zu werden, so haben mich die Shipwreck Rapids dann doch gut erwischt.

Orca Encounter

Seit ein paar Jahren hat sich der Schwerpunkt der großen Orca-Shows bei SeaWorld mehr in Richtung Edutainment verschoben. Hauptsächlich geht es bei der Show darum, die Gäste in der Soak-Zone durch einen Orca mit möglichst viel Wasser zu bespritzen. Abseits davon, ist die Orca Encounter Präsentation ein sehr lohnendes Erlebnis, solange man seine Erwartungen niedrig hält.

Bayside Skyride, Sky Tower

Seit dem Jahr 1967 ist SeaWorld San Diego die Heimat einer Gondelbahn von Von Roll, die einem bis ins Jahr 1988 zum SeaWorld Atlantis Restaurant auf der anderen Seite der Mission Bay führte. Heutzutage entfällt der Stopp und so fährt man nur kurz in die Station auf der anderen Seite ein, nur um dann gleich wieder kehrt zu machen. Wie auch der große Sky Tower Aussichtsturm, ist die Fahrt jedoch nicht im Eintrittspreis inkludiert.

Manta

Die Achterbahn Manta befindet sich ebenfalls im vorderen Parkteil und ist daher ebenfalls sehr gut in die Gärten des Freizeitparks eingebettet. Die Fahrt auf dem Mack Rides Mega Coaster beginnt nach einer kurzen Rechtskurve mit einer kleinen Show im Launchtunnel, welche jedoch sehr dunkel geraten ist. Mit etwas Schwung werden wir dann auf unsere weitere Reise geschickt. Nach einer steilgeneigten Rechtskurve rasen wir zunächst über ein Wasserbecken, woraufhin wir eine ebenso steilgeneigte Wendekurve auf uns nehmen. Nach einer Linkskurve folgt dann eine Reihe von kleineren Hügeln, die immer wieder durch kurze Kurvenzüge unterbrochen werden. Da uns jedoch so langsam die Puste ausgeht, nähern wir uns dem zweiten Launchabschnitt, wo wir jedoch ganz kurz vorher noch einmal gebremst werden. Nach dem Abschuss sausen wir dann sogleich in eine Linkskurve hinein und sogleich über einen weiteren Hügel. Nach einer Senke folgt dann ein Umschwung in eine recht intensive Helix. Hieran schließt sich dann eine recht weite Rechtskurve an, die uns dann in die finale Kurve der Fahrt überführt, woraufhin unsere Fahrt alsbald endet.

Manta ist eine überaus nette Familienabschussachterbahn. Hier und da fehlt es der Achterbahn ein wenig an Dynamik, was man vor allem an der Stelle vor dem zweiten Launch sieht. Warum auch immer man hier noch abbremsen musste und nicht gleich durchbeschleunigt, erschließt sich mir nicht. Nichtsdestotrotz, eine tolle Bahn.

Dolphin Adventures

Die Dolphin Adventures-Präsentation in SeaWorld San Diego war wie zu erwarten sehr unterhaltsam. Mit bester Sicht auf die Achterbahn-Skyline des Freizeitparks, führten die Delfine zahlreiche Tricks vor, wobei der Edutainment Charakter der Show stets im Fokus war.  

Electric Eel

In fast jedem Park der SeaWorld Gruppe gibt es einen Premier Rides Sky Rocket II, so auch hier im SeaWorld San Diego. Der Name Electric Eel erinnert dabei an die großartige Steel Eel Achterbahn aus SeaWorld San Antonio. Wie so oft mittlerweile kommen auch auf dieser Achterbahn die Comfort Collars zum Einsatz, welche den Einsatz von Schulterbügeln simulieren sollen, um den Fahrgast ein höheres Sicherheitsgefühl zu bieten. Da die Premier Rides Sky Rocket II zum Glück keine wirklichen Kurvenfahrten bieten, ist der Fahrkomfort durch die Verwendung der Gurte keineswegs eingeschränkt – nur der Einstieg ist noch ein wenig nerviger als sonst.

Der erste Abschuss auf Electric Eel ähnelt in weiten Teilen der Anfangsbeschleunigung einer modernen Schiffschaukel, nach dem Wechsel der Laufrichtung geht es zugegebenermaßen deutlich kräftiger von Statten und so erreichen wir beinahe den Scheitelpunkt des Non-Inverted Loopings, wo wir kurz die Aussicht auf die benachbarte Achterbahn Journey to Atlantis, sowie auf den Parkplatz des Freizeitparks geniessen können. Mit ordentlich Schwung werden wir nun ein drittes Mal beschleunigt, woraufhin wir nach einer 180° Drehung ohne Müh und Not die oberste Ebene der Bahn erreichen. Nach einer sehr kurzen Verschnaufpause geht es in der von weiten gut sichtbaren Inversion der Anlage, wo wir eine stark ausgeprägte Hangtime erleben. Kurz darauf tauchen wir ein weiteres Mal in den Non-Inverted Loop ein. Ein erneutes Wiedersehen mit dem Scheitelpunkt des Elements leitet daraufhin das Finale der Bahn ein, woraufhin wir nach einer weiteren Durchfahrt der Station punktgenau in dieser zu stehen kommt und unsere wilde Fahrt endet.

Journey to Atlantis

Zum dritten Mal begegne ich nun einer Journey to Atlantis Achterbahn und wieder einmal werde ich mit einem komplett anderen Layout überrascht. Wie auch in Orlando handelt es sich bei der Anlage hier um einen Water Coaster aus dem Hause Mack Rides, statt jedoch mit einem Themenfahrt-Teil beginnt die Fahrt sogleich mit dem ersten Lifthügel. Oben angekommen nähern wir uns in einer weiten Rechtskurve mit einem kleinen Dip der großen Schussfahrt der Anlage, die wir auch sogleich in Angriff nehmen. Leicht durchfeuchtet dümpeln wir fortan ein wenig durch den Kanal, wobei wir uns nach einer Wendekurve einem Gebäude immer weiter nähern. Dieses beinhaltet dann den großen Vertikallift der Achterbahn, welcher jeweils zwei Boote nach oben befördert. Nach einem kurzen Zwischenhalt mit bester Sicht auf den Parkplatz des Freizeitparks geht es sogleich eine große Steilkurve hinunter und sogleich wieder empor. Nach der Durchfahrt durch einen weiteren Bremsbereich geht es ein weiteres Mal steil nach unten, wobei uns dieser zunächst ein wenig nach rechts führt, ehe wir eine Linkskurve nehmen, die uns direkt in das nächste Wasserbecken befördert. Komplett durchnässt folgt dann die Rückführung in die Station und unsere unterhaltsame Fahrt kommt langsam aber sicher ihrem Ende entgegen.

Emperor

Der Emperor ist die größte Achterbahn in SeaWorld San Diego und dominiert schon von weiten die himmelsblaue Skyline des Freizeitparks. Der etwa 46m hohe Dive Coaster startet dabei ganz klassisch mit einer Wendekurve in luftiger Höhe, ehe der Vertikaldrop der Anlage erreicht wird und wir in einer Haltebremse mit bestem Blick auf den Abgrund vor uns, sowie auf die nigelnagelneue Achterbahn Arctic Rescue, für mehrere Sekunden in Position gehalten werden. Nach erfolgreichem Drop zieht es uns sogleich in einen überdimensionalen Immelmann, wo wir die Fahrtrichtung ändern. Nach einer – an einem Cutback erinnernden – Wendekurve, zieht es uns in eine wunderbare Rolle, welche sogleich in eine Steilkurve übergeht und uns in einen überdimensionierten Korkenzieher entlässt. Nach einer weiteren Rechtskurve erreichen wir dann bereits die Schlussbremse der Anlage und unsere tolle Fahrt neigt sich ihrem Ende entgegen.

Arctic Rescue

Es ist wirklich mal etwas anderes, den Projektmanager einer Achterbahn persönlich zu kennen. Dementsprechend war ich beim Arctic Rescue auf einer Mission um möglichst passable Bilder für ihn zu schießen. Eine Mission auf der ich leider kläglich scheiterte. Mir entschließt es dabei nicht wirklich, warum man seine neueste und tollste Achterbahn in einem zu fast 100% sichtgeschützten Bereich stellt (eigentlich sieht man die Achterbahn nur von Emperor oder dem Sky Tower aus) und nicht einmal eine Bühne oder ähnliches errichtet, damit auch andere am Treiben der Achterbahn teilnehmen können. Das ergibt schlichtweg keinen Sinn! Zum Glück war ich als Single Rider schnell an der Reihe und konnte sogleich in der letzten Reihe der Achterbahn Platz nehmen.

Nach einer Linkskurve erreichen wir dann den ersten Abschuss der Anlage, woraufhin wir mit Vollspeed über den ersten Umschwung brettern. Es folgt eine überaus gelungene Abfolge schnell alternierender Rechts- und Linkskurven, ehe wir den zweiten Abschuss erreichen und unsere konstant hohe Geschwindigkeit noch einmal etwas steigern. Nach einer langen bodennahen Linkskurve erklimmen wir den zweiten großen Hügel der Achterbahn – welcher gleich drei kurze Richtungswechsel beinhaltet. Wieder einmal am Boden der Tatsachen angekommen flitzen wir erneut durch zahlreiche eng getaktete Kurven auf dem Weg zum Launchbereich Nr.3. Erneut auf Speed zieht es uns dann über eine langgezogene Wendekurve bis an die Parkgrenzen des Freizeitparks heran, wo wir dann zwei überaus waghalsige Manöver über uns ergehen lassen. Mit Schwung führt uns der Weg dann über eine Reihe kleinerer Hügel, woraufhin wir uns auf der Schlussbremse der Anlage wiederfinden.

Arctic Rescue ist eine verdammt gute Achterbahn und erinnert in ihrem Kern den absolut grandiosen Achterbahn Juvelen aus dem dänischen Djurs Sommerland oder Yukon Quad aus dem französischen Freizeitpark Le Pal, nur halt ohne die langsamen Hügel gegen Ende der Fahrt. Die überaus dynamische Fahrt und die konstant hohe Geschwindigkeit definieren die Fahrt wie keine andere; es gibt quasi keine einzige ruhige Sekunde vom Start bis zum Ende.

Um am Anschluss der Fahrt dann doch ein wenig runterzukommen, lohnt sich ein Besuch des angrenzenden Wild Arctic Bereichs. Dieser beherbergt mehrere große Gehege für Belugawale und Walrosse und ist insgesamt sehr gut thematisiert und absolut sehenswert.

Bilder SeaWorld San Diego

Fazit SeaWorld San Diego

SeaWorld San Diego ist der wohl bestgelegene SeaWorld Freizeitpark. Die Lage an der Mission Bay macht einiges her, genauso wie das Portfolio des Tier- und Freizeitparks. Zusammen mit einem Besuch im nahen Belmont Park lohnt sich ein Besuch sehr.


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Ein Besuch im ersten Filmpark

Upper-Lot

WaterWorld

Direkt am Eingang zum Freizeitpark befindet sich der Zugang zur großen Stuntshow WaterWorld, welche auf dem gleichnamigen Film basiert. Die Show bietet einen überaus interessanten Bösewicht, viel Action, sehr viel Feuer und ein abstürzendes Flugzeug. Genug Bausteine also für ein überwältigendes und absolut kurzweiliges Spektakel.

DreamWorks Theatre Featuring Kung Fu Panda

Im DreamWorld Theatre am Ende der Main Street wird derweil statt Shrek 4D ein Kung Fu Panda Film gezeigt, wo wir zusammen mit Po, seinem Vater und Shifu auf eine wilde Fahrt flussabwärts gehen, ehe wir dann von Piraten angegriffen werden. Gegen Ende gibt es dann noch einen eindrucksvollen Kampf, der sich selbst auf den Wänden links und rechts von der eigentlichen Leinwand abspielt.

Minion Land

The Secret Life of Pets: Off the Leash

Die noch recht neue Themenfahrt The Secret Life of Pets: Off the Leash konnte ich leider nicht testen, da es leider kein Virtual Ticket mehr gab, was zu einer Fahrt berechtigt hätte und ich das ehrlich gesagt überhaupt nicht auf den Schirm hatte. Die Fahrt selbst ist eine klassische Themenfahrt, die ich ganz gerne erlebt hätte.

Despicable Me Minion Mayhem

Die “Ich – Einfach unverbesserlich” Filme gehören zu den erfolgreichsten Animationsfilmen aller Zeiten, was vor allem an den witzigen Minions liegt. In Despicable Me Minion Mayhem werden wir selber zu Minions und auf eine irrwitzige Reise geschickt, bei der wir unsere Eignung als Minion getestet werden. Gleichzeitig verlieren die drei Kinder ihr Geschenk an Gru und nun gilt es besagtes Geschenk zurückzubekommen. Der Fahrt in den Simulatoren und der gezeigte Film sind dabei überaus unterhaltsam, weshalb ich ein Besuch bei den Minions sehr empfehlen kann.

Super Silly Fun Land

Das Super Silly Fun Land ist ein Freizeitpark aus dem ersten „Ich – Einfach unverbesserlich“ Film und weist neben einem Pressluftflieger-Karussell noch einen großen Wasserspielplatz auf. Interessanterweise befindet sich unter diesem Bereich eine der großen Parkgaragen des Freizeitparks.

The Wizarding World of Harry Potter

Flight of the Hippogriff

Die Achterbahn Flight of the Hippogriff ist die bis dato neueste Achterbahn in den Universal Studios Hollywood. Die 300m lange Familienachterbahn aus dem Hause Mack Rides bietet neben einer wunderbaren 540° Abwärtshelix zu Beginn der Fahrt, gleich mehrere schöne Umschwünge und zahlreiche bodennahe Kurven, die die Fahrt etwas interessanter machen als das Pendant von Vekoma aus den anderen Universal Studios Freizeitparks. Leider ist aber auch hier nach einer Runde die Fahrt auch schon wieder zu Ende.

Harry Potter and the Forbidden Journey

Die wilde Fahrt durch Hogwarts beginnt durch Hermines großzügigen Einsatz von Flohpulver auf das wir uns alsbald in der Sternwarte wiederfinden sollen. In der Sternenwarte selbst schließen wir uns Harry und Ron und erleben eine sagenhafte Fahrt über den Dächern Hogwarts in Richtung des Quidditch-Spiels. Währenddessen begegnen wir Hagrid, der uns entgegnet, ob wir den Drachen gesehen hätten, nur um wenige Augenblicke später auf besagten Drachen zu treffen. Gedrängt durch den Drachen führt uns unser Weg in eine Brücke, wo dieser dann als Animatronik auf uns wartet, doch wir können flüchten.

Kurz darauf finden wir uns im verbotenen Wald wieder, wo wir dann sogleich auf Aragog treffen. Hermine eilt zur Hilfe und vertreibt diesen, während wir die weitere Flucht in Angriff nehmen. Weitere Spinnen stellen sich dabei in unseren Weg, doch wir schaffen es den Wald zu verlassen. Auf der Lichtung erwartet uns dann die peitschende Weide, obgleich wir ihr ganz gut ausweichen können, erwischt diese uns dann irgendwann doch und wir werden ins Quidditch Stadion geworfen. So weit so gut, immerhin war es ja unser Ziel und wir sind live im Geschehen – was schonmal deutlich cooler ist als die Trend-Sportart der Muggels hierzulande.

Als dann ausgerechnet Slytherin ein Tor gegen Gryffindor erzielt gelangen Dementoren in die Arena und Harry eskortiert uns aus dieser. Dabei werden wir von Harry getrennt und finden uns alsbald in der Kammer des Schreckens wieder. Ein weiterer Dementor jagt und nach und selbst Lord Voldemort gibt sich die Blöße. Wir schaffen es zu fliehen, doch eine Horde Dementoren wartet bereits auf uns. Es wird kalt, die Bewegungen des Gondelträgers spürbar langsam und ein Herzschlag erklingt aus den Subwoofern der Sitzbänke. Im letztmöglichen Moment vertreibt Harry die Dementoren und wir folgen ihn durch den einstürzenden Zugang in Richtung Hogwarts. In der Haupthalle zum großen Treppenhaus treffen wir auf allerhand Schüler und Lehrer und zu guter Letzt Albus Dumbledore, der uns durch den Einsatz von Flohpulver in den Raum der Wünsch, sprich die Station der Anlage befördert und die immer noch sehr gute Fahrt seinem Ende entgegenkommt.

Spingfield, USA – Home of the Simpsons

The Simpsons Ride

Eine der ikonischsten Attraktionen der Universal Studios war Back to the Future: The Ride, wo man in nachempfundenen DeLorians auf eine hektische Zeitreise-Reise ging, um Biff wieder in die Zukunft zurückzuholen. Ersetzt wurde die Fahrt im Jahr 2008 sowohl in Hollywood wie auch in den Universal Studios Florida durch den Simpsons Ride – eine damals noch sehr relevante IP. Die Fahrt ist durch die verwendeten Simulatoren recht eindrucksvoll und die Pre-Shows sind sehr unterhaltsam. Der Film selbst ist hektisch und überladen. Darüberhinaus tut der 3D-Look den aus der Serie bekannten Figuren nicht wirklich gut. In Summe jedoch, ist die Fahrt definitiv unterhaltsam; dadurch das die Rechte jetzt bei Disney liegen, sollte man eine Fahrt definitiv wagen, solang man es noch kann.

Lower-Lot

Revenge of the Mummy – The Ride

Seit fast 20 Jahren ist Revenge of the Mummy – The Ride die Achterbahn der Universal Studios Hollywood. Nach einem absolut sehenswerten Themenfahrt-Abschnitt wird man auf Revenge of the Mummy via LSM ordentlich auf Fahrt gebracht. Nach einem holprigen Anstieg folgt sogleich eine sehr steile Linkskurve, die uns zum Boden der Halle führt. Nach einem geschwungenen Anstieg geht es dann in eine weite Kurvenkombination aus einer Links- und Rechtskurve. Auf einer langen Geraden reduzieren wir dann etwas unsere Geschwindigkeit, ehe wir einen steilen Anstieg nehmen und in einer Sackgasse zum Stehen kommen. Nachdem lauter Skarabäen auftauchen bleibt uns nur noch die Flucht nach hinten. Rückwärts geht es nun über zahlreiche kleine Hügel, die leicht geschwungen daherkommen. Nach einer etwas längeren Kurve erreichen wir dann die Bremsen. Nun werden wir in einer weiteren Szene noch schnell in die Ausgangsrichtung gedreht, just bevor sich ein Vorhang hebt und man sich sogleich in der Station der Fahrt befindet.

Ich hätte nie gedacht, dass sich die Fahrt auf Revenge of the Mummy so von ihrer Schwesteranlage aus den Universal Studios Florida so unterscheidet. Es gibt gleich mehrere Launches, dafür aber keine wirkliche Höhendifferenz und die Fahrt selbst ist auch wesentlich kürzer. Nichtsdestotrotz ist eine Fahrt auf Revenge of the Mummy absolut empfehlenswert.

Jurassic World – The Ride

Ebenfalls zu einer der besten Anlagen ihrer Art zählt der Vekoma Shoot-the-Chutes Jurassic World – The Ride. Die Fahrt durch den modernen Dinosaurier-Park zählt seit seiner Eröffnung als Jurassic Park – The Ride zu den bekanntesten Wasserbahnen weltweit.

Nachdem wir die Station verlassen haben, bringt uns ein kurzer Lifthügel auf eine Zwischenebene. Hier oben führt uns der Weg direkt in das überwältigende Monosaurus Aqaurium, welche allerlei Überraschungen bietet. Nach einer kurzen Höhlendurchfahrt fahren wir durch ein tropisches Gehege, wo wir einer Stegosaurus-Mutter und ihr Baby, sowie einem Parasaurolophus begegnen. Bei den Raubsauriern erfahren wir dann, dass sowohl der Indominus Rex aus seinem Gehege entkommen ist. Natürlich führt uns der Weg dann sogleich in das Tyrannosaurus Rex Kingdom. Nachdem wir den Lift erklommen haben, folgt der große Showdown mit dem Indominus Rex, sowohl die ikonische Begegnung mit dem Tyrannosaurus Rex, welche unsere rasante Schussfahrt aus dem Gebäude einleitet.

Jurassic World – The Ride bietet einige imposante Neuerungen im Vergleich zu ihrer ursprünglichen Fassung. Jedoch ist die Fahrt nun weniger rund, da der Fokus vielmehr auf der Action, als auf einer konsequent erzählten Geschichte liegt. Als würde man nur noch schauen, aber nicht sehen.  

Transformers: The Ride 3D

Wie auch The Amazing Adventures of Spider-Man in den Universal Studios Islands of Adventure punktet Transformers: The Ride 3D vor allem durch das verwendete Fahrsystem. Die Fahrt bietet einen gelungenen Mix aus Filmsequenzen und sehr gut inszenierten Kulissen, die die actionreiche Fahrt auf ein höheres Level heben. Wie auch in den Transformers-Filmen gibt es während der Fahrt so gut wie keine ruhige Sekunde. Hier wird geballert, gekämpft und mit coolen Sprüchen um sich geworfen, wo es noch geht. Alle paar Sekunden geht es dann in die nächste Szene, wobei die Übergänge absolut geschmeidig vonstattengehen, so dass am Ende ein überaus kohärenter Gesamteindruck bleibt – sprich Transformers: The Ride 3D ist eine absolut geile Kiste.

Super Nintendo World

Die Super Nintendo World ist derzeit der heißeste Scheiß, wenn es um Themenbereiche in Freizeitparks geht. Der doch recht kleine Themenbereich erinnert an die aus Super Mario World bekannten Level und hat allerlei Gimmicks zu bieten, für die man jedoch ein Power-Up Band braucht, welches man zuvor käuflich erwerben muss. Grundsätzlich sieht der Themenbereich richtig gut aus, doch wenn man nicht unbedingt eine zeitige Reservierung für das Toadstool Café erhaschen kann und einem die interaktiven Spiele eher wenig interessieren, dann wird es wirklich schwer eine längere Zeit in diesem Themenbereich zu verbringen. Auch fehlt im Vergleich zum japanischen Original die Yoshi Themenfahrt.

Mario Kart: Bowser’s Challenge

Die Hauptattraktion in der Super Nintendo World ist die Themenfahrt Mario Kart: Bowser’s Challenge. Allein die Warteschlange ist ein Traum und bietet sehr viele kleine Anspielungen für Nintendo-Fans, wodurch die Wartezeit recht schnell vergeht. Die Fahrt auf Mario Kart: Bowser’s Challenge bietet ein unterhaltsames Augmented-Reality-Erlebnis, was jedoch mit dem eigentlichen Mario Kart nur noch wenig zu tun hat. Zwar fährt man in Karts und schießt die virtuellen Gegner vor einem mit Items ab, doch abgesehen vom Start kommt es nie zu einem wirklichen Rennfahrgefühl.

Grundsätzlich ist Mario Kart: Bowser’s Challenge eine sehr solide interaktive Themenfahrt mit einem noch nie dagewesenen Fahrsystem. Durch die Nutzung von Augmented Reality fühlt sich die Fahrt sehr lebendig an. Jedoch fehlt es dieser ein wenig an erzählerischer Tiefe. Zudem war Mario Kart nie ein Wettkampf von Gut gegen Böse, also warum kann man nicht einfach im Team Bowser fahren? Man hat ja zwei Fahrspuren, da wäre es doch ein Einfaches gewesen, wäre man im Wettkampf mit der anderen Spur um mehr Punkte; ähnlich also den Team Wettstreiten in Mariokart Tour.  

Studio Tour Plaza

Studio Tour

Die Hauptattraktion der Universal Studios Hollywood ist gewiss die Studio Tour. Die Fahrt bietet einen Einblick in die Universal City, wo viele der bekannten Universal Blockbuster gedreht werden. Neben der informativen Fahrt über das Studio-Gelände fährt man an einigen speziell für die Studio Tour erbauten Szenen entlang. Hier trifft man dann auf den Weißen Hai, erlebt wie King Kong gegen Dinosaurier kämpft, und ist schlussendlich mitten in einer Fast & Furious Szene, welche genauso hanebüchen ist, wie die gesamte Fast & Furious Supercharged Attraktion in den Universal Studios Florida. Summa Summarum also eine echt tolle Attraktion und der Hauptgrund die Universal Studios Hollywood zu besuchen.

Bilder Universal Studios Hollywood

Fazit Universal Studios Hollywood

Würde es die Studio Tour in den Universal Studios Hollywood nicht geben, so gebe es keinen wirklichen Grund den Park überhaupt zu Besuchen. Mit Ausnahme der Themenfahrt The Secret Life of Pets: Off the Leash gibt es hier im Park nichts, was man nicht auch in den anderen Universal Freizeitparks erleben kann. Diese sind dann auch deutlich größer und bieten schlichtweg deutlich mehr Erlebnisse. Den Universal Studios Hollywood fehlt es an einem Alleinstellungsmerkmal; eine Lücke die die neue Fast & Furious in zwei Jahren sicherlich schließen wird. Man darf also gespannt sein.


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Ein toller Tag im Six Flags America

Six Flags America

Main Street 1776

Der erste Eindruck beim Betreten von Six Flags America ist äußerst positiv. Von der Main Street 1776 führen die Wege zu den Themenbereichen Looney Tunes Movie Town, Chesapeake, Mardi Gras und dem äußerst attraktiven Wasserpark Hurricane Harbor, der ebenfalls im Eintrittspreis enthalten ist. Neben Karussell, Wellenflug und Teetassenbahn kann man hier auch eine Runde mit den Oldtimern von Minuteman Motors drehen.

Looney Tunes Movie Town

Looney Tunes Movie Town ist einer der beiden Kinderbereiche des Freizeitparks. Hier befindet sich auch die Great Chase Achterbahn von Zamperla.  Hier triffst du mit großer Wahrscheinlichkeit deine Lieblingsfiguren der Looney Tunes.

Mardi Gras

Der Mardi Gras Themenbereich bietet ein sehr schönes Ambiente und einige sehr coole Fahrgeschäfte. Neben den French Quarter Flyers – den klassischen Flying Scooters – gibt es hier die Gokartbahn Big Easy Speedway, den Chance Rides Falling Star Zydeco Zinger, den man leider nur zu zweit fahren kann, das Überschlagsfahrgeschäft Bourbon Street Fireball und den absolut genialen Intamin Freifallturm Voodoo Drop. Ebenfalls kann man hier die Achterbahnen Ragin‘ Cajun und Wild One erleben.

Ragin’ Cajun

Der Reverchon Spinning Coaster Ragin‘ Cajun passt perfekt in den Mardi Gras Themenbereich, was vielleicht daran liegt, dass die Anlage bereits zwischen 2004 und 2013 im Mardi Gras Themenbereich des Freizeitparks Six Flags Great America betrieben wurde. Leider konnte ich die Fahrt an meinem Besuchstag nicht erleben.

Wild One

Obwohl die Holzachterbahn Wild One erst 1986 in den Park kam, ist sie die zweitälteste Achterbahn Amerikas. Zuvor stand der für damalige Verhältnisse hölzerne Koloss 68 Jahre lang im Paragon Park in Massachusetts, wo die Bahn unter dem Namen Giant Coaster bekannt war. Mittlerweile ist die Achterbahn Wild One über 100 Jahre alt.

Die Fahrt auf Wild One beginnt recht gemächlich mit einer langen Geraden und einer Linkskurve, bevor man den Lifthügel der Anlage erreicht. Oben angekommen geht es gleich in den ersten Drop. Mit ordentlich Speed geht es dann über den ersten Airtimehügel und gleich unter dem finalen Sturz der ehemaligen Wildwasserbahn des Parks hindurch, was für einen tollen Near Miss Moment sorgt. Nach einem Double Up geht es in die hohe Wende, die mit ordentlich Speed durchfahren wird. Mit bestem Blick auf die nun deutlich sichtbaren Überreste der Wildwasserbahn geht es nun in einem Double Down in die Tiefe. Danach geht es über zwei große Hügel. Entlang des Mardi Gras Themenbereichs folgen dann einige kleinere Hügel. Nach einer Linkskurve geht es dann in die große Helix, die das Finale der Fahrt bildet.

Die Holzachterbahn Wild One hat ein sehr rasantes Layout, das jedoch zum Ende hin stark nachlässt. Leider war die Fahrt auch recht ruppig, weshalb ich es am Ende bei einer Fahrt belassen habe.

Gotham City

Auch im Themenbereich Gotham City gibt es viele Fahrgeschäfte. Neben dem klassischen Round-Up Riddle Me This gibt es die absolut fantastische Schaukel Harley Quinn Spinsanity und den riesigen Wonder Woman Lasso of Truth Star Flyer.

Joker’s Jinx

Direkt nach dem Einsteigen in die Joker’s Jinx erfolgt der Absprung aus der Station. Mit voller Geschwindigkeit geht es sofort in die extrem druckvolle Cobra Roll, bevor wir nach zwei Kopfständen über den Boden fliegen. Nach einem druckvollen Tal geht es direkt in einen Sidewinder, bevor wir durch den oberen Teil der Bahn cruisen. Nach einigen Kurven geht es über eine merkwürdige Gerade in den unteren Teil der Bahn. In einem ständigen Auf und Ab schrauben wir uns nach unten, bevor wir nach einer weiten Linkskurve die Richtung wechseln. Schnell nähern wir uns wieder dem Boden, um erneut die Richtung zu wechseln. Nach zwei weiteren Steilkurven in Bodennähe befinden wir uns kopfüber im Korkenzieher, bevor wir die Bremsstrecke erreichen und bald wieder in der Station sind.

Joker’s Jinx ist eine sehr solide Achterbahn mit einem schönen Streckendesign. Es ist schön, dass man bei dieser Achterbahn den Streckenverlauf der Flight of Fear Achterbahnen – den ersten LSM Launch Coaster – in einem offenen Bereich erleben kann und somit den Schienenknäuel in seiner ganzen Pracht zu sehen bekommt.

Penguin’s Blizzard River

Eine Fahrt mit einem Spinning Rapids Ride von WhiteWaterWest ist immer ein Vergnügen. Leider war der Penguin’s Blizzard River an meinem Besuchstag noch geschlossen.

Superman Ride of Steel

Es gibt kaum eine bessere Achterbahn als einen Intamin Mega Coaster. Die in der Regel 60 Meter hohen Achterbahnen bieten eine rasante und von Airtime geprägte Fahrt. Das gilt zumindest für die neueren Anlagen. Six Flags America’s Superman Ride of Steel ist eine gespiegelte Kopie der Ride of Steel Achterbahn in Darien Lake und bei der Erstinstallation wurde zunächst auf ein ausgeprägtes Geschwindigkeitsprofil gesetzt.

Nach dem ersten Gefälle geht es direkt in eine bodennahe Rechtskurve und dann über einen großen Camelback. Es folgt eine sehr lange Gerade, bevor es in eine sehr flache 540° Helix geht. Bei immer noch sehr hoher Geschwindigkeit geht es noch eine Weile geradeaus, bevor der zweite Airtime-Hügel folgt. Es folgt eine weitere lange Gerade und die zweite große Helix der Fahrt. Etwas ungewöhnlich ist dann das Finale, das aus drei Airtime-Hügeln besteht, bevor wir die Bremsen erreichen.

Der Superman Ride of Steel ist keine schlechte Achterbahn, aber auch keine wirklich gute. Trotz der hervorragenden Laufruhe, der Airtime und der hohen Geschwindigkeit ist die Bahn ein wenig langweilig, schließlich rast man hier einen Großteil der Strecke einfach nur über lange Geraden oder noch längere Helices.

Batwing

Entweder scheint Six Flags America wirklich viel Platz zu haben, oder sie hatten ziemlich große Pläne, als sie die Batwing-Achterbahn eröffneten. Denn der Flying Dutchman von Vekoma steht etwas abseits vom Rest des Parks.

Dabei muss sich die Achterbahn gar nicht verstecken. Nachdem man sich in den Zug gesetzt, den Bügel heruntergedrückt und die zweiteilige Weste angezogen und gesichert hat, kann die Fahrt auch schon losgehen. Die vermeintlich hinterste Reihe entpuppt sich dank des ausgeklügelten Klappmechanismus als erste Reihe. Auf dem Rücken liegend verlässt man die Station und fährt nach einer Kurve sofort in den Lifthügel hinein. Oben angekommen geht es zunächst in eine Kurve, die mit der Zeit immer steiler wird und uns recht schnell in die Flying-Position bringt. Mit dem Blick nach unten stürzen wir uns auch gleich das größte Gefälle der Fahrt hinunter. In einer großen Steilkurve genießen wir noch ein wenig unseren Flug, bevor wir uns in der nächsten Kurve elegant auf den Rücken legen. Nach einer Abfahrt geht es in einen Looping, der in dieser Fahrposition einfach atemberaubend ist. Nach einem Kopfstand nach 3/4 des Loopings sausen wir durch das Tal und wechseln in einer Steilkurve wieder die Fahrposition. Nun fliegen wir durch ein flaches Tal und eine Steilkurve, bevor wir uns in einem doppelten Inline-Twist zweimal um die eigene Achse drehen. Zuletzt fliegen wir noch durch eine bodennahe Helix, bevor wir in einem Fly-to-Lie-Element auf den Rücken gedreht werden und kurz darauf die Bremsstrecke der Anlage erreichen.

Die Fahrt auf dem Batwing ist wirklich atemberaubend. Schade nur, dass es insgesamt nur noch sehr wenige Exemplare dieses Modells gibt. Im Vergleich zu anderen Flying Coastern in Amerika hat Batwing die Nase vorn und bietet eine wirklich gelungene Mischung aus positiven Kräften und dem Gefühl der Schwerelosigkeit bei allen Flugmanövern. Alles in allem eine wirklich tolle Fahrt.

Whistlestop Park

Der Whistlestop Park ist der zweite der beiden Kinderbereiche des Freizeitparks. Neben einigen Fahrgeschäften von Zamperla gibt es hier passend zur großen Parkeisenbahn Capital Railways die Miniaturausgabe Whistlestop Train.

Chesapeake

Der Themenbereich Chesapeake beherbergt auch einige wirklich coole Fahrgeschäfte, darunter Pirates Flight – ein seltener Flying Dutchman von Intamin – die Schiffschaukel High Seas und einen klassischen Eli Bridge Scrambler namens Cyclone.

Firebird

Wie Ragin‘ Cajun stand auch die Achterbahn Firebird ursprünglich im Freizeitpark Six Flags Great America. Früher als Iron Wolf und Apocalypse bekannt, ist sie die erste Achterbahn von B&M. Von 1990 bis 2018 konnte die Achterbahn im Stehen gefahren werden, seit 2019 ist sie ein Sit-Down Floorless Coaster.

Die Fahrt auf der Firebird beginnt nach einer Senke sofort mit dem Einstieg in den Lift. Oben angekommen geht es in einer immer steiler werdenden Kurve nach unten. Mit ordentlich Druck geht es dann in den Looping der Anlage. In einer Rechtskurve gewinnen wir an Höhe. Ein weiteres Gefälle führt uns dann parallel zum Looping, wo wir in eine horizontale Schleife einfahren, die den Looping einmal umrundet und durchquert. Nach einer Geraden, die früher eine Blockbremse war, geht es wieder bergab und gleichzeitig in die zweite Inversion der Anlage. Nach dem Korkenzieher geht es durch eine Steilkurve und über eine lustige Kurvenkombination in Form einer Acht in die abschließende Bremsstrecke.

Das Erstlingswerk von B&M ist leider keine gute Achterbahn mehr. Wo man früher einen gnadenlosen Stand-Up Coaster fahren konnte, wird man jetzt im Sitzen durchgeschüttelt. Eigentlich hätte man die Anlage abreißen müssen, anstatt ihr krampfhaft neues Leben einzuhauchen. Als apokalyptischer Vogel passt die Anlage auch nicht so recht in den Piraten-Themenbereich, sieht aber ganz gut aus.

Roar

Die Holzachterbahn Roar ist die zweite Achterbahn des Herstellers GCI. Ähnlich wie die Wildcat im Hersheypark verspricht das kurvenreiche und verspielte Layout jede Menge Action. Sie ist die einzige Holzachterbahn von GCI, die mit klassischen PTC-Zügen anstelle der Millennium Flyer betrieben wird.

Die Fahrt auf Roar beginnt mit einer langgezogenen Rechtskurve. Nach zwei kurzen Richtungswechseln erreicht man den Lifthügel. Oben angekommen geht es gleich in eine Steilkurve. Ein kurzer Anstieg führt uns dann in eine stark abfallende Linkskurve, nach der wir den eben durchfahrenen Hügel im 90° Winkel kreuzen. Nach einem klassischen Camelback geht es in einer hochgelegenen Steilkurve ein Stück über Berg und Tal, bevor wir uns wieder nach unten stürzen. Mit Schwung geht es nun über eine bodennahe Kurve und einen Hügel direkt in die nächste Steilkurve. Nun rasen wir durch einen überdachten Streckenabschnitt einmal quer durch die Anlage. Nach einer Bayernkurve und mehreren bodennahen Hügeln geht es in die abschließende Rechtskurve und anschließend in die Bremse.

Roar ist wie Wildcat im Hersheypark eine richtig gute Holzachterbahn. Die Bahn hat ein tolles Layout mit einem wirklich guten Flow und einer konstant hohen Geschwindigkeit. Auch die Fahreigenschaften sind für eine Holzachterbahn dieses Alters wirklich gut, weshalb ich gleich mehrere Runden hintereinander gefahren bin.

Shipwreck Falls

Mann, ich liebe einen guten Shoot the Chutes, vor allem, wenn es eine O.D. Hopkins-Wasserbahn ist. Leider war Shipwreck Falls an dem Tag, an dem ich den Park besuchte, wie alle anderen Wasserbahnen auch, noch für die Saison geschlossen.

Coyote Creek

Der letzte Themenbereich in Six Flags America ist Coyote Creek. Dieser Western-Themenbereich ist wirklich gut gemacht und bietet neben dem Autoscooter Los Coches Locos auch das HUSS Break Dance Rodeo und die extrem coole (und leider geschlossene) Wasserbahn Renegade Rapids. Außerdem gibt es einen stilechten Saloon, der als Hauptrestaurant des Parks dient.

Mind Eraser

Die Hauptattraktion des Themenbereichs Coyote Creek ist der Mind Eraser von Vekoma. Der klassische Suspended Looping Coaster bietet das bewährte Layout mit Roll Over, Sidewinder und den beiden Inline-Twists gegen Ende der Fahrt. Die Fahreigenschaften während der Fahrt sind in Ordnung, so dass man bedenkenlos einsteigen kann.

Bilder Six Flags America

Fazit Six Flags America

Six Flags America hat mir sehr gut gefallen. Für einen Six Flags Park ist der Park wirklich schön gestaltet. Es gibt einige sehr stimmige Themenbereiche und eine extrem große Anzahl an Fahrgeschäften, wodurch der Park eher einem europäischen Freizeitpark ähnelt. Die oft kritisierte langsame Abfertigung an den Achterbahnen kann ich nicht unterschreiben, da an meinem Besuchstag dank des angekündigten Regens nicht wirklich viel los war. So konnte ich jede Bahn ohne Wartezeit fahren. Außerdem gefällt mir, dass das Personal hier recht gut ausgestattet ist (u.a. mit Headsets), weshalb die Züge eigentlich immer recht zügig auf die Strecke geschickt wurden. Kurzum, ich hatte eine ziemlich gute Zeit im Park.


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