Steht auf, wenn ihr in Drayton Manor seid!

Drayton Manor Theme Park

In der Nähe der englischen Stadt Tamworth in einer kleinen Ortschaft namens Drayton Bassett gelegen befindet sich der Freizeitpark Drayton Manor Theme Park. Der Tier- und Freizeitpark bietet einige interessante und seltene Fahrgeschäfte und kann durch seine beeindruckende Anzahl an Intamin Fahrgeschäften fast schon als Showcase der Liechtensteiner Firma genannt werden.

Thomas-Land

Betritt man den Park durch den Haupteingang stößt man sogleich zu seiner Linken auf das Aushängeschild des Freizeitparks. Das Thomas-Land besteht aus mehreren kleineren Attraktionen und ist passend zur Kinderserie Thomas und seine Freunde gestaltet worden. Damit hat der Park als einer der ersten des Landes auf eine bekannte IP gesetzt – ein Erfolg sondergleichen, obwohl der Freizeitpark nun oftmals nur auf das Thomasland reduziert wird.

Troublesome Trucks Runaway Coaster

Zu den größeren Fahrgeschäften nahe des Thomas-Lands zählt eine passend gestaltete Zugfahrt welche ihre zweite Station im Zoobereich des Parks hat, sowie die kleine Gerstlauer Achterbahn Troublesome Trucks Runaway Coaster. Die Fahrt an sich beginnt mit einigen Kurvenwechseln ehe man den Lifthügel der Anlage erklimmt um die rasante Fahrt einzuleiten, welche unter anderem einen sehr lustigen Umschwung aufweisen kann. Für Kinder ist diese Junior Coaster Anlage schlichtweg fantastisch, darüberhinaus bietet der Troublesome Trucks Runaway eine hervorragende Laufruhe.

Maelstrom

Gegenüber dem Thomas-Land befindet sich der optisch sehr ansprechende Intamin Gyro Swing namens Maelstrom. Im Vergleich zu Drehschaukeln verschiedener Herstellern ist eine Fahrt auf dem Gyro Swing überraschend brachial und absolut genial. Die Airtime, wie auch die Beschleunigungsphasen sind einfach nur atemberaubend. Ein herrlicher Spaß!

Bounty

Interessanter Weise gibt eine weitere Schaukel im Park, die jedoch erst einige Jahre nach Maelstrom ihren Weg in den Park gefunden hat. Die Rede ist dabei von der Schiffschaukel des Parks, die auch hier wieder einmal vom Hersteller Intamin kommt. Die Bounty genannte Anlage beschleunigt ebenfalls sehr rasant, kann jedoch ein deutlich familienfreundlicheres Fahrprogramm aufweisen.

Neben einem typisch englischen Pferdekarussell kann man eine recht interessante Rundfahrt mit den altbewährten Chance Rides C.P. Huntington Zügen absolvieren. Während der Fahrt bekommt man nicht nur gute Eindrücke von den Hauptattraktionen Shockwave, Stormforce 10, Splash Canyon und G-Force, sondern erfährt auch, dass der Park früher mal nach dem Tivoli-System betrieben wurde.

Stormforce 10

Die letzte Attraktion des als Fisherman’s Wharf bekannten Themenbereichs, zudem man zumindest gestalterisch auch Maelstrom, Shockwave und die darunter liegende Raftinganlage Splash Canyon zählen könnte, bildet die Wildwasserbahn Stormforce 10. Hat man die schön gestaltete und, typisch englisch, viel zu lange Queueline überwunden findet man sich in der für eine Wasserbahn recht hoch gelegenen Station wider.

Nachdem man in den Booten Platz genommen kann die Fahrt auch schon beginnen. Freudig der ersten Schussfahrt immer näher rückend wird man kurz zuvor angehalten und hinter sich schließt sich ein Tor. Der nachfolgende Effekt kommt absolut unerwartet und überraschend daher und endet wie zu erwarten im kühlem Nass. Vorbei an Wasserfällen geht es in Richtung der zweiten Auffahrt, wo am  Ende dessen ein Drehteller wartet, um die kurze und überaus fiese Rückwärtsfahrt einzuleiten. Das Problem dessen ist nicht der Nässegrad, sondern die Wucht mit der das Boot gebremst wird, weshalb die Fahrt definitiv nicht für jemanden mit einem schwachen Rücken ist. Nachdem man wieder gewendet wurde und die Station unterquert hat geht es auch schon wieder in luftige Höhen hinaus um dann im Schneckentempo irgendwann zur finalen Schussfahrt zu gelangen, welche die Anlage würdevoll  mit einem Double Drop seinem Ende näher bringt.

Die von Bear Rides gebaute Anlage ist nicht nur unfassbar fotogen, sondern auch durch die verbauten Effekte schlichtweg einzigartig, weswegen man sie keinesfalls auslassen sollte.

Splash Canyon

Erwartet trocken geht es derweil in der Raftinganlage Splash Canyon zu, welche lustiger Weise die Mitfahrer vor einer durchnässenden Fahrt warnt. Die Anlage selbst ist recht schön gestaltet und kann, ähnlich wie Thorpe Parks Rumba Rapids, ein sehr aktives Wellenbecken aufweisen. Sollte man das Glück haben von einem der zahlreichen Stromschnellen befeuchtet zu werden so kann man sich sicherlich auch über die Wasserstrahldusche gegen Ende der Fahrt freuen, sofern diese einen überhaupt erwischt.

Shockwave

Einige Meter über dem Drehteller der Raftinganlage befindet sich die Station des einzigen Intamin Stand-Up Coasters in Europa. Nachdem man die schön gestaltete Queueline zu Shockwave mit all seinen Treppen hinter sich gelassen hat und gerade ein Zug zur Verfügung steht darf man auf irgendeine Art versuchen seinen Sitz zu besteigen, was gerade bei kleineren Kindern recht lustig anzuschauen ist. Nachdem sich dieser dann langsam gesenkt hat, so dass man wieder auf seinem Füßen steht und der zwei geteilte Bügel, wie auch die Stehreihe, arretiert ist bewegt man sich auch schon gemächlich dem Lift entgegen.

Der recht seltsame First Drop endet in einem wunderbar intensiven Looping, woraufhin einem in der Zero-G Roll versucht wird den Boden unter den Füßen zu entziehen. Das Gefühl über eine Raftinganlage eine Rolle zu vollziehen ist schlichtweg genial, zumal es die Angst während der Fahrt irgendetwas aus den Taschen zu verlieren drastisch erhöht. Die zwei darauf folgenden Korkenzieher bilden den krönenden Abschluss einer rundum ausgewogenen Fahrt, welche schlussendlich gar nicht länger sein dürfte. Das Fahrgefühl ist wirklich mal was anderes und so ist es doch recht Schade, dass es nur eine einzige Anlage dieser Art in Europa gibt. Auf Grund der leeren Warteschlangen während des Besuchs fanden die Fahrten auf Shockwave leider nur in der ersten Reihe statt, weshalb das Fahrgefühl der anderen Reihen nicht in die Bewertung einfließen konnte.

G-Force

In direkter Nähe befindet sich eine Achterbahn aus deutscher Produktion, welche leider keine Einheit mit den umgebenden Attraktionen bildet, sondern etwas ganz anderes darstellt und somit die Grundlage für den Themenbereich Action Park im Drayton Manor Theme Park bildete. Die musikalische Untermalung in der Warteschlange zu G-Force, welche das Bodenniveau des Stationsgebäudes einnimmt, ist überragend und schafft eine hervorragende Einheit mit der Achterbahn. Sobald man die Treppen hinter sich gelassen hat kann man in den Maurer Söhne X-Cars Platz nehmen und bei Bedarf einige Minuten auf seine Mitfahrer warten.

Nachdem man die erste Abfahrt hinter sich gelassen hat geht es den seltsam geformten Lift hinauf um dann eine noch seltsamere, aber geniale, Abfahrt zu absolvieren. Auf den darauf folgendem Hügel kann man schön ausgeprägte Airtime erleben, bevor die kubanische Acht die Fahrt abrundet. Entgegengesetzt zu dem Sky Wheel aus dem Skyline Park oder Abismo aus dem Parque de Atracciones de Madrid bietet G-Force eine rundum zufriedenstellende Fahrt, welche darüberhinaus eine sehr hohe Laufruhe vorweisen kann. Leider besteht auch hier das Problem mit den Bügeln, welche sich ab und zu ziemlich unangenehm dem menschlichen Körper anpassen und einem somit die Fahrt versauen, da man kaum noch Luft bekommt.

Pirates Adventure

Etwas abseits gelegen befindet sich die Bootsthemenfahrt Pirates Adventure aus dem Hause Mack Rides im Drayton Manor Theme Park. Die Fahrt selbst ist schön gestaltet, jedoch fehlt es – wie dem meisten Piratenthemenfahrten – an dem gewissen etwas, was so auch nur Disney zu schaffen vermag ist. Leider sind die Effekte eher spärlich gesetzt, die Beleuchtung an manchen Stellen zu dunkel und die Musikuntermalung ist so wenig dominant, wie die unverkleidete Hallendecke hervorsticht.

Ben10 Ultimate Mission

Die neueste Achterbahn des Drayton Manor Theme Park bildet die kleinste Boomerang Variation aus dem Hause Vekoma, welche ganz der Cartoon Network Serie Ben10 Alien Force gewidmet ist. Warum man sich gerade für die zweite, weitaus schwächere Serie entschieden hat bleibt mir ein Rätsel, die Achterbahn Ben10 Ultimate Mission jedoch kann von Beginn der Queue überzeugen. Die Fahrt ist rasant und vor allem bei der Vorwärtsfahrt recht intensiv unterwegs. Der Rückwärtspart fällt dann leider doch recht sanft aus, wenn man jedoch bedenkt für wen diese Achterbahn erschaffen wurde ist dieser Umstand absolut vertragbar.

The Haunting

Vorbei an dem 4D Kino des Parks, wo in diesem Jahr ein Film über den kleinen Prinzen gezeigt wird, geht es auf einem kleinen Weg zu einem kleinen Herrenhaus, wo auch schon Forschungsteam auf uns wartet, damit wir die paranormalen Aktivitäten des Hauses etwas aus der Nähe betrachten können. Die Geschichte von The Haunting wird einem durch Videoaufzeichnungen in einem Container vor dem Herrenhaus hervorragend näher gebracht, aber auch die anderen Pre-Show Räume tragen gut dazu bei. Der Hauptraum wirkt im Vergleich zu anderen Vekoma Anlagen recht klein, ist dafür aber auch sehr gelungen gestaltet. Die Musik während der Fahrt ist leider leicht monoton, aber stimmungsvoll. Der Drucklufteffekt der umher fliegende Fledermäuse simulieren sollte funktionierte nicht überall und der Effekt am Ende der Fahrt ist einfach nur unnötig. Im Gesamten gesehen ist The Haunting ein echt gutes Mad House von Vekoma, kann aber leider nicht an das Hotel Embrujado aus dem spanischen Parque Warner heranreichen, womit es sich noch am ehesten vergleichen ließe.

Drunken Barrels und Wild West Shoot Out

Besteigt man langsam den benachbarten Hügel findet man neben den wunderschön gestalteten Intamin Drunken Barrels, welche zum Zeitpunkt des Besuchs leider defekt waren, die interaktive Themenfahrt Wild West Shoot Out. Diese kleine von Zamperla gefertigte Anlage bietet eine absolut lohnenswerte Fahrt, welche nicht nur sehr schön gestaltet daherkommt, sondern auch einige witzige Effekte vorweisen kann.

Oben auf dem Hügel befindet sich mit dem Grill Inn ein Restaurant, welches nicht nur Parkgästen offen steht und wahrscheinlich erst einige Zeit nach dem Parkschluss ordentlich Zulauf findet. Auch das schöne, wenn auch von außen betrachtet eher schlichte, parkeigene Hotel kann man hier finden. Würde die Seilbahn laufen könnte man hier als Parkgast noch eine Runde Minigolf spielen.

Apocalypse

Auf etwa halber Höhe der kleinen Ansteigung befindet sich der Eingang zu Apocalypse, einem der besten Freifalltürme Europas. Der 54m hohe Turm bietet fünf Spuren, wovon jeweils zwei die normalen Gondeln und die Stand-Up Gondeln mit Flur besitzen, die letzte Gondel ist eine Stand-Up Gondel ohne Flur. Für den wirklichen Freifallturmliebhaber kommen natürlich nur die Stand-Up Gondeln in Frage, verstärken sie das Fahrgefühl doch ungemein. Es sei jedoch gesagt, dass auch die normalen Gondeln vollkommen überzeugen können. Während die Stehgondel ohne Flur einfach nur überragend ist, sind die Stehgondeln mit Flur etwas seltsam aufgebaut. Nachdem der Bügel geschlossen wurde muss man hier seinen Platz nach oben schieben, so dass man irgendwann in der richtigen Position steht, welche dann auch vom Personal abgesegnet wurde.

Apocalypse verhält sich ähnlich dem Freifallturm La Lanzandera aus dem Parque de Atracciones de Madrid und kann im Gegensatz zu den größeren Versionen wie Huracan Condor aus dem Port Aventura Park schlichtweg überzeugen. Der Fall ist atemberaubend und intensiv, nur leider wird die Gondel auf dem Intamin Giant Drop schon ziemlich früh beim Hochfahren in die Tiltposition gebracht.

Pandemonium

Eine weitere Ebene tiefer befindet sich neben dem Riesenrad das Fabbri Pandemonium mit Namen Pandemonium. Hierbei handelt es sich im Grunde um eine schön gestaltete und deutlich größere Anlage eines Cataclysm aus gleichem Hause. Der Freiheitsgrad dieser Überkopfschiffschaukel ist wie bei der Flying Oil Pump aus dem Zoo Safari- und Hollywoodpark Stukenbrock einfach nur hoch, wodurch eine lustige und hangtimelastige Fahrt garantiert ist. Während der Fahrt ist im Übrigen sehr darauf zu achten nicht zu schreien, denn der Park möchte sich nicht bei seinen Nachbarn unbeliebt machen und weist darauf auch ziemlich deutlich hin.

Flying Dutchman

Die letzte Intamin-Fahrgeschäft des Freizeitparks Drayton Manor Theme Park ist eine Kettenflieger-Variation mit Namen Flying Dutchman. Hier fliegt man in, an Stahlseilen befestigten, kleinen Booten durch die Luft, was durch die Neigung der Sitze doch sehr entspannend ist.

Buffalo Coaster

Die letzte Achterbahn im Drayton Manor Theme Park ist der Zamperla Powered Coaster Buffalo Coaster. Die Fahrt an sich ist zwar nicht sonderlich spektakulär, aber durchaus zufriedenstellend, denn so langsam wie die Anlage auf Videos wirkt ist sie dann glücklicher Weise doch nicht. Die Fahrstrecke ist jedoch sehr eigenwillig und kann einige skurrile Besonderheiten vorweisen.

Drayton Manor Zoo

Der Zoobereich im Drayton Manor Theme Park ist recht groß geraten und befindet sich weit genug von den Fahrgeschäften des Parks entfernt. Hier kann man neben Wildtieren, wie man sie oftmals in Freizeitparks mit Tiergehegen findet, auch exotischere Tiere entdecken. Bemerkenswert ist neben der Anzahl an Eulen, das Gehege der Erdmännchen und das der Lemuren. Beide Tierarten waren recht erstaunt darüber was die anderen Tiere in ihrer Umgebung gerade so gemacht haben. Der Zoo selbst ist gut vergleichbar mit dem Tiergärten aus dem Tier- und Freizeitpark Thüle, aber auch dem aus Chessington – World of Adventures.

Im hinteren Teil des Zoos kann man neben einem Thomas Museum, welches im Grunde nur eine größere Modelleisenbahn ist, noch einige zur Thematik passende Attraktionen finden, aber auch Drayton Manors Version von Cedar Fairs Dinosaur Alive kann hier bestaunt werden. Zwar hat man den Animatronikgedanken von Anfang an weggelassen und verzichtet darüber hinaus auf eine Upcharge Gebühr, dennoch ist der kleine Rundgang mit seinem ganzen Darstellungen durchaus seine Zeit wert und macht selbst um einiges mehr her als Niglolands Dinosaures Aventure, welches jedoch durch Animatroniks punkten kann.

Bilder Drayton Manor Theme Park

Fazit Drayton Manor Theme Park

Der Drayton Manor Theme Park selbst ist ein guter Freizeitpark mit, zumindest in Europa, ziemlich einzigartigen Attraktionen. Die Laufruhe aller Attraktionen ist vergleichsweise hoch und bis auf kleinere Ausnahmen kann sich jedes Fahrgeschäft sehen lassen. Es wäre schön zu sehen wie sich der Park in den nächsten Jahren entwickeln wird, denn hier besteht eindeutig noch sehr viel Potential. Ich kommt also definitiv irgendwann wieder!

 

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Ein Tag in der vertikalen Realität

Pleasure Beach Blackpool

Der 1896 gegründete Freizeitpark Pleasure Beach Blackpool gilt zweifelsohne als das Achterbahnmekka in Europa, immerhin stehen hier zehn verschiedene Achterbahnen, wobei eine Anlage besonderer ist als die andere. Aber auch andere, meist sehr seltene, Fahrgeschäfte sind hier zu finden und so strahlt der Pleasure Beach Blackpool eine besondere Atmosphäre aus, was dem Rest der Gegend um ihn herum nicht sonderlich gelingt.

Nachdem man sein Ticket im Ticketcenter des Casinogebäudes neben dem eigentlichen Park abgeholt hat geht es nach kurzer Taschenkontrolle in den Park. Sollte man eine Tasche dabei haben kann man sich einen Locker zur Tagesmiete besorgen, welche vergleichsweise gering ausfällt.

Flying Machines

Der erste Eindruck des Parks wirkt durch die imposante Stützkonstruktion der Big One vielversprechend. Der doch sehr großzügige Vorplatz wird durch eine der bekanntesten Attraktionen des Parks geprägt, den Flying Machines. Die 1904 erbaute Anlage ist die älteste Attraktion des Parks und bietet ein rasantes Fluggefühl, sofern die Anlage erst einmal ihr volles Potential erreicht hat. Eine moderne Kopie der Anlage kann man im Übrigen in Disneys California Adventure finden.

Infusion

Da die meisten Attraktion erst im Laufe des Tages öffneten ging es zur bis dato neuesten Achterbahn des Parks, dem Vekoma Suspended Looping Coaster Infusion. Die zuvor als Traumatizer aus dem New Pleasureland Southport bekannte Anlage wurde auf die Fläche der ehemaligen Wildwasserbahn des Parks gestellt, wo sie nun zwischen den Achterbahnen Big Dipper und Big One zur Geltung kommt. Der Weg zur Achterbahn gestaltet sich als halbwegs lang, verschafft einen aber wunderbare Einblicke in das Geschehen.

Die Fahrt an sich verläuft für diesen Achterbahntypen in einer gewohnten Qualität, größere Schläge während der Fahrt sind jedoch nicht zu erwarten. Die Wassereffekte denen man während des Fluges ausgesetzt ist sind nett und kommen vor allem in der ersten Reihe gut zur Geltung.

Big Dipper

Eine Anlage die auf Bildern um einiges größer wirkt als in der Realität, ist der Big Dipper, eine Holzachterbahn aus dem Jahre 1923. Eine Besonderheit dieser Achterbahn ist, neben ihrem Alter, der Turm auf dem die Wende vor dem ersten größeren Gefälle stattfindet. Die Fahrt in den gut gepolsterten, wenn auch etwas engeren, Zügen ist amüsant, auch wenn dieser gerade im eher flacheren Verlauf der Strecke seltsam herumwippt. Glücklicherweise ist die Fahrt mit dem Big Dipper mit eher ausgeprägten Kräften bestückt und so kann man in den Genuss von negativen Kräften kommen.

Big One

Die Achterbahn, die dem Pleasure Beach Blackpool im Jahre 1994 in aller Munde brachte, und einen der treffendsten Namen bietet ist die Big One. Zum Zeitpunkt ihrer Eröffnung war sie die höchste, steilste und schnellste Achterbahn Europas und wurde bis dato nur zwei mal überboten. Heutzutage ist sie aber dennoch die höchste, steilste und schnellste Achterbahn, zumindest in der vertikalen Realität, die auch nur diese Achterbahn bietet.

The Big One ist eine unterschätzte Achterbahn, welche oftmals von allmöglichen Freizeitparkfans kritisiert wird, meist in Verbindung mit ihrem Hersteller Arrow Dynamics. Das sich die Achterbahn aber deutlich besser fährt als so manch europäischer Ableger der Edelachterbahnschmiede Bollinger & Mabillard wird meist außer acht gelassen oder vor lauter Fanatismus einfach nicht bemerkt. Die fast 1700m lange Fahrt an sich ist aller erste Sahne und kann sich sehen lassen. Der First Drop ist schlichtweg als genial zu sehen und die nachfolgenden Hügel bieten ein ausgeprägtes Geschwindigkeitsgefühl, welches mit sehr seltsamer Airtime vor den Blockbremsen abgerundet wird.

Betrachtet man die Big One unter Beachtung der vertikalen Realität, die diese Achterbahn unbestreitbar verkörpert, so findet man eine der besten Achterbahnen Europas wieder, etwas neutraler betrachtet ist sie zumindest die beste Achterbahn des Parks mit einem unverwechselbaren Ausblick auf die irische See.

Steeplechase

Gegenüber dieser Anlage kann man eine weitere Achterbahn aus dem Hause Arrow Dynamics entdecken, welche der Pferderennsportkultur der Engländer gewidmet ist. Steeplechase ist eine der besondersten Achterbahnen der Welt und weltweit die einzige Achterbahn die noch mit drei Spuren läuft. So besonders dieser Umstand schon ist, so ist die Fahrposition doch der eigentliche Grund warum die Anlage so bemerkenswert ist. Ähnlich wie bei einem größeren Pferdekarussel sitzt man relativ frei auf dem pferdeähnlichen Wagen, was bei den seltsam ausgeprägten Kurven schon recht abenteuerlich ist. Leider lief am Besuchstag nur die rote Spur, weshalb das Fahrverhalten der anderen Spuren nicht bewertet werden kann.

Blue Flyer

Etwas weniger abenteuerlich zeigt sich mit Blue Flyer die Kinderholzachterbahn des Parks. Wie auch Tomahawk aus dem Port Aventura setzt man bei dieser Achterbahn auf die kleinen PTC-Züge, jedoch hat man bei der Anlage hier wenigstens noch halbwegs Platz. Die Fahrt an sich startet recht schön mit einigen Hügeln, bis dann die Kurve durch das Gebäude des ehemaligen Indoorcoasters Space Invader 2 die Fahrt langsam ausklingen lässt.

Nickelodeon Streak

Direkt neben der blau lackierten Achterbahn befindet sich die in orangen Farbtönen gehaltene Achterbahn Nickelodeon Streak. Die mittelgroße Out & Back Achterbahn bietet eine wunderbare Fahrt in fünfreihigen Wagen, bei denen man schon etwas Angst in den Kurven bekommen kann, denn die Wagen driften spürbar auseinander.

Dora’s World Voyage

Des Weiteren findet man im Nickelodeon Land eine der kitschigsten und besten Themenfahrten Europas. In mehreren Bereichen bekommt man in Dora’s World Voyage von der Abenteuerin Dora die jeweilige Begrüßungsfloskel beigebracht, wobei die Wahl von Tansania als eher fraglich zu bewerten ist. Nichts desto trotz We did it! und eine Nachahmung ist sehr empfehlenswert.

Avatar Airbender

Neben anderen Kinderfahrgeschäften und einer Wildwasserbahn kann man mit Spongebob Splash Bash einen Mack Twist & Splash entdecken, der wohl auch weiterhin gerne an Kinderkrankheiten leidet, weswegen eine Fahrt leider nicht möglich war. Zumindest lief aber die Zamperla Disko Avatar Airbender, welche eine überraschend intensive Fahrt an den Tag legte.

Avalanche

Ähnlich intensiv, so zumindest der allgemeine Tenor, verhält sich der Bobachterbahn Avalanche. Die Fahrt selbst kann man tatsächlich als durchaus knackig bezeichnen, immerhin nimmt sie doch schnell an Tempo zu. Erstaunlich an der Bahn ist der recht gut gepflegte Kanal, welchen die Züge hinunter brettern, jedoch kommt die Anlage nicht an die Schweizer Bobbahn im Heide-Park heran. Auch wird durch den lachenden Mann in unmittelbarer Nähe eine Atmosphäre geschaffen, der man nicht so gerne ausgesetzt ist.

Grand Prix

Unter der Bobbahn gelegen befindet sich die Monza-Piste Grand-Prix, welche eine sehr interessante Streckenführung bietet. Vor allem der Anfang und das Ende in Form einer Parkhaushelix sind bemerkenswert.

River Caves

Ebenso bemerkenswert ist die Themenfahrt River Caves. Die Fahrt durch die Höhlen ist stellenweise so gut gestaltet, so dass die Anlage locker mit den größeren Bootsthemenfahrten wie Fata Morgana aus dem niederländischen Freizeitpark Efteling mithalten kann.

Wild Mouse

Direkt nebenan befindet sich die beste Holzachterbahn des Parks, die Wild Mouse. Diese Achterbahn sollte man besser nicht zu zweit fahren, da dieses leicht schmerzhaft sein kann. Die Fahrt an sich ist der Inbegriff des Wortes wild und weiß durch die intensive Fahrweise sehr zu überzeugen. Die Airtime die bei den Abfahrten erzeugt wird ist ausgeprägt, was durch den Sicherungsgurt noch verstärkt wird. Sehr bemerkenswert ist im Übrigen das Bremssystem der Anlage, welches doch eher modern ist.

Grand National

Zwischen den Stützen der Big One befindet sich der Eingang zu einer der letzten Möbius Achterbahnen der Welt. Hier endet die linke Spur auf der rechten Seite und natürlich umgekehrt, wodurch beide Spuren stets laufen und ein Racing Betrieb auch an leeren Tagen ermöglicht. Die Achterbahn Grand National selbst verspricht so viel, nur halten kann sie es leider nicht. Eine Airtimeorgie, wie es manche Videos vermuten lassen sucht man hier vergebens, nur das Renngefühl ist gewährleistet.

Valhalla

In einer Halle mit einer eher hässlichen Fassade und einer vergleichsweise mickrigen Station davor kann man den Asen einen Besuch in Valhalla abstatten. Da die nordischen Götter doch eher wählerisch sind muss man jedoch drei Herausforderungen absolvieren. Nachdem man den ersten Lift passiert hat wird man mit enormer Hitze konfrontiert bis es nach einiger Zeit zum ersten Drop kommt, welcher rückwärts stattfindet. Da Hitze leicht befeuchtet keinen Spaß macht wird man in einen Kälteraum geschickt, wo so manch Wikinger sein bitteres Ende gefunden hat. Das nächste Gefälle schafft es schon einen etwas nässer zu machen, der darauffolgende Wassereffekt sorgt dafür das man klatschnass ist. Erneut wird ein Lift bestiegen und der Effekt einer schwingenden Axt lässt einen nochmal von der Seite durchfeuchten, immerhin könnte man ja schon wieder trocken sein. Die finale Schussfahrt weißt einen Doubledrop auf, welcher schon etwas nässer als die anderen Gefälle ist und unerwartet spät den zweiten Hügel einleitet. Im nachfolgenden Raum wird man etwas erwärmt, diese Passage könnte jedoch etwas länger sein.

Valhalla ist gut, aber nicht überragend. Die Mischung aus Wasserfahrt und Themenfahrt ist jedoch eine Mischung die man öfters vorfinden könnte. Die Gestaltung wirkt an manchen Stellen leider etwas sparlich und weniger originell, was selbst die ganzen Effekte nicht kompensieren können. Vom Nässegrad ist die Anlage zwar verdammt nass, kann aber nicht mit O.D. Hopkins Tidal Wave aus dem englischen Thorpe Park mithalten, welche allein durch die erzeugte Welle die Intamin Wasserbahn in den Schatten stellt.

Ice Blast und Derby Racer

Auf dem Platz vor Valhalla befindet sich der S&S Power Turbo Shot Ice Blast, welcher leider absolut gar nichts kann. In dieser Hinsicht macht selbst die über 90m hohe Aussichtsfahrt des gleichen Typen aus dem Parque Warner im spanischen San Martin de la Vega deutlich mehr Spaß. Glücklicher Weise befindet sich mit dem Derby Racer eine seltene und rasante Attraktion, welche im Grunde einem etwas überdimensionierten Pferdekarussell ähnelt und dabei ein beachtliches Tempo zu Tage legt.

Alice Ride

Sichtbar in der Nähe zu den Derby Racer befindet sich die Themenfahrt Alice Ride, wo es eine Reise ins Wunderland zu beschreiten gilt. Durch die Schwarzlichteffekte wirkt die Bahn schon leicht gruselig, wie es auch bei der Schneewittchen Themenfahrt im Pariser Disneyland Park ist. Die Fahrt ansich ist in Ordnung, zumal man interessanter Weise auf Betonplatten fährt.

Ghost Train

Gleich gegenüber befindet sich mit den Ghost Train die erste Geisterbahn der Welt, welche seit dem Jahr 1930 im Pleasure  Beach Blackpool in Betrieb ist. Die Fahrt an sich ist schön gestaltet und kann einige Effekte vorweisen die man so eher selten in Geisterbahnen sieht, nur wirklich gruselig ist die Bahn dann nicht. Wer jedoch auf absoluten Trash steht wird beim Ghost Train mit einem freudigen Grinsen aus dem Wagen steigen.

Revolution

Die letzte Achterbahn des Parks wird derzeit erneuert, was einerseits Schade ist, aber wenn die Revolution dadurch noch revolutionärer wird ist es ein begrüßungswertes Vorhaben, immerhin gab es viele Gerüchte, was einen Abriss dieser Achterbahn betraf. Somit bleibt eine der letzten drei Anlages des Typus Launched Loop aus dem Hause Arrow Dynamics erhalten und die Engländer können sich auch weiterhin an ihrer ersten Loopingachterbahn erfreuen. Auf Grund der stetigen Arbeiten, die während des Besuches, an der Anlage getätigt worden ist eine Öffnung gegen Ende des Monats wahrscheinlich.

Bilder Pleasure Beach Blackpool

Fazit Pleasure Beach Blackpool

Pleasure Beach Blackpool ist ein netter Freizeitpark mit guten Achterbahnen und guten Themenfahrten in dem man gut einige Stunden verbringen kann. Der Park selbst ist ein Lichtblick für die Stadt die ihm umgibt, jedoch weist der Park einige Lücken oder schlichtweg geschlossene Attraktionen auf, was die Atmosphäre und das Portfolio gleichzeitig etwas trübt. In dieser Hinsicht wäre es schon schön gewesen mit Bling, den Spin Doctors, den Trauma Towers, den Bumper Boats, usw. zu fahren. Der Erstbesuch hat sich zumindest gelohnt, aber vorerst muss ich nicht erneut zum Pleasure Beach Blackpool, auch kann Ich mir mehrere Tage in diesem Park bei besten Willen nicht vorstellen.

 

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Es steht ein Monster in Maizières-lès-Metz

Walygator Park

Vor einem Jahr zu Ostern zog es Thomas, Marcel, David und mich bei schönsten Wetter nach Maizière-lès-Metz um den dort befindlichen Walygator Park einen Besuch abzustatten. Die Warteschlangen waren gut gefüllt, im Grunde ein perfekter Tag für den Park, doch leider entschied sich der Grund unseres Besuches  – der B&M Inverted Coaster Monster – damals zu streiken. Da der Park selbst aber nicht wirklich schlecht war, hatte sich die Fahrt damals dennoch gelohnt.

Nun ein Jahr später, bei schlechtesten Aprilwetter, wurde erneut ein Versuch angetreten um der ehemaligen Expoland-Anlage Orochi eine Fahrt zu entlocken. Ausgeschlafen brachen wir aus dem Hotel auf, nur um dann herauszustellen etwas verfrüht da zu sein, gleiches geschah lustiger Weise auch einem Reisebus. Da es im Auto an nichts mangelte hieß es eine Weile zu warten und der Parkplatz wurde einfach nicht voller.

Monster

Glücklicher Weise führte man kurz vor Eröffnung des Parks noch Testfahrten durch, so dass wir davon ausgehen konnten das der Park überhaupt noch öffnet. Aus Erfahrung ging es dann auf direktem Wege in Richtung der Achterbahn Monster, auch wenn die ein oder andere Fahrt auf Anaconda sicherlich sinnvoll gewesen wäre, denn so hieß es in der Station erst einmal auf seine 12 Mitfahrer zu warten.

Nach und nach trudelten diese auch an und da wir die ersten waren erfolgte die erste Fahrt des Tages auf der Schwesteranlage von Cedar Points Raptor in der ersten Reihe. So wie das Monster von weiten aussieht, so wirkt sie auch während der Fahrt, denn alles scheint irgendwie klein zu sein, auch wenn die Anlage selbst zu den größten ihrer Art gehört.

Die Fahrt in der ersten Reihe gestaltet sich als eher sanft, die Kräfte im Looping, der recht hoch gesetzten Rolle und der Cobra Roll sind kaum auffallend. Auch der hochgelobte zweite Teil der Fahrt nach verlassen des ehemaligen Blockbereichs fällt vergleichsweise harmlos aus, da es weder die Korkenzieher noch die Helices am Ende der Fahrt es schaffen ausreichend Druck aufzubauen und somit die Beine zum einschlafen zu bewegen. In der letzten Reihe sieht es glücklicher Weise besser aus, immerhin sind hier die Kräfte deutlich ausgeprägter wiederzufinden. Wo der erste Teil von Monster nun deutlich mehr überzeugen kann wird man im zweiten Teil nun in den Korkenziehern mitgezogen und hat in den Helices am Ende einen schönen Druck in den Beinen.

Das Monster selbst ist eine gute Bahn, aber die Anlage ist leider nicht Batman La Fuga oder wie es Jan sagen würde leider nicht Nemesis. Es stört dabei herzlich wenig wo die Anlage errichtet wurde, oder wie sie gestrichen ist, denn die Fahrt selbst macht Spaß, es fehlt ihr nur an Extreme. Die Kräfte selbst machen die Anlage familientauglich, weshalb sie auch prima das Portfolio des Parks ergänzt.

Südseewellen

Nach einer Runde mit dem Wacky Worm Family Coaster ging es für Jan weiter auf Entdeckungstour des Parks. Vorbei am ehemaligen Schlumpfdorf ging es in den Weltraumbereich des Parks, wo der S&S Space Shot Dark Tower auch in diesem Jahr unvollständig herum steht, der Schwarzkopf Orbiter Südseewellen eine ordentliche, wenn auch recht monotone und nicht all zu schnelle, Fahrt hinlegte, und der Vekoma Hurricane Walycoaster auf Fahrgäste wartete.

Walycoaster

Die seit 1989 im Park stehende Anlage ist glücklicher Weise noch eine der Vekoma Anlage die noch mit einem echten Arrowzug laufen. Zwar ist die neueste Zuggeneration von Vekoma als wirklich genial anzusehen, doch an das zeitlose Design von Arrow kommt sie einfach nicht heran. Das Layout selbst ist gut gedacht und wirkt im Gesamten auch recht schick, doch wenn man weiß, dass die, durch einen Hurricane stark beschädigte, Schwesteranlage mit Zügen deren Fahrtrichtung entgegengesetzt zur Strecke war fuhr, würde man sich dieses nur allzu gerne in Lothringen wünschen. Die Fahrt ist nicht schlecht und von Rucklern oder gar Schlägen befreit, aus Zeitgründen blieb es jedoch nur bei einer Runde.

Terror House

Eine der Vorzeigeattraktionen des Parks ist das Terror House, ein Maze. Hier entsteht meist relativ schnell eine lange Schlange, vorausgesetzt es sind andere Leute in diesem Bereich unterwegs. Das wirklich gruselige ist jedoch nicht das Maze was durch einige brillante Fleischereiräume am Anfang der Aneinanderreihung verwirrender Gänge glänzt, sondern das Fun House, welches man zuvor absolvieren muss. Das Terror House selbst ist recht groß, die Innenausstattung besteht größtenteils aus ungestalteten Räumen mit Animatronics, auch gibt es einen Erschrecker der wenigstens bemühter ist als die untergegangene Piratencrew aus der Lüneburger Heide.

Rafting

In unmittelbarer Nähe zum Gruselhaus befindet sich die Raftinanlage Rafting. Diese 1989 von Soquet erbaute Anlage widmet sich ganz der Reise des Odysseus und wurde dabei hervorragend in Szene gesetzt. Extrem merkwürdig, wie auch kapazitätsmindernd, zeigt sich die Abfertigung der Boote, bei der quasi im Zugverbund gefahren wird. Eine weitere Merkwürdigkeit sind, wie auch bei der Wildwasserbahn des Parks, die unterschiedlichen Boote.

Tang’Or und Polyp

Vorbei am stets defekten HUSS Topple Tower Tang’Or und einem der Kinderbereiche des Parks geht es an den See, wo sich ein sehr merkwürdiges Schwarzkopf Monster befindet. Normalerweise hebt sich der Exzenter nach einiger Zeit und erzeugt somit eine Wellenbewegung, da dieser Prozess in diesem Park jedoch defekt ist kreist man beim Polyp mehr oder weniger rasant auf Bodenniveau herum. Glücklicher Weise fällt das Sporten dabei nicht mal schwer, der Fahrspaß ist jedoch gemindert.

Riviére Sauvage

Vorbei an der Teetassenbahn, dem Wellenflieger und der viel zu langen und dabei viel zu langsamen Bootsfahrt geht es zur Wildwasserbahn Riviére Sauvage. Diese von Soquet erbaute Anlage ist simpel und weiß neben einigen Kurven nur eine Schussfahrt auf, welche es jedoch in sich hat. Bei dieser Wildwasserbahn wird man nicht nur nass, sondern gesoaked, weshalb die Fahrt sehr zu empfehlen ist.

Anaconda

Am Parkrand gelegen befindet sich die Holzachterbahn Anaconda, die wieder einmal zur schlechtesten Holzachterbahn der Welt gewählt wurde. Die Bahn bietet zwar keine Airtime, überquert die Kuppen recht langsam und benötigt zusätzliches Gewicht in den von Morgan erbauten Zügen, aber sie ist definitiv nicht die schlechteste Holzachterbahn der Welt, so wie auch Bandit weit davon entfernt sein müsste. Als Holzachterbahn ist Anaconda solide, immerhin fährt sie sich so wie sich eine Holzachterbahn fahren sollte. Die Geschwindigkeit, die Höhe, sowie das Out & Back Layout sind gut und immer eine Fahrt wert.

Bilder Walygator Parc

Fazit Walygator Parc

Der Walygator Parc ist kein schlechter Vergnügungspark, aber auch kein sonderlich guter. Auch in diesem Jahr ging der Erweiterungsirrsinn der französischen Schaustellerbrüder Claude & Didier Le Douarin weiter und so präsentiert man nun ein neues Kinderland mit, von der Kirmes aufgekaufte und einfach so hingestellten, Fahrgeschäften. Was jedoch aus der geplanten Wilden Maus wurde ist schwer zu sagen, auch ist es sehr wahrscheinlich das der Park seinen Inverted Coaster auch auf weiteres nicht streichen wird.
 

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