Wasserspaß an den Ufern von Cedar Point

Cedar Point Shores

Direkt neben Cedar Point und unmittelbar am Lake Erie liegt mit Cedar Point Shores der große Wasserpark des Resorts. Eröffnet wurde der Park 1988 noch unter dem Namen Soak City und bestand damals aus gerade einmal zehn Rutschen. Über die Jahre wurde das Angebot immer weiter ausgebaut, ehe 2017 schließlich die große Umgestaltung zu Cedar Point Shores folgte.

Heute erwartet uns eine Mischung aus Body- und Reifenrutschen, mehreren großen Rutschentürmen, zwei Strömungskanälen, einem Wellenbecken und verschiedenen Bereichen für Familien und kleinere Kinder. Besonders ungewöhnlich ist dabei die Lage: Immer wieder eröffnen sich Ausblicke auf den Lake Erie und natürlich auf Magnum XL-200, dessen Strecke sogar mitten durch den Wasserpark führt.

Bei meinem Besuch waren leider einige der Wasserrutschen außer Betrieb. Storm Surge, Lake Erie Nor’Easter, Riptide Raceway und Point Plummet konnte ich selbst ausprobieren, bei einigen anderen blieb es dagegen beim Blick von außen.

Storm Surge

Direkt hinter dem Eingang kommen wir zunächst an Lakeslide Landing vorbei, einem kleinen Bereich für die jüngsten Besucher. Nur ein paar Schritte weiter wartet mit Storm Surge dann die erste größere Rutsche auf uns.

Der Family Raft von WhiteWater West führt in einem großen Reifen durch mehrere Kurven und kleinere Gefälle. Bei meinem Besuch musste ich hier recht lange anstehen. Die Fahrt selbst ist ganz nett, mit etwas Geschaukel in den Kurven, aber nichts, was lange in Erinnerung bleibt.

Great Lakes Cove, Lily Pad Walk und SplasH2O

Direkt daneben liegen mit Great Lakes Cove und dem Lily Pad Walk zwei weitere Bereiche für Familien und jüngere Besucher. Great Lakes Cove bietet ein flaches Becken zum Planschen, während man sich beim Lily Pad Walk über schwimmende Elemente von einer Seite zur anderen bewegt.

Mit SplasH2O steht hier außerdem noch eine größere Wasserspielstruktur mit kleineren Rutschen, Wasserdüsen und verschiedenen Spielelementen. Für den größten Wasserschwall sorgt dabei der große Kippeimer, der sich regelmäßig über die Besucher entleert.

Lake Erie Nor’Easter

Ein Stück weiter wartet mit Lake Erie Nor’Easter eine klassische Black-Hole-Reifenrutsche auf uns. Die drei komplett geschlossenen Röhren führen mit vielen Kurven und Helices hinunter bis ins Auslaufbecken. Durch die Dunkelheit weiß man dabei nie so genau, was als Nächstes kommt, was die Fahrt ziemlich unterhaltsam macht.

Breakwater Bay

Ganz hinten im Wasserpark liegt mit Breakwater Bay das große Wellenbecken. Hier kann man sich ein wenig treiben lassen, auf die nächste Welle warten und zwischendurch einfach mal kurz Pause machen.

Runaway Rapids

Direkt daneben treffen wir mit Runaway Rapids auf den ersten Strömungskanal des Wasserparks. Die Strömung ist hier deutlich kräftiger als in einem klassischen Lazy River und unterwegs sorgen Fontänen, Wasserfälle und weitere Wassereffekte für ordentlich Bewegung.

Mufflehead’s Beach Bar & Pool

Hinter Magnum XL-200 geht es zunächst zur Mufflehead’s Beach Bar & Pool. Der ausschließlich Erwachsenen vorbehaltene Bereich ist etwas ruhiger gelegen und bietet einen tollen Blick auf den Lake Erie. Durch die unmittelbar vorbeiführende Strecke des Hyper Coasters ist die Lage dabei ziemlich außergewöhnlich.

Cedar Creek

Nicht weit entfernt wartet mit Cedar Creek der zweite Strömungskanal des Wasserparks auf uns. Im Gegensatz zu Runaway Rapids geht es hier deutlich ruhiger zu und man kann sich einfach im Reifen durch den Kanal treiben lassen.

Crosscurrent & Plunge Slide

Als Nächstes kommen wir zu Crosscurrent und Plunge Slide. Crosscurrent besteht aus zwei kurvigen Reifenrutschen, während Plunge Slide als breite Wellenrutsche ausgeführt ist.

Perch Plunge und Walleye

Direkt daneben stehen Perch Plunge und Walleye. Die Body Slides verlaufen größtenteils in vielen Kurven. Die drei etwas höher startenden Perch-Plunge-Rutschen besitzen zusätzlich einige Jumps und größere Drops gegen Ende.

Riptide Raceway

Als Nächstes wartet mit Riptide Raceway die Mattenrutsche des Wasserparks auf uns. Nach dem Start geht es zunächst durch eine Helix, bevor die große Schussfahrt beginnt. Über mehrere Wellen geht es anschließend rasant nach unten, während man auf den parallelen Bahnen direkt gegen die anderen Besucher fährt. Gerade dieses kleine Wettrennen macht die Rutsche besonders spaßig.

Point Plummet und Portside Plunge

Zum Abschluss warten mit Point Plummet und Portside Plunge noch einmal zwei deutlich rasantere Anlagen auf uns. Point Plummet besteht aus vier Drop Slides mit Startkapseln. Nach dem Countdown klappt der Boden unter den Füßen weg und es geht direkt in die Röhre. Danach folgt eine klassische Speedrutsche mit zahlreichen Kurven und ordentlich Tempo bis zum Schluss.

Direkt daneben liegen die beiden Reifenrutschen von Portside Plunge. Zunächst geht es durch dunkle Röhren mit mehreren Kurven, bevor die Strecken wieder ins Freie führen. Zum Schluss wartet jeweils noch eine große und steile Abfahrt, ehe die Fahrt im Auslaufbecken endet.

Bilder Cedar Point Shores

Fazit Cedar Point Shores

Cedar Point Shores hat mir insgesamt gut gefallen. Gerade die Lage direkt am Lake Erie und unter den Schienen von Magnum XL-200 macht den Wasserpark schon ziemlich besonders.

Schade war allerdings, dass bei meinem Besuch einige der größeren Rutschen außer Betrieb waren. Mit Storm Surge, Lake Erie Nor’Easter, Riptide Raceway und Point Plummet konnte ich trotzdem einige der wichtigsten Anlagen fahren. Vor allem Point Plummet und Riptide Raceway haben dabei richtig Spaß gemacht.

 


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Eine Arche voller Rutschen

Noah’s Ark Waterpark

Am Nachmittag ging es für mich in den Noah’s Ark Waterpark in Wisconsin Dells. Mit seiner enormen Anzahl an Wasserrutschen gilt Noah’s Ark nicht ohne Grund als einer der bekanntesten Wasserparks der USA und entsprechend gespannt war ich auf meinen Besuch.

Mein Rundgang begann am oberen Ende des Parks, wo sich auch einer der großen Parkplätze befindet. Das Parken bei Noah’s Ark ist allerdings alles andere als günstig und war für mich letztlich auch ein Grund, den Wasserpark während meines Aufenthalts in Wisconsin Dells nur einmal mit dem Auto anzusteuern. Von hier aus arbeitete ich mich nach und nach durch den langgezogenen Wasserpark hinunter in Richtung Hauptstraße.

Black Thunder

Die ersten Rutschen auf meinem Weg waren die Black Thunder Slides. Die verschiedenen Black-Hole-Rutschen verlaufen komplett im Dunkeln und bieten je nach Bahn einen etwas anderen Streckenverlauf. Besonders gut haben mir dabei die mittleren Rutschen gefallen. Diese bestehen im Grunde aus einer einzigen großen Schussfahrt, die man komplett im Dunkeln hinunterrauscht. Die große Schussfahrt komplett im Dunkeln hinunterzurauschen, macht dabei richtig Spaß.

Monkey Rapids und Big Kahuna

Weiter ging es mit den Monkey Rapids, mehreren klassischen Reifenrutschen, die sich den Hang hinunterschlängeln und schließlich direkt in den Adventure River münden. Die Einbindung in den Hang ist ganz nett, die Rutschen selbst sind allerdings nichts Besonderes.

Direkt daneben befindet sich mit Big Kahuna eines der großen Wellenbecken von Noah’s Ark. Hier legte ich eine kurze Pause ein, bevor es für mich mit den nächsten Rutschen weiterging.

Chameleon

Interessanter wird es bei Chameleon. Die Family-Raft-Rutsche verläuft größtenteils im Dunkeln und wird dabei von verschiedenen Lichteffekten begleitet. Das große Raft schaukelt während der Fahrt immer wieder schön hin und her, während die Effekte für etwas zusätzliche Atmosphäre sorgen. Insgesamt war Chameleon ganz lustig, gehört für mich aber nicht zu den stärkeren Rutschen des Parks.

Congo Bongo Rapids und Bermuda Triangle

Mit Congo Bongo Rapids folgt eine weitere Family-Raft-Rutsche, die schön in den Hang integriert wurde. Diesmal verläuft die Strecke komplett offen und führt in mehreren Kurven nach unten. Zwischendurch sorgen einige kleine Jumps dafür, dass etwas Bewegung ins Raft kommt. Insgesamt eine ganz lustige Fahrt.

Direkt daneben warten mit Bermuda Triangle einige klassische Old-School-Reifenrutschen. Die Strecken bestehen aus zahlreichen aufeinanderfolgenden Kurvenwechseln, wodurch man im Reifen immer wieder etwas hin und her schaukelt. Wirklich spektakulär wird die Fahrt dabei allerdings nicht – Bermuda Triangle war für mich insgesamt eher so lala.

Time Warp

Mit Time Warp wartet anschließend eine deutlich außergewöhnlichere Rutsche. Bei der Anlage handelt es sich um einen ProSlide Mammoth Bowl, bei dem man in einem großen Raft zunächst durch die geschlossene Röhre fährt, bevor es in die große Bowl geht. Verschiedene Lichteffekte sorgen dabei für zusätzliche Abwechslung.

Bevor ich die Rutsche ausprobieren konnte, musste ich allerdings erst einmal eine passende Gruppe finden. Für die Rafts gilt eine Gewichtsbeschränkung, weshalb ich als Einzelperson nicht einfach mit jeder beliebigen Gruppe mitfahren konnte. Entsprechend dauerte es eine Weile, bis es für mich endlich losging.

Die Fahrt selbst war dann ganz nett, allerdings hatte ich mir von der großen Bowl etwas mehr versprochen. Statt mehrere Runden zu drehen, verliert das Raft relativ schnell an Höhe und rutscht schon nach kurzer Zeit über das Gefälle in der Mitte in Richtung Ausgang. Gerade bei einer derart großen Bowl hätte ich mir hier etwas mehr Zeit im eigentlichen Hauptelement gewünscht.

Flamingo Falls, Toucan Twisters und Parrots Plunge

Mit Flamingo Falls, Toucan Twisters und Parrots Plunge warteten anschließend einige Old-School-Bodyslides verschiedener Couleur. Die verschiedenen Strecken führen mit zahlreichen Kurven den Hang hinunter und entwickeln dabei ein erstaunlich hohes Tempo.

Besonders viel Spaß macht das wilde Hin- und Herschaukeln in den Kurven. Dazu kommen immer wieder kleine Jumps, bei denen man teilweise leicht von der Rutschfläche abhebt. Gerade dieses etwas unberechenbare Fahrverhalten hat mir richtig gut gefallen und macht die alten Rutschen zu einem der spaßigeren Bereiche von Noah’s Ark.

Endless River

Etwas ruhiger geht es anschließend auf dem Endless River zu. Der Lazy River schlängelt sich durch diesen Bereich des Wasserparks und verläuft dabei teilweise direkt unterhalb der umliegenden Rutschen. Allein diese Einbindung macht eine Runde auf dem Endless River ziemlich cool und bietet zwischendurch eine schöne Abwechslung.

Paradise Lagoon

Mit Paradise Lagoon folgt ein etwas ungewöhnlicherer Bereich von Noah’s Ark. Neben den Seilbahnen gibt es hier mehrere kurze Rutschen, die allesamt einige Meter oberhalb der Wasseroberfläche enden. Statt eines klassischen Auslaufs stürzt man am Ende also direkt ins Becken hinunter.

Auch bei den Seilbahnen heißt es irgendwann loslassen und aus einigen Metern Höhe ins Wasser springen. Gerade diese Mischung macht Paradise Lagoon ziemlich lustig und gleichzeitig zu einer kleinen Mutprobe.

Tadpole Bay und The Wave

Mit Tadpole Bay folgt zunächst ein großer Wasserspielplatz für jüngere Besucher. Neben mehreren kleineren Rutschen gibt es hier zahlreiche Wasserspiele und natürlich den obligatorischen Rieseneimer, der sich regelmäßig über den Besuchern entleert. Für mich ging es entsprechend recht schnell weiter.

Direkt daneben befindet sich mit The Wave ein weiteres großes Wellenbecken von Noah’s Ark. Sobald die Wellen einsetzen, kommt ordentlich Bewegung ins Wasser und für eine kurze Abkühlung zwischendurch ist das Becken genau richtig.

Surfing Safari und Raja

Auf dem Weg zu Raja ging es zunächst am Surfing Safari vorbei. Den FlowRider ließ ich allerdings links liegen und machte mich direkt auf den Weg zu Raja, der damals größten King-Cobra-Wasserrutsche der Welt.

Die große Reifenrutsche in Schlangenoptik bietet zwei Rutschspuren, die zunächst parallel durch zwei große Helices führen. Danach folgt eine überraschend große Schussfahrt hinunter in das Halfpipe-Element, wo man auf der gegenüberliegenden Seite noch einmal ordentlich nach oben schwingt. Anschließend pendelt man zwischen den beiden Seiten hin und her, bis der Reifen schließlich zum Stillstand kommt. Die Fahrt ist schon etwas ungewöhnlich und hat mir ganz gut gefallen.

Flash Flood

Mit Flash Flood wartet anschließend ein klassischer Shoot-the-Chute von Hopkins. Und allein damit hatte die Anlage bei mir eigentlich schon gewonnen. Nach der Auffahrt folgt die große Schussfahrt ins Wasser, bei der das Boot eine gewaltige Welle produziert. Eine ordentliche Dusche ist dabei natürlich garantiert – in einem Wasserpark und ohnehin schon in Badesachen kann einem das aber ziemlich egal sein.

Eigentlich schade, dass man solche Anlagen nicht häufiger in Wasserparks findet. Für mich gehört ein ordentlicher Spillwater hier einfach dazu.

Stingray

Mit Stingray folgt eine ziemlich ungewöhnliche Reifenrutsche, die im Grunde fast nur aus einem riesigen Halfpipe-Element besteht. Vom Start geht es direkt über eine sehr steile Abfahrt hinunter, ehe man auf der gegenüberliegenden Seite wieder weit nach oben schwingt.

Anschließend pendelt man mehrfach zwischen den beiden Seiten hin und her und verliert dabei langsam an Höhe, bis der Reifen schließlich zum Stillstand kommt. Gerade das enorme Gefälle und das weite Hochschwingen machen Stingray zu einer richtig tollen und überraschend wilden Rutsche.

Kowabunga

Mit Kowabunga folgt eine Family-Raft-Rutsche, die mit ihrem schnurgeraden Verlauf zunächst recht unscheinbar aussieht. Statt großer Kurven geht es hier mit ordentlich Geschwindigkeit über eine lange Wellenstrecke nach unten. Gerade über die einzelnen Kuppen hebt das große Raft immer wieder ab und sorgt dabei für überraschend viel Airtime.

Da die Rafts nur mit einer bestimmten Mindestanzahl an Personen starten dürfen, hatte ich als Single Rider hier sogar einen kleinen Vorteil. Ich wurde kurzerhand einer anderen Gruppe zugeteilt und musste entsprechend nicht lange warten. Die Fahrt selbst hat mich dann richtig begeistert: schnell, airtimereich und deutlich wilder, als es der einfache Streckenverlauf zunächst vermuten lässt.

Quadzilla

Mit Quadzilla wartet anschließend eine Mattenrutsche mit vier verschiedenen Rutschspuren. Besonders der obere Teil der Anlage macht dabei einiges her, denn statt einfach parallel nebeneinander zu verlaufen, sind die einzelnen Rutschen zunächst ineinander verschlungen. Bäuchlings auf der Matte geht es mit ordentlich Tempo durch die ersten Kurven, bevor die vier Spuren schließlich wieder nebeneinander zusammenkommen und gemeinsam über mehrere Wellen in Richtung Landebecken führen. Quadzilla hat mir richtig gut gefallen.

Scorpion’s Tail

Mit Scorpion’s Tail wartet anschließend eine der ersten Looping-Wasserrutschen mit Falltürstart. Allein der Einstieg in die Kapsel ist eine kleine Mutprobe: Arme und Beine überkreuzen, warten und irgendwann klappt einem plötzlich der Boden unter den Füßen weg. Mit ordentlich Geschwindigkeit geht es anschließend durch die Röhre und hinauf in den Looping.

Besonders sanft ist die Fahrt allerdings nicht. Die Übergänge sind teilweise ziemlich unsauber ausgeführt und gefühlt bekommt man hier jede einzelne Naht der Rutsche mit. Dadurch fühlt sich Scorpion’s Tail noch einmal deutlich wilder an, als es der Streckenverlauf ohnehin schon vermuten lässt. Zum Abschluss wartet dann auch noch eine ordentliche Schussfahrt hinunter ins Landebecken. Eine ziemlich heftige Mutprobe, die man nach der ersten Fahrt nicht unbedingt freiwillig ein zweites Mal auf sich nehmen möchte.

Point of No Return

Direkt daneben wartet mit Point of No Return eine klassische Kamikaze-Rutsche. Vom hohen Rutschenturm blickt man praktisch direkt auf die steile Abfahrt hinunter, bevor es ohne große Umwege mit ordentlich Geschwindigkeit Richtung Landebecken geht. Eine schnörkellose Rutsche und trotz ihres einfachen Aufbaus eine ordentliche Mutprobe.

Black Anaconda

Mit Black Anaconda wartete zum Abschluss noch eine der außergewöhnlichsten Rutschen in Noah’s Ark auf mich. Da die Rutsche mit mehreren Personen in einem Raft gefahren wird, dauerte es zunächst etwas, bis ich eine passende Gruppe gefunden hatte. Das Warten sollte sich allerdings lohnen.

Black Anaconda ist ein früher Water Coaster und ein absolut abgefahrenes Ding. Über die ungewöhnlich lange Strecke wechseln sich immer wieder große Drops mit schnellen Auffahrten ab. Besonders interessant ist dabei die Technik: Statt der heute üblichen Wasserstrahlen werden die Rafts auf den Bergaufpassagen von schnell laufenden Förderbändern nach oben gezogen, ehe es direkt wieder ins nächste Gefälle geht.

Durch die vielen Auf- und Abfahrten ist man erstaunlich lange unterwegs und gerade die größeren Drops machen richtig Spaß. Black Anaconda war für mich bis dahin der beste Water Coaster, den ich je gerutscht bin.

Bilder Noah’s Ark Waterpark

Fazit Noah’s Ark Waterpark

Noah’s Ark hat mich vor allem durch die enorme Auswahl an unterschiedlichen Rutschen überzeugt. Dabei wirkt das Angebot stellenweise schon etwas in die Jahre gekommen und gerade im Vergleich zum benachbarten Mt. Olympus findet man hier überraschend wenige wirklich moderne Anlagen. Dafür gibt es zahlreiche ungewöhnliche und herrlich wilde Old-School-Rutschen, die dem Wasserpark seinen ganz eigenen Charakter verleihen.

Gerade diese Vielfalt hat mir richtig gut gefallen und ich hätte hier problemlos noch mehr Zeit verbringen können. Insgesamt ist Noah’s Ark ein richtig guter Wasserpark, bei dem gerade die etwas älteren und ausgefalleneren Anlagen den besonderen Reiz ausmachen.

 


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Ein Ozean voller Spaß

Oceans of Fun

Nachdem ich den Vormittag in Worlds of Fun verbracht hatte, wechselte ich gegen Mittag in den angrenzenden Wasserpark Oceans of Fun. Für den Nachmittag war schlechteres Wetter angekündigt, weshalb ich meinen Besuch im Wasserpark etwas vorgezogen hatte.

Der Übergang zu Oceans of Fun befindet sich direkt neben dem Rapids Ride Fury of the Nile. Genau hier stand früher auch die große Spillwater-Anlage Monsoon, an deren mittlerweile stillgelegter Strecke ich bei meinem Besuch noch vorbeilief. Interessant war vor allem die Einbindung der Attraktion: Monsoon konnte sowohl von Worlds of Fun als auch von Oceans of Fun aus betreten werden und gehörte damit gewissermaßen zu beiden Parks. Eigentlich eine ziemlich clevere Lösung – nur schade, dass die Anlage bereits seit 2022 nicht mehr betrieben wurde.

Mein erstes Ziel im Wasserpark war Castaway Cove, wo ich zunächst mein Lager für die nächsten Stunden aufschlug. Der ausschließlich Erwachsenen vorbehaltene Pool ist eine angenehm ruhige Oase innerhalb von Oceans of Fun und gefiel mir auf Anhieb ziemlich gut. Besonders schön ist die direkt in den Pool integrierte Swim-up-Bar – ein tolles Feature, das perfekt zu diesem Bereich des Wasserparks passt.

Aruba Tuba, Coconut Cove und Typhoon

Von Castaway Cove aus machte ich mich schließlich auf den Weg zu den ersten Rutschen. Den Anfang machte Aruba Tuba, eine klassische Reifenrutsche, die sich in zwei getrennten Röhren den Hang hinunterschlängelt. Die Fahrt ist dabei weniger spektakulär als vielmehr eine nette Einstimmung auf den Wasserpark und macht vor allem durch die zahlreichen Kurven Spaß.

Direkt am Auslauf der Rutschen befindet sich Coconut Cove. Der große Poolbereich fällt vor allem durch seine zahlreichen Wasserspiele auf und richtet sich eher an Familien und jüngere Besucher. Für mich ging es daher nach einem kurzen Blick auf den Bereich direkt weiter zu Typhoon.

Mit Typhoon wartet anschließend eine klassische Kamikaze-Rutsche, die durchaus etwas Überwindung kostet. Über mehrere Wellen geht es den Hang hinunter, wobei man immer mehr Geschwindigkeit aufnimmt und auf den Kuppen sogar ein wenig abheben kann. Gerade das macht die Fahrt überraschend wild. Dazu kommt das Alter der Anlage, wodurch sich das Ganze irgendwie noch etwas waghalsiger anfühlt. Mir hat Typhoon jedenfalls richtig gut gefallen.

Riptide Raceway

Deutlich moderner präsentiert sich Riptide Raceway. Die große Mattenrutsche wurde geschickt in den natürlichen Hang von Oceans of Fun gebaut und bietet gleich vier unterschiedliche Streckenverläufe. Statt einfach nur parallel nebeneinander ins Tal zu führen, schlängeln sich die einzelnen Bahnen in zahlreichen Kurven den Hang hinunter, bevor sie auf der Zielgeraden wieder zusammentreffen.

Gefahren wird bäuchlings auf einer Matte, wodurch man ordentlich Geschwindigkeit aufnimmt und ziemlich flott durch die Kurven rauscht. Durch die vier unterschiedlichen Strecken lohnt es sich natürlich auch, Riptide Raceway mehrmals auszuprobieren. Vor allem die unterschiedlichen Streckenverläufe machen Riptide Raceway zu einer der interessanteren Mattenrutschen im Park.

Caribbean Cooler und Hurricane Falls

Nach den ersten Rutschen wurde es mit dem Caribbean Cooler erst einmal etwas gemütlicher. Der klassische Lazy River führt durch einen größeren Teil des Wasserparks und bietet eine gute Gelegenheit, sich einfach in den Reifen fallen und eine Runde treiben zu lassen. Optisch ist die Strecke zwar nicht sonderlich spektakulär, für eine kleine Pause zwischendurch kam mir die entspannte Runde aber ganz gelegen.

Anschließend ging es zu Hurricane Falls, einer klassischen Rafting-Rutsche, bei der ausgerechnet die längste Warteschlange des ganzen Tages auf mich wartete. Zum Glück hatte ich beim Kauf meiner Cedar Fair Jahreskarte einen Fast Pass für Worlds of Fun erhalten. Ob dieser allerdings auch im Wasserpark gültig war, wusste ich zu diesem Zeitpunkt selbst nicht so genau. Ein Versuch konnte jedenfalls nicht schaden – und tatsächlich wurde der Pass akzeptiert, sodass sich die Wartezeit für mich deutlich verkürzte.

Bei Hurricane Falls geht es in großen Raftingbooten durch die breite Rinne hinunter. Das Boot schaukelt dabei immer wieder durch die Kurven und sorgt je nach Sitzposition für eine etwas andere Fahrt. Die Fahrt selbst macht vor allem durch das ständige Hin und Her des großen Rafts ordentlich Spaß.

Surf City Wave Pool

Zwischendurch ging es noch in den Surf City Wave Pool, der bereits seit der Eröffnung von Oceans of Fun im Jahr 1982 zum Wasserpark gehört. Das großzügige Wellenbecken ist damit eine der ältesten noch bestehenden Attraktionen des Parks. Sobald die Wellen einsetzen, kommt ordentlich Bewegung ins Wasser. Mir hat der Surf City Wave Pool gut gefallen – ein Wellenbecken gehört für mich zu einem guten Wasserpark einfach dazu.

Predators’ Plunge

Mit Predators’ Plunge wartet am nächsten Rutschenturm eine klassische Turborutsche mit Falltürstart. Nachdem man die rund 20 Meter bis zur Spitze des Turms erklommen hat, geht es in die Startkapsel. Tür zu, Arme und Beine überkreuzen und dann heißt es warten, bis einem plötzlich der Boden unter den Füßen weggezogen wird.

Direkt danach nimmt man ordentlich Geschwindigkeit auf und schießt durch die geschlossene Röhre nach unten. Dabei geht es nicht einfach nur geradeaus: Mehrere schnelle Kurven sorgen dafür, dass man bis zum Auslauf mit ordentlich Tempo unterwegs ist.

Predators’ Plunge hat mir richtig gut gefallen. Gerade der Falltürstart sorgt für die nötige Portion Nervenkitzel und macht die Rutsche zu einer der besseren Anlagen in Oceans of Fun.

Shark’s Revenge

Mit Shark’s Revenge wartet am selben Rutschenturm eine Reifenrutsche, die zunächst recht unscheinbar beginnt. In mehreren Kurven geht es durch die geschlossene Röhre hinab, wobei man zunehmend an Geschwindigkeit gewinnt. Das eigentliche Highlight wartet jedoch ganz am Ende.

Plötzlich öffnet sich die Röhre und vor einem liegt eine überraschend große Schussfahrt hinunter zum Auslauf. Dieser Moment ist ziemlich atemberaubend und sorgt für einen tollen Abschluss der Fahrt. Gerade diese überraschende Schussfahrt macht Shark’s Revenge für mich zu einer der besten Rutschen im Park.

Constrictor

Mit Constrictor folgt eine weitere Reifenrutsche, deren Besonderheit vor allem in ihrer ungewöhnlichen Kurvenkonstruktion liegt. Die einzelnen Kurven sind extrem eng ausgeführt und folgen teilweise unmittelbar aufeinander. Dadurch wird der Reifen immer wieder weit an der Wand nach oben gedrückt, bevor es direkt in die nächste Kurve geht.

Das sorgt für eine ziemlich wilde Fahrt, bei der man ordentlich im Reifen hin und her geschleudert wird. Gerade diese ungewöhnliche Streckenführung macht Constrictor deutlich interessanter als eine gewöhnliche Reifenrutsche und ist mir entsprechend gut in Erinnerung geblieben.

Bilder Oceans of Fun

Fazit Oceans of Fun

Oceans of Fun hat mich insgesamt positiv überrascht. Natürlich merkt man dem bereits 1982 eröffneten Wasserpark an einigen Stellen sein Alter an, doch gerade unter den älteren Rutschen verstecken sich einige richtig spaßige Anlagen. Besonders Typhoon hat mir mit ihrer etwas waghalsigen Fahrt über die Wellen richtig gut gefallen. Gleichzeitig sorgen neuere Anlagen wie Riptide Raceway dafür, dass das Rutschenangebot keineswegs aus der Zeit gefallen wirkt.

Auch abseits der Rutschen hat Oceans of Fun einiges zu bieten. Castaway Cove mit seiner Swim-up-Bar war für mich ein schöner Rückzugsort, während der Caribbean Cooler und der Surf City Wave Pool zwischendurch für etwas Entspannung sorgten.

Unterm Strich hatte ich in Oceans of Fun deutlich mehr Spaß, als ich vor meinem Besuch erwartet hatte. Tatsächlich verbrachte ich am Ende beinahe zu viel Zeit im Wasserpark und musste mich langsam beeilen, um im benachbarten Worlds of Fun noch mit meinem Achterbahnprogramm hinterherzukommen. Für einen ursprünglich nur als kurzen Abstecher in den Wasserpark eingeplanten Teil des Tages spricht das sehr für die Qualität des Wasserparks.

 


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