Ein toller Tag im Kings Dominion

Kings Dominion

International Street

Betritt man den Park, befindet man sich sofort auf der International Street mit dem großen Brunnen vor dem Eiffelturm. Rechts und links des Brunnens laden einige Geschäfte und Cafés zum Bummeln ein. Ringsherum befinden sich die Zugänge zu den einzelnen Bereichen des Freizeitparks. Über allem thront der von Intamin errichtete Eiffelturm, von dem aus man einen herrlichen Blick über den gesamten Park hat.

Berserker

Während im Freizeitpark Kings Island eine große Schiffschaukel von Intamin steht, geht man in Kings Dominion noch einen Schritt weiter und befördert die Fahrgäste über Kopf. Beserker ist eine der stärksten Looping Starships, die ich bisher fahren durfte. In nur drei Schwüngen erreicht man hier den Kopfstand. Was für eine Fahrt! Schade nur, dass diese Art von Fahrgeschäft so selten geworden ist.

Dominator

Die Achterbahn Dominator prägt den Freizeitparkteil auf der linken Seite der International Street. Das eher ungewöhnliche Streckenlayout verdankt die Achterbahn ihrem Standort im inzwischen leider geschlossenen Geauga Lake Freizeitpark, wo sie zwischen 2000 und 2007 in Betrieb war. Seit 2008 steht die Achterbahn in Kings Dominion.

Die Fahrt mit dem Dominator beginnt mit einem kleinen Drop aus der Station. Es folgt eine S-Kurve und eine Wende, bevor man in den Lift einfährt. Auf einer Ausstiegshöhe von 48 m angekommen, geht es nach einem Predrop sofort in die Tiefe. In einer sehr steilen Rechtskurve nehmen wir Fahrt auf, um dann in den riesigen Looping einzufahren. Mit Vollgas geht es dann durch eine bodennahe Rechtskurve und eine große Steilkurve weit über der Station zum nächsten Element: einer Cobra Roll. Auch diese nehmen wir mit ordentlich Speed und viel Druck. Eine lange Rampe führt uns dann in die Blockbremse. Nach einem weiteren Sturz geht es in die Interlocking Corkscrews, in denen wir wunderbar hin und her gerissen werden. Eine Steilkurve und mehrere bodennahe Kurvenschlenker führen uns dann in die Bremsstrecke der Anlage.

Der Dominator ist eine sehr intensive Achterbahn. Das für B&M eher untypische Layout kann mit einigen Highlights aufwarten, darunter die hier wirklich interessant platzierte Cobra Roll. Dank der schnellen Abfertigung habe ich hier einige Runden gedreht.

Planet Snoopy

Wie in Kings Island ist auch in Kings Dominion der Kinderbereich Planet Snoopy bemerkenswert groß. Ursprünglich als Happy Land of Hanna-Barbera eröffnet, unterhält dieser Bereich bereits seit den 70er Jahren seine Zielgruppe. Im Laufe der Zeit wurde dieser Bereich immer wieder erweitert, bevor mit Paramount der Kindersender Nickelodeon große Teile des Themenbereichs für sich beanspruchte. Im Jahr der Übernahme durch Cedar Fair wurden auch die verbliebenen Hanna-Barbera-Fahrgeschäfte umgestaltet. Als der Lizenzvertrag mit Nickelodeon 2010 auslief, entschied man sich, wie in den anderen Parks der Gruppe, auf die bekannten Peanuts-Figuren zu setzen.

Great Pumpkin Coaster

Mitten im Themenbereich Planet Snoopy befindet sich der Great Pumpkin Coaster. Dabei handelt es sich um eine kleine Familienachterbahn von E&F Miler Industries aus dem Jahr 1997, die ein recht kompaktes Layout aufweisen kann und nur für Familien mit kleinen Kindern geeignet ist. Aus diesem Grund und wegen der doch etwas längeren Wartezeit habe ich auf eine Fahrt verzichtet.

Woodstock Express

Gleich nebenan befindet sich der Woodstock Express, die kleinste der drei Holzachterbahnen im Freizeitpark Kings Dominion. Die Fahrt durch das kompakte Layout der komplett blau lackierten Achterbahn beginnt nach einer kurzen Rechtskurve mit dem Erklimmen des Lifthügels. Oben angekommen geht es gleich in die erste Abfahrt. Mit ca. 56 km/h geht es nun durch das erste Tal, nach dem uns bereits eine Wendekurve in luftiger Höhe erwartet. Nach einer weiteren Abfahrt rasen wir über einen kleinen Speedbump, bevor wir die Holzkonstruktion durchqueren und auf der anderen Seite der Anlage eine weitere Wende einleiten. Nun geht es ein Stück über Stock und Stein, bevor wir unterhalb der ersten Wende in die Holzkonstruktion eintauchen und deren Verlauf folgen. Wieder unter freiem Himmel tauchen wir in einen kleinen Dip ein, danach befinden wir uns auch schon auf der Bremsstrecke der Achterbahn und die lustige Holzachterbahnfahrt ist bald zu Ende.

Boo Blasters on Boo Hill

Die interaktive Themenfahrt Boo Blasters on Boo Hill wurde ursprünglich unter dem Namen Scooby-Doo! and the Haunted Mansion im Jahr 2004 eröffnet. Damals führte die Fahrt in der Mystery Machine noch durch zweidimensionale Szenen mit den Figuren der bekannten Hanna-Barbera-Serie, in denen man eigene Effekte auslösen und am Ende den Bösewicht entlarven konnte. Jetzt gibt es nur noch Geister. Das ist immer noch sehr kitschig und nett gemacht, aber den Geist der ursprünglichen Attraktion fängt Boo Blasters on Boo Hill leider nicht ein, obwohl die Warteschlange durch den Sumpf wirklich gut gemacht ist und der Bahn eine schaurig schöne Atmosphäre verleiht.

Jungle X-pedition

Der neue Themenbereich Jungle Expedition zeigt, wie gut Cedar Fair seine Bereiche gestalten kann, wenn sie nur wollen.  Die Hauptattraktion in diesem Bereich ist die neue Achterbahn Tumbili – eine Free Spin Achterbahn von S&S – die bei meinem Besuch allerdings nur einige Testfahrten am Nachmittag absolvierte und ansonsten den ganzen Tag geschlossen war.

Reptilian

Die Achterbahn Avalanche fuhr früher im typischen Schweizer Bobbahnstil mit Zügen aus verschiedenen Nationen durch einen weißen, mit Gummiabrieb verzierten Kanal. Heute heißt die Bahn Reptilian und die Strecke ist leuchtend orange. Auch die Züge sind nun einheitlich gestaltet.

Nach dem Lifthügel nehmen wir in einer Helix langsam Fahrt auf. Mit etwas Speed geht es zunächst über eine längere Rampe und durch eine Blockbremse. Nun folgen in schnellem Wechsel mehrere Links- und Rechtskurven. Zuletzt rasen wir durch eine Abwärtshelix, die gleich von einer Aufwärtshelix abgelöst wird. Nach diesem fulminanten Finale erreichen wir die Schlussbremse und unsere lustige Fahrt geht leider zu Ende.

Backlot Stunt Coaster

Vorbei an Arachnidia – einem Eli Bridge Scrambler aus dem Jahr 1976 – geht es nun zum Backlot Stunt Coaster. Die zu Paramount-Zeiten als Italian Job: Stunt Track eröffnete Achterbahn ist ein Special Effects Coaster von Premier Rides und kann, wie der Name schon sagt, mit einigen Spezialeffekten aufwarten. Darüber hinaus bietet die kompakte Anlage einige weitere Überraschungsmomente.

Den ersten gibt es gleich zu Beginn der Fahrt. Der Abschuss in Richtung Parkhaus, wo man sich dann in einer immer enger werdenden Helix nach oben schraubt, ist ein fulminanter und vor allem atemberaubender Start. Noch nie wurde ich so stark in den Sitz gepresst wie hier. Nach der 900° Helix bleibt nur eine kurze Verschnaufpause, denn sofort geht es steil bergab. Im Tal geht es nun in kleinen, kaum geneigten Kurven vorbei an Polizeiautos, Werbetafeln und Containern. Am Ende der Passage wechseln wir in einer Immelmann-Kurve die Richtung, bevor wir einen Hügel erklimmen. Nach einer kurzen Rechtskurve geht es in einer weiten Linkskurve wieder in ein Tal. Kurz darauf geht es hinauf zur großen Spezialeffekt-Szene. Mit viel Getöse wird ein Hubschrauber angegriffen und zumindest theoretisch ein Feuereffekt ausgelöst. Kurz darauf werden wir durch einen Tunnel beschleunigt. Es folgt eine Steilkurve nach rechts, bevor wir nach einem Richtungswechsel auf das Licht am Ende des Tunnels zusteuern. Dann geht es durch ein ausgetrocknetes Wasserbecken und nach einer weiteren Kurve wartet das Ende der Fahrt auf uns.

Der Backlot Stunt Coaster ist eine sehr sehenswerte Achterbahn mit netten Fahrelementen und sehr vielen Effekten, die hier im Park leider nicht mehr verwendet werden. Die Fahrt ist sehr rasant und durch den Start in der dreifachen Helix auch überraschend intensiv. Auf jeden Fall ist die ehemalige Blockbuster-Achterbahn ganz großes Kino in Kings Dominion!

Anaconda

Ich liebe große Arrow Loopingachterbahnen und war nach der Fahrt mit Kings Islands Vortex sehr gespannt auf die Fahrt mit Anaconda. Zumindest von außen sieht die große Loopingachterbahn sehr vielversprechend aus.

Nachdem wir den 39 Meter hohen Lifthügel erklommen haben, geht es auch schon in einer langen Steilkurve nach unten. Mit Schwung geht es dann in einen Tunnel knapp über der Wasseroberfläche. Nach dem sehr druckvollen Tal geht es zunächst eine lange Rampe hinauf, an die sich ein sehr intensiver Looping anschließt. Immer noch in großer Höhe geht es dann in einen Sidewinder. Danach geht es in die Blockbremse der Achterbahn. Jetzt wird die Strecke etwas seltsam, denn wir bahnen uns unseren Weg durch eine interessant gebogene Acht mit ziemlich komischen Übergängen. In einer langgezogenen Rechtskurve nähern wir uns dann den beiden Korkenziehern der Achterbahn, die hier allerdings recht langsam durchfahren werden. Nach einem kurzen Hügel und einer Linkskurve erreichen wir die Bremsen.

Anaconda ist eine sehr wechselhafte Achterbahn, bei der der Anfang der Fahrt richtig stark, der Mittelteil bizarr und das Ende etwas zu langsam ist. Der Loop und der Sidewinder sind die Höhepunkte der Fahrt und machen richtig Spaß. Nach der Blockbremse verliert die Achterbahn etwas an Schwung. Das 8er Schienenknäuel fährt sich etwas komisch und die Korkenzieher darauf werden sehr langsam und fast unangenehm durchfahren. Fazit: Super Start, schwaches Ende.

Flight of Fear

Im gleichen Jahr wie Kings Island’s Flight of Fear eröffnete auch Kings Dominion die gleiche Achterbahn. Beide Achterbahnen sind wegweisend für den Einsatz von LIM-Modulen auf Achterbahnen. Auch hier ist die Warteschlange eine gute Einstimmung auf den anschließenden Weltraumflug.

Wie in Kings Island erfolgt der Start direkt aus der Station. Mit nun voller Geschwindigkeit geht es sofort in die druckvolle Cobra Roll, bevor man nach zwei Kopfständen über den Hallenboden saust. Nach einem druckvollen Tal geht es sofort in einen Sidewinder, bevor wir ein wenig durch den oberen Teil des Parcours cruisen. Nach einigen Kurven werden wir in einer Blockbremse etwas abgebremst, bevor wir uns auf den Weg in den unteren Teil der Bahn machen. In einem ständigen Auf und Ab schrauben wir uns immer weiter nach unten, bevor wir nach einer weiten Linkskurve die Richtung wechseln. Ziemlich schnell nähern wir uns nun wieder dem Hallenboden, woraufhin wir einen weiteren Richtungswechsel vollziehen. Nach zwei weiteren bodennahen Steilkurven befinden wir uns völlig überraschend wieder kopfüber in einem Korkenzieher, woraufhin wir auch schon die Bremsstrecke erreichen und uns kurz darauf in der Ausstiegsstation der Bahn wiederfinden.

Flight of Fear ist eine sehr solide Achterbahn mit einer wirklich schönen Strecke und einer tollen Kulisse. Zum Glück fährt sich die Achterbahn deutlich besser als die Anlage in Kings Island, weshalb ich hier immer wieder gerne eingestiegen bin.

Intimidator 305

Die wohl spektakulärste Achterbahn in Kings Dominion ist der Intimidator 305. Die von Intamin gebaute Anlage punktet vor allem mit einem über 90 Meter hohen Drop und einem sehr bodennahen Layout.

Die Fahrt auf dem Intimidator 305 beginnt mit einem sehr schnellen Lift, wobei einem die Höhe der Fahrt spätestens dann bewusst wird, wenn man den nahen Drop Tower Freifallturm unter sich gelassen hat. Der erste Steilhang lässt einen dann mit fast 145 km/h durch eine bodennahe Kurve mit relativ engem Radius rasen, wobei die Sicht immer mehr eingeschränkt wird, bis man nur noch grau sieht. Doch bevor uns schwarz vor Augen wird, gewinnen wir wieder an Höhe und rasen gleich darauf über einen Airtimehügel. Nun geht es durch eine langgezogene Linkskurve in Bodennähe. Nach einer kurzen Geraden geht es weiter nach links. Nun folgt in schneller Folge eine Reihe von Umschwüngen. Nach einer langgezogenen Rechtskurve folgt der zweite Airtimehügel der Strecke. Ein weiterer Hügel führt uns in eine Rechtskurve, die sehr schnell in eine weitere Linkskurve übergeht. Kurz darauf geht es in die Bremsstrecke der Achterbahn.

Nicht umsonst ist der Intimidator 305 die Knock-off-Maschine von Intamin. Obwohl die erste Kurve bereits nach der ersten Saison entschärft wurde, schränkt sie das Sichtfeld immer noch stark ein, doch spätestens vor der ersten Kuppe ist man wieder bei vollem Bewusstsein. Die folgenden Kurven werden schnell, aber sehr geschmeidig durchfahren, wobei die letzten Kurven etwas unscheinbar sind. Alles in allem ist der Intimidator 305 eine wirklich gute Achterbahn, die vor allem durch den Geschwindigkeitsrausch punktet, der durch das bodennahe Layout entsteht.

Candy Apple Grove

Der Candy Apple Grove ist der große Midway von Kings Dominion mit zahlreichen Fahrgeschäften rechts und links davon. Hier stehen neben dem klassischen Dodgem Autoscooter, ein Karussell, der Wellenflieger Wave Swinger, die HUSS Troika Mad Apple sowie das große Riesenrad Americana.

Delirium

Ein weiteres Highlight in diesem Themenbereich ist die Mondial Revolution Delirium. Im Vergleich zur gleichnamigen Schaukel in Kings Island ist die Anlage hier deutlich dynamischer, was auch an der erfreulich schnelleren Drehung des Gondelkranzes liegt. Die monotone Drehung in nur eine Fahrtrichtung ist leider auch hier vorhanden.

Drop Tower and Windseeker

Zusammen mit dem Windseeker thront der Drop Tower über Candy Apple Grove. Während der Windseeker an windstillen Tagen einen wilden Flug über die Gegend ermöglicht, bietet der Drop Tower einen freien Fall aus 83 Metern Höhe für bis zu 56 Personen auf einmal. Der freie Fall ist wie immer bei Intamin sehr, sehr gut.

Racer 75

Bei der Eröffnung von Kings Island war die zweispurige Holzachterbahn The Racer der Star des Freizeitparks, schließlich war sie damals die längste, höchste und schnellste Achterbahn der Welt. Kein Wunder also, dass diese Achterbahn auch bei der Eröffnung von Kings Dominion nicht fehlen durfte, hier allerdings unter dem Namen Rebel Yell. Mit der Eröffnung des Themenbereichs Candy Apple Grove wurde der Name in Racer 75 geändert.

Die Fahrt auf den zwei Spuren der Achterbahn Racer 75 beginnt gleich mit der vorderen Wende, woraufhin sich nach wenigen Streckenmetern beide Spuren treffen und gemeinsam den Lifthügel erklimmen. Währenddessen haben die Fahrgäste genügend Zeit, sich gegenseitig anzufeuern, was auch den Zusammenhalt im eigenen Zug stärkt; schließlich will man gemeinsam gewinnen. Wie so oft stürzt sich der erste Zug in den Abgrund, während der zweite gerade den Gipfel erreicht hat. Nach einem steilen Tal geht es über einen eher niedrigen Hügel mit anschließendem Bunny Hop, bevor sich die beiden Züge auf der nächsten Kuppe trennen. Während die eine Spur nun nach links führt, biegt die andere nach rechts ab. Mit Schwung und viel Airtime geht es nun durch ein weiteres Tal mit Hügel, an dessen Ende uns die hintere Wende erwartet. War es bisher noch recht einfach, dem anderen Zug zu folgen, wird es nun auf dem Rückweg zum Bahnhof etwas schwieriger. Denn nach einer weiteren Abfahrt und einem herrlichen Airtimehügel treffen wir auf die bereits befahrene Strecke. Parallel zu dieser rasen wir nun über eine Reihe kleinerer Airtimehügel, bevor wir auf Höhe des First Drops endgültig im Wald verschwinden und auf der Bremsstrecke sogar noch mit einem dunklen Tunnel konfrontiert werden. Kurz darauf geht es auch schon wieder zurück zur Station.

Die Fahrt auf dem Racer 75 punktet vor allem durch die tolle Aussicht auf den Freizeitpark, zumindest wenn nur eine der beiden Strecken in Betrieb ist, wie an meinem Besuchstag. Die Fahrt auf dem Racing Coaster mit seinen vielen Airtimehügeln und dem Out-and-Back-Design macht zwar genauso viel Spaß, aber ohne die zweite Spur fehlt doch etwas.

Apple Zapple

Ganz am Ende des Themenbereichs Candy Apple Groove befindet sich die Wilde Maus Apple Zapple. Hier erlebt der Besucher gleich zu Beginn der Fahrt eine große Schussfahrt, bevor es durch Haarnadelkurven und gegen Ende wieder über Hügel geht. Alles in allem eine ziemlich rasante Familienachterbahn.

Twisted Timbers

Die Achterbahn Hurler galt lange Zeit als eine der schlechtesten Holzachterbahnen der Welt. Die Fahrt durch das von bodennahen Kurven geprägte Layout hatte neben den eher schlechten Fahreigenschaften auch keine wirklichen Highlights zu bieten. Im Jahr 2018 wurde die Achterbahn von RMC zu Twisted Timbers umgebaut.

Die Fahrt mit Twisted Timbers beginnt direkt mit einer Rechtskurve, die uns in den Lifthügel der Anlage führt. Oben angekommen geht es zunächst in eine Linkskurve, die sich aber immer mehr zur Seite neigt und schließlich in eine Rolle übergeht. Mit Schwung geht es dann durch das erste Tal, über einen Speedbump und durch eine Steilkurve, bevor es über drei Airtimehügel geht. Mit einem gekonnten Richtungswechsel in einem Cutback-Element geht es über eine weitere Reihe von Airtimehügeln. Danach geht es durch eine weitere Wendekurve und eine weitere Rolle. Nach einer Bayernkurve geht es über weitere Airtimehügel zurück zur Station. Kurz darauf geht es in die Bremse.

Twisted Timbers ist eine verdammt gute Achterbahn und endlich mal eine RMC mit Inversionen, die ich ohne Probleme den ganzen Tag fahren könnte. Das liegt vor allem daran, dass die Achterbahn hier nicht so aggressiv über die zahlreichen Airtimehügel rast wie andere vergleichbare Anlagen. Ohne fast gebrochene Oberschenkel macht die Fahrt einfach mehr Spaß. So gesehen ist Twisted Timbers die derzeit beste RMC-Achterbahn, die ich bisher fahren durfte.

Old Virginia

Der Themenbereich Old Virginia wird vor allem durch die beiden großen Wasserfahrten Shenandoah Lumber Co. und White Water Canyon geprägt, die hier direkt nebeneinander liegen. Leider waren beide Anlagen noch nicht in die Saison gestartet, so dass ich sie am Tag meines Besuches nicht testen konnte.

Grizzly

In den Wäldern des Themenbereichs Old Virginia ist die Holzachterbahn Grizzly nur schwer zu entdecken. Nachdem wir die Bahn durch den Souvenirshop betreten haben, kann unsere Fahrt auch gleich beginnen. In einer langgezogenen Linkskurve nähern wir uns dem Lifthügel der Bahn. Oben angekommen, fahren wir sofort die große Schussfahrt hinunter und biegen dabei nach links ab. Nach einer Steigung durchfahren wir eine langgezogene Wende. Der zweite Drop führt uns direkt in einen Airtime-Hügel und kurz darauf in einen Tunnel mit einem weiteren Airtime-Hügel. Anschließend wechseln wir in einer großen Kurve die Richtung. Ein Hügel führt uns dann neben die bereits bekannte Strecke. Hier fahren wir über einen weiteren Airtime-Hügel, bevor wir eine weitere Wendekurve fahren. Schließlich führt uns eine Reihe von Airtime-Hügeln in die Bremsstrecke der Bahn.

Grizzly ist eine wirklich gute Holzachterbahn. Die Fahrt ist so unberechenbar, dass man es kaum glauben kann. Obwohl die Statistiken der Bahn nicht sehr überraschen, hat das Layout viel zu bieten. Grizzly ist schlicht und einfach eine sehr wilde außer Kontrolle geratene Achterbahn.

Bilder Kings Dominion

Fazit Kings Dominion

Wie auch im Schwesterpark hat mir der Besuch im Kings Dominion sehr gut gefallen. Der Park ist zwar nicht ganz so groß, überzeugt aber ebenfalls mit einem wirklich starken Portfolio an Fahrgeschäften und Achterbahnen. Durch den relativ geringen Andrang an meinem Besuchstag konnte ich hier ohne Probleme alle Fahrgeschäfte ausprobieren und war relativ schnell mit allem durch. Schade nur, dass die neue Achterbahn Tumbili an meinem Besuchstag Probleme hatte. Ich werde auf jeden Fall irgendwann wiederkommen.


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Auf Studio Tour im Movie Park Germany

Studio Tour

Seit nun mehr als 30 Jahren steht Bottrop-Kirchhellen für Hollywood made in Germany. Das erste Studio vor Ort war Bavaria Film, die mit dem Bavaria Filmpark ein Blick hinter die Kulissen ermöglichen wollten. Nur wenigen Jahre später kam Warner Bros. in den Ruhrpott und mit ihm ein Best Off der beliebten Freizeitparks der Village Roadshow (Sea World, Warner Bros. Movie World) an der Gold Coast in Australien. Zusätzlich errichtete man mehrere Sound Stages, die der Besucher, während der Film Studio Tour besichtigen konnte. Diese wurden anfangs auch tatsächlich für Film- und TV-Produktionen genutzt und dienen heute hauptsächlich dem Park als Lagerfläche.

Um ein wenig an die alten Zeiten anzuknüpfen bietet der Movie Park Germany nun ebenfalls eine Studio Tour an. Diese spielt jedoch in den fiktiven MPG Studios, die sich vor allem durch ihre B-Movies vom Regisseur Steven Thrillberg auszeichnen. Begleitet auf unserer Tour werden wir vom Assistenten Andy und der animierten Filmklappe S.A.M., welche stark an die Microsoft Office Assistant der späten 90er Jahre erinnert und leider auch genauso animiert ist. Erdacht hat sich die Geschichte IMAmotion, welche bereits die Wasserfahrt Excalibur – Secrets of the Dark Forest mit Media Content bespielt haben und durch ihre Soundtracks bereits länger mit dem Park zusammenarbeiten. Die Hardware der Attraktion stammt derweil von den liechtensteiner Achterbahnspezialisten Intamin Amusement Rides. Der Multi Dimension Coaster zeichnet sich durch eine kurzweilige Fahrt auf, die perfekt auf das Familienpublikum des Parks ausgerichtet ist.

Nach einer kurzen Fahrt durch das Archiv führt uns Sam gleich auf das erste Set hinauf. Das ruhig wirkende Wohnzimmer befindet sich sogleich mitten in einem Wirbelsturm. Als das Dach weggerissen wird werden wir durch Reibräder beschleunigt. Rückwärts fahren wir dann einen kurzen Streckenabschnitt entlang, ehe wir uns auch schon in der nächsten Szene befinden. Durch Steven Thrillberg als Komparsen am Set auserkoren geht es nun durch das Set einer amerikanischen Großstadt, wo wir uns ein Rennen mit einem Sportwagen liefern. Nach einer Kurve und einem kleinen Anstieg führt uns der Weg aus der Halle heraus, wo wir dann über den Vorplatz der MPG Studios fahren. Ein paar Schlenker später fahren wir auch wieder in das Studio hinein, wo uns nach kürzester Zeit das optisch beeindruckendste Set der Studio Tour erwartet. Vorbei an King Kong rasen wir leider auch schon gleich in die Schlussbremse untermalt vom hiesigen Filmorchester hinein.

Die Studio Tour ist eine wirklich nette Familienachterbahn mit einer sehr großen Liebe zum Detail. Die drei Hauptszenen sind nicht überladen, was die Fahrt in Summe sehr stimmig macht. Die zusätzlichen Details am Wegesrand, die von den vergangenen 25 Jahren des Movie Park Germany zeugen sind ein nettes Easter Egg für jeden Fan des Freizeitparks.  

Version Horrorwood Studios

Zu Halloween gibt es zum Abend hin eine FSK-16 Fassung des Media Contents, wo die Story um die fiktiven Horrorwood Studios aufgegriffen wird. Diese Fassung ist als saisonales Overlay ganz nett, kommt aber ein wenig halbherzig daher. Eine Fahrt auf dieser Version der Studio Tour ist ein kann, jedoch kein muss.

Bilder Movie Park Germany

 


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Hurra, ich bin mal wieder im Film

Disney’s Hollywood Studios

Die Hollywood Studios sind Disneys wandelfreudigster Freizeitpark. Als der Park im Jahr 1989 als Disney MGM Studios eröffnet wurde, fokussierte er sich vor allem auf sein Leitthema Film. Es gab große Livesets – in denen unter anderem der Film Newsies – Die Zeitungsjungen gedreht wurde –, eine Studiobahn die direkt durch dieses Set führte, drei Sound Stages, den Great Movie Ride, Star Tours und eine große Stuntshow. Im Laufe der Zeit wandelte sich der Fokus von der Filmproduktion und Edutainment auf ein deutlich erlebnisorientierteres Gesamterlebnis. Vom alten Park ist in dieser Hinsicht nicht mehr viel übrig; entstanden ist jedoch ein Weltklasse-Vergnügungspark, den wir uns jetzt ein wenig genauer anschauen werden.

Hollywood Boulevard

Betritt man den Park, so befindet man sich direkt auf dem Hollywood Boulevard, der die glanzvollen Tage Hollywoods verkörpert und somit bereits deutlich attraktiver daherkommt als das Original bei Los Angeles. Hier macht das Shoppen und Flanieren wirklich Spaß.

Mickey & Minnie’s Runaway Railway

Direkt am Ende des Weges befindet sich eine Replik des berühmten Chinese Theater, in dem Mickey & Minnie’s Runaway Railway gezeigt wird und sich früher der Great Movie Ride befand. Dichtgedrängt sehen wir in einem kleinen Kinosaal einen aktuellen Micky Maus Cartoon, welcher ziemlich zügig zur Realität wird. Micky & Minnie sind derzeit auf einem Picknick-Ausflug, während wir mit Goofy Zug fahren. Ehe wir uns versehen fährt Goofy in die eine Richtung weiter und wir in eine andere. Micky und Minnie eilen zur Hilfe um unsere Runaway Railway zu stoppen. Es folgt ein wilder Ritt durch verschiedene Comic-Szenen, die vor allem durch Projection-Mapping gestützt werden und sich in Windeseile verändern können. Zum Abschluss tanzen wir dann auch noch mit Daisy Walzer und Conga, ehe wir beinahe in der Schrottpresse landen. So absurd das alles klingen mag – Mickey & Minnie’s Runaway Railway ist ganz großes Kino und eine tolle Hommage an klassische, amerikanische Cartoons.

Echo Lake

Linksseitig zum Hollywood Boulevard befindet sich der Echo Lake. Die Hauptattraktion hier ist Indiana Jones Epic Stunt Spectacular!, welche in meinem Besuchszeitraum jedoch nicht bespielt wurde. Die große Bühne verspricht zumindest eine atemberaubende Show mit Indiana Jones.

Star Tours

Zwei Jahre nachdem Star Tours im Disneyland eröffnet wurde, präsentierte man die Attraktion auch in der Walt Disney World. Hier jedoch nicht in Magic Kingdoms Tomorrowland, sondern passenderweise in den MGM Studios. Seit 2011 zeigt sich die Bahn in einem neuen Gewand. Statt immer nur nach Endor zu reisen, gibt es jetzt eine Vielzahl aufwändiger Erlebnisse, die gepaart mit der vergnüglichen Simulatorfahrt zu zahlreichen Wiederholungsfahrten einladen. Seit dem Jahr 2019 sind die Wartezeiten bei dieser Star Wars Attraktion jedoch deutlich zurückgegangen, dazu aber später mehr.   

Grand Avenue

Der Themenbereich Grand Avenue wirkt heute, als Heimat der Muppets, ein wenig als Fremdkörper zwischen Star Tours und dem nahen Themenbereich Star Wars Galaxy Edge, die thematisch ja im selben Universum spielen. Die Hauptattraktion in diesem Bereich ist Muppet Vision 3D.

Muppet Vision 3D

Der 3D Film Muppet Vision 3D ist genauso chaotisch, wie die Muppets selbst. Auch wenn die Effekte heutzutage keinen mehr vom Hocker hauen, so sind es gerade die charmanten und außer Kontrolle geratenen Muppets, die den Film tragen und ihm einen tollen Witz bescheren. Die zusätzlichen im Kinosaal verbauten Effekte werten das Geschehen dann noch einmal auf.

Star Wars Galaxy Edge

Star Wars Galaxy Edge ist der wohl mit Abstand immersivste Themenbereich, der bis dato in einem Freizeitpark entstanden ist. Man fühlt sich, als wäre man mitten in einem der Star Wars Filme. Darüber hinaus gibt es hier mit der Oga‘s Cantina eine grandiose Bar und mit Docking Bay 7 ein echt tolles Restaurant.

Star Wars: Rise of the Resistance

Die Themenfahrt Star Wars: Rise of the Resistance ist kaum in Worte zu fassen. Nachdem man sich fast drei Stunden lang die Beine in den Bauch gestanden hat, geht es so gleich in die erste Preshow, in der wir auf unsere Mission vorbereitet werden. Sogleich zieht es uns in ein Raumschiff, welches jedoch nach einiger Zeit in die Fänge eines Sternenzerstörer der Ersten Ordnung gerät. Kurz gelangen wir in den Stormtrooper Hangar und spätestens in diesem Moment hat sich die gesamte Warterei mehr als gelohnt. Der überdimensionale Raum ist einfach nur überwältigend. Leider verbringt man hier nur einen kurzen Augenblick, denn wir wurden ja von der Ersten Ordnung gefangen genommen. In kleineren Gruppen werden wir dann nach und nach in andere Räume geführt, um auf unser Verhör zu warten. Kurz darauf werden wir jedoch vom Widerstand befreit und steigen alsbald in einen gekaperten Flottentransporter ein, um uns unseren Weg zu den Fluchtkapseln zu bahnen. Was folgt ist ein wilder und vor allem überraschender Ritt durch zahlreiche Szenen, wobei die jede weitere Szene der vorangegangenen immer noch einen Draufsetzt. Am Ende erreichen wir dann die Fluchtkapseln und wir können fliehen.

Star Wars: Rise of the Resistance ist mit Abstand die beste Themenfahrt der Welt. Die Bahn ist in jeder Hinsicht überwältigend und sollte eher als ein 15-minütiges Erlebnis angesehen werden, welches definitiv auch eine deutlich längere Wartezeit absolut gerecht wird. Nach meiner ersten Fahrt kam ich aus dem Grinsen zumindest bis zum Ende des Tages gar nicht mehr raus.

Millennium Falcon: Smuggler’s Run

Millennium Falcon: Smuggler’s Run ist die zweite der beiden Themenfahrten im Star Wars Galaxy Edge Themenbereich und wird meist als die schwächere der beiden Attraktionen gesehen. Tatsächlich aber ist auch Smuggler’s Run eine echt starke und definitiv erlebenswerte Attraktion. Hier erlebt eine sechsköpfige Crew eine atemberaubende Mission, bei dem jeder Fahrgast seine eigene Aufgabe zu bewältigen hat. Der Clou dabei: Wir befinden uns in einem Simulator und können den zu einem gewissen Anteil selber Steuern, was zu manchen echt lustigen Fahrmanövern führen kann. Je nachdem wie gut man am Ende den Millennium Falcon gesteuert hat, bekommt man dementsprechend seine Bezahlung am Ende der Fahrt. Ein herrlicher Spaß!

Toy Story Land

In den Jahren 2010 und 2011 öffnete in den Disneyländern in Paris und Hong Kong das Toy Story Land als Ansammlung mehrerer Fahrgeschäfte in einem kleinen Themenbereich samt einer kompakten Intamin Achterbahn. Hier in Florida dauerte es bis ins Jahr 2018 bis auch hier das Toy Story Land einzog – typisch Amerika, sind hier jedoch nicht nur die Spielzeuge etwas größer geraten.

Alien Swirling Saucers

Das Rundfahrgeschäft Alien Swirling Saucers ähnelt einem überdimensionierten Demolition Derby, wo man stetig durch mehrere Scheiben im Kreis befördert wird. Zusätzlich schwingen die Gondeln jedoch von durch die stetigen Richtungswechsel und der lateralen Beschleunigung seitlich aus. Ein herrlicher Spaß!

Slinky Dog Dash

Slinky Dog Dash ist eine interessante Familienachterbahn aus dem Hause Mack Rides. Die Fahrt selbst wirkt durch ihren zahmen Abschuss und einer beinahe endloswirkenden Abfolge an Hügeln zumindest überaus langsam und repetitiv. Dieses irrt jedoch gewaltig.

Nachdem man die Station verlassen hat, macht sich der Slinky Dog direkt auf dem Weg in den ersten Launchbereich. Über eine ansteigende Gerade nähert wir uns dann eine Rechts-/Linksschlenker, der uns dann in Richtung Boden führt. Es folgt eine bodennahe Welle, ehe wir in eine aufwärtsführende Helix einfahren. Nach einem kleinen Double Down folgt dann eine weitere Linkskurve und Rechtskurve, woraufhin uns langsam die Luft ausgeht.

Nachdem wir zu einem Stillstand gekommen sind, macht sich Slinky Dog darauf bereit gleich mit einem Gummiband abgeschossen zu werden. Wir fahren also immer weiter rückwärts, um möglichst viel Energie für den baldigen Abschuss zu sammeln, welcher mit allerlei Soundeffekten dann auch eingeleitet wird. Nach einem großen Hügel und einer Wendekurve führt es uns dann in die markanteste Stelle der Fahrt. In luftiger Höhe geht es nun in einem immer schneller werdenden Rhythmus über Stock und Stein, was nicht nur leichte Airtime, sondern auch ein tolles Kribbeln im Bauch verursacht. Kurz darauf fahren wir in eine Linkskurve, woraufhin uns eine weitere Rechtskurve sogleich in die Bremse befördert.

Zu meiner eigenen Überraschung gehört Slinky Dog Dash zu einer der tollsten Familienachterbahnen, die ich bislang erlebt habe. Zwar halten sich die Kräfte während der Fahrt in Grenzen, dafür überzeugt diese durch ein durch und durch solides Layout und dem tollen Vierfachhügelfinale.

Toy Story Mania

Die interactive Themenfahrt Toy Story Mania gehört zu den beliebtesten Disney Attraktionen weltweit. Die Fahrt gleicht einem Besuch auf dem Jahrmarkt, wo man an den einzelnen Ständen ein Geschicklichkeitsspiel nach dem nächsten macht, um hier einen möglichst hohen Highscore zu bekommen.

Sunset Boulevard

Der Sunset Boulevard in den Hollywood Studios zeichnet sich vor allem durch das Hollywood Tower Hotel aus, welches über diesen thront. Die weiteren Shows in diesem Bereich ist die große Abendshow Fantasmic, die während meines Besuchs jedoch nicht gezeigt wurde und die Indoor-Achterbahn Rock Rock ‘n’ Roller Coaster Starring Aerosmith.

Tower of Terror

Der Freifallturm Tower of Terror gehört seit jeher zu den interessantesten Fahrgeschäften, die Disney je gebaut hat. Hier in Florida verläuft die Fahrt auch etwas anders ab, als in den drei nachfolge Modellen, denn die Wagen verlassen für eine kurze Zeit die Aufzüge und fahren wie von Geisterhand geführt durch einen mysteriösen Raum, der uns gewiss in die Twilight Zone führt. Kurz darauf beginnt das altbewährte und nachwievor überragende Freifall-Spektakel, was bis auf weiteres unerreicht bleibt. Schlichtweg, eine tolle Attraktion!

Rock ‘n’ Roller Coaster Starring Aerosmith

Fans des Rock ‘n’ Roller Coaster Avec Aerosmith aus dem Walt Disney Studios Park bei Paris dürfen sich in den Hollywood Studios auf eine leicht andere Variante freuen. Statt der vielen unterschiedlichen Lightshows fährt man hier nämlich durch zahlreiche Schwarzlich-Bühnenbilder, welche den Wegesrand säumen, während wir uns insgesamt drei Mal überschlagen und durch zahlreiche Kurven rasen. Leider wirkt die Fahrt dadurch insgesamt etwas weniger stimmig, aber immerhin doch noch deutlich besser als die Fahrt durch das Nichts, welches man derweil auf Avengers Assemble Flight Force – dem Nachfolge-Marvel-Overlay der Pariser Rocklegende – erleben darf. 

Bilder Disney’s Hollywood Studios

Fazit Disney’s Hollywood Studios

Der Besuch in den Hollywood Studios hat mir richtig gut gefallen. Bis auf wenige Ecken stimmt in diesem Park schlichtweg alles. Von allen vier Freizeitparks in der Walt Disney World bietet dieser die atemberaubendsten Bahnen und das rundeste Portfolio.


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