SeaWorld Orlando



Freizeitpark:Sea World Orlando (seit 1973)
Adresse:7007 Sea World Drive
32821 Orlando
https://aquatica.com/san-antonio
Betrieb:United Parks & Resorts


SeaWorld Orlando in Orlando, Florida, gehört seit seiner Eröffnung im Jahr 1973 zur Freizeitparklandschaft Zentralfloridas. Während anfangs vor allem Meerestiere, Aquarien und Shows den Park prägten, hat sich SeaWorld im Laufe der Jahrzehnte stark weiterentwickelt. Heute ergänzen zahlreiche Achterbahnen und Fahrgeschäfte das ursprüngliche Konzept des Parks.

Mit Mako, Manta, Kraken und Pipeline: The Surf Coaster gehören mittlerweile mehrere große Achterbahnen zu den wichtigsten Attraktionen von SeaWorld Orlando. Gleichzeitig spielen die Tiere nach wie vor eine zentrale Rolle. Haie, Pinguine, Delfine, Seelöwen und zahlreiche weitere Meeresbewohner sind in den verschiedenen Aquarien und Tierbereichen zu sehen. Hinzu kommen Shows, Familienattraktionen und weitere Fahrgeschäfte.

SeaWorld Orlando hat sich über die Jahre deutlich verändert und um zahlreiche moderne Attraktionen erweitert, ohne dabei seine ursprüngliche Ausrichtung auf die Welt der Meere aus den Augen zu verlieren. Gerade diese Entwicklung verleiht dem Park bis heute seinen besonderen Charakter.

 

Berichte

Die Weihnachtssaison in SeaWorld



 
 
 

Highlights des Tier- und Freizeitparks

 




 

Ice Breaker

Die erste Achterbahn mit Vierfachstart

 


 

Infinity Falls

Ein moderner Ansatz für einen echten Klassiker

 


 

Journey to Atlantis

Die erste Wasserachterbahn

 


 

Kraken

Eine sehr intensive Looping-Achterbahn

 


 

Mako

Ein sehr solider Hyper Coaster

 


 

Manta

Fliegen wie ein Manta

 


Viel zu tun im Energylandia

Energylandia

Little Kids Zone, Family Zone & Extreme Zone

Als das Energylandia im Jahr 2014 eröffnete, war keineswegs absehbar, wie rasant sich der Park in den Folgejahren entwickeln würden. Was zunächst so wirkte wie eine Sammlung zahlreicher Fahrgeschäfte von der italienischen Resterampe mitsamt ebenso billiger, wie hingerotzter Gestaltung, hat sich zum Glück recht zügig dank europäischer Fördergelder zu einem doch recht anschaubaren Freizeitpark gemausert.

Die Anfänge der Parks kann man – zumindest in Teilen – an den drei Kinderachterbahnen Circus, Frutti Loop and Mars sehen, welche allesamt nichts Besonderes sind, sowie an dem Pyramid 7D Kino und den davorstehenden Fahrgeschäften Space Gun und Space Booster. Der Park wirkt in dieser Ecke – trotz zahlreicher Maßnahmen des Freizeitparks – recht billig und keineswegs schön.

Speed

Vorbei an der SBF Visa Drehgondelachterbahn Happy Loops und dem Eingang zum Energylandia Wasserpark führt uns der Weg nun schnurstracks zur Wasserachterbahn Speed aus dem Hause Intamin.

Nachdem man in irgendwann die viel zu lange Warteschlange hinter sich gelassen hat, kann die Fahrt auch schon beginnen. Da der Vertikallift der Anlage noch in weiter Ferne liegt dümpelt man mit dem Boot noch etwas durch den Kanal, wobei hier interessanterweise recht gutes Wildwasserfeeling erzeugt wird, immerhin schlagen die Wellen immer wieder beinahe in das Boot um und lassen einen durch die aufgewirbelten Wassertropfen regelrecht davonzucken. Sobald der Lift erreicht ist, geht es recht schnell auf die Ausgangshöhe von 60m. Mit bester Sicht auf den Park wird man alsbald über die Kuppe geschoben. Auf dem folgenden 45° steilen Gefälle nimmt man ordentlich Schwung und saust sogleich durch das erste Wasserbecken und kaum gebremst über einen Hügel. Hier hebt man dann ein wenig ab, ehe man sich in eine flotte Bayernkurve schmeißt. In der Hoffnung durch den anschließenden Blockbereich ein wenig an Geschwindigkeit abzubauen, durchfährt man diesen nun ohne jegliche Bremswirkung und wird anschließend in eine Rechtskurve entlassen. Eine flotte Abwärtshelix fügt sich an, geht dann jedoch in einen Hügel über, welcher die finale Schussfahrt der Fahrt einleitet. Gut durchfeuchtet wird man wieder in den Kanal entlassen und erreicht kurz darauf die Station.

Wie auch auf Divertical im Mirabilandia, kann die Fahrt auf dem Intamin Water Coaster Speed wirklich überzeugen. Jedoch empfehle ich niemanden, eine Fahrt im Spätherbst zu wagen, da die Bahn dann doch etwas nässer als gedacht ausfallen kann und einem die Ganzkörpertrockner im Park nicht wirklich trocknen können.

Jungle Adventure

Vom Ausgang der Achterbahn Speed ist es nicht mehr weit zur Station des Intamin Rapids Ride Jungle Adventure, doch auch hier hat der Park wieder einmal eine sehr lange Warteschlange gebaut, deren Eingang sich leider auf der komplett anderen Seite befindet. Die Fahrt selbst ist recht flott unterwegs, leider aber, mit Ausnahme einiger weniger Stromschnellen, sehr ereignislos. 

RMF Dragon

Als das dänische Fårup Sommerland die Achterbahn Orkanen öffnete, war das Staunen groß. Das speziell für den Park konzipierte Layout wurde auf einem See errichtet und taucht direkt nach dem First Drop in einen Tunnel ein, während der Rest der Fahrstrecke weitestgehend bodennah über den See führt. Als dann das Energylandia das Layout kopierte wurde dann ein großes Becken errichtet und auch auf den Tunnel hat man bei der Anlage in Zator nicht versichtet.

So führt uns auch hier der erste Drop direkt in einen Tunnel hinein; wobei der Eingang einem Drachenschlund nachempfunden wurde. Wieder an Tage führt uns der Weg überaus geschmeidig durch einen Overbanked Turn und über einen kleinen Speedbump, welcher uns in eine weite Helix führt. Sogleich queren wir das Stationsgebäude, nur um dann auf der anderen Seite in einer weiteren Helix zu landen. Eine kompakte Rechtskurve führt uns dann in eine kleine Senke, woraufhin wir nach einem weiteren Kurvenschwung in das Stationsgebäude einfahren und unsere überaus unterhaltsame Fahrt sich leider ihrem Ende naht.

Formula

Eine der wichtigsten Meilensteine des Freizeitparks Energylandia ist die kleine Abschussachterbahn Formula. Nachdem man die Station verlassen hat, geht es sogleich auf die Abschussstrecke, wo man nach einem kurzen Halt sogleich auf 80 km/h beschleunigt wird. Mit ordentlich Druck fahren wir dann in den großen Sidewinder ein, welchen wir dann in einer bodennahen Kurve verlassen. Diese führt und dann über einen Airtime-Hügel und sogleich in die zweite Inversion der Anlage – einen Korkenzieher. Auch diesen verlassen wir dann in einer bodennahen Kurve. Nach einem kurzen Schwenker nach Links folgt sogleich Korkenzieher Nr. 2, welcher uns in eine Bayernkurve führt. Fortan bahnen wir unseren Weg über Stock und Stein, ehe wir kurz darauf bereits in die Bremsstrecke fahren und unsere Fahrt auf diesem Sahnestück aus dem Hause Vekoma zu Ende geht.

Anaconda

Intamin Spillwater leben von ihrer Gestaltung. Hier im Energylandia wurde die Anlage komplett nackt in die Gegend geklatscht. Dank der ewig langen Warteschlange, die mal wieder am anderen Ende der Anlage anfängt, hat man zudem einen sehr guten Einblick auf die Stützkonstruktion der Anlage. Als Standardmodell des Herstellers bietet die Anlage gleich zwei Schussfahrten und einen insgesamt recht zurückhaltenden Nässegrad.

Mayan

Die Fahrt durch das bewährte SLC-Layout mit dem Roll-Over, Sidewinder und den beiden Inline-Twists macht ordentlich was her, was vor allem an den modernen Zügen und der daraus resultierenden Laufruhe liegt – die Achterbahn Mayan zeigt also auf eine sehr angenehme Art und Weise, dass Vekoma Suspended Looping Coaster von Grund auf keine schlechten Achterbahnen sind.

Aztek Swing und Apocalypto

Die Fahrgeschäfte Aztek Swing und Apocalypto wurden ebenfalls im ersten Betriebsjahr des Freizeitparks eröffnet und passen dementsprechend kaum noch thematisch in den Freizeitpark. Während die Drehschaukel Aztek Swing sich einer größeren Beliebtheit erfreut, so hat der kleine Top Spin Apocalypto nur selten Fahrgeschäfte, was auch schlicht daran liegt, dass man diesen schnell übersehen kann.

Viking

Die SBF Visa Achterbahn Viking ist eine bodenlose Frechheit; wer auch immer auf die Idee kam, eine einfache Crazy Mouse Achterbahn mit Schulterbügel zu versehen, verdient es diese Achterbahn auf ewig fahren zu müssen. Jeder andere sollte sich eine Fahrt auf dieser Achterbahn lieber sparen.

Boomerang

Die Familienachterbahn Boomerang besticht die Anlage vor allem durch ihre bodennahen Kurven und dem kleinen Hügel über der Station. Das Layout selbst gleicht dabei einer Acht, wobei die beiden Enden über die Schlaufen verlaufen.

Nachdem man rückwärts den Lifthügel hinaufgefahren wurde, geht es sogleich rasant hinab und dann mit Vollgas durch die Station hindurch. Es folgt eine bodennahe Linkskurve, sowie der bereits genannte Hügel über die Station, auf dem leichte Airtime einsetzt. Nach einer Rechtskurve unter den Lifthügel hindurch folgt ein Hügel über die erste Kurve, der mittendrin einen kleinen Buckel aufweisen kann. Hier kommt man dann zum Stillstand, woraufhin sich die Rückwärtsfahrt anbahnt. Etwas gemächlicher als zuvor bahnt man sich nun den Weg zurück zur Station, wo die recht schöne Fahrt dann zu ihrem Ende kommt.

Atlantis, Splash Battle und Toffifee Gold Mine

Direkt gegenüber der Kinderachterbahn Boomerang befindet sich das SBF Visa Rafting Atlantis, welches jedoch – mit Ausnahme einiger weniger zahmer Stromschnellen – eher einer ruhigen Wasserfahrt gleicht. Direkt nebenan gibt es mit einem Splash Battle und der Wildwasserbahn Toffifee Gold Mine gleich zwei weitere Wasserfahrgeschäfte mit einem deutlich höheren Nässegrad.

Śmiejżelki Energuś

Direkt am Eingang des Freizeitparks befindet sich die Nimm Zwei-Achterbahn Śmiejżelki Energuś. Nach einer kurzen Kurve und dem anschließenden Lifthügel absolviert man hier sogleich eine Steilkurve mit anschließender Aufwärtshelix nach Links, absolviert ein kurzes Tal und durchfährt dann eine weite Rechtskurve in der Nähe der Station. Über einen Hügel überquert man den eben gestrittenen Streckenverlauf, woraufhin man in einer weiteren Helix etwas an Höhe abnimmt. Eine Linkskurve schließt sich an, worauf alsbald auch die Bremsstrecke wartet. Nach einer Runde ist die Fahrt auch schon zu Ende.

Hyperion

Die prominent am Parkplatz des Freizeitparks vorbeilaufende Achterbahn Hyperion prägt das Energylandia wie kaum eine andere Achterbahn. Der Hyper Coaster aus dem Hause Intamin beeindruckt durch ihre 77 Höhenmetern, sowie dem großen Out & Back Layout, welches gegen Ende der Fahrt etwas geschwungener daherkommt.

Die Fahrt auf Hyperion beginnt mit dem recht flotten Lifthügel, woraufhin wir sogleich eine Abfahrt von 82m auf uns nehmen. Es folgen zwei wunderschöne Airtimehügel, wobei wir uns auf der Kuppe des zweiten zur Seite drehen und dabei den überdimensionalen Dive Drop einleiten. Der weitere Weg führt uns dann über mehrere bodennahen Hügel, ehe wir einen weiteren Airtimehügel auf uns nehmen. Fortan führt uns der Weg durch einen großen Overbanked Turn uns sogleich durch eine Reihe bodennaher Hügel und Kurvenzüge. Mit richtig viel Dampf rasen wir dann über einen weiteren klassischen Airtimehügel, ehe wir nach einem Anstieg in die Bremsstrecke geführt werden.

Hyperion ist eine richtig gute Achterbahn, welche vor allem durch die bodennahen Kurvenzüge nach dem großen Dive Drop geprägt wird. Die Fahrt ist überaus rasant und – mit Ausnahme der hinteren Außensitzplätze, welche ein interessantes Schwingverhalten aufweisen – absolut erlebenswert. 

Dragon Zone

Die Dragon Zone ist ein mittelalterlich angehauchter Themenbereich auf der anderen Seite der Zufahrtsstraße zum Freizeitpark, welchen man durch einen Tunnel erreichen kann. Hier stehen neben den beiden Familienachterbahnen Draken und Frida, noch das große Riesenrad des Parks, sowie die RMC Hybrid-Achterbahn Zadra.

Frida

Auch die Dragon Zone hat ihre Familienachterbahn aus dem Hause Vekoma. Das Layout selbst ist jedoch europaweit einzigartig, obgleich es eines der häufigsten kopierten Werke aus niederländischer Produktion ist und allein im Jahr 2017 insgesamt 16x errichtet wurde. Der Großkunde in diesem Fall ist die französische Carrefour, welche die Anlagen für ihre Transmart Einkaufszentren in Indonesien orderte.

Wie auch in Ostasien führt uns der Weg zunächst einmal auf eine Höhe von 13m, woraufhin wir eine Steilkurve hinuntersausen. Sogleich folgt eine weite Helix nach rechts, die dann in eine ebenso weite Helix nach links übergeht. Nach einem kurzen Schwung nach rechts und einen kurzen Schwung nach Links finden wir uns sogleich in der Station der Anlage wieder. Es folgt eine zweite Runde auf der insgesamt doch ganz netten Familienachterbahn.

Zadra

Die Achterbahn Zadra ist die bislang größte gebaute Achterbahn aus dem Hause RMC. Während viele der IBox Track Coaster bestehenden Holzachterbahnen ein neues Leben einhauchten, handelt es sich bei Zadra um eine komplette Neuanlage. Dementsprechend ist die Fahrt eher mit der Achterbahn Goliath aus dem amerikanischen Freizeitpark Six Flags Great America vergleichbar.

Nachdem der 62,8 m hohe Lifthügel erklommen wurde, kann es auch sogleich los gehen. Mit ordentlich Schwung zieht es uns gen Boden und sogleich über eine bodennahe Welle. Nach einer Steilkurve führt uns der Weg wieder in Richtung des Lifthügels und sogleich in den Zero-G Stall, wo wir einige Sekunden lang überkopf stehen und dabei eine sehr feine Schwerelosigkeit erleben. Wieder in aufrechter Sitzposition führt uns der Weg sogleich hinter die Station, wo wir in einem Airtimehügel zunächst 90° nach rechts gedreht werden, ehe wir diesen dann in einer Linkskurve verlassen. Nach einer bodennahen Rechtskurve folgt dann ein klassischer Airtimehügel, welcher uns gekonnt aus dem Sitz gleiten lässt. Kurz darauf tauchen wir in einer Zero-G Roll in das Gebälk hinein. Nach einer Steilkurve folgen sogleich zwei kleinere Airtimehügel. Ein kurzer Umschwung führt uns dann auf die andere Seite der Holzstruktur, wo sogleich eine weitere Zero-G Roll auf uns wartet. Kurz darauf erreichen wir auch schon die Bremsstrecke der Anlage.

Zadra ist eine richtig gute Achterbahn, wobei sie für RMC-Verhältnisse überraschend sanft daherkommt. Statt gnadenlos in schneller Taktung von einem Airtimehügel in den nächsten geschickt zu werden, nimmt sich die Anlage deutlich mehr Zeit – das Pacing der Anlage ist also nicht ganz so wahnsinnig, wie auf anderen Anlagen, wodurch die Anlage selbst auch deutlich runder wirkt. Hier steigt man gerne immer und immer wieder ein; wobei dieses massiv erschwert wird, wenn denn die Abkürzung an den Schließfächern im Laufe des Tages geschlossen wird und man demzufolge wieder durch den viel zu langen Wartebereich laufen muss.

Aqualantis

Der Themenbereich Aqualantis zeigt ein weiteres Mal, wie gut das Energylandia Themenbereiche umsetzen kann, wenn sie es denn versuchen. Neben einer großen Anzahl an Fahrgeschäften aus dem Hause Zamperla, darunter der Disk’o Coaster Tidal Wave Twister, besticht der Bereich vor allem durch seine beiden Achterbahn Ekipa Light Explorers und Abyssus.

Ekipa Light Explorers

Da im Energylandia ja jede Achterbahnart mindestens zwei Mal bestehen muss, gibt es auch in diesem Bereich einen Family Boomerang des Herstellers Vekoma. Während die Achterbahn Boomerang eher kompakt gebaut ist, so führt einem die Strecke auf Ekipa Light Exploreres einmal quer über den See, wobei mehrere kleine Umschwünge den Weg zäumen.

Abyssus

Abyssus ist im Grunde dieselbe Achterbahn wie Formula, nur länger und größer. Nach einem eher gemächlichen Abschuss führt uns der Weg sogleich in eine Rechtskurve und über zahlreiche Umschwünge mit kleinen Airtimemomenten und wunderschön geschmeidigen Kurvenwechseln, ehe wir die eigentliche Abschussstrecke erreichen. Hier werden wir dann auf die Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h beschleunigt. Sogleich fahren wir einen interessant aussehenden Hügel empor, auf dessen Kuppe wir eine richtig feine Airtime erleben. Leider aber ist die Abfahrt ein wenig getrimmt. Das anschließende Tal durchqueren wir dennoch mit ordentlich Druck, wie auch den nachfolgenden Looping. Überaus rasant führt uns dann eine Rechtskurve in einen Airtimehügel, woraufhin der prominent platzierte Batwing direkt am Eingang zur Fahrt eingeleitet wird. Dieser wird sehr flott durchfahren und ist das Highlight der Bahn. Nach einem größeren Umschwung und einem Airtimehügel folgt dann ein recht flacher Corkscrew, der uns dann in einen stark gebankten Airtimehügel führt. Nach einer recht flotten Helix folgt noch schnell ein letzter Umschwung, welcher uns dann in die Bremsstrecke der Anlage führt.

Abyssus ist eine richtig feine Achterbahn mit einem tollen Layout und einer sehr langen Fahrstrecke. Leider aber steht die Anlage ganz am Ende des Freizeitparks in einer Sackgasse, welche erst durch den Süßigkeiten-Themenbereich, der seit Jahren in Bau ist, irgendwann aufgelöst wird. Somit überlegt man es sich also ganz genau, ob man den weiten Weg bis zur Achterbahn tatsächlich in Kauf nimmt, oder doch lieber die ein oder andere Fahrt auf Hyperion und Zadra dreht.  

Bilder Energylandia

Fazit Energylandia

Das Energylandia ist ein recht angenehmer Freizeitpark und Heimat vieler Attraktionen. Dementsprechend ist mein Bild des Parks nicht unbedingt das Beste, denn angesehen von den sehr guten Achterbahnen Abyssus, Formula, Hyperion und Zadra, steht hier auch sehr viel Krimskrams herum. Derzeit werden zwei weitere Achterbahnen errichtet, wobei eine davon wieder einmal eine Familienachterbahn von Vekoma sein wird.  Die große Anzahl an insgesamt doch sehr ähnlichen Achterbahnen tut dem Park nicht gut, ebenso das doch sehr weitläufige Gelände und die elendig langen Wartebereiche. Darüberhinaus entsteht durch die Zweiteilung des Freizeitparks ein nicht ganz so homogener Gesamteindruck.  


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Zuckerrausch im Hersheypark

Hersheypark

Auch wenn man keine Lust hat, den Vergnügungspark zu besuchen, kann man im Hersheypark eine Menge Spaß haben. Neben dem Hersheypark Stadium und der Hersheypark Arena, in denen zahlreiche Sportveranstaltungen und Konzerte stattfinden, gibt es einen großen Souvenirshop, das Restaurant The Chocolatier und die Hershey’s Chocolate World. 

Hershey’s Chocolate World

In der Hershey’s Chocolate World gibt es viel zu erleben und man erfährt viel über die Herstellung der berühmten Schokolade. Das Highlight der Ausstellung ist die Themenfahrt Hershey’s Chocolate Tour, die man kostenlos erleben kann. Am Ende der informativen und gut gemachten Fahrt gibt es sogar eine kleine Kostprobe.

Candymonium

Seit 2020 dominiert der Hyper Coaster Candymonium den Eingangsbereich des Freizeitparks, der extra vorverlegt wurde und nun eine große Entrance Plaza ausgehend von der Hershey‘s Chocolate World bildet, wo sich die Besucher bereits am frühen Morgen in langen Schlangen sammeln.

Nach dem Betreten des Parks kann man direkt in die alte Mainstreet einbiegen oder gleich rechts abbiegen, wo sich der Eingang zur B&M Achterbahn Candymonium befindet.

Nachdem wir den Lifthügel hinter uns gelassen haben, stürzen wir uns sofort in die Tiefe. Nach einer rasanten Talfahrt geht es direkt in einen klassischen Camelback, über den wir nur so fliegen. Nun wechseln wir geschmeidig die Richtung in einem Horseshoe Turn. Nach zwei Airtimehügeln folgt eine intensive Aufwärtshelix. In einer kurzen Linkskurve geht es dann den nächsten Drop hinunter, worauf ein weiterer Airtimehügel auf uns wartet. Nun fahren wir einmal in einer Helix um einen Brunnen herum. Nach einem kurzen Aufstieg und einem kleinen Dip erreichen wir die Bremsen des Rides.

Candymonium ist einer der besten B&M Hyper Coaster, die ich bisher testen durfte. Die Bahn hat ein tolles Layout mit richtig viel Speed und richtig viel Airtime. Da die Bremsstrecken erst gegen Ende der Fahrt kommen, fliegt man hier ohne Unterbrechung durch die vielen Elemente. Eine tolle Bahn!

Comet

Die Holzachterbahn Comet ist ein echter Klassiker im Hersheypark. Seit 1946 besticht die 25 Meter hohe Holzachterbahn durch ihre klassische Out-and-Back-Anordnung und die leicht außer Kontrolle geratene Fahrt zwischen dem Sooper Dooper Looper und der Achterbahn Skyrush. Die Strecke führt durch ein L-förmiges Layout mit zahlreichen Camelbacks, die einen alle ein wenig aus dem Sitz heben.

Skyrush

Die Achterbahn Skyrush dominiert mit ihrer Höhe von 60 Metern den vorderen Bereich des Freizeitparks. Die sehr schlanke Stützkonstruktion tut ihr Übriges. Der Rest des Layouts ist dann aber sehr bodennah, was eine sehr schnelle Fahrt verspricht.

Die Fahrt auf Skyrush beginnt mit dem sehr schnellen Kabellift. Schon nach wenigen Sekunden erreichen wir die Spitze des Lifthügels und stürzen uns in die Tiefe. Im unteren Drittel der ersten Abfahrt geht es dann in eine Rechtskurve. Danach überqueren wir in einem großen Camelback das Wasserbecken unter uns. Nach einer weiten Linkskurve geht es in einen weiteren Airtimehügel. Nun geht es mit Vollgas durch eine Rechtskurve und einen Stengel Dive. Anschließend geht es nach einer kurzen Linkskurve in eine Rechtskurve und dann durch ein Tal. Nach einem schnieken Umschwung fahren wir über einen weiteren Airtimehügel. Schließlich geht es in eine Linkskurve und kurz darauf in die Schlussbremse der Achterbahn.

Die Achterbahn Skyrush ist einfach perfekt. Die Fahrt ist hoch, verdammt schnell und gnadenlos intensiv. Die verwendeten Bügel drücken zwar ein wenig, aber es ist bei weitem nicht so schlimm, wie es einige Fans vorher beschrieben haben. Alles in allem also eine wirklich tolle Bahn.

Sooper Dooper Looper

Der Sooper Dooper Looper ist die zweite Loopingachterbahn des deutschen Herstellers Schwarzkopf.  Sie wurde nur ein Jahr nach der Revolution im Six Flags Magic Mountain in Betrieb genommen.

Nachdem wir in den neuen Zügen von Gerstlauer Platz genommen haben, kann die Fahrt auch schon losgehen. Nach der Fahrt auf den Lifthügel der Bahn geht es gleich in eine Linkskurve und die erste Abfahrt. Diese führt uns bereits in den Looping der Anlage. In einer weiten Linkskurve geht es dann mitten durch den Looping hindurch. Nach einem Richtungswechsel führt uns der Weg durch einen langen Tunnel, in dem fast jeder Fahrgast anfängt zu kreischen. Parallel zum Spring Creek geht es dann ein wenig über Stock und Stein. Zuletzt wartet noch in eine Helix auf uns, just bevor wir uns in der Schlussbremse wiederfinden.

Der Sooper Dooper Looper ist eine echt schöne Achterbahn mit einem echt tollen Namen. Nachdem man das nervenaufreibende Highlight bereits zu Anfang der Fahrt erledigt hat, folgt eine überaus schöne, aber ebenfalls sehr gemächliche Fahrt.

Coal Cracker

Coal Cracker ist die große Hydro Flume Wildwasserbahn hier im Hersheypark. Die Fahrt macht nicht nur nass, sondern bietet auch einen tollen Blick auf das Schienengewirr des Sooper Dooper Loopers und der Achterbahn Great Bear. Leider war der Coal Cracker bei meinem Besuch nicht in Betrieb.

Great Bear

Auf dem gleichen Hügel wie der Sooper Dooper Looper und der Coal Cracker befindet sich auch ein großer Teil der Strecke der Great Bear Achterbahn.

Die Fahrt mit dem B&M Inverted Coaster beginnt direkt am Lifthügel der Achterbahn. Doch anstatt direkt in den großen Drop zu starten, geht es zunächst in eine Helix. In einer steilen Rechtskurve folgt dann der eigentliche First Drop. Mit ordentlich Schwung geht es durch das erste Tal und in den großen Looping der Achterbahn. In einem ebenfalls sehr großen Immelmann wechseln wir dann die Fahrtrichtung. Nun geht es direkt in die Zero-G Roll, die uns in Richtung Spring Creek führt. Parallel zum Fluss führt uns der Weg nun in einen Korkenzieher. Interessanterweise durften keine Stützen in den Bach ragen, was hier zu ziemlich coolen Near-Miss Elementen führt. Nach einigen Kurven erreichen wir die Bremsstrecke der Anlage.

Der Great Bear ist ein wirklich cooler Inverted Coaster. Die Fahrt macht richtig Spaß, was vor allem an dem doch recht ausgefallenen Layout liegt.  Schade ist nur, dass der Weg vom Ausstieg zum Einstieg doch recht anstrengend ist, wodurch sich die Bahn leider nicht zum Dauerfahren eignet.

Twin Turnpike Speedway and Kissing Tower

Ganz oben auf dem Hügel befindet sich neben der Oldtimer-Rennstrecke Twin Turnpike Speedway der Aussichtsturm Kissing Tower, dessen Fenster an die berühmten Hershey Kisses erinnern.

ZooAmerica

Weiter unten am Hang befindet sich der Eingang zum ZooAmerica, der ebenfalls im Eintrittspreis enthalten ist. Hier sind vor allem einheimische Tierarten zu sehen. Leider hatte ich bei meinem Besuch keine Zeit, den Zoo zu besuchen.

Reese’s Cupfusion

Reese’s Cupfusion ist eine der beliebtesten Attraktionen im Hersheypark. Bei dieser interaktiven Themenfahrt schießt man als Agent auf einen Haufen böser Süßigkeiten, um die Fabrik der Reese’s Peanut Butter Cups zu schützen. Ein Spaß für die ganze Familie.

Cocoa Cruiser

Der Cocoa Cruiser ist die kleinste Familienachterbahn im Hersheypark. Neben einer rasanten ersten Abfahrt bietet die Bahn eine Helix und eine weitere Rechtskurve.

Hershey Triple Tower

Eine der interessantesten Attraktionen im Hersheypark ist der Hershey Triple Tower, der an die Türme der benachbarten Fabrik erinnert. Das Konglomerat aus gleich drei Freifalltürmen des Herstellers S&S verspricht drei unterschiedliche Erlebnisse, wobei die Größe der einzelnen Türme nicht auf Kosten der Intensität geht. So ist der kleinste unter ihnen, der Hershey’s Kisses Tower, ein Double Shot Tower, bei dem man nicht nur nach oben, sondern auch nach unten mit brachialer Airtime geschossen wird.

Trailblazer

Leider war der Arrow Mine Train Trailblazer bei meinem Besuch geschlossen. Durch die perfekte Ausnutzung des Geländes verspricht die Anlage ein rasantes Abenteuer für die ganze Familie.

Jolly Rancher Remix

Die Umbauarbeiten am Vekoma Boomerang waren bei meinem Besuch noch in vollem Gange. Die Anlage hat jetzt ein Bonbon-Thema und heißt Jolly Rancher Remix. Auch die neue Zamperla NebulaZ-Anlage Mix’d Flavored by Jolly Rancher war noch nicht eröffnet.

Storm Runner

Seit ich zum ersten Mal Roller Coaster Tycoon 3 gespielt habe, bin ich von der Achterbahn Storm Runner fasziniert. Der Accelerator Coaster von Intamin hat ein sehr einfallsreiches Layout und einige Inversionen, die man so noch nicht gesehen hat. Als ich mich in den Spieleforen angemeldet habe, habe ich meinen Nick nach dieser Achterbahn benannt. Ich habe sogar mit dem Gedanken gespielt, eines Tages eine Stormrunn3r meets Storm Runner Tour zu machen. Nach all den Jahren habe ich es endlich in den Hersheypark geschafft und zum Glück sollte Storm Runner heute ohne Probleme laufen.

Die Tour mit Storm Runner beginnt mit der Einfahrt in den Launchbereich. Nach einem Countdown schießen wir einen Top Hat hoch und drehen uns dabei um 90° zur Seite. Kaum über dem Scheitelpunkt geht es sofort wieder senkrecht nach unten. Nach einer kraftvollen Talfahrt geht es in den Cobra Loop, nach dem wir – ähnlich wie bei einem Sidewinder – die Fahrtrichtung ändern. Nach einem Anstieg geht es in die Hearline Roll und dann in den Flying Snake Dive. Die Kombination dieser beiden Elemente ist einfach atemberaubend. Wieder im Tal angekommen, geht es in mehreren Kurven zurück zur Station. Oben angekommen geht es gleich in die Bremsstrecke der Achterbahn.

Was für eine Achterbahn. Der Launch, der Top Hat und die Rolle mit dem abschließenden Flying Snake Dive – hier stimmt einfach alles. Lediglich die Auffahrt zurück zur Station ist bei Storm Runner etwas ruppiger, dank der verwendeten Softstraps der Rückhaltesysteme aber immer noch sehr angenehm. Eine tolle Bahn!

Frontier Flyers, Pirat and The Claw

Ebenfalls in diesem Teil des Freizeitparks befinden sich die Flying Scooters Frontier Flyers, die HUSS Schiffschaukel Pirat und der Chance Rides Fireball The Claw, die alle eine tolle Fahrt bieten.

Fahrenheit

97 Grad und es wird noch heißer. Bei kaum einer anderen Achterbahn passt der Neigungswinkel der ersten Abfahrt so gut zu den Temperaturen, sofern man den Park in der Hochsaison besucht, wie bei Fahrenheit.

Nach dem Senkrechtlift geht es gleich den übersteilen Drop hinunter. Mit Schwung fahren wir durch das erste Tal und dann den Norwegian Loop hinauf. Oben auf dem Hügel drehen wir uns zunächst in einer Rolle über Kopf und stürzen uns dann einen halben Looping hinunter, bevor wir das Element in umgekehrter Reihenfolge erleben. Wieder in luftiger Höhe stürzen wir uns in den nächsten Drop. Nun erwartet uns die große Cobra Roll der Bahn, die uns herrlich durch die Luft wirbelt. Eine kurze Gerade führt uns dann in die beiden Korkenzieher der Achterbahn. Nach einer Steilkurve geht es über einen Airtimehügel in eine bodennahe Linkskurve, die uns in die Bremsstrecke der Anlage führt.

Der Hersheypark macht es einem als Intamin-Fan wirklich schwer, sich für eine Lieblingsachterbahn zu entscheiden, denn alle Achterbahnen des Herstellers, die hier im Park stehen, gehören definitiv zu den besten Vertretern ihrer Art. Von den drei Achterbahnen hat es mir aber Fahrenheit am besten angetan. Eine tolle Bahn!

The Boardwalk and Tidal Force

Im Wasserpark The Boardwalk gibt es einige ziemlich coole Wasserrutschen. Leider war der Park noch nicht für die Saison geöffnet, was auch für die große Wasserrutsche Tidal Force galt. Dieser Shoot the Chute von O.D. Hopkins erzeugt eine riesige Welle. Durch ein Netz, das die Welle brechen soll und über dem Auslauf der Anlage angebracht ist, werden alle Fahrgäste mit Wasser überflutet. Ein Riesenspaß, zumindest, wenn man die Bahn in Badekleidung fährt!

Wildcat

Die Achterbahn Wildcat ist die erste Holzachterbahn des Herstellers GCI. Das Layout der Bahn ist sehr verschlungen und weist einige interessante Kurven auf.

Die Fahrt auf der Wildcat beginnt gleich mit einer Rechtskurve, nach der man in den Lift der Anlage einfährt. Oben angekommen geht es sofort in einer Rechtskurve steil nach unten. Nach einer Steigung fahren wir durch eine Linkskurve in luftiger Höhe, bevor wir uns in einer Steilkurve wieder dem Boden nähern. Nun führt uns der Weg über einen Camelback. Auf der nächsten Kuppe biegen wir in eine stark abfallende Rechtskurve ein. Nach einem kurzen Anstieg wechseln wir die Fahrtrichtung und stürzen uns ein weiteres Mal in die Tiefe. Eine weite Kurve führt uns dann über einen weiteren Airtimehügel. Nach einer weiteren Linkskurve geht es in eine Rechtskurve, die uns zuerst in ein Tal und dann auf einen Hügel führt. Nach einem kurzen Dip erreichen wir die Schlussbremse der Anlage.

Die Holzachterbahn Wildcat fährt sich wirklich gut. Die Streckenführung des Erstlingswerks von GCI ist hervorragend und bietet einige waghalsige Kurven und schöne Airtimemomente. Leider fuhr an meinem Besuchstag nur ein Zug, was in Verbindung mit der recht langen Anfahrt zu längeren Wartezeiten führte.

Wild Mouse

Eine der großen Familienachterbahnen im Hersheypark ist die Wild Mouse. Über den Tag verteilt hatte diese in der Regel eine Wartezeit von ca. 40 Minuten. Als ich mich in die Warteschlange einreihte, begann es jedoch leicht zu regnen, weswegen die Anlage auf unbestimmte Zeit geschlossen wurde. Obwohl ich hier weiter hätte warten können, habe ich auf eine Fahrt verzichtet.

Laff Track

Wie in keinem anderen Park lohnt es sich im Hersheypark, den Tag im hinteren Teil des Parks beim Wasserpark The Boardwalk zu beginnen, denn hier gibt es gleich zwei kompakte und beliebte Achterbahnen, die leider beide eine eher geringe Kapazität haben. Während die Wartezeit bei der Wild Mouse mit 40 Minuten noch halbwegs akzeptabel war, stand man bei der Indoorachterbahn Laff Track vor Fahrtantritt die Beine in den Bauch.

Wie immer lohnt es sich, rückwärts in den SC2000 einzusteigen, so dass man den ersten Drop rückwärts erlebt, bevor nach einem Anstieg und einer kurzen Kurve die Drehfunktion freigeschaltet wird. Die anschließende Haarnadelkurve bringt einen gut in Rotation, so dass man den Immelmann Turn meist mit Blick nach oben oder unten erlebt. Die folgende Strecke besteht hauptsächlich aus kleineren Kurven und einer lustigen Geraden mit vielen Kurven, bevor es zum großen Finale eine Helix hinunter geht. Summa Summarum also eine wirklich tolle Achterbahn, die hier durch die vielen sehr stimmigen Schwarzlichteffekte eine wirklich tolle Atmosphäre bietet.

Whip, Music Express and Ferris Wheel

Neben den Holzachterbahnen Lightning Racer und Wildcat befinden sich in diesem Bereich auch das große Riesenrad des Freizeitparks und die beiden Fahrgeschäfte The Whip und Music Express.

Lightning Racer

Die Holzachterbahn Lightning Racer ist eines der interessantesten Projekte des Herstellers GCI. Hier duellieren sich zwei Züge in einem wilden Rennen durch eine sehr verschlungene Strecke.

Die Fahrt mit Thunder und Lightning beginnt gleich mit einer kurvenreichen Fahrt in Richtung der beiden Lifthügel, die parallel, aber nicht auf gleicher Höhe befahren werden. Oben angekommen stürzen sich beide Bahnen in einer Steilkurve nach unten. Die Strecken verlaufen nun weitgehend parallel über einen Hügel und anschließend über einen Bunnyhop. Danach trennen sich die beiden Strecken, wobei sowohl Thunder als auch Lightning in eine Wendekurve einfahren. Nun fahren beide Strecken nebeneinander in einen Tunnel ein, in dem sich ein weiterer Speedbump befindet. Nach einer bodennahen Linkskurve führt die Strecke über einen weiteren Speedbump direkt in eine Rechtskurve. Auf dem nächsten Hügel trennen sich die beiden Strecken wieder. Thunder fährt nun im Uhrzeigersinn in eine Helix ein, während Lightning gegen den Uhrzeigersinn entgegenkommt.  Anschließend fahren beide Spuren über mehrere ineinander verschlungene Hügel. Als Thunder dann in eine Rechtskurve einfährt, kommt ihm Lightning wieder entgegen. Nach einem weiteren Hügel fahren beide Spuren parallel auf die Zielgerade zu. Kurz darauf erreichen wir die Bremsstrecke der Achterbahn.

Die doppelte Holzachterbahn Lightning Racer sucht ihresgleichen. Nicht nur, dass sie eine der wenigen Racing Coaster ist, die es heutzutage gibt, sie hat auch ein sehr abwechslungsreiches Layout, bei dem es bis zum Schluss spannend bleibt, wer gewinnt. Kurzum: Lightning Racer ist eine absolute Weltklasse-Achterbahn.

Bilder Hersheypark

Fazit Hersheypark

Der Besuch im Hersheypark hat mir sehr gut gefallen. Der Park hat eine wirklich schöne Atmosphäre, außerdem gibt es fast nur wirklich gute Attraktionen, darunter gleich drei der besten Achterbahnen des Herstellers Intamin. Dazu kommen drei Holzachterbahnen der Weltklasse und ein einfach genialer B&M Hyper und Inverted Coaster. Hätte ich noch etwas mehr Zeit gehabt, wäre ich gerne noch einen Tag geblieben. Ich werde auf jeden Fall wiederkommen.


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