Ein Tag im Madridter Stadtpark

Parque de Atracciones de Madrid

Mitten im Casa de Campo, dem größten öffentlich zugänglichen Park von Madrid, gelegen befindet sich neben dem Madrider Zoo der Parque de Atracciones de Madrid, der Vergnügungspark der Stadt. Seit dem Jahr 1969 zieht er die Besuchermassen auf das Gelände der Aktiengruppe, die heute unter dem Namen Parques Reunidos bekannt ist. Wo früher noch das Tivoli Prinzip galt ist heute ein einmaliger Eintrittspreis zu bezahlen. Jahreskartenbesitzer etlicher Parques Reunidos Parks können direkt zum Einlass gehen. Einmal im Park hat man nun die Wahl aus drei Wegen: Nach links in den Maquinismo getauften Bereich mit der Achterbahn Abismo, geradeaus auf den Gran Avenida oder nach rechts in den Naturaleza benannten Bereich.

La Lanzadera

Da schon von weiten die Maurer Söhne Achterbahn Abismo lockte zog es uns vorerst nach links. Vorbei an einem sehr schönen und aufwendig gestalteten, jedoch defekten Top Spin ging es gleich in die erste Attraktion die einem über den Weg läuft, dem Intamin Giant Drop La Lanzadera. Dieser recht kleine Turm zieht immerhin recht ordentlich und kann im Vergleich zu größeren europäischen Anlagen überaus überzeugen.

Abismo

Der Drang nach einer gewissen Achterbahn deutscher Herstellung wurde immer größer, aber dafür muss ein Abgrund bezwungen werden – also der Abismo. Die von Maurer Söhne hergestellte XT 450 Anlage zeichnet sich dadurch aus, dass nach dem SkyLoop noch ein paar Streckenmeter folgen. Von außen wirkt die Anlage durchaus imposant und die angefügten Elemente wirken recht vielversprechend, nur so fahren wollte sich die Abismo allerdings dann doch nicht. Nach einem guten ersten Teil folgten ruppige Abfahrten und – dank unvorteilhaft geschlossenen Bügel – keinerlei Airtime . Die Bremsung hingegen fiel überraschender Weise durchaus sanft aus, was mir seit dem SkyWheel des Skyline Parks durchaus Sorgen gegenüber der Bahn gebracht hat. Dank höherer Intensität und dem lustigen Rückwärtspart überzeugt mich das SkyWheel um einiges mehr als seine erweiterte Version.

Tarantula

Praktischerweise befindet sich der Eingang der einen Maurer Söhne Anlage direkt am Ausgang der anderen, zumindest im Falle der Achterbahnen Tarantula und Abismo. Diese Achterbahn hatte am Anfang des Tages leider noch einen kleineren Defekt fuhr dann aber glücklicher Weise noch. Hier darf man einige Minuten in der Warteschlange investieren, die sich jedoch recht schnell voran bewegte. Nachdem man in den Einzelchaisen Platz genommen hat geht es den schnellen, aber sehr lauten und von weiten gut hörbaren Lift hinauf. Es folgen einige Abfahrten und Kurven in luftiger Höhe, bis es in den lustigen zweiten Part der Anlage geht. Hier geht es dann sehr intensiv durch den Parcours, wobei der Wagen auch noch sehr drehfreudig ist. Im Vergleich zu Dragons Fury aus dem englischen Chessington World of Adventures zieht die spanische Spinne durchaus den Kürzeren, nichts desto trotz bleibt sie in der Rangliste ganz weit oben.

El Aserradero

Direkt neben Tarantula und Abismo verläuft die Zamperla Wildwasserbahn El Aserradero durch den Parque de Atracciones de Madrid. Von der Fahrt sehr gewöhnungsbedürftig sind die steilen Lifte, in denen man sich zumindest vorne kaum halten kann. Die Schussfahrten können einen dann gut befeuchten und nach dem Tunnel am Ende der Fahrt bekommt man gegebenenfalls eine gute Dusche durch den Wasserfall ab, der sich entweder rechtzeitig ausschaltet oder sich über den Köpfen der Mitfahrer einfach mal einschaltet btw. sogar von Anfang an eingeschaltet bleibt.

Tyfon

Wo früher mal eine HUSS Enterprise und eine Schiffschaukel standen steht seit einigen Jahren eine Zamperla Disk’O mit Namen Tyfon. Leider erfolgte die Platzierung der Anlage nicht wirklich bedacht, so dass hier sehr viel offener Platz um die Bahn herum vorhanden ist und der Anschein kommt als würde hier etwas fehlen.

Rotor

Ein paar Meter weiter findet man einen HUSS Condor mit Namen Rotor. Die Abfertigung hat hier eine gefühlte Ewigkeit gedauert und bis man die Aussicht in luftiger Höhe genießen konnte mussten erst einmal die Baumkronen im oberen drittel der Flughöhe überwunden werden. Leider verliert die Anlage dadurch etwas ihrer Ausstrahlung.

Tornado

Etwas abseits, in einer Sackgasse gelegen, befindet sich der Intamin Suspended Looping Coaster Tornado. Das Layout ist für einen Invertedcoaster dieser Höhe ungewöhnlich langgezogen und besetzt einen Großteil des Bereiches um ihn herum für sich. Die Fahrt in den ziemlich langen Zug gestaltet sich dann als leicht ruppig und nicht wirklich spannend, nur der Korkenzieher mag als Highlight der Bahn genannt werden. Von außen her ist die Anlage ein Stützenwald ohne Gleichen, vor allem die Loopings verdienen hier besondere Anerkennung.

Sillas Voladoras und La Cueva de las Tarantulas

Erklimmt man den Weg aus der Sackgasse heraus kann man eine Runde auf den Wellenflug Sillas Voladoras wagen, bei zu hohen Andrang sogar über die Einzelsitz Warteschlange. Unter dem Spinningcoaster Tarantula befindet sich La Cueva de las Tarantulas, eine interaktive Themenfahrt durch eine mit Spinnen gefüllte Mine. Die Fahrt selbst ist gut gestaltet und der ein oder andere Effekt dann doch recht erschreckend. Das Fahrsystem selbst scheint etwas älter zu sein und so hat die Fahrt auch einen gewissen nostalgischen Charme.

La Maquina

Als letzte Attraktion in diesem Bereich sei die HUSS Frisbee La Maquina genannt, die nicht nur durch ihre überragende Gestaltung direkt ins Auge fällt, sondern auch eines der wohl intensivsten und ausgewogensten Fahrprogramme aufweisen kann. Selten ist eine Parkversion besser als die reisenden Exemplare gleichen Typus und so kann man La Maquina als Vorzeigeexemplar einer Frisbee aus dem Hause HUSS sehen.

Los Rapidos

Da das Wetter eine Abkühlung als sinnvoll erwiesen ließ wurde Los Rapidos im Bereich Naturaleza in Betracht gezogen. Diese von O.D Hopkins gebaute Anlage ist mal etwas anderes, findet man in Europa doch meist nur Intaminanlagen. Der Nässegrad des Anlage im Parque de Atracciones de Madrid gegeben, zumindest wenn einen die große Fontäne richtig erwischt, ansonsten gibt es gegen Ende noch einige Wasserstrahlen die direkt ins Boot ragen. Die Höhle mitten auf der Fahrt wirkt etwas kahl, ansonsten gehört diese Raftinganlage eindeutig zu einen der schöneren und nässeren Anlagen Europas.

Vértigo

Einen alten bekannten aus dem Bobbejaanland kann man hier in deutlich schönerer Gestaltung fahren. Wenn man jedoch an die Lücke denkt, welche die linke Seite im belgischen Freizeitpark hinterlassen hat, jedoch mit einem eher kritischen Blick. Die größte Schwachstelle hat Vértigo in ihrer Abfertigung, wo alle vier Wagen gleichzeitig beladen werden, anstelle dem durchaus flüssigeren Beladevorgang anderer Mäuse. Dank diesem Umstand kam es hier zu unnötig langen Pausen und sehr lange Warteschlangen. Die Fahrt selbst verläuft nicht mehr so brachial wie es damals in Lichtaart der Fall war, schade um die tolle Bremsung.

Los Fiordos

Die zweite Wasserattraktion in diesem Bereich ist der Spillwater Los Fiordos, welcher im Vergleich zu anderen Spillwateranlagen eine etwas längere Strecke bietet. Umstand dafür ist die Parkgrenze des Parque de Atracciones de Madrid quasi nebenan. Nachdem man in den Booten platzgenommen hat und die Bügel geschlossen wurde geht es auch schon los. Nach einer Kurve erklimmt man den Lift, woraufhin man nach einer 90° Kurve dem Wasserbecken immer näher kommt. Das Boot selbst verdrängt das Wasser leider nur zur Seite und nicht wie beim Spillwater Cataratas Salvajes im Parque Warner nach vorne, weshalb man hier vergleichsweise trocken (in etwa der Nässegrad einer guten Wildwasserbahn) aussteigt und selbst auf der Brücke  absolut gar nichts abbekommt.

Turbulencia und Vagones Locos

Im Kinderbereich findet man zwei Kinderachterbahnen. Zur großen Verwunderung konnten wir auf Anhieb bei beiden Achterbahnen einsteigen. Während einen die Vagones Locos wunderbar verdrescht haben konnte der kleine Suspended Coaster Turbulencia durch seinen recht hohen Ausschlag überzeugen und machte sogar recht viel Spaß.

Zeppelin

Bemerkenswert in diesem Bereich ist die Parkeisenbahn, die unüblicher Weise einfach mal über den Köpfen der Parkgäste errichtet wurde. Ansonsten bietet der Bereich noch einiges für die ganz kleinen Gäste. Im letzten Bereich des Parks, Tranquilidad genannt, findet man unter anderem die Zeppelin Monorail mit welcher man einen guten Eindruck über den Park gewinnen kann, das alte und recht unschöne Riesenrad, sowie eine hässliche und defekte Schiffschaukel. Die Themenfahrt Fantasia, eine Kopie von Disneys It’s a small world, war leider geschlossen, beim Starflyer war eine Wartezeit von einer Stunde angesagt und das seit 1989 etablierte Maze El Viejo Caseron schlug mit 5€ Eintritt zu Buche.

La Jungla

Die Kanalfahrt La Jungla kann durch ihre uralt Animatroniks punkten, welche allesamt aus diversen anderen Anlagen bekannt sind und selbst die Soundeffekte bekannter deutschen Anlagen findet man hier wieder. Die Fahrt selbst ist recht lang, durchläuft einige Afrikaszenen bis man durch Asien fährt und ist im Gesamten gesehen zwar recht trashig, aber durchaus nett.

Bilder Parque de Atracciones de Madrid

Schlusswort

Durch die Gran Avenida, in der sich nur ein Bewegungssimulator befindet ging es nun zum Parkausgang hinunter. Der Parque de Atracciones de Madrid selbst hat durchaus seinen Charme, jedoch auch einige unschöne bzw. einfach nur leere Ecken zu bieten. Die Achterbahnen sind, bis auf Tarantula, allesamt Mittelklasse und bei den Fahrgeschäften können nur einige wirklich überzeugen. Am schwierigsten tat ich mich mit der Achterbahn Abismo. Dennoch sollte man den Park unbedingt einmal gesehen haben.

 

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Ein Tag in der bunten Zuckerwelt

Vorwort

Heute stand frühes Erwachen auf den Programm, da es Hauke abzuholen galt um mit ihm die Fähre von Puttgarden nach Rødby zu nehmen. Blöderweise fuhr uns das erste Schiff vor der Nase fort, daher wurde erst das nächste Schiff mit uns beladen (glücklicher Weise fahren die Fähren hier jedoch im Halbe-Stunde-Takt). Auf der anderen Seite angekommen fuhren wir ohne Plan welche Abfahrt denn zum Park führt drauf los; ein fataler Umstand, denn Sehenswürdigkeiten sind in Dänemark meist nur kurz vorher ausgeschrieben und auf den Autobahnen wird meist nur das erste Dorf der Umgebung erwähnt. Ein Anruf von Hauke hat dann aber gereicht und schon konnten wir im letzten Moment die richtige Abfahrt noch nehmen. Der Weg führte uns in BonBon-Land, wo wir auf den Parkplatz sofort bemerkten, dass es heute ein voller Tag ist.

Parkrundgang BonBon-Land

Gleiches Bild ergab sich dann logischerweise an den Kassen. Da wir aber unsere Tickets bereits online gekauft haben, ging es hier im Vergleich noch schnell. Von Außen konnte man schon die Neuheit des Jahres 2010 sehen und im Inneren bemerkten wir, dass auch hier Sammy großes Abenteuer im 4D-Kino gezeigt wurde. Positiv zu sehen war, dass sich im Park alles relativ gleichmäßig verteilt hat. Zu Beginn des Tages war es von der Fülle her ausreichend noch nicht mit den vollen Kapazitäten zu fahren, gegen Nachmittag wurden dann alle verfügbaren Fahrutensilien auf die Strecken gesetzt.

Albatrossen

Unseren Anfang machten wir mit Albatrossen, einer Zamperla Disk’o. Im Gegensatz zu den Disk’o Coastern macht die Fahrt hier dank der überaus druckreichen Fahrt deutlich mehr Laune. Auch der Richtungswechsel war hervorragend um ein zu monotones Rumgedrehe zu vermeiden.

Vildsvinet

Nebenan fuhr der Eurofighter Prototyp Vildswinet seine Runden. Unerwartet sanft ging es den Parcours wie ein Wildschwein abgerast. Besonders hervorzuheben ist dabei die, nach dem Drop mit 97° Gefälle folgende, Steilkurve welche in einem Looping mündet. Jedoch verliert die Anlage nach der anschließenden Blockbremse ein wenig an Spannung, wodurch dieser Teil die Anlage nur komplementiert, nicht aber erneut hervorhebt. Die Gestaltung zum dänischen Raser ist nicht nur passend sondern schlichtweg überzeugend.

Svend Svingsarm

Nach kurzem Begutachten der Warteschlange wurde die Neuheit Svend Svingsarm unsicher gemacht. Da ich bisweilen nur die HUSS Version der großen Drehschaukeln kenne habe ich ehrlich gesagt nichts erwartet; was hier jedoch auf mich zu kam verdient nur ein Wort: Genial! Sitz man zwischen zwei Rasten, so hat man enorme Airtime. Der Ausschwung erreicht insgesamt einen sehr großen Radius und die Bahn wechselt während der Fahrt auch gerne mal die Drehgeschwindigkeit der Gondel und  deren Fahrtrichtung. Endlich mal ein Zamperla Gerät, welches sich lohnt so oft wie nur möglich zu kopieren. Nur ist die Abfertigung hier für eine Person zu langsam und die Bahn nicht dem BonBon-Land entsprechend thematisiert.

Viktor Vandorm

Für Hauke wartete noch eine neue Achterbahn auf ihn und für mich den längsten Tivoli-Coaster aus dem Hause Zierer den ich je gefahren bin. Nachdem man bei Viktor Vandorm ungewöhnlich hoch startet baut man durch den lustigen first Drop ordentlich Geschwindigkeit auf. Darauf folgt ein von außen nach einer Wasserung aussehender Part, langgezogene Geraden und Kurven bis man irgendwann wieder in der Station ist und dort unnötiger Weise zu einer zweiten Runde aufbricht. Die Kapazität ist aller Erwartungen statt eines Personenschluckers unter aller Sau, so dass es nicht verwundert wenn man hier die zweit längste Warteschlange hat. Die Gestaltung wirkt seltsam, da man leider bemerkt das die Anlage früher mal woanders gestanden haben musste; in diesem Fall im Panorama Park, Kirchhudern, NRW.

Rejen und Bæver Rafting

In der nähe des Tivolis mit der seltsamen Strecke und teilweise darüber befindet sich die Schlauchbootbahn Rejen mit Fotoanlage. Einige Meter daneben kann man die Raftinganlage des BonBon-Land auffinden. Das Bæver Rafting hat einen schönen, uneinsichtigen Streckenverlauf mit, im Vergleich zu anderen europäischen Anlagen, hohen Nässegrad. Die Gestaltung der Anlage ist gelungen und kann mehr überzeugen als die meisten deutschen Anlagen.

Hundeprutten

Da eine Wartezeit von über einer halben Stunde für Sammys großes Abenteuer deutlich zu viel ist wurde die in der Nähe liegende Hundeprutten-Achterbahn genauer unter die Lupe genommen. Der Streckenverlauf entspricht einem Zierer Force One, jedoch wurde die Anlage hier aufwendig verkleidet und einfallsreich gestaltet. Der Furzgag beim Vorbeifahren des Zuges entspricht gänzlich dem dänischen Humor und der namensgebenden Süßigkeit.

Klaptorsken

Leider nicht mehr vorhanden ist der gesamte Heegekatalog des BonBon-Land und auch der Scheibenwischer. Auch kann man in den Fällen immer noch einige Überreste entdecken. Weiter abseits gelegen ist die von Metallbau Emmeln erbaute Schiffschaukel Klaptorsken, welche eine gekonnt solide Fahrt vorweisen konnte.

Hankatten

Als letzte Achterbahn erwartete uns der Gerstlauer Spinning Coaster Hankatten, welcher zwar nicht an die Spinningcoastergottheit Dragon’s Fury des Herstellers von Maurer Söhne herankommt, dennoch als spaßigeres Exemplar in meiner Erinnerung bleiben wird. Die nach Innen gerichtete Sitzposition macht die von Gerstlauer erbaute Anlage aus, was sie auch zum größten Teil von den anderen Herstellern unterscheidet. Die Strecke selbst ist rasant und weist einige Helices und lustige Drops auf, jedoch fehlt ein Immelmann-Turn um die Bahn perfekt zu machen. Die Gestaltung der Anlage ist auch hier gut gelungen, auch wenn sie größtenteils nur aus den Überresten der Gestaltung des ehemaligen HUSS Condors besteht. Darüber hinaus sind die Musikeinspieler eine Klasse für sich.

Cobratarnet

Auch eine Erwähnung wert sind wie immer Fabbri Türmchen, welche als Besonderheit einen Abschuss nach unten aufweisen. Cobratarnet ist leider im Vergleich zu anderen Anlagen dieses Types in der Abbremsung zu weich, jedoch wartet man oben glücklicher Weise keine Ewigkeit wie bei der Anlage im Zoo- Safari- und Hollywoodpark Stukenbrock.

Søløven

Auch der Seelöwe wollte von uns geritten werden. Hierbei handelt es sich bei um eine Themenfahrt durch die verschiedene Kontinente unserer Welt. So kitschig und überzeugend die Gestaltung doch ist, so fehlt leider etwas was die meisten kitschigen Weltreiseattraktionen beinhalten, ein ohrwurmerregender Song. So fällt der Søløven recht positiv aus, könnte aber noch besser sein.

Weitere Fahrgeschäfte

Des weiteren gibt es noch eine kleine Wildwasserbahn in Kanalrattenthematisierung mit einer leider trockenen Fahrt, ein hervorragender Wellenflieger in Schildkrötenoptik, eine Zierer Berg- und Talbahn mit den bekannten Drachenzug und vieles weiteres mehr. Das Portfolio des Parks ist dabei gut gewählt und kann in der Gestaltung der Anlagen sehr gut  überzeugen. Schade ist nur das die Abfertigung stellenweise zu langsam ist und die begrenzten Warteschlangen zu kurz sind, so dass man zwangsläufig den anderen Passanten den Weg blockiert.

Bilder BonBon-Land

Fazit BonBon-Land

Das BonBon-Land ist ein sehr skurriler Freizeitpark, welcher sicherlich bei geringeren Andrang sehr viel Spaß machen kann. Die Kapazitäten sind begrenzt, überall bestehen Lücken alter Fahrgeschäfte und irgendwie scheint alles ein wenig konzeptlos platziert worden zu sein; was wiederum sehr gut zur eigentlichen Gestaltung des Parks passt – denn das BonBon-Land ist genauso wie das Portfolio des Zuckerbäckers nebenan, die ja auch den Park gegründet hatten.

 

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