Von Nemesis Sub-Terra und Feuerwerken

Vorwort

Während der Zeit nach dem ersten Besuch dieses Jahres hat die Ministry of Joy Einzug in den Park erhalten, was dem Park eine irrsinnige Stimmung bescherte, denn wohin man auch sah die Ministry of Joy war allgegenwärtig. Da die ganze Aktion ein ungemein großes Potential aufweist wäre es nur all zu schade, wenn die Symbole im nächsten Jahr nur noch bei der SW7 zu sehen wären. Reist man mit dem Auto an und kann man auf das Priority Parking verzichten, so sieht man sich am anderen Ende des Parks, unweit des Themenbereichs Forbidden Valley mit seinen legendären Achterbahnen und der Indoor-Attraktion Nemesis Sub-Terra, wieder. Von hier verbindet eine Monorail den Parkplatz mit dem Eingang des Parks, leider ist die Sicht in den Park durch die mit Folien beklebten Fenster kaum gegeben. Das Engländer Späßen nicht abgeneigt sind zeigt sich vor allem in den Abendstunden, wo beispielsweise der Kuh-Zug der Monorail mit einem lauten „Muuh“ begrüßt werden soll.

Nemesis Subterra

Erste Eindrücke

Während des letzten Besuches leider verpasst musste Nemesis Sub-Terra nun etwas genauer unter die Lupe genommen werden. Die Attraktion kann man schlecht mit einer spezifischen Attraktion vergleichen, denn Sub-Terra ist einfach mehr. In einem militärischen Tonfall wird man ganz in Dungeonmanier auf das kommende Erlebnis eingewiesen, kurz darauf folgt die erste Preshow, bei der auf eine neu entdeckte Höhle hingewiesen wird, wo einige Eier der legendären Alienkreatur Nemesis gefunden wurden, welche gebändigt seit einigen Jahren den Besuchern aus Alton Towers als Fahrgeschäft dient.

Das Erlebnis

Nachdem man den Fahrstuhl betreten hat geht es in die Besucherzentrale wo eines der Eier schon in Sichtweite ist. Nachdem alle Gäste ihren Platz eingenommen haben geht Selbstverständlich etwas schief, das Ei bricht aus und man stürzt sogleich in die Tiefe. Während man auf der oberen Ebene nur mit einem Ei konfrontiert war trifft man hier auf die Geschwister. Das die krabenartigen Wesen nicht gerade freundlich gesinnt sind spürt man nun am eigenen Leib, vor allem an den Beinen.

Kurz darauf geht es wieder aufwärts und ein Countdown zur Selbstzerstörung zeigt das man die Station schleunigst verlassen soll. Es ist laut, es ist dunkel und keine Menschenseele ist in Reichweite. Im Fahrstuhl nach oben sieht man sich wieder in Sicherheit, doch auch hier ist nicht alles rechtens. Die Nemesis Jünglinge attackieren den Fahrstuhl,  so dass man froh sein kann kurz darauf auf Angestellte der Phalanx Operative zu stoßen, die den Alienkraben ordentlich einheissen. Bedingt durch technische Probleme geht es nun durch einen stroboskopartig beleuchteten Gang, bis man sich kurz darauf wirklich in Sicherheit sehen kann.

Fazit

Nemesis Sub-Terra ist eine grandiose Attraktion, die seine eigentliche Attraktion, ein ABC Rides Freefall gar als Nebensache dastehen lässt. Im Gegensatz zu Krake lebt! im Heide Park, welches allein durch seine Gestaltung überzeugen kann, jedoch in allen anderen Punkten kläglich versagte, ist man also keine spezifische Attraktion, sondern ein Erlebnis, welches man unbedingt auf sich wirken lassen sollte. Nebenbei angemerkt, wäre Krake lebt! mit einem Indoorfreifall und guten Schauspielern wahrscheinlich sogar gut.

Fireworks

Gegen Ende der Saison jagt Alton Towers einiges in die Luft und präsentiert eine gut 20 minütige Feuerwerksshow, die zu aktuellen, wie auch klassischen Melodien die Raketen gut synchronisiert in die Luft befördert. Da Alton Towers ein recht großer Park ist empfiehlt es sich zeitig auf dem Weg zu machen, da unter anderem die Gondelbahn Sky Ride früh ihren Betrieb einstellt. Auch werden einige Bereiche großräumig gesperrt und Wege werden eingegrenzt. Darüber hinaus sind an diesen Tagen eine besonders große Menschenmenge im Park vertreten.

 

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Ein Rundgang durch den Steinwasen Park

Steinwasen Park

Seit dem Jahr 1974 lockt der Steinwasen Park seine Gäste mit einigen Wildtieren in die Nähe der Ortschaft Oberried im Schwarzwald. Mit zwei parallel laufenden Sommerrodelbahnen bot man relativ früh eine weitere Attraktion für seine Parkgäste an. Nach dem Neubau des Eingangsgebäudes wurden kurz darauf im Keller dessen ein Mack Powered Coaster und eine Wiegand Bobkartbahn stationiert. Spätestens seit dem Bau der Spinning Raft Anlage aus dem Hause ABC Rides im Jahre 2008 ist der Park auch überregional bekannter.

Nachdem man den Preis für das Wristband bezahlt hat wird man zu aller erst mit dem Lokalpatriotismus des Parks konfrontiert. Wem es bisher nicht aufgefallen ist, der weiß das spätestens nun das er sich im Schwarzwald befindet und das ganze so liebevoll und detailliert gestaltet das man denken könnte man befände sich nicht in einem Kleinpark.  Neben einem Darkride und mehreren kleinen Kinos gibt es noch die Parkgastronomie auf dieser Etage.

Über eine Treppe kann man sich seinen Weg in die Eiswelt bahnen, die wieder einmal für einen solchen Park zu originell und professionell umgesetzt wurde. Leider ist der Eingang zu den zwei Attraktionen die durch die Eiswelt fahren an einer ganz anderen Stelle im Park. Statt also auf dem Weg zu den Attraktionen fanden wir uns in einer der Helices des Powered Coasters wieder.

River Splash

Im Außenbereich des Steinwasen Park befinden sich neben den Wildtiergehegen die oben bereits erwähnte Spinning Raft Anlage River Splash, um diese zu erreichen muss man einen eigenwilligen Weg mit einer Helix und zahlreichen Serpentinen hinter sich lassen. Um Schaulustigen einen Eindruck über die Anlage zu geben gibt es eine Plattform auf der ersten Helix des Wasserbahn. Das Highlight der Fahrt ist sicherlich der imposante Vertikallift, die nachfolgenden Kurven schaffen es das Boot gut in eine Drehung zu versetzen, aber das wozu eine Raftinganlage dient wird wie immer bei diesem Attraktionstyp nicht erreicht, denn nass wird man nicht.

Space Runner und Gletscherblitz

Erreicht man dann endlich den Eingang zu den Attraktionen im Keller der Hauptgebäudes muss man sich zwischen dem Space Runner oder dem Gletscherblitz entscheiden. Während die Bobkartbahn Space Runner eine nette, schnelle, wenn auch etwas ruckelige Fahrt bietet kann der Powered Coaster Gletscherblitz mit einer interessanten Strecke und tollen Effekten punkten.

Berg Rodelbahn

Mit der Seilbahn geht es hinauf zum Einstieg der Sommerrodelbahnen, welche einen recht seltsamen Schlitten aufweisen. Da dieser ausgeklappt keine wirkliche Steifigkeit besaß war die Fahrt schon etwas Besorgnis erregend, auch wenn dieses mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit ein unbegründetes Gefühl war, nur hinderte es mich daran Vollgas zu geben. Sollte es einmal schlechtes Wetter geben so besteht die Möglichkeit auf der überdachten Seite der Doppelanlage trocken unten anzukommen.

Wildpark und Erlebnisbrücke

Sollte man Höhenangst haben, so besteht die Möglichkeit zu Fuß zur Bahn durch den Wildpark zu wandern, da jedoch der Weg abwärts einfacher ist empfiehlt es sich den Sessellift zu nehmen und den Tierpark von oben nach unten abzuarbeiten. Die Gehege sind recht groß geraten, auch wenn es einige Zeit dauern kann die Tiere auf Grund des bergigen Geländes zu entdecken. Auf etwa halber Strecke besteht die Möglichkeit auf der längsten Erlebnisbrücke der Welt zu spazieren und die Aussicht zu genießen.

 

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Einige Stunden im Potts Park Minden

Potts Park

Ein Park den ich seit einiger Zeit mal einen Besuch abstatten wollte war der Potts Park in Minden. Immerhin lockt der Park mit einem Prototypen und einer schön gestalteten Parklandschaft. Diesen Eindruck kann der Park auch durchaus vermitteln, zumindest wenn man den vorderen Teil des Parks betrachtet, der im charmanten Industrielook des vergangenen Jahrhunderts herbeikommt. Hier findet man neben dem leider halbwegs kaputten und viel zu kleinen Velodrom einige Fahrgeschäfte aus den Hause Heege, welche sehr schön angelegt wurden.

Potzi-Mobile

Andere Fahrgeschäfte aus gleichen Hause hat es leider etwas schlechter getroffen, denn die schönen und wirklich intensiven Airtimeschleudern Potzi-Mobile stehen inmitten einer kleinen Gokartbahn und auf der anderen Seite findet man ein hässliches Wasserrondell.

Turbo-Drachen

Gleich daneben findet man das Highlight schlechthin im Park, den abc rides Prototypen Turbo-Drachen, der vor 2 Jahren errichtet wurde. Die Fahrt in dem selbst steuerbaren Flugdrachen ist sehr ruhig und die Wagen schwingen auch gut zur Seite aus. Die Kapazität ist jedoch nicht die Beste, was für einen Park dieser Größe absolut ausreichend ist; man steht also nur wenige Minuten bis zum Check-In, ehe das Flugabenteuer beginnen kann. Für den Potts Park zumindest war der Turbo-Drachen eine sehr lohnenswerte und auch lobenswerte Investion, denn immerhin hat man sich hier einen Prototypen in den Park gestellt. Vom eigentlichen Fahrtablauf kann man die Fahrt mit der einer Bobkartbahn vergleichen, auch wenn die von  Wiegand erbauten Anlagen in der Regel etwas rasanter unterwegs sind.

Potts Blitz

Bei der zweiten Achterbahn des Parks handelt es sich um einen Zierer Force Two, eine der größeren Anlagen des Herstellers und ist hier mit einem originellen Zug und originellen Namen bestückt worden. Der Potts Blitz ist glücklicher Weise etwas älter und kann daher mit mehr Komfort punkten, als die neuen Anlagen der süddeutschen Achterbahnschmiede.

Trettbahn und Rutschenparadies

Ein paar Meter weiter findet man eine unter der Schiene hängende Trettbahn, die leider nur ein simples Oval bestreitet, jedoch eine überaus interessante Fahrt bietet. Inmitten der Fahrstrecke befindet sich das in die Jahre gekommene Rutschenparadies des Parks, welches zwar einige interessante Rutschen bietet, aber einfach nur noch unschön anzusehen ist.

Faule Sau und Swins Galopp

Folgt man weiterhin der Wegführung, so kommt man zu einigen Schweinereien. Die Themenfahrt Faule Sau ist eine nett gestaltete, aber leider an einigen Stellen sehr kahle Themenfahrt und im Swins Galopp könnte man sicherlich einige Rennen gegeneinander führen können, würden die Kinder und deren Eltern das Fahrsystem verstehen und es nutzen.

Riesenwohnung und Science Center

Aber auch für die Bildung sorgt sich der Potts Park, denn hier kann man neben einen schlecht beleuchteten und eher langweilig wirkenden Science Center eine Riesenwohnung begutachten. Wo ersteres sehr weit vom Phaeno in Wolfsburg oder vom Universum in Bremen entfernt ist, so ist letzteres recht interessant inszeniert und kann gegebenenfalls das Verständnis zwischen Eltern und Kind fördern.

Pottwal

An die Wasserratten in uns hat der Park im übrigen auch gedacht und so kann man neben der, für Klein- und Mittelgroßparks obligatorischen, Schlauchbootrutsche Wellenflitzer die Wildwasserbahn Pottwal aus dem Hause Bear Rides, die allein durch ihre schön und überaus originell gestalteten Booten überzeugen kann.

Bilder Potts Park

Fazit Potts Park

Leider habe ich wurde ich wohl etwas zu sehr von den Bildern vorgehender Berichte geblendet, so dass ich den Park leider schneller als geplant verlassen habe. Für eine Familie aus der Region lohnt sich der Potts Park dank der günstigen Familienjahreskarte sehr und auch für das Gebotene ist der Eintrittspreis gerechtfertigt. Das Personal war überwiegend sehr freundlich gestimmt und auch die Parkgäste wussten sich größtenteils zu benehmen – es war also ein sehr angenehmer Besuch, den man gerne wiederholen könnte.

 

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