Alpines coastern im Steinwasen Park

Seit meinem letzten Besuch im Steinwasen Park hat sich im Park selbst nicht viel getan. Im Jahr 2014 eröffnete mit der Coasterbahn ein Alpine Coaster der Firma Wiegand im Park. Zwischenzeitlich erwarb man dann den Schwarzwaldpark und baute diesen zu Tatzmania Löffingen um.  

Coasterbahn

Parallel zum Sessellift erklimmen wir den Lift der Coasterbahn. Oben angekommen nehmen wir über einige Wellen und Kurvenschlenkern langsam an Fahrt auf, ehe wir in die erste Helix fahren. Nach ein paar Kurven erwartet uns sogleich auch schon die zweite Helix. Jetzt deutlich rasanter unterwegs, können wir uns eine Zeit lang ein Rennen mit den beiden Sommerrodelbahnen liefern. Doch auch dieses ist nur von kurzer Dauer, denn wir knicken sogleich etwas nach links ab. Weit oberhalb eines Tiergeheges bahnen wir uns unseren Weg zu einer weiteren Helix. Hierauf folgt ein recht geradliniger Weg mit nur einer einzigen Welle, welcher uns zum Finale der Fahrt führt. Auch dieses erfolgt auf der Coasterbahn durch eine Helix.  

Die Coasterbahn ist ein sehr gemächlicher Alpine Coaster mit einer angenehmen Länge. Die Fahrt bietet im Grunde kein wirkliches Highlight; mit Ausnahme einiger weniger Wellen gibt es nur Helices und ein paar gemächliche Kurven, das war es dann aber auch schon. Als Einstiegsbahn vor dem nahegelegenen Hasenhorncoaster in Todtnau ist die Anlage sicherlich keine schlechte Wahl.

Bilder Steinwasen Park

 


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Dynamite – Das Mackprodukt

Vorwort

Das letzte Mal, als ich den Freizeitpark Plohn besucht habe, war ich von der fehlenden Professionalität in einigen Punkten überhaupt nicht beeindruckt. Ich hatte bisher noch nie Probleme, mit meiner Girocard zu bezahlen, und da kein Geldautomat in der Nähe war, musste ich in die nahegelegene Stadt Lengenfeld fahren, um Bargeld zu besorgen um daraufhin ein weiteres Mal in der Schlange zu stehen, ehe ich endlich meine Eintrittskarte bezahlen konnte. Diesmal habe ich versucht, online zu bezahlen, was aufgrund des verwendeten Systems gar nicht so einfach war. Es brauchte mehrere Anläufe – doch am Ende klappte es dann doch.

Freizeitpark Plohn

Gut gelaunt begann ich meinen Tag am neuen Eingangsbereich des Parks, der sich nun direkt neben der Wasserbahn Fluch des Teutates befindet. Das Rafting von abc rides wird in den ersten Betriebsstunden gut besucht, während der Bereich in der Nähe des ursprünglichen Eingangs die meiste Zeit des Tages menschenleer bleibt.

Drachenwirbel

Hier finden wir den kleinen SBF Visa Spinning Coaster Drachenwirbel. Wie die meisten Anlagen in Deutschland kommt auch diese im Drei-Loop-Design daher, wobei aufwärts führende Rechtskurven immer in eine abwärts führende Linkskurve übergehen. Durch den Richtungswechsel geraten die Wagen schnell in eine Rotation. Nach mehreren Runden kommt die Fahrt auf dem Drachenwirbel zum Stillstand und wir können die Bahn verlassen.

Dynamite

Die zweite und größte Erweiterung des Freizeitparks Plohn in den letzten Jahren ist der Mack Rides Big Dipper Dynamite. Die Bahn befindet sich zum größten Teil auf dem Gelände der ehemaligen Silver Mine Achterbahn und nutzt Teile der Warteschlange wieder. Die Achterbahn selbst ist allerdings um einiges größer und bietet ein interessantes Layout.

Nachdem man den Lift der Bahn erklommen hat, startet die Achterbahn mit einem Dive Drop, bei dem der Wagen langsam um die eigene Achse gedreht wird, bevor er zu Boden stürzt. Mit voller Geschwindigkeit geht es nun durch ein Gebäude, das einen tollen Near Miss Effekt bietet, um kurz darauf über einen Bunny Hop zu rasen. Eine Steilkurve führt uns nun nach oben. Nach einem eher konventionellen Drop geht es dann in eine bodennahe Rechtskurve. Auf einem kleinen Hügel wechseln wir schnell die Richtung, um dann in den Looping von Dynamite einzufahren. In einer Zero-G-Rolle passieren wir dann den Eingang der Bahn. Abschließend umrunden wir nun den HUSS Break Dance Westernrodeo, bevor wir in die Bremsen einfahren.

Dynamite ist eine schöne Ergänzung zum Park. Der Big Dipper bietet ein tolles, wenn auch kurzes Layout, das ein gut definiertes Kräftespiel bietet. Es gibt nur ein Problem: Die Kapazität ist nicht gut. Mit insgesamt nur zwei Wagen für bis zu acht Personen kann die Warteschlange recht lang werden. Vor allem, wenn nur einer von ihnen in Betrieb ist und aufgrund der Covid-19-Vorschriften nur mit maximal 4 Personen beladen werden darf. Aus diesem Grund bin ich nur einmal mit dem originalen Mackprodukt gefahren.

Bilder Freizeitpark Plohn

Schlusswort

Da sich die Sachsen nicht wirklich um den Covid kümmerten und nur wenige die Regeln einhielten, verließ ich den Park vorzeitig. Insgesamt hatte ich einen guten Besuch im Freizeitpark Plohn. Allerdings war ich nicht sonderlich beeindruckt, wie sich El Toro in den letzten Jahren entwickelt hat. Diese Achterbahn ist mit Abstand eine der ruppigsten Holzachterbahnen, die ich je gefahren bin und zu meinem Glück musste ich sie zweimal hintereinander fahren, da der Ride-Operator eine Zugabe gab. Insgesamt gesehen lief bei diesem Besuch alles reibungslos und ich bin bereit, wiederzukommen, wenn sich alles wieder normalisiert hat.

 

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Wir müssen über Karl sprechen

Karls Erlebnis-Dorf Elstal

Normalerweise sprechen wir nicht über Grundbesitzer, aber wir müssen eine Ausnahme für die Familie Dahl machen, da sie mehrere kleine Vergnügungsparks entlang der deutschen Ostseeküste zu betreibt. Da sie auch in vielen Teilen Brandenburgs prominent vertreten sind, haben Sie auch ein Karls Erlebnis-Dorf (benannt nach dem Großvater Karl Dahl) in Elstal bei Berlin.

Die Familie Dahl ist ein auf Erdbeeren spezialisierter Landwirt. Ähnlich wie die Staveley-Familie von Lightwater Valley suchte Robert Dahl nach Wegen, um immer mehr Menschen auf ihr Grundstück in Rövershagen zu locken, da ihr Hofladen auch nach der Ernte überraschend gut lief. Insgesamt wurde die Mischung aus Hofladen, Gastronomie und Spielplatz sehr gut angenommen. Mit der Zeit kamen neue Ideen hinzu und irgendwann wurden die Fahrgeschäfte von abc rides gebaut.

K2

Die gute Zusammenarbeit zwischen Karls und dem Hersteller führte dann zur Installation der Achterbahn K2 im Karls Erlebnis-Dorf Elstal. Aufgrund des Erfolgs der Achterbahn wurden dann an den anderen Erlebnis-Dorf-Standorten weitere Fahrgeschäfte installiert und es ist nur eine Frage der Zeit, bis jeder von ihnen ein Anlaufpunkt für Freizeitpark-Enthusiasten sein wird, denn der Standort Elstal bietet zweifellos ein sehr immersives Erlebnis.

Die Achterbahn K2 zum Beispiel berücksichtigt die Geschichte der Familie und verleiht ihr einen modernen Touch. In Zusammenarbeit mit dem Designteam des Filmparks Babelsberg hat Karls eine Achterbahn mit Kartoffelthema entwickelt, die tatsächlich ziemlich gut ist. Das Design ist perfekt, aber ist die Hardware das Warten wert?

Die Fahrt beginnt mit einem Abstieg in den Keller, wo einige kleinere Szenen gezeigt werden. Durch einen kleinen Tunnel, in dem man einen Blick unter die Erde auf das Kartoffelwerk selbst werfen kann, erreichen wir den Lifthügel der Fahrt. Kurz nachdem wir oben angekommen sind, tauchen wir in einer steilen Rechtskurve den ersten Drop hinunter. Ein Camelback mit einer schönen Prise Airtime folgt gleich darauf. Nach einer kleinen ansteigenden Kurve wird rasch ein kleines Double-Down-Element angegangen. In einer Linkshelix und einem Double-up-Element gewinnen wir etwas an Höhe, bevor wir ein kleines Abstellraum auf der Oberseite des Gebäudes betreten, in welchem sich der Blockbremsbereich der Fahrt befindet. Die Geschwindigkeit wird relativ rau gedrosselt, bevor wir in einer Rechtskurve noch einmal nach unten fahren. Es folgt eine große Abwärtsspirale. Nach einem kurzen S-Kurvenmanöver und einer Linkskurve erreichen wir die Schlussbremse der Fahrt. Daraufhin fährt der Zug in einen zweiten Lift, bevor er die Ausgangsposition der Fahrt erreicht.

Der K2 ist eine fantastische Achterbahn besonders für Familien. Die Fahrt macht Spaß und bietet viele spannende Fahrelemente, die die Achterbahn aus der Masse herausstechen lässt. Der einzige Nachteil ist die Kapazität der Fahrt, die für einen gut besuchten Park wie das Erlebnis-Dorf grundsätzlich zu gering ist.

Bilder Karls Erlebnis-Dorf Elstal

Fazit Karls Erlebnis-Dorf Elstal

Insgesamt war ich sehr beeindruckt von dem Konzept des Parks. Wenn man in Berlin ist und etwas Zeit hat, sollte man diesen Park unbedingt besuchen. Achte  jedoch darauf, dass du genug Geld mit dir hast, denn es besteht eine hohe Chance, dass du viele Dinge im Hofladen kaufen wirst oder eine leckere Mahlzeit in einem der Restaurants hast.

 

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