Wo Shopping auf Achterbahnen trifft

Nickelodeon Universe

Nickelodeon Universe ist der größte Indoor-Freizeitpark Nordamerikas und liegt mitten in der Mall of America. Da der Zutritt zum Park kostenlos ist und lediglich für die Attraktionen bezahlt wird, herrscht hier nahezu den ganzen Tag über reges Treiben.

Eröffnet wurde der Park bereits 1992 als Knott’s Camp Snoopy und entstand unter der Leitung von Knott’s Berry Farm. Wer den berühmten Camp-Snoopy-Bereich im kalifornischen Freizeitpark kennt, wird daher einige Parallelen erkennen. Seit 2008 präsentiert sich der Park unter der Lizenz von Nickelodeon und begeistert heute mit zahlreichen Attraktionen rund um SpongeBob Schwammkopf, die PAW Patrol und viele weitere bekannte Charaktere.

Beginnen wir unseren Rundgang mit einer der ältesten Achterbahnen des Parks.

Pepsi Orange Streak

Pepsi Orange Streak ist eine Tivoli-Achterbahn aus dem Hause Zierer und zählt zu den Originalattraktionen des Parks. Wie die sehr ähnliche Jaguar! im ehemaligen Schwesterpark Knott’s Berry Farm überrascht auch sie mit einem für diesen Achterbahntyp ungewöhnlich langen Streckenverlauf.

Zwischen den zahlreichen Attraktionen schlängelt sich der Zug quer durch Nickelodeon Universe. Erst im Bereich der großen Wildwasserbahn verliert die Fahrt etwas an Schwung, bevor sie gemütlich ihrem Ende entgegenrollt. Insgesamt zählt Pepsi Orange Streak dennoch zu den besseren Vertretern dieses Achterbahntyps.

Log Chute

Log Chute zählt zu den Originalattraktionen von Nickelodeon Universe und stammt noch aus der Zeit des ehemaligen Knott’s Camp Snoopy. Die von Hopkins Rides gebaute Wildwasserbahn entführt ihre Fahrgäste in die Welt von Paul Bunyan und gehört mit ihrer liebevollen Gestaltung sowie der außergewöhnlich langen Fahrzeit zu den Klassikern des Parks. Leider reichte die Zeit während meines Besuchs nicht mehr für eine Fahrt, weshalb Log Chute ganz oben auf meiner Liste für den nächsten Besuch der Mall of America steht.

Fairly Odd Coaster

Fairly Odd Coaster ist ein Spinning Coaster aus dem Hause Gerstlauer und überzeugt zunächst mit einem gelungenen Layout. Umso enttäuschender ist es, dass sich die Bahn ausgesprochen ruppig fährt. Das nimmt der ansonsten gelungenen Anlage leider einen großen Teil ihres Reizes.

Shredder’s Mutant Masher

Shredder’s Mutant Masher ist ein Afterburner aus dem Hause KMG und begeistert mit dem ständigen Wechsel zwischen hohen Kräften am tiefsten Punkt der Fahrt und überraschend kräftiger Airtime, wenn die Gondel der Hallendecke gefährlich nahekommt.

Vor allem gegen Ende erreicht die Rotation eine überraschend hohe Geschwindigkeit und macht Shredder’s Mutant Masher zu einer echten Kotzschleuder. Mir hat die Fahrt ausgesprochen gut gefallen – wer jedoch einen empfindlichen Magen hat, sollte sich den Einstieg gut überlegen.

Back at the Barnyard Hayride

Back at the Barnyard Hayride ist ein kleiner Powered Coaster aus dem Hause Zamperla, der sich vor allem an Familien mit kleinen Kindern richtet. Insgesamt bleibt die Bahn jedoch recht unspektakulär und hinterlässt keinen bleibenden Eindruck.

Brain Surge

Brain Surge ist ein interaktives Überschlagskarussell, dessen Fahrgefühl am ehesten an einen klassischen Musikexpress erinnert – allerdings mit dem entscheidenden Unterschied, dass die Gondeln jederzeit in den Überschlag gebracht und sogar dauerhaft über Kopf gehalten werden können. Gerade diese zusätzliche Freiheit macht jede Fahrt ein wenig anders.

Besonders viel Spaß macht Brain Surge, wenn man die Steuerung einem Kind überlässt. Das sorgt meist für einen völlig unberechenbaren Fahrverlauf und macht die ohnehin schon rasante Fahrt noch eine ganze Ecke wilder.

Ghost Blasters

Ghost Blasters ist ein klassischer interaktiver Dark Ride aus dem Hause Sally, bei dem die Fahrgäste mit Laserpistolen auf Geister, Skelette und andere gruselige Gestalten schießen. Dank seines charmanten, eher augenzwinkernden Gruselthemas eignet sich die Attraktion hervorragend für die ganze Familie.

Trotz ihrer gelungenen Gestaltung fehlt Ghost Blasters letztlich ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Die Fahrt macht durchaus Spaß, hinterlässt am Ende jedoch keinen bleibenden Eindruck.

SpongeBob SquarePants Rock Bottom Plunge

SpongeBob SquarePants Rock Bottom Plunge ist ein Eurofighter aus dem Hause Gerstlauer und macht bereits optisch einiges her. Auf eine aufwendige Thematisierung müssen die Besucher allerdings verzichten.

Nach dem senkrechten Lift geht es ohne Umschweife über den 97 Grad steilen First Drop direkt in einen Looping. Es folgen ein kleiner Airtime-Hügel, eine stark übergeneigte Kurve und eine Heartline Roll, die in schneller Abfolge für einen gelungenen und überraschend intensiven ersten Streckenabschnitt sorgen. Nach der Blockbremse verliert das Layout jedoch etwas an Dynamik und kann das hohe Niveau der ersten Streckenhälfte nicht ganz halten. Insgesamt ist SpongeBob SquarePants Rock Bottom Plunge dennoch eine gelungene Achterbahn, der ein etwas stärkeres Finale gutgetan hätte.

TMNT Shell Shock

TMNT Shell Shock ist ein Sky Fly aus dem Hause Gerstlauer und gehört grundsätzlich zu meinen Lieblingsfahrgeschäftstypen. Bei dieser neueren Ausführung kommen jedoch neue Bügel zum Einsatz, die den Oberkörper deutlich weniger fixieren. Dadurch fallen die Rollen spürbar unangenehmer aus als bei den ersten Sky Flys im Nigloland und im Legoland Deutschland.

Trotz des in der Halle fehlenden Fahrtwinds lassen sich die Gondeln noch immer erstaunlich gut überschlagen. Insgesamt macht TMNT Shell Shock durchaus Spaß, erreicht für mich jedoch nicht mehr die Qualität der frühen Anlagen dieses Fahrgeschäftstyps.

Avatar Airbender

Avatar Airbender ist ein Half Pipe Coaster aus dem Hause Intamin und besitzt für mich eine ganz besondere Bedeutung. Auf dieser Anlage durfte ich meine 1.000. Achterbahnfahrt erleben – ganz passend für einen Intaminion, der zu diesem Zeitpunkt bereits seit über zwei Jahren für Intamin gearbeitet hat.

Auch fahrerisch weiß Avatar Airbender zu überzeugen. Die intensive und erstaunlich lange Fahrt wird von einer angenehm moderaten Gondelrotation begleitet. Für meinen Geschmack hätte sich die Gondel jedoch gerne noch etwas wilder drehen dürfen.

Bilder Nickelodeon Universe

Fazit Nickelodeon Universe

Nickelodeon Universe ist sicherlich kein Freizeitpark, für den man alleine eine Reise nach Minneapolis planen sollte. In Kombination mit der Mall of America ergibt sich jedoch ein außergewöhnliches Gesamterlebnis, das in dieser Form wohl einzigartig ist. Es macht einfach Spaß, zwischen Geschäften, Restaurants und Achterbahnen hin und her zu wechseln und dabei immer wieder neue Attraktionen zu entdecken.

Besonders gefallen haben mir Avatar Airbender, Shredder’s Mutant Masher und SpongeBob SquarePants Rock Bottom Plunge. Zwar konnte mich nicht jede Attraktion gleichermaßen begeistern, doch genau diese Mischung aus klassischen Fahrgeschäften und modernen Thrill Rides macht den besonderen Charme des Parks aus.

Wer die Mall of America besucht und ein Faible für Freizeitparks hat, sollte sich Nickelodeon Universe auf keinen Fall entgehen lassen. Für mich war der Park nicht zuletzt wegen meiner 1.000. Achterbahnfahrt auf Avatar Airbender ein ganz besonderes Erlebnis.

 

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Eine legendäre Fahrt

Arnolds Park

Schon die Anfahrt zum Arnolds Park ist atemberaubend. Nach dem Durchfahren eines Camelbacks, auf dem sogar ein alter Achterbahnzug thront, kann man sein Auto auf dem großen Parkplatz gegenüber dem Iowa Great Lakes Maritime Museum abstellen. Von hier aus geht es zu Fuß entlang der Lake St. in Richtung des Ausflugsschiffs Queen II. Dabei kommt man an einigen netten Restaurants und Geschäften vorbei.

Der Vergnügungspark befindet sich auf der linken Seite der Lake St. Hier betreten wir den Park an der Kurve der Achterbahn The Legend. Im hinteren Teil des Parks befinden sich die meisten der größeren Fahrgeschäfte des Parks, wie ein Autoscooter, ein Scrambler, ein Tilt-a-Whirl, ein Round-Up und drei klassische Fahrgeschäfte der Eyerly Aircraft Company.

Roll-o-Plane and Rock-o-Plane

Einer der Hauptgründe für meinen Besuch war, einen Roll-o-Plane in Aktion zu sehen. Diese kompakte, von Eyerly entworfene Attraktion wäre ein Riesenspaß gewesen, wenn sie bei meinem Besuch geöffnet gewesen wäre. Die Attraktion selbst ist eine Verbesserung gegenüber dem Loop-o-Plane, bei dem die Gondeln einen Überschlag nach dem anderen machen. Hier können die Gondeln seitlich schwingen und der Ausleger wird während der Fahrt angehoben, was ein einzigartiges Fahrgefühl erzeugt, das an einen Immelmann Turn erinnert.

Etwas enttäuscht bestieg ich kurz darauf den Rock-o-Plane, ebenfalls von Eyerly. Ich hatte bereits auf dem Sanza Cruz Beachwalk die Gelegenheit zu einer Fahrt gehabt und konnte es daher kaum erwarten, mich auf dieser riesenradähnlichen Bahn ordentlich durchzuschaukeln. Es dauerte eine Weile, bis es losging, aber ich hatte viel Spaß und machte am Ende ein paar Überschläge.

Octopus

Die letzte Attraktion dieser großartigen Sammlung ist der Octopus. Im Gegensatz zu den bekannteren Monster-Fahrgeschäften gibt es hier nur zwei Gondeln pro Arm und der Arm selbst dreht sich nicht zusätzlich. Durch die Konstruktion des Fahrgeschäftes gibt es aber immer einen kurzen Moment der Schwerelosigkeit und die schnelle Wellenbewegung erleichtert die Drehung der Gondeln. Ein tolles Fahrgeschäft!

Mad Mouse

Eine weitere tolle Attraktion im hinteren Teil des Parks ist die kleine Familienachterbahn Mad Mouse der Allen Herschell Company, die leider wenige Minuten vor meiner Fahrt ihren Betrieb einstellte. Die kompakte Konstruktion besteht hauptsächlich aus engen Haarnadelkurven und sehr sanften Steigungen.

Boji Falls Log Ride

Der Boji Falls Log Ride ist eine der Hauptattraktionen des Parks. Diese sehr kompakte Wildwasserbahn von Arrow Dynamics aus dem Jahr 1970 wurde dem Park 1999 von der Familie Morey, den Eigentümern von Morey’s Piers in Wildwood, New Jersey, geschenkt. In Wildwood war die Bahn Teil des inzwischen geschlossenen Dinosaur Beach.

Nach der Auffahrt mit dem Lift dümpelt das Boot in luftiger Höhe durch eine Reihe von Kurven, um auf die andere Seite zu gelangen. Nach einer letzten Kurve erwartet die Fahrgäste die einzige Abfahrt und kurz darauf ein schönes Platschen.

Long Lines Limited Train

Die wahrscheinlich netteste Attraktion im vorderen Teil des Parks ist der „Long Lines Limited Train“. Bei dieser kleinen Zugfahrt hat man einen tollen Blick auf die Holzachterbahn des Parks, den kleinen Kiddie Coaster und das Riesenrad des Parks.

Legend

Die Fahrt mit der kleinen Holzachterbahn Legend beginnt mit einem kurzen Dip aus der Station. Nach dem Lifthügel geht es direkt in die erste Abfahrt der Bahn. Diese besteht aus einer sanften Linkskurve, die ein schönes Fahrgefühl vermittelt. Nach einem Anstieg biegen wir links ab. Nun geht es wieder bergab und wir rasen über eine Reihe von Camelbacks, die eine gute Airtime bieten. Nach einer Rechtskurve fahren wir parallel zur Uferpromenade des Okoboji-Sees und nehmen auf dem Weg zum Bahnhof noch einige Hügel mit. Bald darauf endet unsere tolle Fahrt mit der fast 100 Jahre alten Achterbahn. The Legend ist eine tolle Attraktion und ein guter Grund für einen Zwischenstopp in Iowa.

Bilder Arnolds Park

Fazit Arnolds Park

Der kleine Arnolds Park ist ein verstecktes Juwel, das man auf keiner Reise durch Iowa verpassen sollte. Nicht nur die Lage am Lake Okoboji ist atemberaubend und wunderschön, der Park bietet auch eine große Auswahl an wirklich tollen amerikanischen Fahrgeschäften. Die Holzachterbahn Legend ist auf jeden Fall ein Riesenspaß und der Hauptgrund für einen Besuch.

 

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Ein Ozean voller Spaß

Oceans of Fun

Nachdem ich den Vormittag in Worlds of Fun verbracht hatte, wechselte ich gegen Mittag in den angrenzenden Wasserpark Oceans of Fun. Für den Nachmittag war schlechteres Wetter angekündigt, weshalb ich meinen Besuch im Wasserpark etwas vorgezogen hatte.

Der Übergang zu Oceans of Fun befindet sich direkt neben dem Rapids Ride Fury of the Nile. Genau hier stand früher auch die große Spillwater-Anlage Monsoon, an deren mittlerweile stillgelegter Strecke ich bei meinem Besuch noch vorbeilief. Interessant war vor allem die Einbindung der Attraktion: Monsoon konnte sowohl von Worlds of Fun als auch von Oceans of Fun aus betreten werden und gehörte damit gewissermaßen zu beiden Parks. Eigentlich eine ziemlich clevere Lösung – nur schade, dass die Anlage bereits seit 2022 nicht mehr betrieben wurde.

Mein erstes Ziel im Wasserpark war Castaway Cove, wo ich zunächst mein Lager für die nächsten Stunden aufschlug. Der ausschließlich Erwachsenen vorbehaltene Pool ist eine angenehm ruhige Oase innerhalb von Oceans of Fun und gefiel mir auf Anhieb ziemlich gut. Besonders schön ist die direkt in den Pool integrierte Swim-up-Bar – ein tolles Feature, das perfekt zu diesem Bereich des Wasserparks passt.

Aruba Tuba, Coconut Cove und Typhoon

Von Castaway Cove aus machte ich mich schließlich auf den Weg zu den ersten Rutschen. Den Anfang machte Aruba Tuba, eine klassische Reifenrutsche, die sich in zwei getrennten Röhren den Hang hinunterschlängelt. Die Fahrt ist dabei weniger spektakulär als vielmehr eine nette Einstimmung auf den Wasserpark und macht vor allem durch die zahlreichen Kurven Spaß.

Direkt am Auslauf der Rutschen befindet sich Coconut Cove. Der große Poolbereich fällt vor allem durch seine zahlreichen Wasserspiele auf und richtet sich eher an Familien und jüngere Besucher. Für mich ging es daher nach einem kurzen Blick auf den Bereich direkt weiter zu Typhoon.

Mit Typhoon wartet anschließend eine klassische Kamikaze-Rutsche, die durchaus etwas Überwindung kostet. Über mehrere Wellen geht es den Hang hinunter, wobei man immer mehr Geschwindigkeit aufnimmt und auf den Kuppen sogar ein wenig abheben kann. Gerade das macht die Fahrt überraschend wild. Dazu kommt das Alter der Anlage, wodurch sich das Ganze irgendwie noch etwas waghalsiger anfühlt. Mir hat Typhoon jedenfalls richtig gut gefallen.

Riptide Raceway

Deutlich moderner präsentiert sich Riptide Raceway. Die große Mattenrutsche wurde geschickt in den natürlichen Hang von Oceans of Fun gebaut und bietet gleich vier unterschiedliche Streckenverläufe. Statt einfach nur parallel nebeneinander ins Tal zu führen, schlängeln sich die einzelnen Bahnen in zahlreichen Kurven den Hang hinunter, bevor sie auf der Zielgeraden wieder zusammentreffen.

Gefahren wird bäuchlings auf einer Matte, wodurch man ordentlich Geschwindigkeit aufnimmt und ziemlich flott durch die Kurven rauscht. Durch die vier unterschiedlichen Strecken lohnt es sich natürlich auch, Riptide Raceway mehrmals auszuprobieren. Vor allem die unterschiedlichen Streckenverläufe machen Riptide Raceway zu einer der interessanteren Mattenrutschen im Park.

Caribbean Cooler und Hurricane Falls

Nach den ersten Rutschen wurde es mit dem Caribbean Cooler erst einmal etwas gemütlicher. Der klassische Lazy River führt durch einen größeren Teil des Wasserparks und bietet eine gute Gelegenheit, sich einfach in den Reifen fallen und eine Runde treiben zu lassen. Optisch ist die Strecke zwar nicht sonderlich spektakulär, für eine kleine Pause zwischendurch kam mir die entspannte Runde aber ganz gelegen.

Anschließend ging es zu Hurricane Falls, einer klassischen Rafting-Rutsche, bei der ausgerechnet die längste Warteschlange des ganzen Tages auf mich wartete. Zum Glück hatte ich beim Kauf meiner Cedar Fair Jahreskarte einen Fast Pass für Worlds of Fun erhalten. Ob dieser allerdings auch im Wasserpark gültig war, wusste ich zu diesem Zeitpunkt selbst nicht so genau. Ein Versuch konnte jedenfalls nicht schaden – und tatsächlich wurde der Pass akzeptiert, sodass sich die Wartezeit für mich deutlich verkürzte.

Bei Hurricane Falls geht es in großen Raftingbooten durch die breite Rinne hinunter. Das Boot schaukelt dabei immer wieder durch die Kurven und sorgt je nach Sitzposition für eine etwas andere Fahrt. Die Fahrt selbst macht vor allem durch das ständige Hin und Her des großen Rafts ordentlich Spaß.

Surf City Wave Pool

Zwischendurch ging es noch in den Surf City Wave Pool, der bereits seit der Eröffnung von Oceans of Fun im Jahr 1982 zum Wasserpark gehört. Das großzügige Wellenbecken ist damit eine der ältesten noch bestehenden Attraktionen des Parks. Sobald die Wellen einsetzen, kommt ordentlich Bewegung ins Wasser. Mir hat der Surf City Wave Pool gut gefallen – ein Wellenbecken gehört für mich zu einem guten Wasserpark einfach dazu.

Predators’ Plunge

Mit Predators’ Plunge wartet am nächsten Rutschenturm eine klassische Turborutsche mit Falltürstart. Nachdem man die rund 20 Meter bis zur Spitze des Turms erklommen hat, geht es in die Startkapsel. Tür zu, Arme und Beine überkreuzen und dann heißt es warten, bis einem plötzlich der Boden unter den Füßen weggezogen wird.

Direkt danach nimmt man ordentlich Geschwindigkeit auf und schießt durch die geschlossene Röhre nach unten. Dabei geht es nicht einfach nur geradeaus: Mehrere schnelle Kurven sorgen dafür, dass man bis zum Auslauf mit ordentlich Tempo unterwegs ist.

Predators’ Plunge hat mir richtig gut gefallen. Gerade der Falltürstart sorgt für die nötige Portion Nervenkitzel und macht die Rutsche zu einer der besseren Anlagen in Oceans of Fun.

Shark’s Revenge

Mit Shark’s Revenge wartet am selben Rutschenturm eine Reifenrutsche, die zunächst recht unscheinbar beginnt. In mehreren Kurven geht es durch die geschlossene Röhre hinab, wobei man zunehmend an Geschwindigkeit gewinnt. Das eigentliche Highlight wartet jedoch ganz am Ende.

Plötzlich öffnet sich die Röhre und vor einem liegt eine überraschend große Schussfahrt hinunter zum Auslauf. Dieser Moment ist ziemlich atemberaubend und sorgt für einen tollen Abschluss der Fahrt. Gerade diese überraschende Schussfahrt macht Shark’s Revenge für mich zu einer der besten Rutschen im Park.

Constrictor

Mit Constrictor folgt eine weitere Reifenrutsche, deren Besonderheit vor allem in ihrer ungewöhnlichen Kurvenkonstruktion liegt. Die einzelnen Kurven sind extrem eng ausgeführt und folgen teilweise unmittelbar aufeinander. Dadurch wird der Reifen immer wieder weit an der Wand nach oben gedrückt, bevor es direkt in die nächste Kurve geht.

Das sorgt für eine ziemlich wilde Fahrt, bei der man ordentlich im Reifen hin und her geschleudert wird. Gerade diese ungewöhnliche Streckenführung macht Constrictor deutlich interessanter als eine gewöhnliche Reifenrutsche und ist mir entsprechend gut in Erinnerung geblieben.

Bilder Oceans of Fun

Fazit Oceans of Fun

Oceans of Fun hat mich insgesamt positiv überrascht. Natürlich merkt man dem bereits 1982 eröffneten Wasserpark an einigen Stellen sein Alter an, doch gerade unter den älteren Rutschen verstecken sich einige richtig spaßige Anlagen. Besonders Typhoon hat mir mit ihrer etwas waghalsigen Fahrt über die Wellen richtig gut gefallen. Gleichzeitig sorgen neuere Anlagen wie Riptide Raceway dafür, dass das Rutschenangebot keineswegs aus der Zeit gefallen wirkt.

Auch abseits der Rutschen hat Oceans of Fun einiges zu bieten. Castaway Cove mit seiner Swim-up-Bar war für mich ein schöner Rückzugsort, während der Caribbean Cooler und der Surf City Wave Pool zwischendurch für etwas Entspannung sorgten.

Unterm Strich hatte ich in Oceans of Fun deutlich mehr Spaß, als ich vor meinem Besuch erwartet hatte. Tatsächlich verbrachte ich am Ende beinahe zu viel Zeit im Wasserpark und musste mich langsam beeilen, um im benachbarten Worlds of Fun noch mit meinem Achterbahnprogramm hinterherzukommen. Für einen ursprünglich nur als kurzen Abstecher in den Wasserpark eingeplanten Teil des Tages spricht das sehr für die Qualität des Wasserparks.

 


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