Am Morgen ging es von Six Flags Great America weiter in Richtung Chicago. Mein Auto stellte ich am Park-and-Ride-Parkplatz in Cumberland ab und fuhr von dort mit der Blue Line in die Innenstadt. Das war deutlich entspannter, als sich mit dem Mietwagen durch Downtown zu kämpfen und dort auch noch die horrenden Parkgebühren zahlen zu müssen.
Am ehemaligen Sears Tower, dem heutigen Willis Tower, startete anschließend meine Total Loop Tour mit Free Chicago Walking Tours. Für mich war das eine ziemlich gute Möglichkeit, in kurzer Zeit einiges von Downtown Chicago zu sehen.
Vom Willis Tower ging es zunächst zum Rookery Building mit seinem beeindruckenden Innenhof, der später von Frank Lloyd Wright umgestaltet wurde. Von dort führte uns die Tour weiter zur Federal Plaza mit dem roten Flamingo von Alexander Calder und anschließend zur Daley Plaza mit der großen Picasso-Skulptur.
Danach ging es weiter zum Chicago Theatre und ins ehemalige Marshall Field’s, heute Macy’s on State Street. Besonders sehenswert ist hier die riesige Tiffany-Glaskuppel. Auch das Palmer House mit seiner aufwendig gestalteten Lobby lag noch auf unserer Route, bevor wir vorbei am Art Institute schließlich den Millennium Park erreichten.
Dort durfte natürlich ein Besuch beim Cloud Gate, besser bekannt als „The Bean“, nicht fehlen. Ebenfalls anschauen wollte ich mir die Buckingham Fountain, die ich vor allem aus dem Vorspann von „Eine schrecklich nette Familie“ kannte.
Nach der ganzen Lauferei wurde es dann Zeit für etwas zu essen. In Chicago wollte ich ohnehin endlich eine Deep Dish Pizza probieren und Jared von themeparkcoastercrazy hatte mir dafür Giordano’s empfohlen. Meine erste Deep Dish war dann auch gleich ziemlich mächtig, aber wirklich lecker.
Übernachtet habe ich bei der ACME Hotel Company. Ein wirklich schönes, modernes Hotel mit einem coolen Vibe und einer schicken Bar. Dort hatte ich auch einen hervorragenden Old Fashioned. Seitdem trinke ich diesen Cocktail regelmäßig und bewerte tatsächlich auch Bars ein wenig danach. Bekommt eine Bar keinen vernünftigen Old Fashioned hin, bestelle ich dort in der Regel auch nichts anderes mehr.
Auch für den Abend war die Lage des Hotels ziemlich praktisch. Das Hard Rock Café lag praktisch um die Ecke, gegenüber befand sich ein Casino und auch der Riverwalk war nicht weit entfernt. So konnte ich den Abend noch ein wenig in der Stadt verbringen, ohne dafür noch einmal weit laufen zu müssen.
Bilder Chicago
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