Amerikas Achterbahnküste

Cedar Point

Cedar Point gehört zu den ältesten noch bestehenden Freizeitparks der Welt. Seine Geschichte reicht bis ins Jahr 1870 zurück, als die Halbinsel am Ufer des Lake Erie zunächst vor allem als Ausflugsziel mit Badestrand erschlossen wurde. Nach und nach kamen Hotels, Restaurants und erste Fahrgeschäfte hinzu, und aus dem ursprünglichen Ausflugsort entwickelte sich über die Jahrzehnte einer der bekanntesten Freizeitparks der USA.

Besonders prägend war dabei die Zeit der sogenannten Coaster Wars. In den 1990er- und 2000er-Jahren überboten sich die großen amerikanischen Freizeitparks regelrecht mit neuen Achterbahnen und immer neuen Rekorden. Cedar Point mischte dabei kräftig mit und lieferte sich vor allem mit Six Flags Magic Mountain einen Wettstreit um die größte Anzahl an Achterbahnen. Gleichzeitig ging es immer höher: Mit Millennium Force überschritt Cedar Point im Jahr 2000 erstmals die Marke von 90 Metern, drei Jahre später folgte mit Top Thrill Dragster bereits der Sprung über 120 Meter. Six Flags Great Adventure antwortete schließlich mit Kingda Ka und setzte den Höhenrekord noch einmal ein Stück nach oben. Für Achterbahnfans waren das herrliche Zeiten, denn gefühlt konnte jederzeit irgendwo die nächste noch größere Anlage angekündigt werden.

Doch Cedar Points Bedeutung für die Achterbahnwelt begann schon deutlich früher. Corkscrew sorgte 1976 mit ihren drei Inversionen für Aufsehen und Magnum XL-200 überschritt 1989 als erste Achterbahn die Marke von 60 Metern. Später folgten neben den großen Rekordbahnen auch Anlagen wie Maverick und Steel Vengeance. Gleichzeitig haben sich zahlreiche ältere Achterbahnen und klassische Fahrgeschäfte erhalten. So lässt sich bei einem Rundgang durch Cedar Point heute beinahe die Entwicklung der amerikanischen Achterbahn über mehrere Jahrzehnte verfolgen.

Unseren Rundgang beginnen wir auf dem Main Midway. Gleich hinter dem Eingang steht mit dem Midway Carousel einer der historischen Klassiker des Parks, während sich nicht weit davon entfernt die Schiffschaukel Ocean Motion in die Höhe schwingt.

Wir biegen jedoch erst einmal nach rechts ab, denn hier wartet mit GateKeeper bereits die erste große Achterbahn des Tages. Der B&M Wing Coaster verläuft unmittelbar entlang des Haupteingangs und schießt dabei sogar durch die beiden Türme des Eingangsportals.

GateKeeper

GateKeeper eröffnete 2013 und gehört mit seinem rund 50 Meter hohen Lifthill zu den größeren Wing Coastern von B&M. Oben angekommen werden wir zunächst langsam auf den Kopf gedreht, bevor es im für diesen Achterbahntyp charakteristischen Dive Drop hinunter in Richtung Boden geht.

Mit ordentlich Schwung geht es anschließend durch den Immelmann und über einen großen Camelback, bevor uns ein gewaltiger Korkenzieher ein weiteres Mal auf den Kopf stellt. Danach führt die Strecke zurück zum Haupteingang, wo wir in einer Zero-G Roll zwischen den beiden Türmen hindurchschießen. Es folgt ein Dive Loop, bevor uns eine langgezogene Rolle ein weiteres Mal langsam um die eigene Achse dreht.

Nach der Blockbremse geht es über einen weiteren Drop hinunter und in eine Helix, die uns schließlich zurück zur Station führt. GateKeeper hat mir richtig gut gefallen. Die großen Fahrfiguren werden wunderbar elegant durchfahren und machen gerade durch ihre Dimensionen ordentlich Eindruck. Dazu kommen die tollen Fahreigenschaften. Eine wirklich schöne Bahn.

maXair

Zurück auf dem Main Midway stehen wir direkt vor maXair, einer Giant Frisbee von HUSS. Die riesige Schaukel befördert ihre Fahrgäste während der Fahrt immer weiter in die Höhe, während sich die große Gondelscheibe kontinuierlich dreht. An den Umkehrpunkten gibt es dabei ordentlich Airtime, bevor es mit Schwung wieder durch das Tal geht. Macht Spaß.

The Boardwalk

Von maXair aus folgen wir dem Midway weiter in Richtung See und erreichen kurz darauf den Boardwalk. Hier wartet neben der Wild Mouse eine ganze Reihe klassischer Fahrgeschäfte auf uns.

Mit Troika steht hier zunächst ein alter Bekannter aus dem Hause HUSS. Während sich die drei Gondelkreuze drehen, wird die gesamte Konstruktion zunehmend schräg gestellt und die Gondeln folgen dabei ihrer typischen wellenförmigen Trajektorie. Eine angenehm flotte Fahrt.

Direkt am Lake Erie dreht das Giant Wheel seine Runden. Bei einem Riesenrad ist die Fahrt selbst natürlich eher Nebensache, dafür bietet sich von oben ein toller Blick über den Park und den See.

Besonders interessant sind für mich Calypso und Matterhorn. Beide Anlagen stammen von Mack Rides und haben bereits einige Jahrzehnte auf dem Buckel. Im Laufe ihrer langen Zeit in Cedar Point wechselten beide sogar mehrfach ihren Standort innerhalb des Parks. Beim Calypso drehen sich die einzelnen Gondelgruppen zusätzlich zur großen Plattform, während das Matterhorn seine Gondeln mit ordentlich Tempo über die typische wellenförmige Bahn schickt. Schön, dass beide Klassiker bis heute ihre Runden in Cedar Point drehen.

Mit dem Atomic Scrambler wartet schließlich noch ein weiterer Klassiker aus amerikanischer Produktion. Die gegenläufigen Drehbewegungen drücken uns dabei immer wieder ordentlich zur Seite – ein einfaches Fahrprinzip, das auch nach all den Jahren noch wunderbar funktioniert.

Wild Mouse

Mit Wild Mouse wartet nun die nächste Achterbahn auf uns. Die 2023 eröffnete Anlage von Zamperla interpretiert das klassische Prinzip einer Wilden Maus auf moderne Weise und kombiniert die kompakte Streckenführung mit frei drehenden Gondeln.

Nach dem Lifthill starten wir zunächst mit einer wunderbar kurvigen Abfahrt in die Fahrt. Erst nach einer Blockbremse folgen zwei der für eine Wilde Maus typischen Haarnadelkurven, bevor wir uns schwungvoll in eine Steilkurve werfen. Anschließend wechseln wir gleich zweimal die Richtung. Die beiden Elemente erinnern ein wenig an die Immelmann Turns der Spinning Coaster von Maurer, fallen hier allerdings deutlich zahmer aus und lassen sich wohl am ehesten als leicht aufgestellte Haarnadelkurven beschreiben. Zwei weitere Halbhelix-Kombinationen führen uns in den hinteren Teil der Anlage, wo uns zwei Kurven und ein kleiner Dip schließlich geschmeidig in die Schlussbremse bringen.

Besonders positiv überrascht haben mich dabei die Fahreigenschaften. So geschmeidig hatte sich bis dahin keine Achterbahn von Zamperla gefahren. Zusammen mit den Drehgondeln und dem schön kurvigen Layout macht Wild Mouse richtig Spaß. Nur das Ende kommt dann doch etwas schneller als gedacht – ein bisschen länger hätte die Fahrt gerne sein dürfen.

WindSeeker

Direkt am Ufer des Lake Erie wartet mit WindSeeker ein alter Bekannter aus dem Hause Mondial. Die rund 90 Meter hohe Anlage schraubt sich langsam in die Höhe, während die Gondeln immer weiter nach außen schwingen. Oben angekommen drehen wir in luftiger Höhe unsere Runden und genießen dabei einen tollen Blick über Cedar Point und den weitläufigen Lake Erie.

Wie schon bei den anderen Anlagen dieses Typs sorgt die Kombination aus Höhe, Fahrtwind und den frei schwingenden Sitzen auch hier wieder für eine wirklich gute Fahrt, bei der ich immer wieder gerne einsteige.

Kiddy Kingdom und Planet Snoopy

Auf unserem Weg zurück in Richtung Parkmitte passieren wir mit Kiddy Kingdom und Planet Snoopy gleich zwei der Kinderbereiche von Cedar Point. Beide bieten eine ganze Reihe kleinerer Fahrgeschäfte für die jüngsten Besucher, wobei in Planet Snoopy natürlich die bekannten Peanuts-Charaktere das Geschehen bestimmen. Allzu lange halten wir uns hier jedoch nicht auf und setzen unseren Weg in Richtung Iron Dragon fort.

Iron Dragon

Mit Iron Dragon wartet nun ein echter Cedar-Point-Klassiker auf uns. Der Suspended Coaster von Arrow Dynamics eröffnete bereits 1987. Bei diesem Achterbahntyp hängen die einzelnen Wagen beweglich unterhalb der Schiene und können in den Kurven frei zur Seite ausschwingen.

Der erste Teil der Fahrt lässt es dabei noch eher ruhig angehen. Nach einem geradlinigen Drop folgen eine Links- und eine Rechtskurve, bevor eine längere Gerade leicht nach links und rechts abknickt. Über eine weitere Rechtskurve geht es anschließend in eine abwärts führende Helix, bei der wir ziemlich nah an Top Thrill 2 vorbeifliegen. Danach folgen die Zwischenbremse und der zweite Lifthill.

Ab hier wird Iron Dragon deutlich flotter. Der Zug nimmt ordentlich Tempo auf und die nun schnell aufeinanderfolgenden Kurvenwechsel bringen die Wagen kräftig ins Schwingen. Besonders schön ist das Finale mit seiner fast brezelförmigen Kurvenkombination, durch die wir hin und her schwingen, bevor es schließlich in die Schlussbremse geht. Und selbst dort pendeln die Wagen noch ein wenig weiter.

Iron Dragon ist einfach eine richtig gute Familienachterbahn und für mich auch ein toller Vertreter der alten Suspended Coaster. Vor allem der zweite Teil zeigt schön, wie viel Spaß dieses eigentlich recht einfache Prinzip machen kann.

Rougarou

Nur ein kurzes Stück weiter treffen wir mit Rougarou auf einen weiteren B&M-Coaster, der allerdings schon deutlich länger in Cedar Point steht, als sein heutiger Name vermuten lässt. Eröffnet wurde die Bahn 1996 als Mantis und war damals noch ein Stand-Up Coaster, bei dem die Fahrt stehend absolviert wurde. Erst zur Saison 2015 erhielt die Bahn neue Floorless-Züge und wurde unter dem Namen Rougarou wiedereröffnet.

Nach dem Lifthill folgt zunächst ein kleiner Dip und eine schöne Kurve in luftiger Höhe, ehe wir uns in den eigentlichen First Drop stürzen. Das folgende Tal zieht bereits kräftig, im direkt anschließenden Looping legen die Kräfte dann noch einmal ordentlich zu. Nach einem kurzen Knick nach links geht es in einen richtig schönen Dive Loop und anschließend durch eine etwas eigenwillige Wendekurve.

Danach folgt mit dem Inclined Loop eines der eher seltenen Elemente der Bahn. Im Grunde handelt es sich dabei um einen schräggestellten Looping, der sich entsprechend etwas anders fährt als sein klassischer Verwandter. Ein kleiner Bunny Hop mit Richtungswechsel und eine aufwärts führende Helix bringen uns anschließend in die Blockbremse.

Nach einem weiteren Drop geht es durch einen Korkenzieher und hinein in den ziemlich verschlungenen letzten Teil der Strecke. Eine Helix, ein schneller Richtungswechsel und eine weitere bodennahe Helix bilden dabei gemeinsam eine Art Acht. Ein paar letzte Kurven später landen wir schließlich in der Schlussbremse.

Rougarou gefällt mir vor allem in der ersten Hälfte richtig gut. Der Looping ist schön kräftig, der Dive Loop macht richtig Spaß und mit dem Inclined Loop ist auch noch ein Element dabei, das man nicht an jeder Ecke findet. Danach wird die Strecke deutlich kompakter und wuselt sich noch eine ganze Weile durch das Gelände. Insgesamt eine richtig schöne Fahrt.

Millennium Force

Mit Millennium Force erreichen wir nun eine der Achterbahnen, die maßgeblich für die Coaster Wars dieser Zeit verantwortlich waren. Als die Intamin-Bahn im Jahr 2000 eröffnete, durchbrach sie erstmals die Marke von 90 Metern und begründete damit praktisch die Kategorie der Giga Coaster.

Der schnelle Kabellift bringt uns zügig auf über 90 Meter Höhe, bevor es in den richtig tollen First Drop geht. Trotz der gewaltigen Höhe durchfahren wir das anschließende Tal mit ordentlich Tempo und erstaunlich ruhig. Von Vibrationen ist dabei kaum etwas zu spüren. Anschließend geht es hinauf in eine hohe Wendekurve mit schöner Querneigung und direkt weiter durch eine riesige bodennahe Linkskurve.

Danach wartet der erste große Camelback, der uns eine schöne Portion Airtime beschert. Mit ordentlich Tempo geht es durch eine sehr lange Rechtskurve und anschließend hinauf in eine weitere Wende mit wunderbar ausgeprägter Querneigung. Zurück in Bodennähe folgt eine schnelle Rechtskurve, bevor uns der zweite, etwas kleinere Camelback parallel zum ersten noch einmal schöne Airtime liefert.

Eine Linkskurve führt uns anschließend auf einen kleineren Hügel direkt an der Station vorbei. Danach folgen noch eine weitere Linkskurve, eine Gerade und die finale Wende, bevor wir in der Schlussbremse landen.

Millennium Force hat mir richtig gut gefallen. Trotz ihrer gewaltigen Dimensionen fährt sich die Bahn wunderbar geschmeidig und vermittelt durch die großen, weitläufigen Fahrfiguren ein tolles Gefühl für ihre hohe Geschwindigkeit. Dazu kommt immer wieder schöne Airtime. Eine richtig tolle Bahn.

Frontier Trail und FrontierTown

Von Millennium Force aus machen wir uns nun auf den längeren Weg über den Frontier Trail nach FrontierTown. Unterwegs taucht auf der linken Seite der Zugang zu Thunder Canyon auf. Der Rapids Ride von Intamin war während meines Besuchs allerdings leider bereits geschlossen.

In FrontierTown angekommen, wartet mit Snake River Falls dann die große Wasserbahn dieses Bereichs auf uns.

Snake River Falls

Snake River Falls eröffnete 1993 und ist ein klassischer Shoot the Chutes von Arrow Dynamics. Bei meinem Besuch 2024 befand sich die Anlage bereits in ihrer letzten Saison, bevor sie nach mehr als 30 Jahren Betrieb geschlossen wurde.

Nach dem Lifthill geht es zunächst durch eine lange Wende. Anders als bei vielen vergleichbaren Anlagen schwimmt das Boot hier tatsächlich durch einen ordentlich mit Wasser gefüllten Kanal, bevor wir die große Abfahrt erreichen. Dabei rauschen wir mitten durch die Struktur des Lifthills hindurch. Etwas eigenartig fühlt sich lediglich die Bremsung während der Abfahrt an. Unten angekommen folgt dafür ein gewaltiger Splash, bei dem man eine ordentliche Ladung Wasser abbekommt.

Insgesamt hat mir Snake River Falls richtig gut gefallen. Die Fahrt ist herrlich simpel, macht mit der großen Abfahrt und dem gewaltigen Splash aber richtig Spaß. Schade, dass Arrow nur so wenige Anlagen dieses Typs gebaut hat – und umso mehr, dass Snake River Falls inzwischen Geschichte ist.

Skyhawk

Direkt neben Snake River Falls wartet mit Skyhawk ein Screamin’ Swing von S&S. Die druckluftbetriebene Schaukel befördert uns mit ordentlich Schwung immer höher und sorgt dabei vor allem an den Umkehrpunkten für jede Menge Airtime. Eine tolle Fahrt.

Cedar Creek Mine Ride

Nur ein Stück weiter wartet mit Cedar Creek Mine Ride eine der älteren Achterbahnen von Cedar Point. Der Mine Train von Arrow eröffnete bereits 1969 und verläuft zu großen Teilen über einen See, was der ohnehin schon schön gelegenen Bahn eine ganz eigene Atmosphäre gibt.

Nach dem ersten Lifthill geht es zunächst über eine Gerade und anschließend in eine etwas eigenwillige Helix, in der es ständig auf und ab geht. Eine Kurve führt uns danach hinunter auf eine längere Gerade direkt über dem Wasser. Am anderen Ufer angekommen drehen wir eine weitere Helix, bevor uns der zweite Lifthill wieder nach oben befördert.

Dort lässt es Cedar Creek Mine Ride zunächst wieder etwas ruhiger angehen. Durch eine Linkskurve geht es gemächlich weiter, bevor wir in einer Rechtskurve abwärtsfahren. Es folgt eine Gerade, die wir mit deutlicher Schräglage durchfahren, ehe es in die nächste Rechtskurve geht. Nach einer längeren Geraden wartet schließlich noch die große 540-Grad-Helix, die uns direkt in die Schlussbremse entlässt.

Cedar Creek Mine Ride ist sicherlich keine wilde Achterbahn, macht mit ihrer etwas eigenwilligen Streckenführung und der schönen Lage über dem Wasser aber durchaus Spaß. Ein schöner alter Mine Train älterer Bauart.

Maverick

Weiter durch FrontierTown führt uns der Weg schließlich zu Maverick – und damit zu einer der besten Achterbahnen überhaupt. Die 2007 eröffnete Intamin-Bahn braucht dafür keine gewaltigen Dimensionen, sondern überzeugt mit einem wunderbar kompakten Layout, schnellen Richtungswechseln und ordentlich Airtime.

Recht zügig werden wir per LSM über den Lifthill geschoben und stürzen sogleich den übersteilen First Drop hinunter. Bodennah geht es durch eine enge Rechtskurve und direkt in eine schnelle Abfolge von Richtungswechseln. Ein Airtimehügel und eine weitere Rechtskurve später durchfahren wir bereits die beiden Inversionen.

Nach einer weiteren Rechtskurve verschwindet der Zug im Tunnel und kommt dort beinahe zum Stehen. Im Dunkeln folgt ein überaus kräftiger Launch, ehe wir den Tunnel in einer Linkskurve wieder verlassen. Über einen Hügel geht es hinunter ans Wasser und mit ordentlich Tempo durch einige ziemlich aggressive Richtungswechsel. Ein letzter kräftiger Airtimehügel entlässt uns schließlich in die finale Kurve und hinauf in die Schlussbremse.

Maverick ist einfach eine fantastische Achterbahn. Das hohe Tempo, die schnellen Richtungswechsel und die kräftige Airtime ergeben eine herrlich wilde Fahrt, bei der praktisch keine Ruhe aufkommt. Für mich völlig zu Recht eine der besten Achterbahnen überhaupt.

Steel Vengeance

Nicht weit von Maverick entfernt steht mit Steel Vengeance bereits das nächste große Highlight. Ursprünglich drehte hier seit 1991 die Holzachterbahn Mean Streak ihre Runden. Mit rund 49 Metern Höhe und mehr als 1,6 Kilometern Strecke war die Bahn damals ein echtes Schwergewicht und bei ihrer Eröffnung sogar die höchste und schnellste Holzachterbahn der Welt.

Über die Jahre wurden die Fahreigenschaften jedoch zunehmend ruppiger und 2016 war schließlich Schluss. Die riesige Holzkonstruktion blieb allerdings stehen und wurde von RMC für Steel Vengeance weiterverwendet. Zwei Jahre später eröffnete die neue Bahn und nutzt seitdem das alte Holzgebälk für ein ziemlich wildes und über 1,7 Kilometer langes Layout.

Los geht es mit einer Rechtskurve und einigen kleinen Wellen dicht über dem Boden, bevor wir den Lifthill erreichen. Oben angekommen stürzen wir uns den großen First Drop hinunter, fliegen über einen Speedbump und gleich darauf über einen riesigen Hügel. Durch das nächste Tal geht es wieder weit nach oben, wobei uns der Hügel leicht zur Seite wegdreht. Ein Double Up bringt uns anschließend auf Höhe der ersten Inversion.

Nach der Rolle tauchen wir unter dem Lifthill hindurch und stürzen uns nach einer weiteren Welle in den Zero-G Stall. Es folgen ein Double Down, ein weiterer Hügel und eine Senke in luftiger Höhe, bevor wir die Blockbremse erreichen.

Ein weiterer Drop eröffnet die zweite Hälfte der Fahrt, in der uns zunächst eine ganze Reihe herrlicher Airtimehügel erwartet. Nach einigen schnellen Auf- und Abfahrten geht es schließlich mitten hinein in das alte Holzgebälk. Hier wird die Strecke immer verschachtelter und schießt kreuz und quer zwischen den Stützen hindurch. Eine weitere Rolle stellt uns erneut auf den Kopf, bevor weitere Airtimehügel und eine letzte bodennahe Rolle durch die Konstruktion folgen.

Und selbst danach ist noch nicht Schluss. Zum Finale feuert Steel Vengeance mehrere kleine Airtimehügel in schneller Folge ab, die noch einmal ziemlich brachial zur Sache gehen, bevor wir schließlich in der Schlussbremse landen.

Steel Vengeance ist ohne Frage eine richtig gute Achterbahn. Die Fahrt ist lang, abwechslungsreich und bietet Airtime ohne Ende. Den Ruf als einen der besten RMCs überhaupt kann ich allerdings nur bedingt nachvollziehen. Gerade die kleinen Airtimehügel gehen mir stellenweise etwas zu brachial zur Sache. Eine tolle Bahn – aber für mich nicht die Überachterbahn, zu der sie gerne gemacht wird.

Gemini Midway

Von FrontierTown führt uns der Rundgang nun auf den Gemini Midway. Der Bereich wird natürlich von der gewaltigen Holzkonstruktion seines Namensgebers geprägt, beherbergt daneben aber auch einige weitere Fahrgeschäfte.

Gemini

Mit Gemini steht hier eine der großen klassischen Achterbahnen von Cedar Point. Die 1978 eröffnete Anlage von Arrow sieht mit ihrer gewaltigen Holzkonstruktion zunächst wie eine klassische Holzachterbahn aus, tatsächlich fahren die Züge jedoch auf Stahlschienen.

Nach dem Lifthill stürzen sich beide Züge über den großen First Drop und steigen anschließend in eine weitläufige Wende in luftiger Höhe auf. Es folgt ein weiterer Drop, ein Camelback und der Aufstieg in die nächste lange Wendekurve. Parallel zum Lifthill geht es danach über einen Drop und einen weiteren Hügel hinauf in die Blockbremse.

Eine Linkskurve führt uns anschließend parallel zur ersten Wendekurve. Danach folgen noch einmal ein Drop und mehrere Hügel, bevor die Züge nach einer Trimbremse bereits deutlich schräg gestellt werden. Zum Finale trennen sich die beiden Fahrspuren: Während der eine Zug seine Helix nach links fährt, dreht der andere nach rechts, bevor beide Seiten wieder in Richtung Station führen.

Der besondere Reiz von Gemini liegt natürlich im Rennen der beiden Fahrspuren gegeneinander. Über weite Teile der Strecke fahren die Züge direkt nebeneinander, mal zieht die eine Seite etwas davon, mal die andere. Das sorgt ganz automatisch für gute Stimmung zwischen den beiden Zügen und macht die Fahrt jedes Mal aufs Neue richtig spaßig. Und wenn die eigene Seite am Ende verliert, fährt man eben so lange noch einmal, bis man auch einmal gewonnen hat.

Lake Erie Eagles, Monster und Pipe Scream

Neben Gemini bietet der Midway noch einige weitere Fahrgeschäfte. Bei den Lake Erie Eagles kann man über die großen Segel an den Gondeln selbst Einfluss auf die Fahrt nehmen. Mit etwas Geschick lassen sich die Gondeln dabei ordentlich aufschaukeln, was die Fahrt deutlich interessanter macht.

Nicht fehlen darf natürlich Monster, ein klassisches Fahrgeschäft von Eyerly. Durch etwas Schwerpunktverlagerung lassen sich die einzelnen Gondeln wunderbar ins Drehen bringen, wodurch man selbst einigen Einfluss darauf hat, wie wild die Fahrt am Ende ausfällt.

Etwas ungewöhnlicher ist Pipe Scream, ein Skater Coaster von Zamperla. Die große Gondel erinnert an ein überdimensionales Skateboard und fährt auf einer langen, wellenförmigen Strecke vor und zurück. Gleichzeitig kann sie sich frei drehen, wodurch sich die Fahrtrichtung ständig verändert. Gerade bei den Auf- und Abfahrten kommt dabei immer wieder nette Airtime auf. Eine durchaus spaßige Fahrt.

Camp Snoopy

Bevor es weitergeht, machen wir noch einen kurzen Abstecher ins Camp Snoopy. Zwischen den zahlreichen Kinderfahrgeschäften verstecken sich hier auch zwei kleine Achterbahnen, von denen vor allem eine historisch durchaus interessant ist.

Wilderness Run

Wilderness Run eröffnete bereits 1979 unter dem Namen Jr. Gemini und ist tatsächlich die erste Achterbahn aus dem Hause Intamin. Die kleine Familienachterbahn selbst ist mit ihren wenigen Abfahrten und Kurven natürlich recht überschaubar, markiert aber den Anfang einer mittlerweile ziemlich beeindruckenden Achterbahngeschichte.

Woodstock Express

Mit Woodstock Express steht nur wenig weiter eine Familienachterbahn von Vekoma im bekannten Roller-Skater-Design. Die kompakte Strecke bietet einige sanfte Abfahrten und weitläufige Kurven und passt damit bestens in den Kinderbereich.

Danach verlassen wir Camp Snoopy wieder. Und der Größensprung zur nächsten Achterbahn könnte kaum größer sein: Magnum XL-200.

Magnum XL-200

Mit Magnum XL-200 kommen wir nun zu einer der historisch bedeutendsten Achterbahnen von Cedar Point. Als die von Arrow Dynamics gebaute Bahn 1989 eröffnete, überschritt erstmals eine Achterbahn die Marke von 60 Metern. Damit war der Hyper Coaster geboren – und zugleich eine Entwicklung angestoßen, die den Achterbahnbau in den folgenden Jahren nachhaltig prägen sollte.

Und trotz ihres Alters ist Magnum alles andere als nur eine historische Pflichtfahrt. Im Gegenteil: Die Bahn ist eine echte Fahrspaßgranate.

Nach dem großen First Drop geht es direkt über einen gewaltigen Hügel mitten durch den Wasserpark, der bereits für leichte Airtime sorgt. Anschließend knickt die Strecke nach links weg und führt uns hinunter in einen Tunnel, bevor wir den nächsten großen Hügel erklimmen. Auch hier werden wir wieder schön aus dem Sitz gehoben, bevor wir das ziemlich eigenwillige Wendemanöver erreichen. Dieses erinnert ein wenig an eine Walfischflosse, wobei man bereits vor der eigentlichen Kurve ungewöhnlich schräg gestellt wird.

Danach zeigt Magnum, was die Bahn so besonders macht. Im nächsten Tunnel wartet bereits ein kleiner Hügel mit geradezu brachialer Airtime. Es folgen weitere Airtimehügel, ein Knick und schließlich eine ganze Serie davon auf dem Weg zurück durch den Wasserpark. Ein letzter Hügel samt Tunnel bringt uns schließlich in die Schlussbremse, von wo aus es zurück zur Station geht.

Gerade die zweite Hälfte macht Magnum XL-200 zu einer unglaublichen Spaßmaschine. Die Airtime ist teilweise herrlich kompromisslos und die etwas eigenwillige Arrow-Streckenführung trägt ihren Teil dazu bei. Die Bahn mag inzwischen einige Jahrzehnte auf dem Buckel haben, macht aber einfach unglaublich viel Spaß.

Top Thrill 2

Nur wenig weiter steht mit Top Thrill 2 eine der zumindest optisch auffälligsten Achterbahnen von Cedar Point. Während meines Besuchs 2024 war die Anlage leider bereits wieder geschlossen, sodass eine Fahrt mit der neuen Version ausblieb.

Ursprünglich eröffnete die Bahn 2003 als Top Thrill Dragster und gehörte zu den großen Ausrufezeichen der damaligen Coaster Wars. Der Intamin Accelerator Coaster beschleunigte seine Züge innerhalb weniger Sekunden auf rund 190 km/h und schickte sie über den mehr als 120 Meter hohen Top Hat. Eine kurze, aber brachiale Fahrt, die damals als erste Achterbahn überhaupt die 120-Meter-Marke durchbrach.

Nach einem schweren Unfall im Jahr 2021, bei dem sich ein Metallteil von einem Zug löste und eine Besucherin in der Warteschlange schwer verletzte, wurde Top Thrill Dragster dauerhaft geschlossen. Statt die Anlage in ihrer ursprünglichen Form wiederzueröffnen, entschied sich Cedar Point schließlich für einen umfangreichen Umbau.

Für den Umbau holte Cedar Point Zamperla ins Boot. Das ursprüngliche hydraulische Launchsystem von Intamin wurde vollständig entfernt und durch LSM-Antriebe ersetzt. Da diese nicht annähernd die Beschleunigung des alten Hydrauliklaunchs erreichen, reicht ein einzelner Abschuss nicht mehr aus, um den über 120 Meter hohen Top Hat zu überwinden.

Stattdessen wird der Zug zunächst vorwärts beschleunigt, rollt den Top Hat nur teilweise hinauf und anschließend rückwärts in einen neu errichteten, rund 128 Meter hohen Spike. Von dort geht es wieder vorwärts und mit einer weiteren Beschleunigung schließlich über den Top Hat. Aus dem kurzen und brachialen Top Thrill Dragster wurde damit eine deutlich längere Achterbahn mit völlig anderem Fahrablauf.

Und genau diesem Umbau stehe ich eher kritisch gegenüber. Top Thrill 2 war schließlich die erste wirklich große Achterbahn von Zamperla, einem Hersteller, den man bis dahin vor allem für Fahrgeschäfte und kleinere Achterbahnen kannte. Dass ausgerechnet ein solches Prestigeprojekt zum Einstieg in diese Größenordnung gewählt wurde, fand ich von Anfang an durchaus gewagt.

Die erste Saison bestätigte meine Skepsis zumindest teilweise. Bereits wenige Tage nach der Eröffnung musste Top Thrill 2 wieder geschlossen werden, wobei vor allem Probleme mit den neu entwickelten Zügen und deren Zusammenspiel mit der Strecke eine Rolle spielten. Während meines Besuchs stand die Anlage deshalb weiterhin still.

Für mich bleibt zudem der deutlich zahmere LSM-Launch ein Rückschritt gegenüber dem alten Top Thrill Dragster. Gerade bei einer Anlage mit einer solchen Vorgeschichte hätte ich es lieber gesehen, wenn Cedar Point erneut mit Intamin gearbeitet hätte. Trotzdem hätte ich Top Thrill 2 natürlich sehr gerne selbst getestet – vielleicht hätte mich die Fahrt am Ende ja doch überzeugen können.

Corkscrew

Nur wenig weiter wartet mit Corkscrew ein echtes Stück Achterbahngeschichte. Die Arrow-Bahn eröffnete am 15. Mai 1976 und damit gerade einmal eine Woche nach Revolution in Six Flags Magic Mountain, der ersten modernen Achterbahn mit einem vertikalen Looping. Corkscrew setzte aber direkt noch einen drauf und war mit Looping und den beiden namensgebenden Korkenziehern die erste Achterbahn der Welt mit drei Inversionen.

Nach dem Lifthill geht es zunächst den First Drop hinunter und über einen überraschend spaßigen Camelback, der für nette Airtime sorgt. Anschließend geht es mit ordentlich Druck durch den Looping, bevor uns die Strecke in Richtung der beiden Korkenzieher führt. Diese verlaufen direkt über dem Midway und sorgen damit auch abseits der Fahrt für ein schönes Bild.

Die Fahreigenschaften sind für eine Arrow-Bahn dieses Alters vollkommen in Ordnung. Zusammen mit dem spaßigen Camelback, dem druckreichen Looping und natürlich ihrer historischen Bedeutung ist Corkscrew auch heute noch eine schöne Fahrt.

Super Himalaya

Weiter geht es mit dem Super Himalaya, einem klassischen Musik Express. Mit ordentlich Tempo geht es Runde für Runde über die wellenförmige Strecke, während die Gondeln schön nach außen gedrückt werden. Ein unkomplizierter Klassiker, der auch hier ordentlich Spaß macht.

Power Tower

Deutlich größer fällt der Power Tower aus. Die gewaltige Konstruktion von S&S besteht gleich aus vier Türmen und macht schon von außen einiges her. Zwei Seiten werden als Space Shot betrieben und schießen ihre Fahrgäste mit Druckluft nach oben, während die beiden anderen als Turbo Drop für den umgekehrten Weg sorgen.

Gerade die Möglichkeit, zwischen Abschuss und Fall zu wählen, macht den Power Tower interessant. Egal für welche Seite man sich entscheidet, eine tolle Fahrt ist eigentlich garantiert.

Main Midway

Zurück auf dem Main Midway treffen wir zunächst auf den Sky Ride, dessen Gondeln gemütlich über den Köpfen der Besucher hinwegschweben und einen schönen Blick entlang des Midways bieten. Mit den Cadillac Cars wartet gleich daneben eine weitere klassische Familienattraktion, bei der es in den alten Fahrzeugen ganz entspannt über den Rundkurs geht.

Cedar Downs Racing Derby

Deutlich ungewöhnlicher ist das Cedar Downs Racing Derby. Weltweit haben sich nur drei solcher Racing-Derby-Karussells erhalten, und schon die Geschwindigkeit macht die Fahrt zu etwas völlig anderem als einem gewöhnlichen Pferdekarussell.

Besonders schön ist dabei der eigentliche Rennmechanismus. Die Pferde bewegen sich nicht nur auf und ab, sondern auch innerhalb ihrer Reihen vor und zurück, sodass während der Fahrt tatsächlich ein kleines Pferderennen entsteht. Zusammen mit dem erstaunlich hohen Tempo ist Cedar Downs damit eine herrlich ungewöhnliche Attraktion – und definitiv etwas, das man in Cedar Point nicht auslassen sollte.

Valravn

Mit Valravn kommen wir nun zu einem der großen B&M-Coaster des Parks. Der 2016 eröffnete Dive Coaster bringt uns zunächst auf rund 68 Meter Höhe, wo der Zug für einige Sekunden über der Kante gehalten wird. Dann löst die Bremse und es geht nahezu senkrecht in die Tiefe.

Mit ordentlich Druck schießen wir durch den ersten Immelmann und über eine weitläufige Auffahrt hinauf in die Blockbremse. Von dort geht es direkt den zweiten Drop hinunter und hinein in einen weiteren Immelmann. Es folgt eine Rolle, die unmittelbar in eine kurvige Abfahrt übergeht. Eine weitere Kurve und ein letzter Camelback bringen uns schließlich in die Schlussbremse.

Valravn macht richtig Spaß und lebt natürlich vor allem von seiner gewaltigen Höhe. Gerade der Moment über der Kante und der anschließende First Drop machen ordentlich Eindruck. Danach bietet die Bahn eine schöne, druckvolle Fahrt mit großen Elementen und tollen Fahreigenschaften.

Blue Streak

Mit Blue Streak machen wir einen ordentlichen Sprung zurück in der Geschichte von Cedar Point. Die klassische Holzachterbahn eröffnete bereits 1964 und ist heute die älteste noch betriebene Achterbahn des Parks. Im Vergleich zu den gigantischen Anlagen, die Cedar Point später prägen sollten, wirkt sie beinahe unscheinbar.

Dabei braucht Blue Streak gar nicht viel: Lifthill, First Drop und anschließend eine klassische Out-and-Back-Strecke mit einer ganzen Reihe von Hügeln, bevor eine Wende den Zug auf den Rückweg schickt. Gerade die zahlreichen Camelbacks sorgen dabei immer wieder für schöne Airtime.

Insgesamt eine schöne Holzachterbahn älterer Bauart, die mit ihren zahlreichen Hügeln und der netten Airtime auch heute noch Spaß macht.

Raptor

Mit Raptor wartet zum Ende unseres Rundgangs noch einer der großen B&M-Klassiker. Der Inverted Coaster eröffnete bereits 1994 und stammt damit aus einer Zeit, in der dieser Achterbahntyp noch ziemlich neu war. Mit seinem deutlich größeren Layout zeigte B&M nur zwei Jahre nach dem ersten Batman: The Ride, was mit dem Konzept noch alles möglich war.

Nach dem Lifthill geht es über einen kleinen Pre-Drop und direkt in den nach links führenden First Drop. Mit ordentlich Druck schießen wir durch das Tal und den großen Looping, ehe uns die Zero-G Roll wunderbar einmal um die eigene Achse schleudert. Gleich darauf folgt die große Cobra Roll, die gleichzeitig als Wendemanöver dient.

Eine leicht nach rechts verlaufende Auffahrt bringt uns anschließend wieder auf Höhe und geht in eine Linkshelix über, die einmal um die Zero-G Roll herumführt. Nach der Blockbremse stürzen wir uns über eine steile Rechtskurve direkt in den ersten Flat Spin. Eine kurze Gerade und ein weiterer Knick nach rechts führen uns in den zweiten Flat Spin.

Zum Finale dreht Raptor noch einmal ordentlich auf. In der abschließenden Helix schießt einem das Blut förmlich in die Beine, bevor eine letzte Linkskurve in die Schlussbremse führt.

Raptor ist auch heute noch eine richtig tolle Fahrt. Die Bahn geht stellenweise ordentlich zur Sache und gerade das intensive Finale setzt noch einmal einen schönen Schlusspunkt.

Bilder Cedar Point

Fazit Cedar Point

Cedar Point hat seinen Ruf als einer der großen Achterbahnparks der Welt definitiv verdient. Kaum ein anderer Park bietet eine derart breite Mischung aus historischen Klassikern und modernen Großanlagen. Dabei sind es für mich gar nicht unbedingt die Rekorde, die den Park ausmachen, sondern die enorme Abwechslung zwischen den einzelnen Attraktionen.

Besonders gut gefällt mir, dass neben all den großen Achterbahnen noch so viele alte Fahrgeschäfte erhalten geblieben sind. Dazu kommt natürlich die außergewöhnliche Lage auf der Halbinsel im Lake Erie, die Cedar Point eine ganz eigene Atmosphäre verleiht.

Insgesamt ist Cedar Point einfach ein richtig toller Freizeitpark, in dem man problemlos mehrere Tage verbringen kann. Bei einer Achterbahnauswahl von Magnum XL-200 über Millennium Force und Maverick bis hin zu Steel Vengeance wird es jedenfalls so schnell nicht langweilig – und ich freue mich schon jetzt auf meinen nächsten Besuch.

 


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Es gibt mehr als nur Mais in Indiana

Indiana Beach

Der 1926 gegründete Indiana Beach ist einer der klassischsten Vergnügungsparks des Landes. Nach über 80 Jahren in Familienbesitz durchlebte der Park in den frühen 2020er Jahren eine turbulente Zeit. Inzwischen im Besitz von Gene Staples, hat sich der Park gut entwickelt und beherbergt neben seinen drei CCI Holzachterbahnen auch einige Schätze aus dem Hause Schwarzkopf. Kein Wunder also, dass ich dem Park unbedingt einen Besuch abstatten musste.

All American Triple Loop

Einer der Hauptgründe für die Tour war der All American Triple Loop, der ehemalige Dreier-Looping des Schaustellers Barth, der viele Jahre im Vergnügungspark La Feria Chapultepec Magico in Mexico City stand.

Nachdem der Park die Anlage komplett überholt hatte, entschloss man sich, die Züge der Schwesteranlage aus dem kanadischen Freizeitpark Galaxyland zu übernehmen und im All American Triple Loop einzusetzen. Leider war das Feedback der Fahrgäste nicht ganz so gnädig mit der Anlage, da auch hier die Schulterklauen – ähnlich wie beim Olympia Looping – das Fahrerlebnis negativ beeinflussen.

Leider konnte ich mir davon kein eigenes Bild machen, da die angekündigte verspätete Eröffnung der Anlage während meines Besuches leider nicht stattfand und ich die Anlage nur aus der Ferne betrachten konnte. Mittlerweile sind die Schulterbügel entfernt worden, so dass ich gerne noch einmal den Weg nach Monticello auf mich nehmen werde, um die Anlage einmal in meinem Leben auch zu fahren. Als die Anlage damals durch Deutschland tourte, war ich leider zu ängstlich und definitiv noch zu klein für eine Fahrt.

Steel Hawg

Die erste Fahrt des Tages machte ich gleich nach Parköffnung auf Steel Hawg, da hier aufgrund des Einwagenbetriebes im Laufe des Abends mit längeren Wartezeiten zu rechnen war.

Den sehr steilen und schnellen Lift erklommen, geht es recht zügig in eine Kurvenkombination ohne vorhandene Querneigung, die einen kurz darauf in den 111° steilen Drop führt. Mit einer kleinen Seitwärtsdrehung geht es direkt auf die erste Blockbremse zu.

Es folgt eine Kurve, die man durchaus öfter in diverse Achterbahnen einbauen könnte, denn der nach außen geneigte Streckenabschnitt hat es in sich. Leider ist dieser Teil sehr schnell wieder vorbei und es folgt eine scheinbar konventionelle Kurve, die aber gegen Ende immer mehr an Steilheit zunimmt und einen kurzerhand auf den Kopf stellt. Die Hangtime ist hier sehr ausgeprägt und man ist froh, kurz darauf in einem halben Looping Richtung Boden zu fallen, wo man auch zum ersten Mal am tiefsten Punkt der Bahn angekommen ist. Doch die Fahrt ist noch nicht zu Ende und es folgt ein weiterer Anstieg mit anschließender Blockbremse. Nun geht es in die letzte traditionelle Kurve, die sofort in eine abwärts führende Heartlineroll mündet – das interessanteste Element der Bahn. Es folgt eine unscheinbare Kurve in Form eines Immelmann Turns, nach der die Fahrt sehr abrupt endet.

Interessanterweise lief der Prototyp der El Loco Achterbahn deutlich besser als die vielen baugleichen Anlagen, die ich bisher testen durfte. Eine grundsolide Achterbahn, für die man gerne mal 10 Minuten ansteht.

Falling Star

Vorbei am Music Express, der hier im Park eine schöne Vor- und Rückwärtsfahrt bietet, zieht es uns nun zum Chance Rides Falling Star, welchen wir hier in Indiana Beach auch als Single Rider fahren dürfen. Dieser Fliegende Teppich ist das amerikanische Pendant zum HUSS Rainbow und bietet hier eine tolle Fahrt voller lateraler Kräfte und einem Hauch von Airtime.

Hoosier Hurricane

Der Hoosier Hurricane ist die größte Holzachterbahn des Parks und verfügt über ein Out-and-Back Layout. Nach einer kurzen Rechtskurve beginnt die Fahrt mit dem Lifthügel. In einer Höhe von 23,5 m (77 ft) geht es dann durch zwei Kurven, bevor der erste Drop erreicht wird. Hier geht es direkt hinunter zum Wasser. Es folgt ein doppelter Anstieg und eine kleine Rechtskurve, bevor wir unter der Fußgängerbrücke durchfahren, die in den Park führt. Auf der anderen Seite des Parks geht es in einer großen Schleife am Riesenrad vorbei. Nach einer weiteren Rechtskurve rasen wir über eine Reihe von Hügeln, bis wir schließlich auf die Bremse treten.

Der Hoosier Hurricane ist ein cooles Stück Holz. Das etwas merkwürdige Layout, das einen zunächst mitten durch den Park und dann an dessen Rand führt, punktet allein schon durch die atemberaubende Lage der Achterbahn. Für eine Achterbahn des Herstellers CCI bietet die Fahrt erstaunlich wenig Airtime, was etwas schade ist.

Rockys Rapids Log Flume

Zur Verwirrung aller Parkbesucher befindet sich direkt neben dem Eingang zur Holzachterbahn Hoosier Hurricane der Zugang zur Wildwasserbahn Rockys Rapids Log Flume. Die von Arrow Dynamics gebaute Wildwasserbahn stammt aus dem Jahr 1974, kam aber erst 1986 in den Park – zuvor stand sie im Pontchartrain Beach Freizeitpark in New Orleans. Wie viele der frühen Wildwasserbahnen bietet auch die Rockys Rapids Log Flume nur einen Sturz gegen Ende der Fahrt.

Tig’rr Coaster

Dieses schicke Schmuckstück des Herstellers Schwarzkopf stand jahrelang im Holiday Beach Vergnügungspark in Douglas, Georgia, bevor die Anlage 1984 nach Indiana Beach umzog.

Die Fahrt beginnt mit einer kurzen Rechtskurve, an die sich gleich der Lift der Anlage anschließt. In einer Höhe von 44 ft (13 m) geht es dann durch eine ziemlich weite Kurve. Mit Schwung stürzen wir uns die erste Abfahrt hinunter und wow, ist das steil! Die bobähnliche Sitzposition gibt ihr Bestes und sorgt für den ersten Überraschungsmoment der Fahrt. Mit Karacho sausen wir durch das Tal und stürzen uns sofort in die bodennahe Steilkurve, die damals die Achterbahnwelt revolutionierte. Knapp unterhalb des Lifthügels beenden wir unsere Kurvenfahrt und nehmen sogleich eine längere Steigung in Angriff. Nun auf der zweiten Ebene folgen wir dem Streckenverlauf vor dem ersten Gefälle, bevor wir uns nach rechts verabschieden und über ein kleines Gefälle in die Bayernkurve einfahren. Über Berg und Tal geht es nun linksdrehend an der Stirnseite der Anlage entlang. In der anschließenden Senke folgt ein kurzer Richtungswechsel, nach dem wir ein drittes Mal durch die Rückseite der Anlage fahren. Nach einer kurzen Linkskurve geht es wieder abwärts, gefolgt von einer sehr langen bodennahen Rechtskurve, die sich gegen Ende zu einer ansteigenden Helix verjüngt. Es folgt ein kurzer Dip und ein ebenso kurzer Anstieg, bevor uns die abschließende Abwärtshelix erwartet. Mit Schwung erreichen wir die Bremse, die uns jedoch unerwartet sanft zum Stehen bringt.

Der Jet Star Tig’rr Coaster von Schwarzkopf ist nach wie vor ein echter Renner. Die Fahrt auf der mittlerweile 50 Jahre alten Achterbahn macht mit ihren schnittigen Kurven und dem rasanten Sturz zu Beginn der Fahrt einfach Spaß. Dabei sind die Fahreigenschaften nach wie vor unbestritten grandios, eine echte Schwarzkopf-Achterbahn eben. Schade nur, dass auch hier nur ein Wagen unterwegs war, was zu längeren Wartezeiten führte.

Cornball Express

Rund um den Tig’rr Coaster verläuft die Strecke der zweiten großen Holzachterbahn des Parks, dem Cornball Express. Ähnlich wie beim Hoosier Hurricane liegt die Station der Achterbahn sehr hoch, so dass es gleich zu Beginn heißt: Treppensteigen.

Die Fahrt beginnt wiederum mit einer Linkskurve durch die Konstruktion der Schwesterachterbahn. Parallel zum Lifthügel geht es auch für uns nach oben. Dort angekommen geht es in einer Steilkurve direkt in die Tiefe. Vorbei an der Wildwasserbahn Rockys Rapids Log Flume geht es nun einen hohen Hügel hinauf, der gleich zur Seite abknickt und uns mit herrlicher Airtime belohnt, die nicht mit seitlichen Kräften geizt.  Nun umrunden wir den Tig’rr Coaster einmal und passieren eine schöne Senke. Nach einer weiteren Schussfahrt tauchen wir erneut in die Struktur des Hoosier Hurricane ein. Anschließend geht es nach einer Linkskurve rasant in Richtung Boden, wobei wir in eine weitere Kurve einbiegen. Nach einem luftigen Anstieg folgt eine grandiose Helix, die uns wunderbar auf die Seite drückt.  Zwei weitere Drops entlang der ersten Streckenhälfte führen uns dann in Richtung Schlussbremse, in die wir sehr schnell einfahren. Kurz darauf endet unsere Fahrt mit dem Cornball Express.

Was für eine geile Bahn! Die laterale Airtime in der ersten Abfahrt und die generell sehr ejektorlastige Fahrt sprechen für diese CCI-Achterbahn. Auch die von lateralen Kräften dominierten Kurven sind super! Bisher die beste CCI-Achterbahn, die ich in Amerika gefahren bin. 

Den of Lost Thieves

Vorbei an der Schiffschaukel Sea Dragon und dem kostenpflichtigen Gruselkabinett Dr. Frankensteins Castle geht es weiter zum Den of Lost Thieves. Diese kleine Themenfahrt von Bill Tracy wurde von Sally liebevoll in eine interaktive Themenfahrt verwandelt, bei der die Spieler auf Piraten schießen müssen, um eine hohe Punktzahl zu erreichen.

Shafer Queen

Ein Highlight in Indiana Beach ist das Ausflugsschiff Shafer Queen. Die Fahrt geht zunächst flussabwärts bis zum Norway Dam und dann den Tippecanoe River hinauf. Dabei bietet sich ein atemberaubender Blick auf den Vergnügungspark und die Ufer des Lake Schafer. Schade nur, dass es auf dem Schiff keine Gastronomie gibt, so dass es sich empfiehlt, sich kurz vor der Abfahrt an einem der Stände mit Proviant einzudecken.

Boardwalk

Neben zahlreichen Essensständen, der sehr großen Sky Bar, dem Ballroom und vielen kleinen Geschicklichkeitsspielen sowie Arkaden bietet der Boardwalk eine große Anzahl klassischer amerikanischer Fahrgeschäfte, von denen die meisten direkt auf einem Plateau mitten im Wasser aufgebaut sind. Leider waren von diesen Fahrgeschäften nur der Paratrooper, der Scrambler und der Tilt-a-Whirl in Betrieb, die aber alle eine sehr schöne Fahrt boten. Auf eine Fahrt mit dem Kettenflieger Water Swings und dem Polyp Sea Warrior musste ich aus diesem Grund verzichten.

Ideal Beach

Das Erlebnisbad Ideal Beach war bei meinem Besuch bereits geschlossen. Der Wasserpark bietet einige interessante Bodyslides und Reifenrutschen, die interessanterweise rund um die Achterbahn Cyclone angeordnet sind. Außerdem bietet der Park eine Kamikaze-Rutsche sowie einen Lazy River, der den Badebereich des Ideal Beach Pier Pools vom See trennt und größtenteils unter den Rutschen verläuft.

Double Shot

Vorbei an der Schlauchbootrutsche Big Flush, die durch ihren kurvenreichen Verlauf ein nasses Fahrerlebnis verspricht, zog es mich zum S&S Freifallturm Double Shot, der auch hier in Indiana Beach voll überzeugen konnte. Die Airtime war wirklich nicht zu verachten; schade nur, dass der Turm aufgrund seiner abgelegenen Lage leider kaum vom Publikum angenommen wird.

Sky Ride

Statt zu Fuß kann man auch bequem mit dem Sessellift Sky Ride über den Boardwalk gleiten. Mit bestem Blick auf den Lake Schafer und die Fahrgeschäfte von Indiana Beach geht es nun auf die andere Seite des Parks, wo sich neben dem Riesenrad Giant Gondola Wheel eine Station der Parkeisenbahn Spackman Express sowie die lustige Schlittenfahrt Flying Bobs befinden. Von hier aus geht es weiter zur letzten Holzachterbahn des Parks.

Lost Coaster of Superstition Mountain

Eine der außergewöhnlichsten Achterbahnen ist der Lost Coaster of Superstition Mountain. Die Bahn ersetzte eine alte Themenfahrt, daher der sehr kleine Footprint und die ungewöhnlichen Features dieser spektakulären Achterbahn.

Nachdem alle Fahrgäste eingestiegen sind, der Bügel abgesenkt und die Tür verriegelt ist, geht es sofort zum Aufzug. Oben angekommen, werden wir in Richtung der ersten Schussfahrt geschoben. Mit hoher Geschwindigkeit biegen wir rechts ab, fahren an der Rückseite des Showgebäudes vorbei und dann an der Vorderseite der Bahn entlang. Hier geht es durch eine wilde Abfolge von engen Kurven und Abfahrten. Im Innenhof der wunderschönen Oldtimerbahn Antique Autos geht es in eine Kurve, bevor wir eine dreifache Steigung hinauf zum Showgebäude erklimmen. Nun geht es durch einen wilden Mix aus viel zu engen Kurven, bevor wir für eine kleine Showeinlage angehalten werden. Danach geht es zweimal bergab, bevor wir vor dem Gebäude in eine Kurve einbiegen. Wieder im Gebäude bahnen wir uns unseren Weg durch eine weitere wilde Folge von engen Kurven. Nach einem weiteren Abschnitt im Freien geht es in die steilste Abfahrt der Strecke. Nach der Abfahrt müssen wir schnell auf die Bremse treten, sonst wäre der folgende Abschnitt mit seinen engen Kurvenradien der reinste Wahnsinn. Kurze Zeit später werden wir aus dem Bergwerk und zurück in die Station geschoben.

Die Fahrt auf dem Lost Coaster of Superstition Mountain lässt sich kaum in Worte fassen. Diese CCI-Kompaktachterbahn ist einfach der Wahnsinn. Viel zu kompakte Kurven wechseln sich ständig mit viel zu kompakten Abfahrten ab, von denen die fieseste auch noch im Innenbereich liegt. Allein der Außenteil macht diese kleine Achterbahn zu einer Weltklasse-Achterbahn. 

Bilder Indiana Beach

Fazit Indiana Beach

Indiana Beach ist ein wirklich cooler Park mit einer tollen Lage. Obwohl der Park schon fast 100 Jahre alt ist, gibt es hauptsächlich neuere Fahrgeschäfte. Dank Gene Staples kommen aber auch immer mehr gebrauchte Anlagen in den Park, der damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der deutschen Klassiker von Schwarzkopf, Huss und Weber leistet – auch wenn sie sehr amerikanische Namen bekommen. Mir gefällt es auf jeden Fall! Der Park und seine Lage haben mir sehr gut gefallen und ich freue mich darauf, irgendwann wieder am Lake Schafer vorbeizuschauen.

 

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Six Flags Great Adventure



Freizeitpark:Six Flags Great Adventure (seit 1978)
Great Adventure (1974 - 1977)
Adresse:1 Six Flags Blvd
08527 Jackson Township
https://www.sixflags.com/greatadventure
Betrieb:Six Flags


Six Flags Great Adventure in Jackson, New Jersey, gehört seit seiner Eröffnung im Jahr 1974 zu den großen Freizeitparks an der amerikanischen Ostküste. Ursprünglich vom Unternehmer Warner LeRoy als Teil eines ambitionierten Freizeitkomplexes geschaffen, wurde Great Adventure bereits wenige Jahre später von Six Flags übernommen und seitdem kontinuierlich erweitert. Neben dem eigentlichen Freizeitpark gehört auch der weitläufige Safari Park seit Jahrzehnten fest zur Anlage.

Im Mittelpunkt von Six Flags Great Adventure stehen die Achterbahnen. Mit Nitro, El Toro, Jersey Devil Coaster und dem Launch Coaster The Flash: Vertical Velocity bietet der Park eine große und abwechslungsreiche Auswahl. Dazu kommen zahlreiche Thrill Rides und Familienattraktionen, während die Wild Safari mit ihren Tieren aus aller Welt noch einmal einen völlig anderen Teil des Parks zeigt.

Mit seiner großen Achterbahnauswahl, dem weitläufigen Gelände und der Safari bietet Six Flags Great Adventure genügend Attraktionen für einen ganzen Tag. Auch mehr als 50 Jahre nach seiner Eröffnung gehört der Park zu den bedeutendsten Freizeitparks im Nordosten der Vereinigten Staaten.

 
Berichte

Auf zu einem Great Adventure


 
 
 

Highlights des Freizeitparks

 




 

Dark Knight Coaster

Wilde Maus im Dunkeln

 


 

El Toro

Eine rasante Fahrt

 


 

Jersey Devil Coaster

Die intensive Einschienen-Achterbahn

 


 

Medusa

Eine Spaßmaschine

 


 

Nitro

Ein toller Hypercoaster

 


 

Runaway Mine Train

Eine großartige Familienachterbahn

 


 

Skull Mountain

Eine lustige Indoor-Achterbahn

 


 

The Joker

Die Murmelbahn-Achterbahn

 



 
 

Ehemalige Highlights des Freizeitparks

 





 

Kingda Ka

Die größte Achterbahn der Welt